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Kommentar

Wieso Ottos radikaler Umbau ein Erfolg wird

    Wieso Ottos radikaler Umbau ein Erfolg wird

Otto baut radikal zur Plattform um. Eines der Zugpferde soll Otto.de werden. (Foto: Otto Gruppe)

Die Otto-Gruppe hat mit großer Geste einen radikalen Umbau angekündigt. Die Gruppe und der Händler Otto.de sollen zur Plattform werden. t3n-Redakteur Jochen G. Fuchs sieht gute Chancen für Otto.

Plattformen und damit auch deren „Frontend“, die Marktplätze, sind die Handelsform der Zukunft. In Deutschland beherrscht Amazon den Markt der Vollsortimenter, gefolgt von einem schrumpfenden Ebay und Real, die seit dem Hitmeister-Zukauf für mich an Platz drei stehen. Es gibt Händler, die mit Absicht auf eine einzelne Plattformen setzen. Aber viele sind auf Diversifizierung aus und möchten sich nicht abhängig machen. Doch viele Alternativen gibt es nicht und Unternehmen, die Marktplätze aufbauen könnten, die ernsthaft auch nur in die Nähe der etablierten Marktplätze kommen – gibt es nicht.

Jetzt hat die Otto-Gruppe einen radikalen Umbau angekündigt und will sich selbst zum Ökosystem umbauen. Damit könnte in Deutschland und weltweit endlich das entstehen, was von Otto schon seit lange rein anhand der Umsatzzahlen verkündet wird: eine echte und starke Nummer Zwei im handelszentrierten Plattformgeschäft neben Amazon.

Wieso Otto bisher nur theoretisch die Nummer Zwei war

Der Onlineshop Otto.de wird zum Marktplatz, aus 12,1 Millionen Produkten soll ein Vielfaches werden. (Screenshot: Otto.de)

Das Otto bisher eher theoretisch, als praktisch die Nummer Zwei in Deutschland war, liegt zum einen daran, dass die Unternehmensgruppe nur mit vereinter Kraft von 123 Unternehmen auf diesen Platz gekommen ist – und dabei noch nicht soweit war, die Synergieeffekte einer solchen Gruppe so gebündelt und gezielt zu nutzen, wie es Amazon in seinem Ökosystem macht. Dazu fehlte es an einer gemeinsamen Ökosystem-Infrastruktur. Zum anderen war die theoretische Zwei auch der zögerlichen Auswahl und noch fehlenden Förderung der Zugpferde für ein solches Ökosystem geschuldet.

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5 Reaktionen
SV Werder
SV Werder

31 Milliarden Kunden? Bei 7-8 Milliarden Erdbewohnern klingt das "außerirdisch"

(oder nach Tippfehler)

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Jochen G. Fuchs

Nachdem bei Otto niemand bestätigen möchte, dass der Andromeda-Nebel von Hermes beliefert wird, habe ich die Zahl dann doch auf irdische 31 Millionen korrigiert.

Danke für den Hinweis und viele Grüße aus der Redaktion
Jochen

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nicmare
nicmare

sponsored post? also von real als marktplatz hab ich noch nie gehört. muss nichts heißen aber wieso wird hier weder rakuten noch allyouneed erwähnt?? das fände ich seriös.

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Torben Gabriel
Torben Gabriel

Vielleicht weil es um den Umbau von Otto geht und nicht um den Umbau von rakuten oder allyouneed?

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Jochen G. Fuchs

Sponsored Posts sind als Sponsored Posts und als Anzeige gekennzeichnet.

Wie dem Text zu entnehmen ist hat Real den Marktplatz Hitmeister gekauft und ist damit für mich die Nummer Drei in Deutschland. Hinsichtlich Reichweite (lt. Similar Web 7,5 Mio im Monat) und als Absatzquelle für Händler. Zahlen dazu hier: http://t3n.de/news/marktplaetze-fuer-onlinehaendler-698751/

Ich wüßte wirklich nicht, wieso mein Kommentar über den Otto-Umbau zwingend Rakuten und Allyouneed erwähnen sollte.

Viele Grüße aus der Redaktion
Jochen

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