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YotaPhone: Android-Smartphone mit extra E-Ink-Display im Hands-On [MWC 2013]

Der russische Hersteller Yota hat auf dem Mobile World Congress 2013 sein YotaPhone präsentiert, das mit einem besonderen Konzept daher kommt und das Thema Akkulaufzeit hoch priorisiert. Dazu wurde nicht nur ein extra großer Akku verbaut, sondern ein zweites Display mit E-Ink-Technologie auf der Rückseite angebracht, auf dem zusätzliche Informationen angezeigt werden können. Großer Vorteil: Das E-Ink-Display verbraucht kaum Energie.

YotaPhone: Android-Smartphone mit extra E-Ink-Display im Hands-On [MWC 2013]

YotaPhone: Energiesparen dank Zusatz-Display

Lau Heckler, CEO von Yota hat mit t3n über das gesprochen. Seiner Aussage zufolge könne mithilfe des E-Ink-Displays reichlich Energie gespart werden, da viele Informationen wie Twitter, Facebook-Status-Updates, Erinnerungen, Straßenkarten, Boarding-Karten für Flüge, etc. nicht unbedingt auf dem regulären Touchscreen angezeigt werden müssen. Darüber hinaus kann der Nutzer selbstredend auch E-Books darauf lesen. Lau nennt den Touchscreen eines Smartphones als Stromfresser Nummer Eins – je weniger dieser genutzt wird, desto länger hält der Akku. Als Lösung für das Problem hat Yota ein zusätzliches E-Paper-Display (EPD) integriert, das nur dann Energie verbraucht, wenn der darauf angezeigte Inhalt aktualisiert wird.

YotaPhone: Von vorn sieht es beinahe aus wie ein normales Android-Smartphone

Das YotaPhone läuft auf einer aktuellen Android-Version, die mit zusätzlichen Funktionen zur Unterstützung des zweiten Displays ausgestattet ist. Allerhand Funktionen, von denen eine Reihe im unten eingebundenen Video zu sehen sind, können auf dem E-Ink-Display angezeigt werden, andere Inhalte, die nicht direkt von der Software unterstützt werden, lassen sich dennoch wiedergeben. Denn das Smartphone besitzt eine Screenshotfunktion – durch eine Zweifinger-Wischgeste über das Display wird der angezeigte Inhalt kopiert und auf das E-Ink-Display gespiegelt. In der Demonstration funktionierte dies problemlos und schnell. Um den Funktionsumfang des E-Ink-Displays permanent zu erweitern wird Yota ein API für Entwickler zur Verfügung stellen.

Im Unterschied zu handelsüblichen Android-Smartphones hat Yota zudem die üblichen Steuerknöpfe entfernt und setzt stattdessen komplett auf Gestensteuerung. Durch verschiedene Wischgesten kann der Nutzer sich den App-Drawer anzeigen lassen oder das Multitasking-Menü. Eine halbe Wischgeste von Rechts nach Links unterhalb des Touchdisplays entspricht dem Zurück-Button, ein Wisch über die komplette Fläche bringt den Nutzer zum Startscreen.

...auf der Rückseite hat es allerdings ein E-Ink-Paper-Display verbaut.

Das YotaPhone hat übrigens einen 4,3 Zoll großen HD-Screen mit 1.280 x 720 Pixeln, einen 1,5GHz Snapdragon Dual Core-Prozessor (MSM8960), 2GB RAM und 32GB oder 64GB internen Speicher an Bord. Die verbaute Kamera besitzt einen 12MP-Sensor, eine zweite Kamera für Videotelefonie ist ebenso integriert. Das Gerät soll etwa 140 Gramm wiegen und etwa  67 x 131 x 9,9mm groß sein. Der Hersteller hat bereits einen Partner für die Produktion des YotaPhones gefunden. Es soll im Laufe dieses Jahres – voraussichtlich im Oktober auch hierzulande in den Handel kommen und zu einem Preis von ca. 400 Euro über die Ladentheke gehen.

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2 Antworten
  1. von Anja Stubbe via facebook am 27.02.2013 (11:56Uhr)

    Spannend! Wie fasst es sich denn an, wirkt es stabil?

  2. von YotaPhone: Smartphone mit zusätzlichem… am 04.12.2013 (17:53Uhr)

    […] etwa einem Jahr sorgte der russische Hersteller „Yota Devices“ auf der CES in Las Vegas für Aufsehen mit einem funktionierenden Prototyp des YotaPhone: Ein herkömmliches Android-Smartphone, das auf der Rückseite jedoch über ein […]

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