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Pech für Bitly: Twitter setzt URL-Shortener T.co für alle Links durch

Pech für Bitly: Twitter setzt URL-Shortener T.co für alle Links durch

Wie der Kurznachrichtendienst kürzlich bekannt gab, wird in dieser Woche damit begonnen, alle zu Twitter geposteten Link-URLs unter Verwendung des firmeneigenen Shortneners T.co zu reformatieren. Das betrifft auch Links, die bereits Link-URLs eines URL-Shorteners sind.

Pech für Bitly: Twitter setzt URL-Shortener T.co für alle Links durch

Twitter: Wer braucht schon Bit.ly und andere, wenn wir T.co haben?

Nachdem Twitter vor einiger Zeit bereits den eigener URL-Verkürzer T.co als Standard-Shortener für alle Links länger als 20 Zeichen verbindlich gemacht hatte, geht der Dienst laut Mashable jetzt den nächsten Schritt. Die im August angekündigte plattformweite Einführung alle Links länger als 20 Zeichen betreffend, war im Großen und Ganzen positiv aufgenommen worden. Der Nebeneffekt des besseren Traffic-Measuring überwog in der Wahrnehmung.

Zudem waren alternative Shortener-Dienste, etwa bit.ly nicht betroffen, denn ein bereits vorverkürzter Link kommt nicht auf 20 Zeichen. So wurden Links von Verkürzerdiensten durch T.co unangetastet gelassen.

Twitter: T.co statt Taco (Foto: bucklava / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Damit ist jetzt Schluss. Im Laufe der Woche beginnt Twitter mit der Reformatierung aller Links unter Verwendung des eigenen Shorteners. Die Umsetzung ist einfach, Twitter lässt schlicht die bisherige Zeichenschwelle von 20 fallen und verwendet T.co für Links jeder beliebigen Länge. Das hat zur Folge, dass verkürzte Links erneut verkürzt werden, wodurch der zunächst verwendete Shortener natürlich obsolet wird.

Durch die Plattformintegration hat T.co zudem den Vorteil, dass die so gekürzten Links nicht als gekürzte Links sichtbar werden. Vielmehr kann der User in seiner Timeline sehen, wohin der Link tatsächlich führt. Die Verkürzung via t.co wird nicht transparent. Zudem stehen für T.co etliche Statistik-Funktionen bereit. Die Verwendung des Twitter-Shorteners hat entsprechend für den Nutzer keine Nachteile.

Twitters T.co in Aktion: Screenshot von der Web-Timeline, kein Client

Nachteilig ist der neueste Schachzug indes für das Ökosystem, dass die URL-Verkürzung wegen der Zeichenbegrenzung Twitters überhaupt erst erfunden hatte. Bit.ly und andere müssen jetzt Costolos Empfehlung “auf der Wertschöpfungskette weiter nach oben zu klettern” wohl oder übel Folge leisten…

P.S.: In meiner Timeline hat Twitter die Ankündigung bereits in die Tat umgesetzt. Alle Links sind t.co-Links...

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4 Antworten
  1. von Sebastian am 11.10.2011 (21:14 Uhr)

    Auf "j.mp.." verkürzte Links scheinen nicht betroffen zu sein. Zumindest in meiner Timeline sind nur die "bit.ly.."-Links angepasst.

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  2. von Dieter Petereit am 11.10.2011 (21:58 Uhr)

    Twitter hat ja erst begonnen. Schau nächste Woche nochmal...

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  3. von Maximilian Hahn am 12.10.2011 (09:28 Uhr)

    Wie können die t.co's nun getrackt werden?

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  4. von davidmueller85 am 29.07.2013 (18:13 Uhr)

    Twitter hat schon alle Links bearbeitet, auch wenn es nicht so aussieht.
    Wenn du mit der Maus über einen Link gehst wird der eigentliche Verweis des Links unten links angezeigt (bei Chrome und Firefox).
    Dort steht dann ein t.co Link auch wenn eigentlich noch ein bit.ly Link angegeben ist...

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