Cloud-Computing

RSS-Feed abonnieren

Cloud-Computing bietet für Firmen, aber auch für Privatpersonen elegante Möglichkeiten, hohe Investitionskosten für ihren eigenen IT-Bereich zu vermeiden und sich auch im Falle einer notwendigen starken Ausweitung der benötigten Rechner- und IT-Infrastruktur-Kapazitäten keine Sorgen machen zu müssen. Ebenso kann der Kauf kostentreibender Anwendungssoftware entfallen. Das alles kann Cloud-Computing leisten. Für den Nutzer entstehen lediglich Kosten für den in Anspruch genommenen Service und zwar jeweils nach aktuellem Umfang. 

Cloud-Computing beinhaltet verschiedenste Service-Modelle

Cloud-Computing stellt eine Art Weiterentwicklung des Outsourcing im Bereich IT-Infrastruktur dar. Die einzige Voraussetzung zur Nutzung ist eine schnelle Breitbanderbindung zur Cloud. In der Regel läuft der Datenaustausch über schnelle Internetverbindungen. Das erste System, das heute als Cloud bezeichnet würde, war das BSCW (Basic Support for Cooperative Work). Es wurde 1995 vom Fraunhofer Institut vorgestellt und zielte ursprünglich auf die Nutzung durch Universitäten und Schulen ab. 

Cloud-Computing erfährt seit Beginn der 2000er Jahre einen stetigen Aufschwung mit vielen neuen Anbietern, die im Wettbewerb mit Global Playern wie Amazon, Google, Microsoft, SAP und anderen stehen. Die Entwicklung des Cloud-Computing erfolgt sehr dynamisch und differenziert und kommt einem Wildwuchs sehr nahe. Neben einer nahezu unüberschaubaren Vielfalt von Anbietermodellen lässt sich Cloud-Computing in die drei Hauptbereiche Infrastructure-as-a-Service (IaaS), Platform-as-a-Service (PaaS) und Software-as-a-Service (SaaS) unterteilen. Im Falle IaaS kann der Nutzer ausschließlich auf IT-Hardware wie Rechner und Speicher zurückgreifen. Für die eingesetzte Software ist der Nutzer selbst verantwortlich. PaaS beinhaltet für den Nutzer zusätzlich die Möglichkeit, auch die vom Anbieter bereitgestellten Software-Anwendungen zu nutzen. Das Service-Modell SaaS ermöglicht den Zugang zu Anwendungssoftware, die der Nutzer nicht mehr selbst auf seinem Rechner oder seinem eigenen IT-Zentrum installieren muss. SaaS schließt damit auch das Modell Software-on-Demand ein.

Datensicherheit – ein wichtiges Thema im Cloud-Computing

Datensicherheit spielt im Cloud-Computing in zweifacher Hinsicht eine wichtige Rolle. Beispielsweise muss der Datenaustausch zwischen Nutzer und der Cloud in einer sicheren Verschlüsselung erfolgen, um im Extremfall einen denkbaren Angriff durch Dritte die Daten wertlos zu machen. Andererseits sollte sichergestellt sein, dass der Anbieter der Cloud die Daten nicht an Dritte weitergibt, was einerseits eine Menge Vertrauen seitens der User der Dienste voraussetzt und andererseits unter der Antiterrorgesetzgebung in verschiedenen Ländern unter Umständen auf Probleme stößt. 

Hier auf t3n.de findet ihr brandaktuelle und spannende Informationen und Artikel über Cloud-Computing und neueste Trends.