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Kommentar

Warum jeder Unternehmer bei seinen Eltern leben sollte

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Wieder auf dem Boden der Tatsachen – auch als Unternehmer

Das Unternehmertum ist eine ewige emotionale Achterbahnfahrt. Ich habe schnell herausgefunden, dass es hilfreich ist, dabei von vertrauten Menschen umgeben zu sein: Wenn du mal Luft ablassen musst, dann kannst du das wenigstens bei deinen Eltern machen. Wenn du jemandem deine Idee vorstellen willst, helfen dir deine Eltern sicherlich gerne. Dabei ist es ganz egal, wie viel sie über dein Unternehmen wissen. Die Perspektive eines Außenstehenden ist immer hilfreich. Selbst wenn meinen Eltern mal keine Ahnung hatten, wovon ich eigentlich sprach, waren sie ehrlich. Sie sagten nicht nur: „Wir glauben an dich!" oder „Viel Glück!". So funktioniert das nicht.

Meine Eltern haben mich immer auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Die Welt der Startups ist mehr Schein als Sein. Durch das Leben in der Mittelklasse mit ein paar intelligenten und reifen Erwachsenen bin ich nicht abgehoben. Sie haben mir ihre Zeit, ihre Aufmerksamkeit und ihr Geld geschenkt, obwohl sie ihr "leeres Nest" hätten genießen können.

Dank ihrer Hilfe bin ich extrem effizient geworden. Meine Mutter wusch meine Kleidung und legte sie für mich zusammen. Sie kochte für mich. Sie half mir dabei, meinen Koffer zu packen, wenn ich auf Geschäftsreise gehen musste. Mein Vater bezahlte die Rechnungen, mähte den Rasen, und putzte das Haus. Er löste sogar meine Schecks ein und half mir dabei, den Überblick darüber zu behalten, welches Unternehmen mir noch Geld schuldete.

Was habe ich gemacht? Du hast es wahrscheinlich schon erraten. Ich habe geschuftet wie ein Gaul. Ich musste mir keine Sorgen um die Berge dreckiger Wäsche, Mahlzeiten oder schimmelnde Teller in der Spüle machen. Warum? Dank meiner Eltern. Ich war in meinem Zimmer und habe hart gearbeitet – ich habe Dinge aufgebaut, verloren, getestet und versucht, erfolgreich zu werden.

Das Leben mit meinen Eltern gab mir eine gewisse Stabilität. Weil ich noch Zuhause wohnte, hatte ich gar nicht die Möglichkeit, jeden Tag feiern zu gehen. Meine Eltern hätten das nicht gut gefunden und dafür bin ich ihnen heute auch sehr dankbar. Es hat mich davon abgehalten, schlechte Gewohnheiten zu entwickeln und mir außerdem dabei geholfen, die 60-Stunden-Arbeitswoche während meines Studiums in den Griff zu bekommen.

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(Foto: Neil Patel)

Ich bin meinen Eltern unendlich dankbar für ihre Hilfe. Ich respektiere sie und habe mich daher auch stets an die Hausregeln gehalten. Dank dem Leben mit meinen Eltern konnte ich mein Unternehmen schnell wachsen lassen.

Mit 16 gründete ich mein erstes Unternehmen. Im Laufe der folgenden sieben Jahre habe ich zahlreiche weitere Unternehmen gegründet und habe dabei nicht einen einzigen Dollar Lohn verdient. Das musste ich auch nicht. Für all meine Bedürfnisse war gesorgt, wenn auch nicht auf extravagante Art und Weise.

Ich hatte keinen Treuhandfond und meine Eltern haben mir zu meinem 16. Geburtstag auch kein tolles Auto geschenkt. Mein erstes Auto war ein ‘89 Toyota Camry, der über 15 Jahre alt war, als ich ihn gekauft habe. Anstatt mir selbst einen Lohn auszuzahlen, habe ich all mein Geld ins Unternehmen investiert. Diese Investition war der Treibstoff, um schneller zu wachsen.

Und es hat funktioniert. Das Unternehmen in meinem Schlafzimmer wuchs zu einem Multimillionen-Dollar-Unternehmen heran. Ich machte schneller Profit, als ich es mir mit der klassischen Herangehensweise je hätte erträumen können. Meine Eltern erlaubten mir sogar, meine Angestellten in ihrem Haus arbeiten zu lassen.

Jörg
Jörg

Interessanter Einzelfall der sich nicht verallgemeinern lässt. Ich selbst könnte heute keine freiberufliche Tätigkeit ausüben, wenn ich bei den Eltern wohnen würde. Der Tagesablauf richtete sich größtenteils nach dem der Eltern, mit Mahlzeiten als festen Fixpunkten. Gartenarbeit sowie Hilfe im Haushalt nehmen zusätzliche Zeit in Anspruch und es gäbe tägliche Diskussionen, warum ich jetzt schon wieder alleine in meinem Zimmer vor dem Computer sitze, anstatt mich mit den restlichen Familienmitgliedern im Wohnzimmer zu unterhalten.

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Jan
Jan

Der Artikel ist inhaltlich sowas von dünn, da hätte die Überschrift bereits vollkommen ausgereicht. Allerdings ist der Inhalt an sich ja auch noch Blödsinn. Abseits von dem einen echten Vorteil, der Kostenersparnis und der damit einhergehenden Sicherheit seh ich kein valides Proargument Elternhaus.
Zeitersparnis Wäsche zusammenlegen.. oh man.

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Benny Lava
Benny Lava

Was für eine gequirlte Shice.
Schön, wenn es bei ihm so funktioniert hat. Aber das gleich verallgemeinern?

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Werner
Werner

=> Mein Vater war Buchhalter bei einer Laminierfirma und meine Mutter in der Lehr- und Tagesbetreuung tätig.
=> Als ich 19 Jahre alt war, ....., dass ich mir eine Millionen Dollar borgte,

Ist ja süß.. im nächsten Leben mache ich das auch.
Oder warum nicht jetzt direkt..ich geh zur Bank..

Was für Abenteurgeschichten erzählt ihr hier?

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Timo
Timo

Von Investoren. Bitte den Author genauer anschauen. Die Story wurde übersetzt. Neil Patel ist einer der bekanntesten Social Media und Marketing Experten weltweit.

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