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Zufriedene Mitarbeiter sind keine Selbstverständlichkeit: Diese Firmen zeigen, mit welchen Benefits es klappt

Zufriedene Mitarbeiter sind keine Selbstverständlichkeit: Diese Firmen zeigen, mit welchen Benefits es klappt

Immer mehr Firmen zeigen ihren Mitarbeitern mit Zusatzleistungen, dass sie die geleistete Arbeit wertschätzen: Ein smartes Modell, von dem beide Seiten profitieren. Wir liefern Beispiele für gelungene Mitarbeiter-Benefits.

Zufriedene Mitarbeiter sind keine Selbstverständlichkeit: Diese Firmen zeigen, mit welchen Benefits es klappt

Sportangebote als Mitarbeiter-Benefit.

Mit Benefits zu mehr Mitarbeiter-Zufriedenheit

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Freizeitangebote sind nur eine Möglichkeit, die Mitarbeiter zu erfreuen – wie hier bei Google Amsterdam. (Foto: Alan Jensen, via Designboom)

Es muss nicht immer die Gehaltserhöhung sein: Zusatzleistungen wie freies Essen in der Kantine, Firmenwagen oder Gesundheitsvorsorgeleistungen sind zunehmend beliebte Mittel, um seinen Mitarbeitern Anerkennung zu zollen und sie an sich zu binden. In der Regel kommen dabei beide Seiten auf ihre Kosten: Der Arbeitgeber spart Steuern und Sozialabgaben und auch für den Arbeitnehmer gilt der geflügelte Satz „Mehr Netto vom Brutto.“

Unterstützung bei einer gesunden Work-Life-Balance wird immer wichtiger.

Mit der Flexibilisierung der Arbeitswelt öffnet sich eine Reihe neuer Möglichkeiten, Mitarbeitern Vergünstigungen einzuräumen, etwa durch flexible Arbeitszeiten und Home-Office-Regelungen. Auch Mitgliedschaften im Fitnessstudio oder Sportverein, Unterstützung bei der Kinderbetreuung oder Hardware, die den Mitarbeitern auch zur privaten Nutzung überlassen wird, können für eine bessere Work-Life-Balance sorgen und das Konto der Angestellten entlasten.

Vodafone: Ein Herz für ehrenamtliches Engagement

Daneben veranstalten immer mehr Firmen besondere Events oder Firmenreisen: In Zeiten, in denen das Büro immer mehr zum zweiten Zuhause wird – und die Kollegen zur zweiten Familie – können solche Maßnahmen nicht nur das Team zusammenschweißen, sondern auch die Motivation des Einzelnen deutlich erhöhen.

Eine besondere Lösung hat beispielsweise Vodafone gefunden: Das Unternehmen stellt Mitarbeiter, die sich ehrenamtlich in einem Projekt engagieren, bis zu drei Monate unter Fortzahlung der Bezüge frei. Dieses Angebot können Mitarbeiter alle zwei Jahre beantragen. Zudem stellt Vodafone auch eine finanzielle Förderung des jeweiligen sozialen Projekts in Aussicht.

Microsoft und Siemens: 10 Punkte auf der Vorsorge-Skala

Für ein entspanntes Renterdasein: Immer mehr Arbeitgeber helfen bei der Altersvorsorge. ((Foto: pedrosimoes7 / flickr.com, Lizenz: CC-BY))

Siemens wartet dagegen mit einer betrieblichen Altersvorsorge auf, in die der Arbeitgeber regelmäßig einzahlt. Zusätzlich gibt es einen Invaliditäts- und Todesfallschutz. Weitere Zusatzleistungen beinhalten bezuschusste Kantinen, Kindertagesstätten und Sportanlagen, ein Jobticket und eine Mitarbeiter-Bibliothek. Darüber hinaus können Mitarbeiter zu günstigen Bedingungen Unternehmensaktien erwerben.

Auch die Mitarbeiter-Benefits von Microsoft können sich sehen lassen: Von Urlaubs-, Lebens-, und Krankenversicherungen über Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen im Haus bis hin zu einem eigenen Microsoft-Sportverein und regelmäßigen Gesundheitstagen achtet der Konzern auf das leibliche Wohl seiner Mitarbeiter. Daneben gewährt auch Microsoft eine Dienstfreistellung für ehrenamtliche Tätigkeiten.

Wer auf der Suche nach weiterer Inspiration ist, sollte auch einen Blick über den Atlantik werfen: Hier hat das internationale Karrierenetzwerk Glassdoor kürzlich die 25 Top-Arbeitgeber gekürt, die ihre Mitarbeiter mit den richtigen Benefits erfreuen. Grundlage des jährlich aktualisierten Rankings sind die von den Mitarbeitern selbst eingereichten Unternehmens-Reviews, von denen Glassdoor mittlerweile mehr als sechs Millionen gesammelt hat.

Mitarbeiter-Benefits: So machen es Google, Facebook und Co.

Der Facebook-Campus in Kalifornien hat mehrere eigene Cafés und Restaurants. (Foto: US Department of Labor  – via flickr , Lizenz   CC BY 2.0)
Der Facebook-Campus in Kalifornien hat mehrere eigene Cafés und Restaurants. (Foto: US Department of Labor – via flickr , Lizenz CC BY 2.0)

Auf Platz Eins des Glassdoor-Rankings steht Google, dessen Mitarbeiter auf dem Google-Campus derart verwöhnt werden, dass man ihn kaum verlassen möchte – wobei natürlich fraglich ist, inwiefern eine solche Rundum-Betreuung noch wirklich förderlich für die Work-Life-Balance ist. In Mountain View stehen laut Mitarbeiter-Reviews kostenlose Verpflegung, ein Fitnessstudio und zahlreiche weitere Sportmöglichkeiten wie Bowling oder Volleyball zur Verfügung. Auch an anderen Standorten loben die Mitarbeiter flexible Arbeitsstrukturen und Familienfreundlichkeit – auch Bürohunde seien gerne gesehen. Ein weiterer Pluspunkt sind die Möglichkeiten, innerhalb des Konzerns zu rotieren und so auch einmal Auslandsluft schnuppern zu können.

Gesundheits-vorsorge: Auch in Deutschland ein wertvoller Benefit.

Beim Zweitplatzierten, der Großhandelskette Costco Wholesale, steht neben flexiblen Arbeitszeiten, Weiterbildungs- und Sportmöglichkeiten vor allem die Gesundheitsvorsorge hoch im Kurs. Aufgrund des besseren Gesundheitssystems ist dieser Ansatz nicht unbedingt genauso effektiv für deutsche Arbeitgeber wie für US-amerikanische, doch gibt es auch hierzulande eine Reihe privater Zusatzleistungen oder -versicherungen, die für Mitarbeiter durchaus attraktiv sind.

Je größer der Standort, desto vielfältiger die Angebote

Zahnzusatzleistungen sind vor allem in den USA beliebte Mitarbeiter-Benefits. (Foto: US Army Africa  – via flickr , Lizenz   CC BY 2.0)
Zahnzusatzleistungen sind vor allem in den USA beliebte Mitarbeiter-Benefits. (Foto: US Army Africa – via flickr , Lizenz CC BY 2.0)

Auf Platz drei der Liste findet sich Facebook: mit hervorragender Verpflegung, erstklassiger IT-Ausstattung, Textilreinigung, einem Fahrradservice, Gesundheitsvorsorge und Arztpraxen auf dem Campus. Die Mitarbeiter kommen dabei nach eigenen Angaben auch in den Genuss alternativer Behandlungsmethoden wie Chiropraktik oder Akupunktur. Wie ein Mitarbeiter angibt, steht für jeden Angestellten ungeachtet seiner Karrierestufe ein Budget für Reisen und Weiterbildungsmaßnahmen zur Verfügung. Ein weiterer schränkt allerdings ein, dass die Benefits nicht an allen Standorten zur Verfügung stehen: Je größer der Standort, desto mehr Angebote.

Die weiteren Platzierungen des Glassdoor Rankings und die Reviews findet ihr hier bei Glassdoor.

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