Software & Infrastruktur

Kirby: CMS ohne Datenbank

Kirby ist als noch recht junges Content-Management-System eine schlanke Alternative, die in die Kategorie „dateibasierte Systeme“ fällt. Als solches kommt das CMS aus Deutschland ohne klassische Datenbank aus. Dieser Artikel beleuchtet das CMS, mögliche Einsatzgebiete, Einschränkungen und künftige Entwicklungen.

Das Konzept hinter dateibasierten Systemen ist simpel: Statt Einträge
in einer klassischen Datenbank abzulegen, speichert das System die
Inhalte direkt in
Ordnern und sich darin befindenden Textdateien. Die Verwaltung findet
über FTP,
WebDav oder Dropbox statt. Der Vorteil liegt darin, dass aufwendige
Installationen und ein zusätzlicher Datenbank-Server entfallen.
Zusätzlich kann der Nutzer die gesamte Seite bequem über
Git oder jedes andere Version-Control-System verwalten.

Gerade im Blogbereich findet aktuell ein neuer Trend zu dateibasierten Systemen statt. Jekyll [1] oder Blosxom [2] fungieren hier als Vorreiter, aber auch auf Dropbox basierende Systeme, wie Scriptogr.am [3] oder Calepin [4] erfreuen sich einer wachsenden Beliebtheit. Kirby [5] greift die Idee der dateibasierten Blogsysteme auf und überträgt diese auf ein CMS.

Kirby unter der Haube

Kirby baut auf PHP ab Version 5.2+ und läuft zuverlässig unter Apache2, LightHTTPD und Nginx. Für das Erzeugen von benutzerfreundlichen URLs sollte man über einen Server verfügen, der URL-Rewriting unterstützt, auch wenn dies keine Voraussetzung für den Einsatz von Kirby ist.

Das System selbst gliedert sich in drei unabhängige Ordner. Der Ordner „content“ verwaltet die Inhalte und die Struktur der Seite, im Ordner „site“ befinden sich alle projektspezifischen Einstellungen, Plugins und Templates, während im Ordner „kirby“die System-Dateien liegen. Im Rahmen dieser Struktur bleibt der „kirby“-Ordner immer unangetastet und ein Update des Systems beschränkt sich auf das Ersetzen dieses Ordners.

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2 Kommentare
markusthomasde
markusthomasde

Ähm, der Beitrag steht nicht in der t3n 30.

Antworten
Luca Caracciolo

Sorry, falsche interne Zuordnung. Der Artikel war in der t3n 29.

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