Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

Listicles

Du bist Freelancer und suchst Arbeit? 20 Portale, auf denen du sie findest

    Du bist Freelancer und suchst Arbeit? 20 Portale, auf denen du sie findest

Jobbörsen für Freelancer. (Foto: Shutterstock)

Als Freelancer gehörst du zu den neuen Lieblingen der digitalen Wirtschaft. Wie du an einen Job kommst, zeigt dir diese Liste mit 20 beliebten Jobbörsen.

Freelancer: Die neuen Lieblinge der Wirtschaft

Diese Entwicklung überrascht in Anbetracht des gravierenden Fachkräftemangels nicht: Immer mehr Unternehmen setzen für IT-Arbeiten auf die Hilfe von Freelancern. Knapp 45 Prozent der deutschen Firmen messen freiberuflichen Webworkern im Sourcing-Mix eine „große bis sehr große Bedeutung“ zu.

Das ist das Ergebnis der Studie „IT-Freiberufler 2016“, die das Fachmagazin Computerwoche in Zusammenarbeit mit IDG Business Research im März veröffentlicht hat. Und: Bis zum nächsten Jahr wird der Studie zufolge der Anteil von Freelancern im Sourcing-Mix um weitere zehn auf dann 55 Prozent steigen. Schon arbeiten Freiberufler in rund 80 Prozent der befragten Unternehmen in Teams mit festen Mitarbeitern zusammen.

Freelancer und Digitale Nomaden werden bei Unternehmen immer beliebter. (Foto: Shutterstock)
Freelancer und digitale Nomaden werden bei Unternehmen immer beliebter. Sie machen schon knapp 50 Prozent des Sourcing-Mix aus. (Foto: Shutterstock)

Insofern wird für Unternehmen auch die Präsenz in Jobportalen wichtiger, die speziell auf die Bedürfnisse von Freelancern und digitalen Nomaden zugeschnitten sind. Wer beispielsweise als Designer, Webentwickler oder Texter nach Aufträgen sucht, wird von der Entwicklung mittelfristig profitieren. Wir stellen beliebte Plattformen vor, auf denen sich haufenweise Jobs finden.

Deutschsprachige Jobbörsen für jeden Freelancer

Twago

Twago ist eigenen Angaben zufolge der größte pan-europäische Marktplatz für Freelancer. Etwa 270.000 registrierten Nutzern stehen insgesamt rund 70.000 ausgeschriebene Projekte aus den Bereichen Design, Web-Entwicklung, Text und Marketing gegenüber. Am Ende der über einen Treuhandservice abgewickelten Projekte behält sich Twago einen Teil des Erlöses als Provision ein.

Die Plattform finanziert sich über Credits, die Freelancer kaufen und so weitere Funktionen wie beispielsweise ein SEO-optimiertes Profil freischalten können. Erst kürzlich wurde Twago vom Personaldienstleister Randstad übernommen.

Freelance.de

Seit 2007 ist das Münchner Portal Freelance.de am Markt. Hinter der deutschsprachigen Seite steht ein internationales Online-Netzwerk, das Freiberufler in ihrer Arbeit unterstützt. Freelancer finden hier Aufträge aus den Bereichen Design, Management und Entwicklung und Medien.

Eine Provision bei Projektabschluss muss übrigens nicht gezahlt werden. Mit einer Premium-Mitgliedschaft ab 39,99 Euro für drei Monate können Freelancer aber von zusätzlichen Funktionen auf der Plattform profitieren.

Gulp

Freiberufliche IT-Spezialisten sollten auch einen Blick auf die Münchner Plattform Gulp werfen, die in diesem Jahr schon mehr als 70.000 Projektanfragen abgewickelt hat. Wie üblich erstellen und pflegen Freelancer hier ein eigenes Profil, um von Auftraggebern aktiv gefunden zu werden.

Projektwerk

Im Vergleich kleiner, aber wesentlich älter ist das seit 1999 existierende Portal Projektwerk aus Hamburg, das nach Eigenangaben mit 115.000 aktiven Mitgliedern aufwarten kann. Provisionsfreie Jobs finden unter anderem Freelancer mit Fähigkeiten in Marketing, Entwicklung und Controlling.

Jomondo

Unter dem Claim „Einfach Geld dazu verdienen“ wirbt Jomondo aus Nürnberg um jobsuchende Freiberufler. Da viele Top-Jobs nur auf Einladung vergeben werden, lohnt sich das sorgfältige Ausfüllen eines Profils. Es finden sich diverse Jobs (zum Beispiel für Texter) ohne hohe Anforderungen. 20 Prozent behält Jomondo vom Auftraggeber als Provision ein.

4Scotty

Das jüngste Jobportal für Webworker kommt aus Berlin und heißt 4Scotty. Im Fokus der erst 2014 gegründeten Plattform stehen Software-Entwickler, CTOs, UX-Experten, Data-Scientists, Tech-Consultants und Sales-Spezialisten im IT-Bereich.

Das Prinzip: Profil erstellen und Bewerbungen von Firmen inklusive Infos über Gehalt und Benefits vorab erhalten. Zwar sollen primär Leute mit Festanstellung zum Traumjob finden, man kann sich aber auch auf Projektebene anbieten.

Freelancer Map

Über 18.000 Freelancer tummeln sich auf dem deutschen freelancermap.de, das Jobs und Projekte ohne Vermittlungsgebühr verspricht. Die rund 10.000 offenen Projekte stammen vorwiegend aus der IT. Gesucht werden derzeit beispielsweise DevOps, Designer oder Cutter für Imagefilme. Wer sich ein Profil anlegt, bekommt automatische Projektvorschläge per E-Mail.

Webdesign Freelancer

Freie Aufträge für Freiberufler aus der Schweiz und dem deutschsprachigen Raum hält das Portal webdesign-freelancer.ch bereit. Gesucht werden Programmierer, Designer, Texter, Übersetzer und Marketing-Profis. Das Konzept der Plattform ist simpel: Kunden publizieren kostenlos Projekte, erhalten verschiedene Angebote und erteilen dem gewünschten Freelancer den Auftrag.

Freelancer-Österreich.at

Speziell für das österreichische Klientel wurde das Portal freelancer-oesterreich.at ins Leben gerufen. Es versteht sich nach eigenen Angaben als „Österreichs transparentester Marktplatz für alle Freiberufler“. Freelancer müssen sich nach Erstellung eines Profils nicht selbst mit der Akquise beschäftigen, sondern werden von der Plattform einem passenden Kunden vorgestellt.

Bloggerjobs

Der Name ist Programm: Bei Bloggerjobs.de finden Suchende ständig aktualisierte Jobangebote rund ums Freischreiben. Auch Inserate für einzelne Gastartikel sind auf dem Portal gelistet.

Xing Projekte

Besonders in Deutschland kann sich auch Xing als Goldgrube für Freiberufler erweisen. Mit Xing Projekte betreibt das Karrierenetzwerk eine öffentliche Jobbörse mit zahlreichen Angeboten für Entwickler und Designer. Übrigens: Auch in den internen Xing-Foren soll es regelmäßig lukrative Jobs geben. Eine Anmeldung lohnt sich also.

Englischsprachige Jobbörsen für Freelancer

SimplyHired

Dank seiner großen Reichweite erfreut sich SimplyHired unter Freelancern großer Beliebtheit – speziell für digitale Nomaden. Die Jobsuchmaschine eignet sich wegen ihres breiten Branchenspektrums für Webworker jeder Art. Darüber hinaus betreibt SimplyHired einen lesenswerten Blog mit umfassenden Tipps und Tricks rund um das Thema Freelancing.

Upwork

Vormals unter Odesk firmierend, geht Upwork als wohl größte Jobplattform für Freelancer durch. Neun Millionen registrierte Nutzer, drei Millionen ausgeschriebene Jobs jährlich bei einer Milliarde US-Dollar Umsatz sprechen eine klare Sprache. Das vor allem unter Techies und Webworkern beliebte Portal setzt auf eine visuelle Note. Jedes Profil gibt ausführliche Infos über Fähigkeiten, abgeleistete Arbeitsstunden und Kundenbewertungen.

Elance

Ebenfalls bekannt ist Elance. Das Portal aus dem kalifornischen Mountain View spricht Webentwickler, Designer, Texter und Marketer gleichermaßen an. Etwa 100.000 Jobs werden jeden Monat auf der Plattform ausgeschrieben. Wer sich für einen Job anbietet, zahlt 8,75 Prozent Provision an Elance – und zwar auf den Preis, den er vom Auftraggeber verlangt.

Freelancer

Keine klassische Jobsuchmaschine ist Freelancer. Das Portal versteht sich als „Marktplatz für Small Businesses“ und lässt freiberufliche Webworker unmittelbar um ausgeschriebene Jobs buhlen. Sie geben Gebote ab, und das lukrativste und der Bewerber mit den passendsten Fähigkeiten erhält den Zuschlag. Etwa 15 Millionen Mitglieder zählt Freelancer.com.

We Work Remotely

Von den Machern der beliebten Projektmanagement-Software Basecamp (ehemals 37signals) stammt die Website We Work Remotely. Das für Freelancer kostenlos nutzbare Angebot umfasst unzählige Jobs aus der Tech- und Startup-Branche. Gesucht werden aktuell etwa Fachkräfte für Design, Support und Marketing.

digitalnomad-jobfinder.com

Aufträge für Freiberufler gibt es auch auf der Plattform von digitalnomad-jobfinder.com. So werden aktuell etwa Spezialisten gesucht, die Texte in fremde Sprachen übersetzen oder eine Website fit für responsive Design machen. Bei derzeit erst 600 registrierten Mitgliedern sollte das Angebot aber allenfalls als Ergänzung zur Nutzung größerer Plattformen verstanden werden.

Für den kleinen Freelancer-Job zwischendurch …

Fiverr

Nicht immer muss es der Job sein, der einem die Miete und den nächsten Einkauf im Supermarkt absichert. Wer sich als Freelancer einfach zwischendurch was dazu verdienen will, kann auf Fiverr seine Fähigkeiten unter Beweis stellen. Ab fünf US-Dollar bieten hier Kreative aller Art kleine Arbeiten wie Logo-Designs, Lektorate und Programmierarbeiten an.

99designs

Rund um das Thema Logo- und Webdesign dreht sich alles bei 99designs. Im Unterschied zu Fiverr bieten Freelancer hier ihre Arbeiten nicht bloß an, sondern bewerben sich mit Vorschlägen um einen von Auftraggebern ausgeschriebenen Job. Das Prinzip ist freilich nicht unumstritten. Zum Austoben und Verbessern der eigenen Fähigkeiten eignet sich die Plattform für kreative Freelancer aber allemal.

Designenlassen

Wer sich gelegentlich über ausgeschriebene Kreativwettbewerbe an Fingerübungen versuchen will, sollte auch einen Blick auf das deutsche Portal designenlassen.de werfen. Die über 50.000 Mitglieder große Community bietet beispielsweise Aufträge aus den Bereichen Logo- und Verpackungsdesign sowie Namensfindungen bei Unternehmen.

Übrigens: Wenn du neben Arbeit auch noch auf der Suche nach neuem Lesestoff bist, guck doch mal in unseren Artikel „Diese 12 Blogs sollte jeder Freelancer lesen“.

Finde einen Job, den du liebst

26 Reaktionen
O. P.
O. P.

Hallo,
wir suchen ein Portal, auf dem man mit dem Auftragnehmer direkt in Kontakt treten kann, um Einzelheiten schnell abzuklären und auch dauerhaft mit den gleichen Auftragnehmern in Kontakt treten zu können. Und das Ganze deutschsprachig, damit keine Missverständnisse entstehen (und auch, weil unsere Englischkenntnisse ganz schön eingerostet sind - shame on us ;)).
Es sind auch überwiegend nur kleine 5€-Geschichten, deshalb ist eine Freelancer-Börse eher nicht so geeignet. Alle Portale jetzt durchzuforsten und die AGB genau zu überblicken ist ziemlich nervig. Außerdem haben wir schon mit der ein oder anderen Plattform schlechte Erfahrungen gemacht (nix los, Jobber haben es nicht nötig, abzusagen etc.). Wen könntet Ihr guten Gewissens vorschlagen?
LG

Antworten
Leon Hoffmann
Leon Hoffmann

Ein etwas anderes System aber ebenfalls sehr hochwertige Projekte und Freelancer findest man bei http://www.click-your-ads.com

Antworten
Katrin
Katrin

Es ist immer noch ein paar andere gute Freelancer Seiten z.b. http://my-werbung.de

Antworten
Karll
Karll

Ist zwar keine gewöhnliche Stellenbörse, die sich speziell auf Freelancer spezialisiert ist, aber bei passender Eingabe in der Suchmaske lassen sich hier unter der Jobbörse von http://www.stellenonline.de auch attraktive Stellen finden.

Antworten
m.geissler
m.geissler

Ein Portal, welches aus meiner Sicht, den anderen in nichts nachsteht ist http://www.nvii-projects.com

Antworten
Stefan Vogt
Stefan Vogt

Speziell für SAP-Berater gibt es seit kurzem unser Portal reevesplatform (www.reevesplatform.de). Das Besondere: Wir halten reine Projektvermittler konsequent draußen und bieten ausschließlich Endkunden-Projekte.

Antworten
FlorianBaumann
FlorianBaumann

Die Bedeutung von Freelancern wird in den nächsten Jahren wohl noch mehr zunehmen.

Das zeigt auch eine aktuelle Studie mit über 700 Freelancern. Über 80 % wollen weiterhin als Freelancer arbeiten. Nur 15 % wollen zurück in Festanstellung, wenn das Gehalt passt. Und lediglich 2,5 % will zurück ins Angestelltenverhältnis.

Eine gleichbleibende Auftragslage erwarten ~ 50 %. Über 30 % denken, dass die Auftragslage 2016 noch besser wird.

Quelle: http://www.freelancermap.de/umfrage-2016

Antworten
Ludwig1
Ludwig1

Ist zwar oftmals unbekannt, aber dennoch lukrativ: Schreibgewandte Freelancer können auch im Bereich Ghostwriting arbeiten. Ich selbst arbeite regelmäßig als Freelancer bzw. Autor für die Text & Wissenschaft (www.textundwissenschaft.de). Gibt wohl auch noch andere, hängt aber sehr von der Agentur ab, welche Honorare bezahlt werden, wie zuverlässig die Zusammenarbeit abläuft und v.a. welche Art von Aufträge man gerne bearbeitet. Ich schreibe dort v.a. an Reden, aber auch wissenschaftlichen Artikel und Texten.

Antworten
Julian
Julian

Wer es schafft, als Freelancer die Zertifizierung von Yeeply zu ergattern, der kriegt über die Plattform vollkommen ohne Arbeit Projekte vorgeschlagen. Es ist nicht einfach, in die Plattform hereinzukommen, aber bewerben kostet nichts! https://de.yeeply.com/ich-suche-projekte

Antworten
Steve
Steve

Also Webdesign-freelancher ch ist Mist. Alle 2-3 Monate tauchen die gleichen Aufträge wieder auf.

Antworten
Ronald Rassmann
Ronald Rassmann

Schöne Auflistung.
Vielleicht unterzieht Ihr ja diesen Auftragsbörsen auch mal einen Test?

Antworten
Irina Wittmann
Irina Wittmann

Das würde mich auch interessieren, Herr Rassmann! Vor allem, wie hoch Provisionen sind, die von Plattformen eingestrichen werden und wie gut Freiberufler direkt mit Unternehmen kommunizieren können. Alles andere wäre ineffizient und überteuert.

Antworten
Patsie
Patsie

Seltsam dass freelancermap nicht erwähnt ist. Das sind eigentlich die bekanntesten und dazu noch kostenlos.

Antworten
philodance
philodance

Eine weitere Möglichkeit für alle Programmier-, Design-, SEO- und Übersetzungs-Freelancer ist auch die deutschsprachige Plattform http://webdesign-freelancer.ch. Aktiv in Deutschland, der Schweiz und Österreich.

Antworten
wilco
wilco

Ich gucke auch öfter auf founderio.com (hieß vorher mitgründer.com) nach Projekten und Startups, die Unterstützung brauchen. Manchmal finanziell nicht extrem interessant, aber meine Arbeit wird geschätzt und in zwei Fällen sind dauerhafte Kunden draus geworden.

Antworten
Daniel Hüfner

Hi Daniel,

ja, gibt es. Weworkremotely von ehemals 37signals ist sehr populär:

https://weworkremotely.com

Beste Grüße aus der Redaktion,

Daniel

Antworten
Daniel
Daniel

Gibt es auch speziell für Remote-Worker noch Webseiten, über die man Projekte finden kann?

Antworten
Rainer
Rainer

Olaf Barheine schrieb: "Wer sich in diese Projektbörsen einträgt, muss allerdings damit rechnen, dass jede Menge Vermittler (eigentlich ausschließlich!) bei einem auf der Matte stehen."

Das kann bei http://www.freelance-market.de nicht passieren, da hier Vermittler ausgeschlossen sind (siehe http://www.freelance-market.de/faq/mussen-freelancer-auch-fur-vorstellungen-mit-unprofessionellen-nachfragern-bezahlen)

Antworten
Irina Wittmann
Irina Wittmann

Richtig so! Vermittler machen den Markt im Falle von Freiberuflern einfahc nur schwerfällig und ineffizient. Die Freiberufler haben davon keine Vorteile.
freelance pages verfolgt auch diesen Ansatz!

Antworten
GeraldM
GeraldM

Eine besondere Kooperation bieten projektwerk und tagwerk:

Wer ein tagwerk Konto hat, kann aktuelle Projekte aus der Projektbörse von projektwerk direkt in seinem Konto aufrufen ohne sich extra anmelden zu müssen. Sehr schlank und praktisch, probiert es gerne aus.

Hier noch Informationen dazu: http://bit.ly/1AcGYMg

Beste Grüße

Antworten
Olaf Barheine
Olaf Barheine

Wer sich in diese Projektbörsen einträgt, muss allerdings damit rechnen, dass jede Menge Vermittler (eigentlich ausschließlich!) bei einem auf der Matte stehen. Was natürlich blöd ist und unheimlich auf den Keks gehen kann, wenn man gar nicht für Vermittler tätig ist.

Antworten
Vanessa
Vanessa

Eine weitere Möglichkeit für alle Grafikdesign-Freelancer ist auch die deutschsprachige Design-Plattform designenlassen.de. Man kommt so schnell und einfach an Design-Aufträge und kann sich selbst aussuchen an welchen Projekten man teilnehmen möchte. Eine gute Möglichkeit, um Auftragslücken zu schließen.

Antworten
Ex-ITler
Ex-ITler

Wegen Abmahnungen und Trivialpatenten und Rechtskosten gibts leider keine Site und App von mir um alle Profile synchron zu halten.
Das nervt nämlich.

Bei Gulp kann man z.b. sein Hauptprofil halten und in Emails darauf verweisen.

Das Problem bei Gulp ist aber folgendes:
Bei Großkonzernen holt den Freelancer nicht die Personalabteilung sondern die Einkaufs-Abteilung: "Wir kriegen neue Maschinen in der Kantine => Wir brauchen Elektriker" "Wir kriegen Windows10 => Wir brauchen PC-Installateure" ...
Die Einkaufs-Abteilung bucht bei Vermittler-Firmen die sie kennen oder auf der offiziellen Liste stehen. Daher sieht man dieselben Jobs auf mehreren Vermittlern die dann bei den Börsen nach Leuten suchen. So als ob eine Firma Leute sucht und alle job-Center der Umgebung in vielen Zeitungen die Stelle suchen und somit mehrmals dieselbe Stelle nebeneinander in der Zeitung gesucht wird halt von verschiedenen Vermittlern.
Die Vermittler wollen natürlich auch Prozente.
Wegen des Risiko, sich eine Festanstellung einzuklagen werden Vermittler gebucht und eher selten Individuen.

Je nachdem um welche Jobs es geht, sind die Portale also unterschiedlich brauchbar. Ein erstes Indiz sind die Ausschreibungen die auf diesem Portal gesucht werden.

Im Gulp-Forum erkennt man schnell die Realitäten des Marktes: Z.B. der sogenannte "Kundenschutz-Klausel" wird hier und im Qualitäts-Journalismus nirgendwo erwähnt. Oder wie man mit der Anforderung nach Referenzen umgeht und ob das eine verkappte Kunden-Adressen-Abgreif-Taktik ist. Oder wie man den Stundenlohn ausrechnet und den Festangestellten vorrechnet das das gar nicht so hoch und sie nicht neidisch sein brauchen.

Die Xing-Foren sollen auch recht beliebt sein um Jobs an Land zu ziehen.

Wie man schnell erkennt hätte man SAP (und auch noch die richtigen Module) im Studium wählen sollen. Alle anderen Jobs konkurrieren oft genug mit 20-Euro-Konkurrenten im Ausland wo geringere Besteuerung und geringere Sozialabgaben herrschen.

Durch den Mindestlohn entfallen tausende Praktikums-Plätze so das viele Absolventen die Arbeitslosigkeit schneller zu spüren kriegen.

http://t3n.de/news/mehrzahl-app-entwickler-verdient-558607/
http://www.heise.de/ct/schlagseite/04/11/

Antworten
Irina Wittmann
Irina Wittmann

Hallo Ex-ITler,

zumindest das vorgeschobene Argument der Personaldienstleister, sie schützten Unternehmen vor sozialrechtlichen Folgen der Scheinselbständigkeit, wird demnächst ausgehebelt. Im Gegenteil: mit der geplanten Reform des AÜG drohen Geldstrafen durch Ordnungswidrigkeiten, wenn bei der Vertragsgestaltung seitens der Vermittler so geschludert wird wie im Moment.
Fällt dieses Risiko weg (bei Freelancern ergibt es sich auch zumeist gar nicht wegen der Natur der Tätigkeit als FREI-berufler), sehe ich keine Rechtfertigung für hohe Provisionen.

Einkäufer sollten also von solchen Angeboten absehen. Sei es Vermittler direkt zu beauftragen oder Plattformen zu nutzen, die Personaldienstleister zu ihren Kunden zählen.

Antworten
Rainer
Rainer

Bei den "deutschsprachigen Jobbörsen für jeden Freelancer" wurde leider vergessen, dass nicht nur in Deutschland Deutsch gesprochen wird - Es gibt aber auch Freelancer-Jobbörsen in Österreich und der Schweiz.

http://www.freelancer-oesterreich.at: 200 Freelancer aus Österreich in 40 verschiedenen Bereichen, vom Finanzexperten bis zum Webdesigner).

http://www.freelancer-schweiz.ch: Erst 2014 gegründete Freelancer-Plattform mit über 100 Freischaffenden aus der Deutschschweiz. Kostenlos für Nachfrager. Der Vertrag kommt direkt zwischen Freelancer und Nachfrager zustande.

Antworten

Melde dich mit deinem t3n-Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Abbrechen