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Karriere

Der Arbeitsplatz damals und heute: Die Psychologie des Büros

    Der Arbeitsplatz damals und heute: Die Psychologie des Büros

(Screenshot: t3n)

Die beschaffenheit der Arbeitsumgebung ist maßgebend dafür, wie motiviert und effizient Menschen arbeiten. Der Arbeitsplatz hat sich daher im vergangenen Jahrhundert immer wieder gewandelt, um den Bedürfnissen der Arbeitgeber – oder Arbeitnehmer – zu entsprechen. Eine Infografik der Universität South California zeigt wie und warum:

Im letzten Jahrhundert hat sich der Arbeitsplatz im Büro ganz schön verändert. Zum einen dadurch, dass sich die Bedürfnisse von Arbeitnehmern verändert haben, zum anderen, weil Arbeitgeber gemerkt haben, wie viel Einfluss die Gestaltung des Arbeitsplatzes auf die Produktivität der Mitarbeiter hat. Während in den 1920er-Jahren versucht wurde, die Effizienz mit Großraumbüros und zum Supervisor ausgerichteten Schreibtischen zu steigern, würde man Arbeitnehmer damit heute vermutlich schockieren.

Der Arbeitsplatz wird zum Zuhause und das Zuhause zum Arbeitsplatz

Es folgten eine Reihe von Modellen mit mehr Privatsphäre, wie kleine Büroräume oder Arbeitsplätze, die im Großraumbüro durch Trennwände geschützt sind. In den 1990er-Jahren ging der Trend dann eher wieder zum Großraumbüro, allerdings aus anderen Gründen. Heute sind Coworking-Büros und die freie Wahl des Arbeitsplatzes wie das Homeoffice populär. Startups übertrumpfen sich gegenseitig mit ausgefallen Büros, die allerlei Spielereien beherbergen. Die Startup-Kultur bindet ihre Mitarbeiter stärker an das Unternehmen – auch, indem sie das Büro zu einem zweiten Zuhause werden lässt.

Studenten der Angewandten Psychologie an der Universität von Süd-Kalifornien haben Quellen zur Geschichte des Arbeitsplatzes, zu Wohlbefinden und Unbehagen bei der Arbeit und Büro-Design-Trends ausgewertet und ihre Ergebnisse in einer Infografik verpackt. Die drei Hauptfaktoren, die für Wohlbefinden oder Unbehagen sorgen, sind der Geräuschpegel, die Luftqualität und das Maß an Tageslicht am Arbeitsplatz. Werden diese Faktoren vernachlässigt, schlägt sich das so auf die Motivation der Mitarbeiter nieder, das die Produktivität darunter erheblich leidet – und das kann ordentlich ins Geld gehen. Alle Erkenntnisse der Analyse findet ihr in der Grafik.

Ein Klick auf das Vorschaubild öffnet die komplette Infografik.

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via visual.ly

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