Vorheriger Artikel Nächster Artikel

Online-Drogenparadies Silk Road gefährdet Digitalwährung Bitcoins

Silk Road ist ein mit allem Komfort. Seine Ware: Drogen aller Art. Er verbirgt sich hinter einer Tor-Adresse, kann also nur aus dem Tor-Netzwerk heraus erreicht werden. Als Währung werden nur akzeptiert. Das erhältliche LSD und andere Drogen werden bequem nach Hause versendet. Verständlicherweise gefällt das staatlichen Stellen weniger gut. Aber auch die Bitcoin-Enthusiasten sind nicht begeistert. Immerhin bringt Silk Road Bitcoins in Verruf...

Online-Drogenparadies Silk Road gefährdet Digitalwährung Bitcoins

Silk Road: Marktplatz für hartes Drogen-Homeshopping

Es klingt völlig unglaubwürdig, ist aber wahr. In der Silk Road kannst du alles kaufen, was dich high macht. Dabei ist der Dienst ein Marktplatz, bietet also unterschiedlichen Händlern lediglich eine Plattform. Diese präsentieren ihre Waren ansehnlich und verkaufsorientiert und werden von ihren Käufern ähnlich wie bei Amazon oder eBay nach der Transaktion auch bewertet. So lässt sich im Vorhinein ganz gut abschätzen, ob dir der Duke das Dope auch wirklich schicken wird. Dabei unterliegt der Marktplatz strengen eigenen Regeln. So darf etwa kein Händler Auftragsmorde oder Massenvernichtungswaffen, sowie gestohlene Kreditkartendaten oder Nachbars Kinder anbieten...

Eine Auswahl der auf Silk Road erhältlichen Exotika (Bildquelle: Gawker)

Nachdem ich mir eine Weile ein Bild davon gemacht habe, kann ich immer noch nicht glauben, dass es sich um ein ernstgemeintes Angebot handelt und dass die so Handelnden tatsächlich glauben, sie seien hinter ihrer Anonymität sicher.

Der Ablauf eines Einkaufs bei Silk Road geht völlig konventionell vonstatten, wenn man einmal von der quälenden Langsamkeit des Tor-Netzwerks absieht. Als würde es sich um Bücher oder CDs handeln, informiert man sich in aller Seelenruhe über den angebotenen Stoff, sowie den Anbieter. Die Anbieter sind auf der ganzen Welt verstreut, haben allerdings einen Schwerpunkt in den USA und Kanada, was ebenfalls nicht nachvollziehbar ist. Schließlich gäbe es weitaus bessere Lokationen weltweit um sich nieder zu lassen, wenn man Drogen in anderer Leute Vorgärten zu versenden beabsichtigt, als ausgerechnet da, wo die härtesten Drogenbekämpfer ihr Revier haben.

Will man den Drogendeal nun tätigen, muss man eine entsprechende Summe Bitcoins in seinem Silk Road Account hinterlegt haben, um die Transaktion abschließen zu können. Bitcoins sind die einzige Währung, die in der Silk Road akzeptiert wird. Da der Drogenversand in kreativer Verpackung per Post erfolgt, ist hier auch der Moment gekommen, die Hosen runter zu lassen. Eine Adresse muss her. Natürlich kann es auch die Oma in Oklahoma oder die des Nachbarn, den man ohnehin nicht leiden kann, sein. Will man indes tatsächlich selber die Drogen erhalten, sollte man dabei jedoch nicht allzu verschleiernd unterwegs sein.

Warum der Handel auf Silk Road eine ganz schlechte Idee ist

Die Adresse des Versenders erfährt man übrigens nicht. Es sei denn, er schreibt sie auf das Paket. Ich glaube aber nicht, dass der Duke so ein Bürokrat ist. Anders als beim Drogenkauf zwischen den Bahngleisen gibt es hier eine abgespeicherte Adresse, zu der man auch schon mal eine Streife im Nachgang schicken kann. Das ansonsten gültige Inflagranti-Prinzip im Drogenhandel ist so ausgehebelt. Immerhin, man kann behaupten, man wisse nicht, warum einem einer drei Kilogramm schwarzer Afghane schickt. Muss wohl ein Versehen sein.

Auch im Übrigen ist erstaunlich, mit welcher - sagen wir - Unbekümmertheit der Marktplatz agiert. Lasst uns kurz alle Schwachstellen zusammenfassen:

  • Das Tor-Netzwerk ist keine sichere Anonymisierungslösung. t3n-Leser wissen das bereits. Das Tor-Netzwerk wird seit Jahren gezielt infiltriert, was einfach ist, da jeder Client auch Knotenpunkt, also Weiterleistungsinstanz oder Übergabestelle sein kann.
  • Ein Browser ist auch im Tor-Netzwerk aufgrund etwa installierter Erweiterungen und anderer Merkmale relativ gut identifizierbar. Mit dem nackten Standardbrowser zu surfen, den man außer für den Drogeneinkauf für nichts verwendet, würde dieses Problem allerdings mildern.
  • Tor: Anonym, aber im Zweifel nicht anonym genug
  • Der Verkäufer im Silk Road Marktplatz muss kein langhaariger Rastafari mit Spaß an freier Liebe und harten Drogen sein. Genauso gut kann es sich um einen knochentrockenen Bürokraten aus der staatlichen Drogenbekämpfung handeln, der dir statt der Drogen seine Kollegen auf den Hals schickt.
  • Die Adressdaten, die den Verkäufern bekannt gegeben werden, könnten im Rahmen einer Razzia beim Verkäufer Leuten in die Hände fallen, die dem Drogenkonsum weniger tolerant gegenüber stehen und gern mal statt die Hand zum Gruße Anklage erheben.
  • Alle Bitcoin-Transaktionen werden geloggt. Natürlich weiß stets der Zahler, an wen er gezahlt hat, wie auch der Zahlungsempfänger, von wem er bezahlt wurde. So gibt es einerseits die Möglichkeit, dass staatliche Stellen die gewünschte Information aus einer der beiden Parteien mit großer Überzeugungskraft oder Water Boarding rauskitzeln. Oder es gibt die Möglichkeit, sie unter Verwendung spezieller Netzwerkanalytik aus den Logfiles selbst zu ermitteln. Das ist zwar alles andere als trivial, wird aber an den Kapazitäten technischer Art sicherlich nicht scheitern. Letzteres bestätigen sogar Bitcoin-Enthusiasten.
  • Will man nicht bloß über mathematische Verfahren an Bitcoins gelangen, muss man sich einer Wechselstube bedienen, um seine Echtweltwährung in virtuelle zu tauschen. Diese Schnittstellen gelten als besonders gefährdet.
  • Last but not least: Das Ganze ist natürlich schlichtweg illegal.

Bitcoins: Silk Road bringt das „gefährlichste Open Source Projekt aller Zeiten“ in Verruf

Es war ja ohnehin befürchtet worden, dass der Versuch Bitcoins zu verbieten, über kurz oder lang erfolgen würde. Und es war auch vermutet worden, dass man auf der Begründung potenziell illegaler Einsatzzwecke reiten würde. Nun bedarf es keiner Abstrahierung mehr, denn Silk Road ist Realität.

Logischerweise kann sich kein Staat mit diesem Angebot arrangieren und wird von daher alles tun, um Silk Road zu eliminieren. Genau auf diesen Zug sind die Senatoren von New York und West Virginia nun aufgesprungen. Sie verlangen das unverzügliche Schließen des Silk Road Netzwerks und stellen sich das politikermäßig viel zu einfach vor.

Dabei rennen sie bei den Vertretern der amerikanischen Drogenbekämpfungsbehörde DEA offene Türen ein. Deren Sprecher ließ denn auch direkt verlauten, die DEA sei „absolut besorgt“, wenn es um die Verwendung von Bitcoins und andere digitale Währungen gehe. Sie sei jedoch stets über aktuelle Entwicklungen in den Drogenmärkten, ob real oder virtuell, informiert und ebenso stets bereit, in angemessener Weise jederzeit zu reagieren. John Wayne und Chuck Norris lassen grüßen...

Da Silk Road unter einer Tor-Adresse läuft, kann es praktisch stündlich auf einen anderen Server wechseln und trotzdem erreichbar bleiben. Silk Road selbst ist demnach nicht der geeignete Ansatzpunkt, das Projekt zu zerschlagen. Einfacher ist da der Zugriff auf die Tor-Nodes oder der Eingriff in das Bitcoin-System, hier vor allem in die Schnittstellen zur realen Währung.

Schon macht sich in der Community eine gewisse Unruhe breit. Besonders die Frage, ob es möglich sein wird, die virtuellen Wechselstuben, allen voran Mt. Gox zu schließen, beschäftigt die Befürworter. Mutmaßlich wird das Bankkonto des Dienstes in Japan geführt. Da dürfte internationale Kooperation unproblematisch möglich sein. Anders sähe aus, befände sich das Konto in irgendeinem Schurkenstaat, was wahrscheinlich aber sogar den Betreibern zu heiß wäre.

So wird Silk Road aufgrund seines für westliche Moralvorstellungen völlig inakzeptablen Konzeptes zur realen Gefahr für Bitcoins und Tor. Etwa erforderliche Finanzmittel im Kampf gegen die Projekte werden für die weltweit größte Drogenbekämpfungsbehörde das geringste Problem sein.

Link zum Thema:

Vorheriger Artikel Zurück zur Startseite Nächster Artikel
17 Antworten
  1. von leslie am 10.06.2011 (12:15 Uhr)

    Pöhhse Drogen.

    Wann werden endlich mal Alk und Kippen verboten,denn während ich diesen Beitrag schrieb sind wieder ein dutzend Leute an diesen Drogen gestorben.
    Und die kann man sich an jeder Tankstelle und Supermarkt kaufen. :-/
    Übrigens werde die in Europa mit Euro bezahlt.
    Die illegalen beim Dealer um die Ecke auch.

    Stoppt den Dollar.
    http://www.heise.de/tp/foren/S-Stoppt-den-Dollar/forum-202958/msg-20357806/read/

    Mfg

    Antworten Teilen
  2. von Christopher Dosin am 10.06.2011 (12:39 Uhr)

    Ich frage mich eher, warum man so einen Scheiss unterstützt, indem man einen unnötigen Artikel darüber schreibt!? Um Nutzer davor zu warnen? Eher nicht ... viel mehr ist für all diejenigen, die es nicht kennen, eine neue Anlaufstelle um an Drogen zu kommen.

    Antworten Teilen
  3. von Roland am 10.06.2011 (12:49 Uhr)

    Insgesamt interessiert mich das Bitcoin-Universum in all seinen Facetten. Es gibt auch normale Hardware-Shops bei denen man mit Bitcoin bezahlen kann. Generell wird in D. noch viel zu wenig zum Thema Bitcoin berichtet wie ich finde.

    Antworten Teilen
  4. von Andreas Lenz am 10.06.2011 (13:01 Uhr)

    derbe sache! klingt ja fast nach science fiction...

    Antworten Teilen
  5. von Sir. Ban Ki-Moon am 10.06.2011 (13:56 Uhr)

    Guter Beitrag, nur durch umfassende Informationen sind Entscheidungen außerhalb des nerden Bauchgefühls überhaupt erst möglich.

    Antworten Teilen
  6. von 63mg am 10.06.2011 (14:38 Uhr)

    Ist eh keine gute Idee, sich Drogen per Post schicken zu lassen. Die Sachen kommen ganz bestimmt zu einem nach Hause, dafür sorgt schon im Entdeckungsfall die Polizei. Es gibt nach deutschem Recht die Pflicht, "unverlangt" zugeschickte Drogen binnen einer Frist - ich glaub 1 Woche - polizeilich zu melden. Andernfalls gilt die zugeschickte Ware als bestellt ... *schnapp*

    Antworten Teilen
  7. von BastianBalthasarBux am 16.06.2011 (18:02 Uhr)

    *lol*
    Crazy Sache das. Kannte ich noch gar nicht.
    Wie viel muss man da geraucht haben, dass man als Geschäftsmodell eine 'Drogenhandel-Plattform' ins (TOR-)Netz stellt?

    Antworten Teilen
  8. von chmod am 06.07.2011 (02:26 Uhr)

    "Natürlich weiß stets der Zahler, an wen er gezahlt hat, wie auch der Zahlungsempfänger, von wem er bezahlt wurde."

    Prinzip Bitcoin nicht verstanden....

    Bitcoin-Transaktionen werden an Adressen nicht an Benutzer geschickt,
    Ein Benutzer kann beliebig viele Adressen haben und aus der Adresse lassen sich keine Rückschlüsse auf den Benutzer schließen. Der Empfänger erfährt nicht wer die Bitcoins versendet hat, weshalb es sinnvoll ist sich für jeden Bezahlvorgang eine neue Adresse zuzulegen.

    "Genauso gut kann es sich um einen knochentrockenen Bürokraten aus der staatlichen Drogenbekämpfung handeln"

    Das ist der Grund warum neuen Verkäufern häufig misstraut wird und es ein Bewertungssystem gibt.

    Um als Verkäufer glaubwürdig zu sein müsste man vorher Drogen gekauft haben. Was die Polizei allerdings nicht tun könnte da man sich damit ja strafbar macht.

    Ergo ist es mehr als unwahrscheinlich dort bei der Polizei shoppen zu gehen.

    Falls jemanden das immer noch nicht sicher genug sein sollte bieten viele ihre Dienste als "Paketzwischenstation" an.

    Antworten Teilen
  9. von Mainstreamlos am 26.12.2011 (16:27 Uhr)

    Ich wüde es begrüßen wenn es eine Online Shop gibt wo man jede Art von Drogen kaufen kann.So als würde ich ein Buch bei AMAZON kaufen.
    Jeder kann doch schließlich mit sich und seinem Körper machen was er will, und zugleich würden die Dealer auf der Straße verschwinden, da sich alles zuhause am PC abspielt.
    Ich unterstütze die Sache voll und werde den Service nutzen.Das problem ist nur das viele Leute Drogen mißbrauchen.Ich gebrauche sie, je nach Stimmung und Anlaß.Ich nehme Drogen nicht weil es mir schlecht geht, sondern wenns mir guht geht damit es mir dann noch besser geht, oder um meine Leistung zu steigern, oder mein Bewusstsein zu Erweitern sozusagen das Tüpfelchen auf dem I.
    Ich lasse mir von niemandem vorschreiben was ich mir zuhause in meinem 4 Wänden reinziehe.
    Silk Road - Das beste was es gibt.Würde der Staat Drogen legalisieren (Hasch wüde schon reichen,und Heroin nur für Schwerstabhängige) und Steuern drauf erheben, hätten wir nach nichtmal 1 jahr in Deutschland keine Staatschulden mehr, im Gegenteil - ein fettes Haushalts Plus !! Das wäre eim Milliarden Geschäft. Drogen wurden immer genommen,es gab sie, es gibt sie und es wird sie immer geben.Immer da wo großes Geld zu holen ist, werden Leute sein die sie verkaufen.Wenn an dieser Stelle der Staat ins Spiel kommen würde hätten alle was davon.
    Dealer verschwinden von der Strasse, weniger kriminalität, fette Steuer einnahmen ...
    Dent mal drüber nach ...

    Antworten Teilen
  10. von Hagbard Celine am 16.01.2012 (10:30 Uhr)

    Hihi!
    1. Der Juristische Fuzi der diesen Beitrag aus dem Grund etwas zu verbieten, dass man nicht verbieten kann geschrieben hat, ist ja schon mehr als komisch.
    2. Dann auch noch schlecht über das ganze Thema (bitcoin + bezahlung) bescheid zu wissen
    ist ja wohl mehr als mies.
    3. Dieser Beitrag ist eine der besten Werbungen, die sich SilkRoad wahrscheinlich nur vorstellen kann.
    Ich nehme keine Drogen, aber ohne diesen Beitrag wäre ich niemals auf sowas aufmerksam geworden. DANKE ;)

    Antworten Teilen
  11. von Sebastian am 18.02.2012 (21:20 Uhr)

    @Mainstreamlos
    Weisst du wieviele vor dir genau das schon gedacht haben... und Stück für Stück abgesackt sind. Selbstüberschätzung ist auch sowas von mainstream....

    Antworten Teilen
  12. von JohnnyThan (@johnnythan) am 16.03.2012 (20:10 Uhr)

    Man will also Bitcoins verbieten, weil damit Drogen gekauft werden können? Der nächste logische Schritt: Bargeld verbieten, damit kann ich Drogen kaufen und Prostitution und... ach, die Möglichkeiten sind unendlich. Weil das früher da war, das Bargeld, sollten wir da vll. sogar anfangen?

    Antworten Teilen
  13. von magigmush am 26.04.2012 (00:13 Uhr)

    früher wurde getauscht :) je mehr verboten wird desto mehr wird es gemacht.

    Antworten Teilen
  14. von entsetzter Bürger am 19.07.2012 (00:09 Uhr)

    einen ähnlichen artikel gab es auch schon in der englischen SUN von wegen "deadly drugs on the internet" oder so... was mich bei dem beiträgen schockiert ist dass der schreiber der sun und auch dieser autor sich sorgen um drogenverkauf machen. erstmal macht der vertrieb übers netz einen winzigen bruchteil des gesamten drogenumsatzes aus und zweitens, und das ist in meinen augen sehr viel wichtiger, gibt es in den untiefen des netzes nicht nur drogen sondern auch kinderpornographie auftragskiller waffenhändler usw usw. man mag ja von drogen halten was man will aber in meinen augen sind die das absolut kleinste problem des netzes. und ich muss auch den kommentatoren vor mir recht geben das der artikel nur zu der verbreitung beiträgt und alles andere als cleverer skandal journalismus ist

    Antworten Teilen
  15. von BastianBalthasarBux am 19.07.2012 (00:53 Uhr)

    @bürger:
    sry, aber waffenhändler sind in nahezu allen regierungen dieser erde. da brauch ich nicht erst in die 'untiefen' des internet. <- das ist das eigentlich skandalöse.

    Antworten Teilen
  16. von Chris123 am 12.08.2012 (15:56 Uhr)

    Der Artikel ist schlecht rechachiert und vieles ist auch einfach nicht war!
    Nur zum Thema mit den Kundendaten:


    Datenübertragung
    Keine Ihrer persönlichen Information ist jemals hier erforderlich. Jedoch WIRD eine Adresse benötigt an die Ihre bestellten Waren geschickt werden müssen.Aus diesem Grund werden Sie lernen müssen wie man PGP Verschlüsselung umgeht. Dieses Programm wird Ihnen erlauben, Ihre Adresse in verschlüsselter-Form an den Verkäufer zu senden, und nur er wird in der Lage sein Ihre Adresse wieder zu entschlüsseln. Trotzdem löscht Silk Road weiter verschlüsselte Daten und sobald Ihre Transaktion abgeschlossen ist gibt es keine Aufzeichnung mehr davon. Und weil Silk Road ein TOR Verborgener Dienst ist, bleibt die Adresse verschlüsselt innerhalb des TOR-Netzes solange es übertragen wird.

    Antworten Teilen
  17. von natalmeijer am 07.11.2012 (21:34 Uhr)

    wieso wird diese verbindung erstellt? bitcoin ist ein fantastisches werkzeug um der staatlichen uebrwachung zu umgehen. Silk road wuerde auch ohne Bitcoins arbeiten, dafuer gibt es genuegend wege.
    Der artikel ist voellig realitaetsfremd.
    Es geht nur darum, die veraengstigten Banken die um ihr geschaeft bangen zu stuetzen, damit die bankenlobby mit hilfe des gesetzgebers nationale verbote gegen bitcoin zu erwirken.
    Dies wird aber nicht funktionieren, da die nationalen institutionen keinen zugriff haben.
    Die columbianer vertreiben ihren exportschlager gegen US$. Soll der US $ verboten werden?
    Bitcoins sind halt im Moment die mit abstand einfachste Verrechnungseinheiten, die den globalen handel gerecht werden, ohne die Banken partizipieren zu lassen.
    Bitcoins werden in Zukunft verhindern , das nationale Regierungen durch inflation den kleinen Mann um ihre ersparnisse zu bringen. Durch das internet ist auch gewaehrleistet,
    das trotz eventuelle Verbote, keine verluste fuer Inhaber von Bitcoins entstehen koennen.
    Lediglich wenn die Bitcoin in nationale Waehrungen getauscht werden, besteht die Gefahr
    eines Zugriffs. Bis es die Vereinigte Weltstatten gibt, ohne Ausnahme gibt, sind die bitcoins die sichersten Verrechnungseinheiten der welt. Bitcoins werden in naher zukunft sicherstellen,
    das die private altervorsorge altersarmut verhindert. Anleger von Bitcoins sind keiner staatlichen willkuer ausgesetzt. Fonds und Versicherungen werden in Bitcoins investieren muessen um ihren Kundenbeduerfnissen nachzukommen.
    Insoweit wuerde ich hier gerne feststellen, wer interesse hat einen Fond (bzw eine Versicherungsgesellschaft) zu grunden, der nur in Bitcoins investiert. Fonds sind derzeit wohl die einzige Loesung, da Versicherungen zu vielen gesetzl. Auflagen unterliegen.
    Der fond sollte in Norwegen seinen Heimat haben.
    Interessenten koennen ein Mail an ferdinand-meijer@hotmail.com melden.
    Als mindesteinlage sollte 500 Bitcoin eingebracht werden. Bis zum 1.1.2013 sollte der Fond arbeitsfaehig sein, sofern hinreichend interesse besteht. Die Gewinne nach einer Ruecklage von 20 %, sollten zu 50 % fuer gemeinnuetzige Projekte verwendet werden, der Rest als Dividende an die Investoren ausgeschuettet werden. Durch die zu erwartende hohe Nachfrage nach bitcoins sollte die Wertsteigerung jaehrlich bei bis zu 500% liegen. Hieraus resultiert, das die investoren ihre Einlagen innerhalb eines Jahres mindestens verdoppeln.
    Ferdinand Meijer

    Antworten Teilen
Deine Meinung

Bitte melde dich an!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Mehr zum Thema Online-Shop
Die dunkle Seite des E-Commerce: Silk Road soll als Peer-to-Peer-Netzwerk wieder auferstehen
Die dunkle Seite des E-Commerce: Silk Road soll als Peer-to-Peer-Netzwerk wieder auferstehen

Der Online-Marktplatz Silk Road galt bis zur Festnahme seines Betreibers als „eBay für illegale Drogen“. Mit DarkMarket soll das Konzept auf Peer-to-Peer-Basis wiederbelebt werden. » weiterlesen

Bitcoin, jetzt oder nie: Warum sich die Kryptowährung für deinen Onlineshop lohnt
Bitcoin, jetzt oder nie: Warum sich die Kryptowährung für deinen Onlineshop lohnt

Trotz der Verunsicherung durch den jüngst gecrashten Marktplatz MTGox setzt Dell jetzt auf Bitcoin. Wir erklären, wieso Bitcoin nicht nur für den Computerhersteller attraktiv ist. » weiterlesen

E-Commerce im Social Network: Twitter testet Buy-Button in Tweets
E-Commerce im Social Network: Twitter testet Buy-Button in Tweets

Twitter hat den Startschuss für den Test eines Buy-Buttons gegeben, der das Shopping direkt aus Tweets heraus möglich macht. Zu den ersten Anbietern gehören Marken wie Burberry und Musiker wie Eminem. » weiterlesen

Kennst Du schon unser t3n Magazin?

t3n-Newsletter t3n-Newsletter
Top-Themen der Woche für Web-Pioniere
Jetzt kostenlos
anmelden
Diesen Hinweis verbergen