Bitcoin

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Die digitale Zahlmethode Bitcoin existiert seit dem Jahre 2009. Heute handelt es sich beim Bitcoin ausschließlich um eine virtuelle Währung, die unabhängig von staatlicher Geldpolitik als digitales Zahlungsmittel akzeptiert wird. Erfunden wurde der Bitcoin der Legende nach von einem Mann namens Satoshi Nakamoto. Experten gehen jedoch davon aus, dass das Konzept des Bitcoin einer ganzen Entwicklergruppe zugesprochen werden muss. In Zukunft ist davon auszugehen, dass ein Großteil aller Geschäfte im E-Commerce mittels virtueller Bezahlmethoden abgewickelt wird. Ein Hauptargument für den Einsatz virtueller Währungen ist die damit verbundene hohe Sicherheit beim Bezahlen. Der aktuelle Bitcoin-Kurs ist deshalb für viele genauso interessant wie beispielsweise der Stand des Dax an der deutschen Börse.

Blockchain-Technologie von Bitcoin: Wie funktioniert das eigentlich?

Bei der virtuellen Währung Bitcoin handelt es sich um reine Recheneinheiten, die in einem digitalen Transaktionsbuch im gesamten Netzwerk gespeichert sind. Darin sind alle Transferaktionen festgehalten, die zwischen Bitcoin-Konten getätigt werden. In der Fachsprachen spricht man deshalb von Blockchain, einer sogenannten Block-Kette, weil das Buch aus unterschiedlichen Blöcken besteht, die allesamt separat verarbeitet werden. Deshalb spricht man beim Bitcoin auch von einem dezentralen sowie digitalen Buchführungs-System. Bitcoin hat nicht nur eine ganze Reihe weiterer Kryptowährungen inspiriert (zuletzt beispielsweise Libra von Facebook oder Litecoin), sondern auch das Interesse zahlreicher Investoren geweckt. Die Errechnung von Bitcoins erfolgt mithilfe von Data-Mining.

Rechenaufgaben als Schutz vor Angriffen auf Bitcoin

Auf den ersten Blick hin stellen die zu lösenden komplizierten Rechenaufgaben des Data-Mining eine teils unsinnige Forderung an alle Netzwerk-Teilnehmer dar. Sie stellen jedoch die gesamte Sicherheit des Systems überhaupt erst sicher. Um einen erfolgreichen Angriff auf die digitale Währung Bitcoin verbuchen zu können, müsste eine sogenannte 51-Prozent-Attacke erfolgen. Dazu müsste schon ein Supercomputer eingesetzt werden, der weitaus mehr Leistung erzielt als alle bisher realisierten Rechenanlagen zusammen. Für den Fall, dass es dennoch einem riesigen Netzwerk gelingen sollte, eine derartige 51-Prozent-Attacke auszuführen, haben die Entwickler von Bitcoin Backups eingebaut, die daraufhin in den Checkpoints eingesetzt werden können. Kryptowährungen müssen allerdings auch versteuert werden. Wie das funktioniert, erfährst du in unserem Krypto-Steuer-Guide.

Alles über Finanzen und Kryptowährungen erfahren? Auf dieser Seite findet ihr aktuelle Neuigkeiten und wissenswertes rund um die Thematik Bitcoin.

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