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PrivacyFix: Finde heraus, was Facebook pro Jahr an dir verdient

PrivacyFix: Finde heraus, was Facebook pro Jahr an dir verdient

Das kostenlose Tool PrivacyFix errechnet, wieviel und mit dir und deinen Daten pro Jahr verdienen. Das Tool ist gleichzeitig ein Dashboard für das Verwalten der Datenschutz-Einstellungen für Facebook und Google.

PrivacyFix: Finde heraus, was Facebook pro Jahr an dir verdient

Collage verwendet ein Foto von © Fantasista - Fotolia.com

Gar nicht so abwegig, dass AVG, der Hersteller von Anti-Virus-Software, seinen Fokus mit PrivacyFix auf andere sicherheitsrelevante Bereiche lenkt – hat doch Konkurrent Symantec erst vor kurzem die Losung ausgegeben, dass die Ära der Antiviren-Software vorbei ist. Bei PrivacyFix handelt es sich um ein Add-On für den Browser, das unter anderem zeigt, wie viel du als Nutzer den Großkonzernen Facebook und Google wert bist. Während Facebook lediglich rund 18 US-Dollar im Jahr an mir verdient, fällt die Wertschätzung seitens Google mit rund 180 US-Dollar pro Jahr deutlich höher aus. Wenn du ebenfalls wissen möchtest, was Facebook und Google pro Jahr an dir verdienen, erfährst du im Folgenden, wie du vorgehen musst.

PrivacyFix von AVG zeigt dem Nutzer, wie viel Unternehmen wie Facebook oder Google mit ihm pro Jahr verdienen. Die Werte sind dabei lediglich als grobe Schätzungen zu verstehen. (Bild: AVG)
PrivacyFix von AVG zeigt dem Nutzer, wie viel Unternehmen wie Facebook oder Google mit ihm pro Jahr verdienen. Die Werte sind dabei lediglich als grobe Schätzungen zu verstehen. (Bild: AVG)

PrivacyFix: Werte mit Vorsicht genießen

PrivacyFix befindet sich noch im Beta-Stadium und gibt lediglich eine Schätzung in Bezug auf deinen Wert für Facebook und Co. ab. Dafür greift der Anbieter AVG im Fall von Facebook unter anderem auf öffentlich zugängliche Informationen für Aktionäre zurück. Dieser Wert wird dann durch Faktoren wie beispielsweise Geschlecht und individuelles Nutzerverhalten angepasst. So haben Frauen für Facebook etwa einen höheren Wert als Männer und die Anzahl deiner Freunde, Posts und Likes spielt natürlich ebenfalls eine Rolle.

Bei der Auswertung des Google-Wertes werden dagegen Suchanfragen der vergangenen 60 Tage berücksichtig. Man sollte dabei bedenken, dass einzelne Suchanfragen für Google einen ganz unterschiedlichen Wert haben können. Kollege Roland Eisenbrand weist drüben bei den OnlineMarketingRockstars zudem darauf hin, dass sich die Datenbasis und somit das Ergebnis abhängig davon ändern, mit welchem Browser oder Gerät man auf PrivacyFix zugreift.

Der eigentliche Zweck von PrivacyFix besteht darin, Datenschutzeinstellungen von Facebook und Google sowie Tracking in einem einheitlichen Dashboard vorzunehmen. (Bild: AVG)
Der eigentliche Zweck von PrivacyFix besteht darin, Datenschutzeinstellungen von Facebook und Google sowie Tracking in einem einheitlichen Dashboard vorzunehmen. (Bild: AVG)

PrivacyFix: So geht's

PrivacyFix ist auf der entsprechenden Website von AVG kostenlos erhältlich. Wenn du herausfinden möchtest, was Facebook grob pro Jahr mit dir verdient, musst du dich mit deinem Facebook-Account einloggen. Sobald du deinen Account verknüpft hast, kannst du aus dem Dashboard heraus auch unterschiedliche Einstellungen verwalten. Auch für Google lassen sich diverse Einstellungen vornehmen und du erhälst einen geschätzten Wert. Besonders praktisch ist eine Anzeige, die zusammenfasst, welche Unternehmen dich mit Cookies tracken. Das Tracking lässt sich innerhalb von PrivacyFix unterbinden.

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5 Antworten
  1. von MK am 13.05.2014 (12:28 Uhr)

    AVG waren die das nicht, deren Antiviren Programm Adware beinhaltet?
    oder irre ich mich da gerade?

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  2. von Can am 13.05.2014 (15:16 Uhr)

    Sehr interessanter Artikel

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  3. von marvin am 13.05.2014 (17:29 Uhr)

    Und was verdient AVG an mir, wenn ich mir dieses Add-On installiere? Kritik an der Vermarktung der persönlichen Daten ist ohne Frage berechtigt. Wenn aber ein proprietäres Add-On eines großen Softwareherstellers darauf aufmerksam macht, rieche ich Doppelmoral.

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  4. von Horst am 13.05.2014 (20:45 Uhr)

    @marvin das würde dir dein Sachverstand in Sachen Marketing schon berichten, oder etwar nicht?

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  5. von Horst am 13.05.2014 (20:46 Uhr)

    ... und wiedereinmal beißt sich der Hund in den eigenen Schwanz. outch

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