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Youtube: Werbung zukünftig erst ab 10.000 Views

    Youtube: Werbung zukünftig erst ab 10.000 Views
Influncer können vor allem auf Youtube viel Geld verdienen. (Foto: Michal Ludwiczak / Shutterstock.com)

Youtube-Kanäle müssen ab sofort mindestens 10.000 Views vorweisen, damit sie von Werbung profitieren können. Damit will die Google-Tochter die Verbreitung von kopierten Videos eindämmen.

Youtube-Kanäle können jetzt erst ab 10.000 Views von Werbung profitieren

Vor fast genau fünf Jahren hat Youtube sein sogenanntes Partnerprogramm für alle Nutzer der Plattform geöffnet. Seitdem konnte jeder mit seinen Videos auf Youtube Geld verdienen. Die Abschaffung des bis dahin existierenden Auswahlverfahrens hat jedoch auch Probleme verursacht: Seit dem Wegfall der Kontrolle ist es ziemlich einfach geworden, Videos anderer Nutzer im eigenen Kanal zu veröffentlichen und damit Geld zu verdienen. Geld, das eigentlich dem Ersteller des Videos zustehen müsste.

Youtube: Kanäle müssen zukünftig 10.000 Views vorweisen können, bevor sie von Werbung profitieren dürfen. (Bild: rvlsoft)

Genau diese Praxis will Youtube jetzt erschweren. Ab sofort können nur noch Kanäle Teil des Partnerprogramms werden, die schon mindestens 10.000 Views generiert haben. „Anhand dieses neuen Schwellenwerts können wir die Identität und Gültigkeit eines Kanals besser überprüfen und feststellen, ob die Community-Richtlinien sowie unsere Werberichtlinien befolgt werden, bevor die ersten Einnahmen eingehen“, so Youtubes Vizepräsident für Produktmanagement Ariel Bardin.

Bildergalerie: Der Youtube-Space in Los Angeles

(Foto: Giuseppe Rondinella / Horizont)

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Youtube kündigt neues Prüfungsverfahren an

Hat ein Kanal die Grenze von 10.000 Views erreicht, ist er noch nicht automatisch Teil des Partnerprogramms. Vielmehr will die Video-Plattform ab diesem Zeitpunkt anhand eines neuen Bewertungsprozesses prüfen, ob sich der Kanalbetreiber auch an die Spielregeln hält. Erst wenn das geklärt ist, wird Werbung in dem Kanal geschaltet. Wer bislang unterhalb dieser Schwelle war, aber bereits Einnahmen durch Werbung generiert hat, muss sich jedoch keine Sorgen machen: Die Regelung gilt fairerweise nicht rückwirkend.

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5 Reaktionen
Andreas
Andreas

Soweit ich mitbekommen habe, hat das in erster Linie nichts mit dem Kopieren von Videos zu tun, sondern das die Werbung der zahlenden Firmen auch bei teils extremistischen Videos geschalten wurde und das ist Youtube's erste Reaktion darauf. Weitere sollen folgen. Über 250 große Firmen wollen keine Werbung mehr auf Youtube schalten, weil sie der Meinung sind das es ein schlechtes Bild auf ihre Firma wirft, wenn ihre Werbung mit extremistischen und gewalttätigen Videos in Verbindung gebracht wird.

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peter
peter

Hatte mich schon gefreut. Sollten sie noch höher machen das Limit, dann hören die Kidz endlich auf Werbevideos zu drehen und der Content, zumindest im Low-Budget-Bereich wird wieder besser, ehrlicher, mehr als 0815-Mist.

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Lars
Lars

Im Leben nicht. Das Gegenteil wird der Fall sein: Noch mehr Trash und Clickbait für noch schnelleres Wachstum. Oder man kann demnächst Abos kaufen, wie schon bei anderen Netzwerken.

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peter
peter

Noch mehr RTL-Content geht gar nicht. Ist doch Dauerwerbesendung und dummes Geschwätz von irgendwelchen Normalos... mehr kriegst du da nicht. Die Plattform könnte so genial sein, wenn es mehr Casey Neistats gäbe. Menschen die was zu sagen haben, was erreicht haben und das via Video vermitteln. Stattdessen labern irgendwelche 0815 Typen und Girls über iwelche Produkte oder machen Tutorials von Dingen, von denen sie keine Ahnung haben.

Lars
Lars

Ich nutze ausschließlich YouTube und Netflix für meinen Bewegtbildkonsum. Und ich habe keine Bibs in meinen Abos, sondern durchaus sachlich-unterhaltendes - und viel "raubkopiertes" von ARD & ZDF.

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