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Schluss mit Langeweile in Meetings! 5 simple Ideen für mehr Spaß in jeder Besprechung

    Schluss mit Langeweile in Meetings! 5 simple Ideen für mehr Spaß in jeder Besprechung

(Foto: Shutterstock)

Meetings müssen langweilig sein, in stickigen Konferenzräumen stattfinden und nicht als Problemlagen thematisieren? Mitnichten. Mit diesen Ideen würzt du jede Besprechung mit einer Prise Unterhaltung.

Warum Meetings keinen Spaß machen

Mit Meetings ist es ja so: Sie sind über jeden Zweifel erhaben, um nicht zu sagen notwendig. Schließlich müssen Ziele, Probleme und Strategien gemeinsam formuliert, gelöst und festgelegt werden. Allein: Spaß macht das nur selten. Das liegt häufig darin begründet, dass Meetings öfter einberufen werden als eigentlich nötig, dass sie oft von selbstverliebten Chefs geführt werden, dass bestimmte Mitarbeiter immer zu spät kommen oder dass Chefs von vornherein 60 Minuten für eine Besprechung veranschlagen.

Kein Wunder, dass Mitarbeiter ein Meeting lediglich absitzen. Däumchen drehen und in Gedanken schon wieder auf dem Aktenstapel an ihrem Schreibtisch sind. Dabei muss das gar nicht sein. Es gibt simple Ideen, mit denen sich jede Besprechung einfach und ohne einen zusätzlichen Cent aufwerten lässt. Wir haben einige für euch zusammengetragen

1. Starte mit einer (positiven) Feedback-Runde

Über Erfolge sprechen statt Probleme breit treten: Starte am Beginn eines Meetings mit einer positiven Feedback-Runde. (Foto: Shutterstock)
Über Erfolge sprechen statt Probleme breit treten: Starte am Beginn eines Meetings mit einer positiven Feedback-Runde. (Foto: Shutterstock)

Studien belegen, dass die Stimmung während eines Meetings entscheidend vom Verlauf der ersten Minuten abhängig ist. Üblicherweise beginnen Besprechungen mit einer offenen Gesprächsrunde, in der jeder Teilnehmer über seine aktuellen Projekte und Arbeitsfortschritte informiert. Schlechte Laune wird so aber regelrecht provoziert, da Mitarbeiter fast immer auf Zweifel und Probleme zu sprechen kommen werden. Hier hilft Querdenken!

In seinem Blog „The Chief Happiness Officer“ rät Alexander Kjerulf dazu, jedes Meeting mit einer Fragerunde zu starten, die Teilnehmern ausdrücklich eine positive Antwort abverlangt. Geeignete Fragen könnten zum Beispiel sein: Auf welches Ziel, das du seit dem letzten Meeting erreicht hast, bist du besonders stolz? Worauf freust du dich in den nächsten sechs Monaten am meisten? Oder: Was war das lustigste, was dir jemand am Wochenende erzählt hat? So erzeugt man eine positive Grundstimmung und geht gelassener an die Tagesordnungspunkte heran.

2. Besprechungen im Dunkeln abhalten

Wenn Chefs und Mitarbeiter einander nicht sehen, werden Hierarchien und Vorurteile eliminiert. (Foto: Shutterstock)
Wenn Chefs und Mitarbeiter einander nicht sehen, werden Hierarchien und Vorurteile eliminiert. (Foto: Shutterstock)

Licht aus statt Beamer an! Es kann äußerst befruchtend wirken, ein Meeting zur Abwechslung auch mal im Dunkeln abzuhalten. Das jedenfalls empfiehlt der Business-Vordenker Tim Leberecht unter anderem in seinem Buch „Business Romantiker – von der Sehnsucht nach einem anderen Wirtschaftsleben“.

Darin zeigt Leberecht auf, wie man funktionale Formate aus dem Geschäftsalltag (Meeting) mit romantischen Elementen (Dunkelheit) aufladen und so kreative Impulse setzen kann. Der Clou: Durch Meetings im Dunkeln werden Vorurteile und Hierarchien zwischen den Teilnehmern aufgeweicht, sodass mit mehr Interaktion und deutlich mehr Spaß zu rechnen ist.

3. Mit dem Flipchart an die frische Luft gehen

Meetings an der frischen Luft setzen Beine und Kreativität in Gang. (Foto: Shutterstock)
Meetings an der frischen Luft setzen Beine und Kreativität in Gang. (Foto: Shutterstock)

Es muss nicht immer der stickige Konferenzraum sein! Warum auch, bauen Sitzordnungen doch schon von Natur aus große Distanzen zwischen Mitarbeitern und Chefs auf. Erfordern die im Rahmen eines Meetings zu diskutierenden Tagesordnungspunkte keine Elektronik, kann man eine Besprechung auch getrost ins Freie verlagern. Bei gutem Wetter bietet sich zum Beispiel ein anliegender Park oder der Platz unter dem nächsten Baum an.

Der Vorteil? Frische Luft und aktive körperliche Bewegung helfen Mitarbeitern dabei, mit dem Kopf anstatt mit Papierbergen in den Händen zu denken. Schön ist in diesem Zusammenhang übrigens auch die Idee von TED-Speakerin Nilofer Merchant, die Mitarbeiter auf sogenannte „Spaziergepräche“ mitnimmt.

4. Stimmung durch ein Spiel auflockern

Jede Besprechung kann durch kleine Wettbewerbe oder Buzzword-Bingos aufgewertet werden. (Foto: Shutterstock)
Jede Besprechung kann durch kleine Wettbewerbe oder Buzzword-Bingos aufgewertet werden. (Foto: Shutterstock)

Von Kind auf lernen wir, Dinge spielend zu entdecken. Warum nicht auch ein Meeting? Auf seinem Blog „Work Happy Now“ rät der selbsternannte Happiness-Junkie Karl Staib dazu, Besprechungen durch vor- oder nachgelagerte Mini-Spiele zu ergänzen. „Tapping into this kidlike feeling at work will help your team create bonds and help everyone feel a little happier“, schreibt er.

So könne man etwa Sticker an die Teilnehmer eines Meetings vergeben, die auf eine formulierte Problemstellung mit besonders kreativen Lösungen reagieren. Wer am am Ende die meisten Sticker hat, bekommt ein Mittagessen spendiert. Alternativ bietet sich auch ein Wettbewerb um die schlechteste Idee an, natürlich immer nur als Ergänzung zu den eigentlichen Tagesordnungspunkten. Und wem das nicht reicht: Eine Runde Bullshit-Bingo geht immer.

5. Zwischenrufe vermeiden mit der Catchbox

Um Ordnung in die Meinungsbeiträge von vielen Teilnehmern eines Meetings zu bringen, hilft der Einsatz eines Wurfgegenstands. (Foto: Catchbox)
Um Ordnung in die Meinungsbeiträge von vielen Teilnehmern eines Meetings zu bringen, hilft der Einsatz eines Wurfgegenstands. (Foto: Catchbox)

Gerade bei vielen Teilnehmern besteht die Gefahr, dass Meetings unnötig in die Länge gezogen werden und durch lästige Zwischenrufe im Chaos versinken. Idealerweise verständigt man sich auf klare Kommunikationsregeln, die jedem vorgeben, wann und wie er seinen Senf dazugeben darf. Unterstützen lässt sich dieser Prozess zum Beispiel mit einer Catchbox, einem stylischen Wurfmikrofon, das dem Teilnehmer zugeworfen wird, der als erstes ein Handzeichen gegeben hat. Das bringt nicht nur Struktur in die Besprechung, sondern sorgt auch für Spaß. Alternativ kann auch zu einem Softball oder Plüschtier gegriffen werden.

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