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Dieser Tweet könnte bald der erfolgreichste aller Zeiten sein – und Marken können viel von ihm lernen

Wird dieser Tweet bald der erfolgreichste aller Zeiten sein? (Grafik: dunnnk / t3n.de)

Dieser Tweet könnte schon bald der erfolgreichste aller Zeiten sein – und beweist hervorragend, warum Marken auch kleinen Followern antworten sollten.

Gerade einmal 147 Follower hatte Carter Wilkerson als er die Fast-Food-Kette Wendy’s herausforderte. Auf Twitter fragte der Schüler aus Reno in Nevada, wie viele Retweets er bräuchte, um ein Jahr lang kostenfrei Nuggets in deren Filialen zu bekommen. Als das Unternehmen mit utopischen „18 Millionen“ antwortete, ging der Spaß los. „Seht es als erledigt an“, antwortete Wilkerson und forderte das Netz zum Retweeten auf. Das geschah vor gerade einmal zwei Wochen – und inzwischen hat sich da einiges getan.

Nugget-Tweet könnte Twitter-Rekord brechen – es fehlen nur noch 200.000 Retweets

Aus einem banalen Gespräch könnte der erfolgreichste Tweet aller Zeiten entstehen. (Screenshot: Twitter)

Auf satte 3,2 Millionen Retweets kann der 16-Jährige inzwischen blicken. Das ist zwar noch weit entfernt von 18 Millionen, aber es reicht schon um einer anderen US-amerikanische Größe den Schneid abzukaufen. Nämlich der bisherigen Rekordhalterin des erfolgreichsten Tweets aller Zeiten. Die Rede ist von TV-Moderatorin Ellen DeGeneres und ihrem Oscar-Tweet, der bis dato 3,4 Millionen mal geteilt wurde. Der kaum bekannte Schüler heizt der Berühmtheit ganz schön ein und freut sich zum Netzphänomen zu werden.

Dabei unterstützen nicht nur Freunde und Freundesfreunde den Jungen. Auch Apple, Google und Microsoft halfen beim Verteilen. Letztere zeichnen sogar verantwortlich für den Hashtag #NuggsForCarter, der die Aktion derzeit umreißt. Die 18 Millionen wird Wilkerson wahrscheinlich trotzdem nicht schaffen, aber das ist eigentlich auch egal. Der Vorstandschef von T-Mobile USA hat dem Jungen den Jahresvorrat an Nuggets nämlich bereits versprochen, wenn er von seinem Anbieter AT&T wechselt.

Carter Wilkerson ist somit auch auf dem besten Wege eine Werbefigur zu werden. Doch auch Wendy’s dürfte von der Aktion profitieren. Immerhin ist das Unternehmen jetzt zusammen mit dem Schüler in aller Munde. Das Beispiel zeigt insofern auch sehr gut, warum es sich für Marken lohnen kann, auch Nutzern mit geringer Reichweite zu antworten. Die Gespräche können zu viralen Geschichten aufsteigen – auch wenn das natürlich nicht planbar ist.

Wer dem Schüler zum neuen Rekordhalter verhelfen möchte, findet hier den Tweet zum Teilen. Und wer einen weiteren spannende Artikel lesen möchte, dem empfehlen wir: 7 Social-Media-Experten verraten, welche Bücher ihr unbedingt lesen solltet

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6 Reaktionen
Micha von SEO-Triebwerk

Wie immer geht es wohl auch hier bei der Betrachtung der Aktion, dass sie inhaltlich vielleicht "nicht wertvoll" ist, aber ein Junge namens Carter Wilkerson mit dieser Aktion bekannt geworden ist. Jeder mag nun für sich beurteilen, was man davon zu halten hat.

Puffer
Puffer

Ich würde mal sagen, er hat es bald geschafft. Fehlen "nur" noch 190 000 Retweets.
Dass die Aktion ihm 90 000 Follower beschert, kann ich dennoch nicht nachvollziehen. Wahrscheinlich alle aus der Webrbranche ;-D

Jürgen

Kinderkacke.
Das sind doch alles nur Guerilla-Taktik-Zufallserfolge.
Auf diesen einen "erfolgreichen" Tweet kommen Milliarden(!) nichr erfolgreicher, die das Netz und dieses Medium im Besondere überfluten.
Der Tipp: "Spiel Lotto" wird im Vergleich zu solchen Marketing-Ratschlägen schon zu einer konservativen Lebensweisheit.
Als ob nur EIN Kunde, deshalb mehr Nuggets kaufen würde.

Aylee
Aylee

Twitter war schon immer ein unterschätztes Medium mit hoher Reichweite. Und wird weiterhin unterschätzt sein, weil die Unternehmen es nicht verstehen, wie man man das anwendet.

Torben Gabriel
Torben Gabriel

Wie verwendet man es denn richtig?

Was kann man denn zum Beispiel von dieser Aktion mitnehmen? Nix, oder?

Das dieser Tweet so erfolgreich ist konnte man doch vorher absolut nicht vorhersehen. Auch der Oscar Tweet lässt doch nichts ableiten, was in Richtung "Formel für erfolgreiches Marketing" geht.

Was sollen Unternehmen machen? Leute bezahlen, damit sie ebenfalls ihre Unternehmen ansprechen und gezielt nach Flatrates fragen, wenn sie x Retweets erreichen?

Jens
Jens

@ Torben genau das ist die Kunst von guten Marketingleuten

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