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So geht Publishing heute: 9 kompakte CMS im Vergleich

Private Homepages, Blogs und kleine Unternehmens-Webseiten wären mit umfangreichen Content-Management-Systemen wie , und Co. absolut überdimensioniert. In unserem CMS-Vergleich zeigen wir neun aktuelle, schicke und meist vollständig responsive für kleine bis mittlere Webprojekte, denn auch der Platzhirsch in diesem Bereich – WordPress – wird für kleine Einsatzzwecke immer unattraktiver.

So geht Publishing heute: 9 kompakte CMS im Vergleich

WordPress immer unattraktiver

WordPress besitzt im Internet quasi ein Monopol bei den privaten Blogging-Plattformen – zurecht! Das System war früher erste Wahl beim Aufsetzen eines eigenen Blogs oder einer privaten oder geschäftlichen kleinen Webseite. Es war klein, kompakt, schick und wurde konsequent weiterentwickelt. Inzwischen allerdings ist selbst WordPress zu einem relativ großen, komplexen und schwerfälligen CMS verkommen, so dass es heute definitiv wieder Bedarf für Alternativen gibt.

CMS-Vergleich: 9 schicke, moderne und responsive Kandidaten

Zum Glück entstehen in den letzten Jahren immer mehr kleine und unabhängige CMS und Publishing-Systeme mit verschiedenen Schwerpunkten und Ausrichtungen. In diesem Artikel stellen wir neun Kandidaten vor, die allesamt großen Wert auf Design und gute Technik legen, und von denen fast alle über Responsive-Fähigkeiten verfügen.

Koken

Koken bietet eine ganze handvoll minimalistischer und schicker Templates, die alle komplett responsive sind. (Screenshot: koken.me)
Koken bietet eine ganze handvoll minimalistischer und schicker Templates, die alle komplett responsive sind. (Screenshot: koken.me)

Koken ist ein wunderschönes und kompaktes CMS-System, welches sich explizit an Kreative richtet. Vor allem Fotografen erhalten mit Koken ein maßgeschneidertes CMS zur Präsentation der eigenen Arbeiten, ohne dabei den Umweg über große und aufgeblähte Systeme gehen oder sich mit komplexen Gallery-Plugins herumschlagen zu müssen. Aber auch andere Kreativberufe können mit Koken auf einfache und schicke Art ihr digitales Portfolio präsentieren. Dank toller, minimalistischer Standard-Templates und einem wahnsinnig umfangreichen Backend kann jeder mit Koken sofort loslegen.

Craft

Auch Craft bietet fantastische Responsive-Fähigkeiten, ist minimalistisch und einfach aufgebaut und wird momentan in rasender Geschwindigkeit weiterentwickelt. (Screenshot: buildwithcraft.com)
Auch Craft bietet fantastische Responsive-Fähigkeiten, ist minimalistisch und einfach aufgebaut und wird momentan in rasender Geschwindigkeit weiterentwickelt. (Screenshot: buildwithcraft.com)

Craft ist ein neues CMS, das vor allem mit einem minimalistischen und aufgeräumten Interface sowie responsiven Fähigkeiten glänzt. Somit kommt es gerade für mobile Anwender in Frage, die auf der Suche nach einem modifizierbaren, erweiterbaren und kostengünstigen Content-Management-System sind. Beeindruckend ist die Aktivität der Entwickler. Momentan veröffentlichen sie rund 2,5 Versionen pro Woche. Das zeugt von großer Hingabe zum Projekt, und eine finale Version 1.0 sollte bald fertig sein. Das Backend von Craft ist vorbildlich, bei den Frontend-Templates ist die Auswahl momentan noch sehr überschaubar. Hier müssen Interessenten selber Hand anlegen und ein Template kreieren.

Anchor

Das minimalistische Anchor CMS mit dem schicken responsive Template „Bushwick“ von James Dinsdale (Screenshot: AnchorThemes.com/)
Das minimalistische Anchor-CMS mit dem schicken responsive Template „Bushwick“ von James Dinsdale. (Screenshot: AnchorThemes.com/)

Anchor ist ein absolut minimalistisches CMS basierend auf PHP und MySQL. Das gesamte System ist nur wenige Kilobyte groß – nichtsdestotrotz ist Anchor sehr leistungsfähig. Beiträge können in Markdown verfasst werden, weswegen sich das System, nach der Einrichtung, auch für User ohne Programmierkenntnisse eignet. Inzwischen gibt es sogar eine eigene Seite mit gelungenen Anchor-Templates, unter denen wirklich einige Perlen zu finden sind.

Letterpress

Letterpress ist ein kleines CMS-System auf Dateibasis. Serverseitig kommt Python zum Einsatz. (Screenshot: wangling.me)
Letterpress ist ein kleines CMS-System auf Dateibasis. Serverseitig kommt Python zum Einsatz. (Screenshot: wangling.me)

Letterpress ist ein Mini-CMS und eignet sich ideal für eine sehr kleine Homepage oder einen Blog. Ähnlich wie Kirby verzichtet es auf eine Datenbank und arbeitet stattdessen auf Dateibasis. Beiträge können also ohne Backend mit jedem beliebigen Text-Editor geändert oder hinzugefügt und Inhalte im Markdown-Format verfasst werden. Serverseitig kommt ausnahmsweise kein PHP, sondern Python zum Einsatz. Letterpress ist allerdings ausdrücklich ein Hobbyprojekt und verfügt bisher über keine nennenswerte Community, so dass es in Sachen Support und Erweiterungen eher dünn aussieht. Keinesfalls etwas für absolute Programmier-Einsteiger, für alle anderen jedoch trotzdem einen Blick wert!

kirby

Kirby ist ein dateibasiertes CMS und deswegen besonders einfach zu pflegen. Außerdem gibt es inzwischen eine große Community und viele Erweiterungen. (Screenshot: getkirby.com)
Kirby ist ein dateibasiertes CMS und deswegen besonders einfach zu pflegen. Außerdem gibt es inzwischen eine große Community und viele Erweiterungen. (Screenshot: getkirby.com)

Kirby wird vom deutschen Entwickler Bastian Allgeier gepflegt und hat in den letzten Monaten schon einiges an Aufmerksamkeit abbekommen – zurecht! Das CMS ist dateibasiert, das heißt, es ist keine Datenbank auf dem Webserver notwendig. Alle Änderungen können über FTP-Zugriff, Netzlaufwerke oder sogar Dropbox vorgenommen werden. Zum Bearbeiten und Konfigurieren genügt ein Texteditor – Inhalte werden in Markdown verfasst. Kirby verfügt inzwischen über eine stolze Community mit vielen Erweiterungen, Templates und Anleitungen. Kirby gefiehl uns sogar so gut, dass wir die Webseite der t3n-Mutterfirma Yeebase komplett mit kirby realisiert haben.

Dropplets

Dropplet: So sieht vermutlich das einfachste Blogging-Backend der Welt aus. (Screenshot: dropplets.com)
Dropplets: So sieht vermutlich das einfachste Blogging-Backend der Welt aus. (Screenshot: dropplets.com)

Dropplets setzt auf ein besonders einfaches Konzept. Minimalistischer und gleichzeitig ansehnlicher als bei Dropplets lässt sich ein Blogging-Backend wohl kaum gestalten. Das CMS ist spezialisiert aufs Bloggen. In einem Texteditor könnt ihr offline via Markdown eure Blog-Einträge verfassen. Die Markdown-Dateien werden anschließend via Drag-&-Drop in das Dropplet-Backend hochgeladen – fertig. Ihr könnt außerdem natürlich das Template wechseln und einige wenige Einstellungen vornehmen. Einfach, übersichtlich und hübsch anzuschauen – das ist Dropplet!

Octopress

Octopress ist einer der technisch anspruchsvollen Kandidaten in unserem CMS-Vergleich. Das Bloggingsystem wird über die Kommandozeile konfiguriert. (Screenshot: Aijazansari.com)
Octopress ist einer der technisch anspruchsvollen Kandidaten in unserem CMS-Vergleich. Das Bloggingsystem wird über die Kommandozeile konfiguriert. (Screenshot: Aijazansari.com)

Octopress ist ein Blogging-Framework für Jekyll. Jekyll wiederum ist ein Site-Generator auf Ruby-Basis und bereits sehr weit verbreitet, weil er die Github-Pages antreibt. Mit Octopress kann nun jeder einen Blog auf dieser Basis betreiben. Inhalte in Octopress werden ebenfalls in Markdown verfasst, die gesamte Konfiguration des Blogs geschieht allerdings über die Kommandozeile, weswegen Octopress gewisse technische Grundkenntnisse voraussetzt. Für absolute Einsteiger ist es eher ungeeignet. Technisch versierte Nutzer bekommen aber ein sehr elegantes und fortschrittliches Blogging-System. Im Internet finden sich auch viele Anleitung zur Migration von WordPress-Inhalten hin zu Octopress.

Leeflets

Leeflets: Noch in der Beta-Phase und trotzdem schon vielversprechend, dank schicker Oberfläche und Einsteigerfreundlichkeit. (Screenshot: leeflets.com)
Leeflets: Noch in der Beta-Phase und trotzdem schon vielversprechend, dank schicker Oberfläche und Einsteigerfreundlichkeit. (Screenshot: leeflets.com)

Leeflets befindet sich zwar noch in der Beta-Phase, soll aber eigentlich in diesen Tagen öffentlich starten. Nichtsdestotrotz kann sich jeder bereits die Beta-Version herunterladen und installieren. Und hier macht Leeflets bereits einen so guten Eindruck, dass wir es in unseren CMS-Vergleich integriert haben. Leeflets verzichtet auf eine Datenbank und ist deswegen innerhalb von rund 30 Sekunden zu installieren. Danach bietet es jedoch eine komfortable Benutzeroberfläche und kann auch ohne Programmierkenntnisse verwendet werden. Eine strikte Trennung zwischen Front- und Backend gibt es nicht. Ein Klick auf einen Inhaltsbereich genügt, und es öffnet sich ein grafischer Editor zum Bearbeiten der jeweiligen Sektion.

Fork

Fork ist schon lange mit dabei, verfügt über eine große Community und deswegen auch über hunderte Plugins und Themes. (Screenshot: fork-cms.com)
Fork ist schon lange mit dabei, verfügt über eine große Community und deswegen auch über hunderte Plugins und Themes. (Screenshot: fork-cms.com)

Unter den hier vorgestellten Kandidaten in unserem CMS-Vergleich ist Fork schon eher der Veteran. Das CMS gibt es bereits seit mehr als drei Jahren. Durch konsequente Weiterentwicklung macht es aber weiterhin einen frischen Eindruck. Trotzdem verfügt es über eines der umfangreichsten Ökosysteme aller Kandidaten in diesem Vergleich. Es gibt etliche Plugins und Themes für das Fork-CMS. Prinzipiell handelt es sich um ein simples System auf PHP-Basis mit einer MySQL-Datenbank. Fork besticht durch seine tollen Template-Funktionen. Inhaltsblöcke können im Back-End einfach per Drag-&-Drop verschoben und positioniert werden.

CMS-Vergleich: Ein Blick in die Zukunft

Mit Leeflets haben wir bereits einen Kandidaten in unserem Vergleich, der eigentlich noch nicht erhältlich ist. Jedoch gibt es in diesem Fall bereits eine offene Beta-Version. Zwei weitere Dienste hätten wir hier auch noch angeführt, die jedoch über keine offene Beta-Version verfügen, beziehungsweise in ihrer Entwicklung noch nicht soweit vorangeschritten sind. Einerseits wäre da Barley, ein CMS das auch auf mobilen Geräten im vollen Umfang genutzt werden kann. Hier handelt es sich allerdings um ein kommerzielles Modell mit einer monatlichen Gebühr von 18 US-Dollar.

Außerdem wäre da noch Ghost, das neue Projekt eines ehemaligen WordPress-Mitarbeiters, der ebenfalls festgestellt hat, dass WordPress inzwischen zu aufgebläht für eine Blogging-Plattform ist. Deswegen soll Ghost im Spätsommer dieses Jahres Abhilfe schaffen, indem sich das extrem schicke CMS ausschließlich auf das Bloggen konzentiert – ohne Schnick-Schnack.

Das Alter der hier vorgestellten Systeme zeigt jedoch deutlich auf, wie aktuell das Thema nach wie vor ist. Obwohl es bereits dutzende CMS auf dem Markt gibt, suchen vor allem „kleinere“ Nutzer nach der passenden Lösung für sich.

Wir würden gerne von euch wissen, welches dieser Systeme euch am besten gefällt, und welchem ihr davon das größte Potenzial attestiert? Diskutiert mit!

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35 Antworten
  1. von Michael am 04.05.2013 (12:05 Uhr)

    Also mir persönlich gefällt CMSmadeSimple am besten.
    Ychade das ihr das nicht mit im Vergleich habt.

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  2. von Thomas Gigold am 04.05.2013 (12:30 Uhr)

    Ich bin wirklich gespannt auf Ghost; Koken und Craft sehen für ein Blog aber auch sehr "sexy" aus; ich bin neuen Systemen grundsätzlich offen - an WP hat man sich doch langsam satt gesehen und es gibt vieles am Konzept, dass man endlich besser machen könnte & das nicht besser wird. Ich denke auch, dass ein gutes, frisches System trotz der Übermacht von WP durchaus Chancen hat, denn WP ist mittlerweile doch ein recht dickes Monster geworden. Mit etwas Glück für den "Nachwuchs" stehen wir an der gleichen Schwelle, wie damals, als WP das gute alte Movable Type vom Thron stürzte ...

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  3. von Jens Wolff am 04.05.2013 (12:34 Uhr)

    Sehr schöner Vergleich! :)
    Ich fänds super, wenn ihr auch mal was über das extrem flexible Content Management System/Framework MODX (www.modx.com) berichten würdet..

    Wenn ihr Fragen zum System habt - oder euch für einen Gastartikel interessiert - könnt ihr mir gerne eine eMail schreiben ;-)

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  4. von Thommy am 04.05.2013 (12:48 Uhr)

    Also Craft ist sehr interessant!
    Und genau wie viele andere bin ich auf Ghost sehr gespannt!

    Ihr habt ProcessWire gar nicht erwähnt ;)

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  5. von Moritz Stückler am 04.05.2013 (14:03 Uhr)

    Danke für eure weiteren Vorschläge! Ich werde sie notieren und für ein Update der Übersicht in der Hinterhand behalten. Keep em coming...

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  6. von Alex am 04.05.2013 (18:39 Uhr)

    Schöner Artikel mit neuen Inspirationen!
    Ich nehme ab und an das CMS Silverstripe, das fehlt auch in eurer Auflistung ;-)

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  7. von H.G. Weber am 04.05.2013 (19:18 Uhr)

    Ich schließe mich der Empfehlung von Jens zu MODX - Version Evolution - an. Das ist für kleine Agenturen, für kleine Projekte hervorragend. Und für größere Projekte flexibel genug ausbaubar. Nutze ich seit 2005 für kleine wie große, auch mehrsprachige Projekte.

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  8. von zimt am 04.05.2013 (19:30 Uhr)

    Auf jeden Fall fehlt Processwire - ein schlankes aber unglaublich flexibles System.

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  9. von Christian Seel am 04.05.2013 (23:31 Uhr)

    Auch ich vermisse MODX (Revolution) im Vergleich! :)

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  10. von Oliver Haase-Lobinger am 05.05.2013 (01:49 Uhr)

    Vielleicht ist MODX einfach etwas zu mächtig für diesem Vergleich, aber es bleibt festzuhalten: MODX ist der Hammer! Schade, dass t3n so wenig darüber berichtet. Ich könnte da gerne "aushelfen"... ;-)

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  11. von dirk am 05.05.2013 (12:57 Uhr)

    Wo ist Redaxo?

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  12. von Stefan am 05.05.2013 (16:41 Uhr)

    Gute Zusammenstellung! Als Designer mit wenig programmierkenntnissen habe ich mich auch schon mit einigen cms-Systemem beschäftigt. Allerdings haben sie mich alle nicht wirklich überzeugt, da mir die Strukturen und templates zu komplex waren. Ich musste mir schon beim Layout Gedanken machen das ich es im cms umsetzen kann.
    Vielleicht geht es anderen ja ähnlich, dann hätte ich einen kleinen Tipp: MODx wäre hier vielleicht auch eine Vorstellung Wert. Versteht sich wohl eher als cms-Framework, aber ich würde mal sagen jeder der html und CSS kann, kann damit schnell warm werden :)
    Ach ja, eine Blog-Erweiterung gibt es auch. Hier kann ich nur noch nicht so viel zu sagen, da ich mich gerade erst einarbeite

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  13. von Stephan Jäckel am 05.05.2013 (19:16 Uhr)

    Die Begeisterung für Leeflets scheint so groß zu sein, dass bei der Github URL einmal zuviel leeflets geschrieben wurde..... so wie jetzt verlinkt bekommt man nur einen 404..... so gehts ans Ziel (mit etwas mehr Ruhe ;-) ): https://github.com/Leeflets

    P.S.: Bitte nicht betrübt sein weil der fehlerhafte Link erst jetzt gemeldet wird (was ja gleichbedeutend mit dem Fakt ist, dass bisher niemand außer mir durch Eure Begeisterung so neugierig wurde, auf den Github Link zu klicken). Die neue Woche wird trotzdem schön!

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  14. von web am 05.05.2013 (22:04 Uhr)

    Auch ich kann mich nur für MODx aussprechen. Wir setzen es innerhalb der Agentur ebenfalls häufig ein. Man fängt zwar immer bei 0 an mit den Templates und den Daten aber man hat dafür eine hunderprozentige Kontrolle über die Ausgabe! Es ist extrem flexibel, im Bereich der Zugriffsrechte perfekt einstellbar und auch solche Sachen wie Mehrsprachigkeit lassen sich super umsetzen!
    Bisher gab es auch noch kein Problem, dass sich nicht innerhalb kürzester Zeit über googlen lösen ließ.

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  15. von Tester am 06.05.2013 (01:25 Uhr)

    Auch ich habe MODX Revolution seit ein paar Wochen im Test.
    Und bisher kann ich nur Gutes berichten.
    Es ist zwar keine one click Lösung, aber wie oben schon gesagt: 100% tige Kontrolle über die Ausgabe. Und zu der Aussage, immer wieder bei 0 anzufangen. Naja das ist ja relativ. Bei fast jedem CMS muss man sich seine Plugins installieren die man so braucht. Bei MODX ist halt der Vorteil, es ist fast komplett Nackt, aber schnell angepasst, an die Sachen die man braucht ohne die unnötigen Dinge zu haben, die man wieso nicht benötigt. Und man braucht nich für alle "Plugins", man kann viele kleinere dinge schnell selber realisieren mit (chunk, TV und snippets).
    Das was mir auch sehr gut gefällt, man hat im handumdrehen ein eigenes "Plugin" erstellt.
    En paar chunks, snippets und schon hat man eigene Sachen implementiert... sehr schön :-)
    Blog, Multidomain, Frontend Memberbereich und verschiedene kleine funktionen habe ich schon getestet. Hat bisher alles Super funktioniert.
    Noch ne Allgemeine Frage: oben im vergleich, wird öffters geschrieben: super für Responsive. Ich versteh nicht so ganz was dies mit den CMS zutun hat. In erster Linie ist das doch eine HTML CSS3 geschichte!? Klar, wenn ein CMS soo schlecht ist, das man sehr schwierig ein Template erstellen kann, dann hat man natürlich Probleme.
    Aber dazu: siehe oben. MODX 100% Eingabe = 100% Ausgabe ;-)

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  16. von Ben Davis am 06.05.2013 (09:06 Uhr)

    Es ist immer interessant über andere oder neue CMS Lösungen zu lesen. Es ist für viele Web Designer schwierig zu entscheiden mit welchem man arbeiten soll, weil es immer ein Zeit - Invest bedeutet und wir alle wissen das wir immer wenig Zeit haben. Vor viele Jahren bin ich auf MODX gestoßen und danach musste ich mich nicht mehr fragen mit welchem System ich arbeiten soll. Mit MODX kann man schon kleine Webseiten bis riesige Webseiten super umsetzten. MODX erlaubt mich dieses Flexibilität - ich brauche dann nur einen System zu lernen! Wie geschrieben es ist kein "One Click" System und man muss was schon lernen, aber wie das Templating Engine von MODX funktioniert ist einfach genial - und MODX wird immer besser!

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  17. von Stefan am 06.05.2013 (09:36 Uhr)

    Hm, das mit der OneClick-Installation stört mich nicht so wirklich. Habe mir einen Kleinen Installationsguide geschrieben (1 Seite mit den PlugIns, die ich auf jeden Fall benötige) und ein Standard Projekt mit allen Template-Elementen die ich häufig benötige. Damit bin ich übrigens immer noch schneller, als wenn ich joomla oder Word-Press Templates anpasse.

    Wers mag, kann ja auch eine MODx Installation nehmen und clonen - müsste doch gehen, oder?

    Sorry, wenn das hier wie Werbung klingt, aber ich bin wirklich wirklich begeistert von dem Teil :)

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  18. von Tester am 06.05.2013 (11:15 Uhr)

    Also ich denke das dort nichts dagegen spricht ein Projekt zu Clonen.
    Aber wie Du schon sagst: Die Standard Dinge hat man im Kopf oder sich notiert und dann geht das recht schnell.
    Zu den Template Tags, so viele sind es ja nicht, wenn man 1-2 mal MODX aufgesetzt hat, schreibt man die aus dem Kopf, da nicht tausend Klammern, Bedingungen usw. benötigt werden, sondern nur: [[*mein Tag]] ..fertig :-)
    Ich habe noch nie so schnell eine Template in ein System intergriert.
    Wie ich schon schrieb, bin auch noch MODX Neuling, aber sehr begeistert.
    Ich habe schon viele Systeme genutz und getestet... seit ca. 10 Jahren

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  19. von Tetris177 am 06.05.2013 (11:18 Uhr)

    Ich vermisse Indexhibith im Vergleich :)

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  20. von ConnyLo am 06.05.2013 (13:23 Uhr)

    Das war zu erwaten, dass hier eine Werbewelle für CMS entsteht. MODx als ›kompaktes CMS‹ in diesen Beitrag einzureihen ist falsch. Klar, es ist übersichtlich in der Logik und sehr empfehlenswert, aber nie nicht kompakt (was heißt eigentlich ›kompakt‹?).

    Mir fehlt das CMS GetSimple http://get-simple.info/ in diesem Beitrag. Es braucht ebenfalls keine Datenbanknutzung, was für mich Grundeigenschaft einer kompakten Installation darstellt. Ok, die genannten CMS werden jetzt mal näher gecheckt.

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  21. von claus` am 06.05.2013 (14:17 Uhr)

    Ich habe ich sehr über die Liste gefreut, da ich schon länger auf der Suche nach einem kleinen und übersichtlichen CMS für ein neues Projekt bin. Leider gibt es zu leeflet nichts mehr an Informationen und auch eine beta kann nicht mehr eingesehen werden!

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  22. von spierala am 06.05.2013 (14:19 Uhr)

    Danke für die Wordpress Alternativen. Ich mache schon länger einen großen Bogen um Wordpress... Für kleine bis mittelgroße Projekte nehme ich silverstripe. sollte aus einer kleinen webseite doch mal eine große werden, ist man dank dem silverstripe framework immer schön flexibel. einen Blog in Reinform hat man schnell selbst gecodet oder man installiert einfach das Blog Modul.

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  23. von obiwan.jakobi am 06.05.2013 (20:37 Uhr)

    Hier reden bzw. sind viele von ModX begeistert. Ist damit ModX Rev. oder Ev. gemeint? Und wo liegt der grobe unterschied zwischen beiden versionen?

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  24. von Oliver am 06.05.2013 (23:56 Uhr)

    Was mir neuerdings sehr gut gefällt: CMSimple.

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  25. von Stefan am 07.05.2013 (07:12 Uhr)

    Evolution ist die alte Version und Revolution die neue. Wobei Evolution wohl auch noch weiter entwickelt wird. So hab ich's zumindest verstanden. Angeschaut habe ich mir nur revolution

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  26. von mindeffects am 07.05.2013 (07:57 Uhr)

    obiwan.jakobi: Die meisten hier beziehen sich auf MODX Revolution (aka MODX 2.x), den Nachfolger von MODX Evolution (aka MODX 1.x).
    Und @ConnyLo hat natürlich abolut recht: MODX ist in keiner der beiden Version „kompakt“, im Sinne von „für Laien bedienbar“. MODX ist Profikram, aber dabei sehr leicht zu lernen und extrem vielfälltig: von der Web-Visitenkarte, über'n Blog, bis hin zur internationalen Firmenseite macht man alles mit einem einzigen CMS. Das könnte man dann allerdings schon wieder als „kompakt“ bezeichnen.
    MODX ist CMS und CMF (CM Framework) in einem: Für Web-Designer mit Frontend-Skills ist MODX auch ohne PHP-Kenntnisse ein Traum – und PHP-Developer können sich an der API austoben.
    Der größte Vorteil von MODX ist aber der: MODX steht Dir nicht im Weg. Es gibt keinen „Kampf gegen das CMS“. MODX kümmert sich um den Content. MODX ist Backend, DU bist Frontend! Nimm Dir ein beliebiges Stück JavaScript und MODX generiert das passende Markup exakt nach Deinem Vorgaben – und NUR nach Deinen Vorgaben. MODX ist daher jetzt schon fit für HTML7 ;-).
    Das hier ist z.B. alles MODX:
    http://www.trustedshops.de/
    http://www.complex.com/
    http://pearldrum.com/
    http://www.delldesignlibrary.com/
    OK, vielleicht ist MODX doch nicht wirklich „kompakt“ – aber geil!

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  27. von JenZzzz am 07.05.2013 (10:06 Uhr)

    Leute, das fällt ja mal gar nicht auf, dass ihr hier alle Werbung für MODx macht ;)

    Ohne MODx näher gesehen zu haben (ich habs vor ein paar Jahren mal installiert) missfällt mir bereits, dass hier jemand schrieb man fängt quasi nackt an und muss sich seine Module selbst zusammensuchen. Genau die gleiche Heransgehensweise findet nämlich auch bei drupal statt, das kommt auch quasi nackt und man muss für jeden Furz ein Modul installieren. Das Problem daran ist, dass man erst mal stundenlang googlen muss um die grundlegenden Module (die die man quasi auch direkt im CMS einbauen könnten, weil man sie eigentlich IMMER installiert) zu finden. Und, man muss dann nicht nur ständig den Core aktuell halten sondern auch die Module und ist darauf angewiesen, dass die Modulentwickler auch nach Jahren noch Lust haben, ihre Module weiter zu entwickeln ...
    Für mich muss ein CMS die naheliegensten Funktionalitäten bereits mitbringen. Dazu gehört eine ordentlich Dateiverwaltung (vor allem: WANN GIBTS ENDLICH EINE MINIBILDBEARBEITUNG damit die DAUs ihre 5 MB Digitalfotos online runterrechnen können), eine einfache hierarchische Seitenverwaltung und ein guter Editor, der auch die ganzen neuen Features zB von jQuery unterstützt.

    Leider habe ich so ein CMS noch nicht gefunden (zumindest kein Open Source).

    Ein kompaktes System was in diese Liste passt und was schon viel nützliches direkt an Board hat (wenn es auch seit einiger Zeit so aussieht als würde es nicht weiterentwickelt, was ich nicht hoffen will) ist Websitebaker (bzw. der Ableger Lepton).

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  28. von Tester am 07.05.2013 (10:20 Uhr)

    Also ich meinte Revolution.
    Unterschied kann ich leider nicht sagen, wie gesagt: bin auch erst seit 3 Wochen MODX Revo am testen.

    Werbung: Naja, ich gebe nur meine Erfahrung weiter, dass ich schon sehr viele Systeme über die Jahre getestet habe und noch nie "für mich" so ein gutes System gefunden hab.

    Module: Man braucht nicht für alles Plugins, man kann für viele Dinge einfach in kurzer zeit dynamisch einfügen. Beispiel: jquery slider. Da nimmst Du dir einfach einen bekannten kostenlosen slider, der von den jenigen auch unabhängig vom CMS weiter entwickelt wird. Und fügst den mit wenig aufwand über TV, chunks und snippets ein. ..hoffe ist verständlich was ich damit sagen wollte.

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  29. von mindeffects am 07.05.2013 (11:39 Uhr)

    @JenZzzz: Wie schon gesagt, hat MODX hier in dieser Liste eigentlich garnichts zu suchen, weil es eben nicht die landläufigen Kriterien von „kompakt“ erfüllt. Die meisten Posts zu MODX wollen wohl einfach nur eine tiefe Freude über die Entdeckung von MODX ausdrücken, die jeder der Schreiber für sich „persönlich“ gemacht hat. Es kommt hier allerdings wirklich etwas „geballt“. ;-)
    Backend-Erweiterungen für MODX (Revolution) werden über den internen Paket-Manager installiert. Da musste nix Googeln. Und Frontend-Erweiterungen haben NICHTS mit einem CMS zu tun. Das ist Jobs des Webdesigner bzw. FE-Developers. Wichtige Erweiterungen werden von der Community permanent gepflegt, sodass auch ein Ausfall keine große Sache ist.
    Bilder kleinrechnen kannst Du prima mit "phpThumbOf" automatisieren. Die Ergebnisse landen im Cache.
    So, ich halte mich jetzt aus der MODX Diskussion raus. Jeder muss „sein“ CMS finden, das zu ihm passt, gemessen an Einsatzzweck, Arbeitsweise, eigene Fähigkeiten usw. Das perfekte CMS für alles und jedermann gibt's nicht. Es lebe die Vielfalt!
    @ Moritz Stückler: Danke für diesen Artikel!

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  30. von Stefan am 07.05.2013 (11:43 Uhr)

    Also ich kann als kompaktes CMS nur Onedit (http://www.onedit.de) empfehlen. Meine Kunden möchten oftmals nur einen kleinen Bereich Ihrer Webseite bearbeiten und mit Onedit kann ich dies so einfach und schnell ohne eigene Datenbank realisieren.
    Für eigene Sachen nutze ich kirby, was aber für Kundenprojekte doch zu aufwendig ist.

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  31. von Thomas am 07.05.2013 (12:27 Uhr)

    Ok, vielleicht bin ich ja ein wenig verstaubt, aber auf der einen Seite heißt die Überschrift hier "9 kompakte CMS im Vergleich" und auf der anderen Seite wird hier auch auf Blog systeme verwiesen.

    Für mich ist Wordpress kein reines Blog System mehr, sondern ein Mischmasch aus vielen und das ist jetzt nicht böse gemeint.

    Auf der einen Seite wird geschrieben das es Alternativen zu Wordpress geben wird, als was denn. Als CMS oder als Blogsystem.

    Aus meiner Sicht gibt es bereits im Blogsystem Bereich schon viele interessante Alternativen, die sich auf das bloggen konzentrieren.

    Ich selber arbeite z.B. mit der Blogsoftware Dotclear und bin mehr als zufrieden damit.

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  32. von Frank Wahl am 07.05.2013 (13:24 Uhr)

    Interessante Zusammenstellung. Mir fehlr der vollständigkeit halber noch ein .NET basierendes System wie z.B. DotNetNuke.

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  33. von ivan am 11.05.2013 (17:45 Uhr)

    Für Leute die keine Lust haben eine Corporate Website mittels Blog-Software hinzubiegen, empfehle ich die Contrexx aus der Schweiz.

    Contrexx ist eine zentrale und branchenunabhängige Website Management und E-Commerce Lösung für Unternehmen und Plattformen jeglicher Grösse. Das System vereint Web Content Management, CRM, Online Shop, Media Asset und E-Mail-Marketing in einer einzigen Software.

    http://www.contrexx.com/de/ (auch als kostenlose Open Source Version)

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  34. von tiptronic am 03.06.2013 (18:07 Uhr)

    Ich weiss nicht, ob's nur mir so geht, aber irgendwie wird heutzutage Content-Management gleichgesetzt mit Webseiten-Publishing. Mich würde mal interessieren ob es ein CMS gibt, welches mich auf einfache Weise meine Dateien verwalten lässt (inkl. Kategorisierung und/oder Ordner-Hierarchie) und Texte anlegen/verwalten lässt und mir eine API zur Verfügung stellt, dass ich die Daten dann auch wieder einfach herausbekomme. Das Ganze mit einem schicken UI, welches man auch seinen Kunden zumuten kann und schon wäre die Sache perfekt.

    MODX hab ich mir angeschaut. Prima finde ich, dass der Output schön clean ist. Allerdings ist die Bedienung des Systems katastrophal! Intuitiv geht anders... Sowas könnte ich nicht auf meine Kunden loslassen.

    Irgendjemand Ideen?

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