let's
play
china
Panda ausblenden

Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

t3n 19

Wie Firmen im Social Web Erfolge messen und das eigene Image pflegen können: Social-Media-Monitoring für Unternehmen

Wie das Salz in der Suppe sollte auch ein Social-Media-Monitoring in einem Unternehmen nicht fehlen. Manchen Unternehmen scheinen jedoch die Geschmacksrezeptoren zu fehlen – Social-Media-Monitoring Fehlanzeige. Doch Nachlässigkeiten bei der Medienbeobachtung, die weitaus mehr Möglichkeiten als reine Kommunikationsüberwachung bietet, rächen sich schnell.

Es liegt in der Natur des Social Webs, dass Internetnutzer nicht mehr nur konsumieren, sondern Inhalte selbst erstellen. Diese so genannten Prosumenten verfassen, kommentieren und diskutieren Inhalte auf unzähligen Blogs, Foren, Sozialen Netzwerken sowie anderen Plattformen wie YouTube oder Twitter. Weltweit laden Anwender pro Minute über 20 Stunden an Videomaterial auf YouTube hoch und verfassen etwa 30.000 Tweets, weit über 1.000 Blogbeiträge sowie unzählige Forenbeiträge. Ein Großteil davon ist für Unternehmen nicht relevant, aber es gibt auch Inhalte, die für Unternehmen sowie für deren (potenzielle) Kunden durchaus bedeutsam sein können.

Diese Inhalte sind zunehmend auch für Meinungsbildung und Kaufentscheidungen verantwortlich. So werden Produkte, Werbebotschaften, Pressemitteilungen und auch weitere Unternehmensaktivitäten nicht nur positiv bewertet oder neutral kommentiert, sondern ebenso kritisiert und insbesondere dann im Social Web gestreut. Ein Monitoring bietet Unternehmen nicht nur die Möglichkeit, diese Kommunikation fortlaufend zu beobachten, sondern auch aktiv auf die Belange der Kunden einzugehen und ihre Marketingaktivitäten entsprechend anzupassen.

Relevante Quellen und Monitoringinhalte

Das Social Web bietet eine unerschöpfliche Vielfalt an Quellen, in denen User Generated Content entsteht. Die Vorstellung, die Gesamtheit dieser Quellen in Betracht zu ziehen und somit in ein Monitoring zu integrieren, ist und bleibt Utopie. Unternehmen müssen daher zuerst für sie relevante Quellen definieren. Jedoch sollte man auch die Gefahren eines Monitoring nicht unterschätzen. So bewegt man sich beim Erfassen von personenspezifischen oder passwortgeschützten Daten in einer rechtlichen Grauzone. Zu diesen Quellen gehören beispielsweise die VZ-Netzwerke, Facebook (teilweise) und sämtliche weitere Quellen, auf deren Inhalt man ausschließlich durch eine Anmeldung mit Benutzername und Passwort zugreifen kann.

Neben den zu identifizierenden und zu integrierenden Quellen sollte man außerdem definieren, wie die entsprechenden Inhalte und Quellen kategorisiert werden sollen. Hier bietet sich an, alle im Unternehmen betroffenen Abteilungen zu konsultieren, denn auch wenn eine Quelle auf die Marke oder das Produkt eingeht, ist noch lange nicht jeder Beitrag für jeden im Unternehmen relevant. Man kann Monitoring-Systeme beispielsweise für Produktmanager produktbezogen, für die Marketingabteilung kampagnenbezogen und für übergeordnetere Abteilungen themenbezogen aufsetzen. Schlussendlich sollte jedes Unternehmen entscheiden, wofür das entsprechende Monitoring eingesetzt werden und welchem Zweck es dienen soll.

Yahoo Pipes kann in manchen Fällen ein kostengünstiger Einstieg in Social-Media-Monitoring sein. Über Pipes stehen bereits einige vorgefertigte Module zum Sammeln von Informationen zur Verfügung.
Yahoo Pipes kann in manchen Fällen ein kostengünstiger Einstieg in Social-Media-Monitoring sein. Über Pipes stehen bereits einige vorgefertigte Module zum Sammeln von Informationen zur Verfügung.

Links und Literatur

  1. Artikel zu Social Media Monitoring
  2. ROI in Social Media Marketing
  3. Fluent-Report mit weiterführenden Informationen zum SIM…

Finde einen Job, den du liebst zum Thema Social Media

2 Reaktionen
Olaf Kopp
Olaf Kopp

Sehr schöner Artikel. Endlich mal was Hanfestes im bezug auf Social Media Marketing. Allerdings wir immer noch nzu viel geredet und zu wenig gemacht, was an verschiedenen unternehmensinternen aber auch agenturseitigen Gründen liegt. Zudem sind die Ziele oft unklar und der der nötige "Social Media State of Mind" fehlt. Habe in meinem Blog vor kurzem etwas zu den Gründen warum Social media Marketing nicht so richtig in die Puschen kommt geschrieben:

http://www.online-marketing-deutschland.de/social-media-marketing/social-media-marketing-im-jahr-2010-grunde-fur-die-stagnation/

Antworten
Olaf Kopp
Olaf Kopp

Sehr schöner Artikel. Endlich mal was Hanfestes im bezug auf Social Media Marketing. Allerdings wir immer noch nzu viel geredet und zu wenig gemacht, was an verschiedenen unternehmensinternen aber auch agenturseitigen Gründen liegt. Zudem sind die Ziele oft unklar und der der nötige "Social Media State of Mind" fehlt. Habe in meinem Blog vor kurzem etwas zu den Gründen warum Social media Marketing nicht so richtig in die Puschen kommt geschrieben:

http://www.online-marketing-deutschland.de/social-media-marketing/social-media-marketing-im-jahr-2010-grunde-fur-die-stagnation/

Antworten
Bitte melde dich an!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden