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HTC One im Test – Android-Rakete in der Alu-Schale

HTC One im Test – Android-Rakete in der Alu-Schale

hat Mitte Februar, nur wenige Tage vor dem Mobile World Congress 2013, sein neues Topmodell präsentiert. Das tritt in die Fußstapfen des One X, welches auf dem 2012 vorgestellt wurde und auch schon eine gute Figur machte. Was das neue Top-Modell kann, in welchen Disziplinen es überzeugt und in welchen weniger, fassen wir in unserem Test für euch zusammen.

Design, Haptik und Verarbeitung des HTC One

Das „iPhone der Android-Welt“, so titelten einige Medien bei der Vorstellung über das HTC One. Rein optisch gesehen kann man dies durchaus so sehen, denn das neue Modell der Taiwaner ist im Unterschied zu den meisten Android-Geräten mehr als gut verarbeitet und glänzt durch ein Unibody-Gehäuse aus Aluminium. Mit dieser Materialwahl beschreitet HTC neue Wege, denn noch im vergangenen Jahr bestand das Topmodell aus Polycarbonat, wobei beim Mittelklassemodell, dem HTC One S, bereits Elemente aus Metall verarbeitet wurden. Rein äußerlich liegen aber Welten zwischen den 2012er Modellen und dem aktuellen. Das Gehäuse aus gefrästem Aluminium fasst sich geschmeidig an, die Verarbeitung sucht ihresgleichen bei Android-Geräten – kein Wunder also, dass manche es mit Apples iPhone vergleichen. Doch auch abseits der außerordentlich guten Verarbeitung erinnert es vom Design ein wenig an das iOS-Gerät oder an das BlackBerry Z10. Um kleine, dem Design zuträgliche Akzente zu setzen und den verbauten Antennen die Möglichkeit des Funkens zu ermöglichen, findet man auf der Rückseite sowie an den Seiten des One einen Streifen aus Polycarbonat.

Das HTC One ist nicht nur eine Augenweide, sondern auch ein Handschmeichler und top verarbeitet.

Kommen wir zu den Anschlüssen. Auf der rechten Seite des One ist im oberen Drittel die Lautstärkewippe zu finden, linksseitig befindet sich auf gleicher Höhe ein microSIM-Einschub, auf der Unterseite liegen der microUSB-Port sowie ein Mikrofon. Auf der Oberseite hat HTC eine 3,5mm-Audiobuchse sowie einen Powerbutton angebracht, der zusätzlich einen Infrarot-Sender integriert hat. Doch dazu später mehr. Das zentrale Element der Vorderseite des HTC One ist das 4,7 Zoll große Full-HD-Display, oberhalb des Screens findet man eine Reihe von Sensoren sowie eine 2-Megapixel-Frontkamera mit 88°-Weitwinkel-Objektiv. Die Lautsprecherleiste zwischen den beiden Elementen besteht aus vielen feinen, einzeln gefrästen Löchern, hinter denen eine Status-LED verborgen ist. Unterhalb des Displays sitzen eine nahezu identische Lautsprecherleiste sowie zwei kapazitive Buttons – „Zurück“ und „Home“ –, die von einem großen HTC-Logo unterbrochen werden. Dass HTC den Homebutton nicht leicht erreichbar mittig, sondern rechts platziert hat, dürfte für viele unverständlich sein. Darüber hinaus hat HTC diesen Button gleich dreifach belegt. So bringt er den Nutzer mit einem kurzen Tipp auf den Homescreen, ein längerer startet Google Now und ein Doppeltipp öffnet das Multitasking-Fenster. Auf der Rückseite ist lediglich die 4,2 Megapixel-Kamera verbaut und wie üblich ein gefrästes HTC-Logo zu finden. Sie ist wie bei mittlerweile vielen Highend-Androiden nicht abnehmbar – der Akku ist fest verbaut, der interne Speicher von 32GB lässt sich nicht erweitern.

HTC One: Display, Prozessor und mehr im Test

HTC setzt mit dem One fort, womit der Hersteller mit dem „J Butterfly" im Oktober vergangenen Jahres einen Trend gesetzt hat, denn das neue Flaggschiff hat ein Full-HD-Display mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. Im Unterschied zu allen bisher vorgestellten Full-HD-Modellen verfolgt das taiwanische Unternehmen zum Glück nicht die Idee unbedingt ein noch größeres Display zu verwenden, wie Sony (Xperia Z), Huawei (Ascend D2), ZTE (Grand S) und Samsung (Galaxy S4) – allesamt setzen auf fünf Zoll große Screens. Dank dieses Umstands kann HTC bezüglich der Pixeldichte ordentlich punkten, denn der 4,7 Zoll große Screen mit 1.920 x 1.080 Pixeln bringen es auf dem kleineren Display auf stattliche 468ppi. Einzelne Pixel sind so kaum auf auszumachen.

Selbst von der Seite kann das Display des HTC One absolut überzeugen.

In unserem Test zum Sony Xperia Z stellten wir uns aufgrund des zwar scharfen, aber ansonsten eher mittelmäßigen Displays die Frage, ob die Konkurrenz es wohl schafft, mehr als nur die Auflösung hochzuschrauben. Und beim One bleibt zu sagen, dass in diesem Modell wohl eines der besten Displays verbaut ist, die es derzeit auf dem Markt gibt – wenn nicht gar das Beste. Sowohl die Farbbrillanz, der Kontrast als auch die Schärfe des LCD3-Screens sind fabelhaft – zudem ist Weiß wirklich weiß und das Schwarz wird beinahe auf AMOLED-Niveau widergegeben. Auch die Blickwinkelstabilität des Displays ist großartig – selbst bei spitzem Winkel ist keine Verfärbung oder ein Ausbleichen zu erkennen.

Was auf die Ohren: HTC BoomSound

HTC hat seinem Topmodell, wie bereits angerissen, zwei Frontlautsprecher verpasst, die Beats Audio Sound unterstützen und den Nutzer in eine Art Soundblase stecken. HTC nennt diese Technologie „BoomSound“. Der Name klingt etwas albern, aber der Effekt ist in der Tat beeindruckend. Hält man das Phone in der Horizontalen und hört Musik oder sieht sich ein Video an, so wird man regelrecht flächendeckend von einem satten Sound umgeben, wie man es bisher von keinem Smartphone kennt.

Boomsound kann in Kombination mit den On-Board-Player von HTC sogar zu einer kleinen Karaoke-Anlage ausgebaut werden – ideal für Teenager in öffentlichen Verkehrsmitteln.

Prozessor und Performance des HTC One

HTCs One ist das erste auf dem Markt erhältliche Smartphone mit dem erst im Januar vorgestellten Snapdragon 600 von Qualcomm, der hierzulande übrigens auch im Samsung Galaxy S4 seine Dienste verrichten wird. Der Quad-Core-Prozessor ist mit 1,7GHz getaktet und hat 2GB RAM sowie eine Adreno 320 GPU unterstützend zur Seite gestellt bekommen. Diese Kombination stellt sich im Test als eine sehr potente Mischung heraus, die sich in Benchmarks lediglich dem noch nicht erhältlichen Samsung Galaxy S4 geschlagen geben muss – die Aussagefähigkeit von Benchmarks ist jedoch fragwürdig. In der Praxis erweist sich das HTC One als eine „Rennsau“, wie sie im Buche steht. Alles läuft wie geschmiert, Apps öffnen sich im Nu und auch anspruchsvolle Games stellen kein Problem dar. Allerdings ist die nicht nur dem „infernalischen Trio“ zu verdanken, sondern auch den Bestrebungen Googles, die dank „Project Butter“ dafür Sorge getragen haben, dass noch runder und flüssiger läuft.

Das HTC One macht im AnTuTU-Benchmark eine mehr als gute Figur, muss sich jedoch dem Samsung Galaxy S4 geschlagen geben.

Akkulaufzeit

Man könnte annehmen, dass man mit einem 2.300mAh-Akku gut durch den Tag kommt. Das erweist sich jedoch schwieriger als Gedacht, vor allem als Heavy-User dürfte es einem nicht anders ergehen als bei den meisten Smartphones: Wer täglich viel unterwegs ist, alle erdenklichen Dienste im Hintergrund laufen lässt und Push-Nachrichten aktiviert hat, wird nach einem halben Tag die Steckdose aufsuchen oder ein Akku-Pack aus der Tasche ziehen müssen. Hat man das One im Standby-Modus, kann der Akku mit viel Glück aber bis zu zwei Tage durchhalten. Hier sei darauf hingewiesen, dass unser Testgerät natürlich neu ist und Akkus ihre volle Leistung erst nach einer geraumen Zeit entfalten.

Schade: In der Anzeige des Akkuverbrauchs fehlen beispielsweise Display und Systemanwendungen. HTC Sense ist aber dabei und scheint recht energiehungrig zu sein.

Um die Akkulaufzeit künstlich zu verlängern, hat HTC seinem Topmodel einen Energiespar-Modus verabreicht, der in der Benachrichtigungsleiste zu sehen ist. Ist dieser aktiviert, werden bestimmte Dienste im Standby-Modus abgestellt, sodass beispielsweise Mails und Co. nur im aktiven Modus abgerufen werden und das Display abgedunkelt wird. Gerade der Screen mit seiner enorm hohen Auflösung saugt doch recht stark am Akku. Einen allzu großen Unterschied zum Normalbetrieb konnten wir im Sparmodus nicht feststellen – etwa eine Stunde mehr kann aber durchaus aus dem Akku „gekitzelt“ werden.

Technische Daten des HTC One:

  • Android 4.1 Jelly Bean mit HTC Sense 5.0
  • 4,7 Zoll SLCD3-Full-HD-Display (1080p, 468dpi)
  • 1,7GHz Qualcomm Snapdragon 600 Quad-Core-Prozessor
  • 2GB RAM RAM
  • 32GB/64GB interner Speicher
  • 4,3 Ultrapixel Kamera, 28-mm-Objektiv, f/2,0
  • 2,1MP-Frontkamera
  • 2.300mAh Akku
  • microUSB-Port
  • WLAN, Bluetooth, LTE, NFC, GPS
  • Power-Button mit Infrarot-Sensor
  • Stereo-Lautsprecher mit “Boom Sound”
  • 137,4 x 68,2 x 9,3 mm
  • 143 Gramm
  • alle technischen Daten gibt es hier

Die UltraPixel-Kamera des HTC One

Die Kamera des HTC One konnte im Test nicht ganz überzeugen – gehört aber zu den besseren Smartphone-Cams.

HTC geht einen mutigen Schritt mit dem One. Denn anstelle sich mit der 8-Megaixel-Kamera des iPhone 5 zu messen oder dem Megapixelwahn zu ergeben, der derzeit beispielsweise beim Xperia Z oder dem Samsung Galaxy S4 kursiert, hat das HTC-Topmodell eine 4,3-Megapixel-Kamera integriert, die unter dem Marketing-Begriff „UltraPixel“ eingeführt wurde. Die Besonderheit der Kamera liegt einerseits in einem großen Sensor, der mehr Licht einfängt als jene, die in handelsüblichen Smartphones verbaut sind, andererseits wurden die zweite Generation des HTC-Image-Chips sowie eine lichtempfindliche Blende mit f/2,0 integriert.

Die UltraPixel-Kamera kann nach Angaben von HTC dreimal mehr Licht aufnehmen als die meisten Kameras, was sich besonders bei widrigen Lichtverhältnissen positiv auswirkt. Darüber hinaus kommt dies der Kamera auch bei der Performance zu Gute, denn so können in rascher Abfolge Fotos geschossen werden – eine lange Belichtungszeit ist nicht nötig. Die Geschwindigkeit der Kamera bemerkt man auch, sobald die ersten Schnappschüsse gemacht wurden. Die Kamera ist rasant schnell und erzeugt auf den ersten Blick ansehnliche Resultate mit lebendigen, knackigen Farben.

Ein Nachteil ist jedoch zu bemerken, der in der Welt von Facebook- und Twitter-Fotografie für viele jedoch zu vernachlässigen sein dürfte: Die Schärfentiefe und der Detailreichtum beim Hineinzoomen in ein Bild sind nicht mit höher auflösenden Fotos zu vergleichen – sie erscheinen beim Vergrößern doch recht pixelig. Aber wer erwartet von einer Smartphone-Kamera schon Bilder in Spiegelreflexkamera-Qualität? Für eine Kamera, die in ein Smartphone verbaut ist, macht sie enorm viel Spaß und gehört trotz der Kritik zu den besseren Kameras, die in Android-Geräten zu finden sind. Es sei zudem darauf hingewiesen, dass selbst mit der 2-Megapixel-Frontkamera mit 88°-Weitwinkel-Objektiv überraschend gute Aufnahmen zu erzielen sind.

HTC hat im Übrigen die Android-Standard-Kamera-Software optisch aufgehübscht und mit allerlei sinnvollen Funktionen versehen. Das Fotografieren macht dank dieses Usability-Upgrades mehr Freude. Darüber hinaus haben die Taiwaner eine Art Videomodus entwickelt, mit dem parallel zum geschossenen Foto ein kurzer Film aufgenommen werden kann. Ist „HTC Zoe“ aktiviert, wird eine Sekunde vor dem Druck auf den Auslöser und zwei Sekunden danach eine Videosequenz erstellt. Mit diesen einzelnen „Zoes“ lässt sich ein dreißig Sekunden langer Film zu seinen täglichen Ereignissen zusammenstellen, wobei die eigentliche Arbeit von der Software erledigt wird. Der Nutzer hat zwar die Möglichkeit, einzelne Sequenzen/Bilder selbstauszuwählen, die aber funktioniert derzeit leider noch recht unzuverlässig. In der Praxis wurden zusätzlich zu den ausgewählten Bildern/Videosequenzen auch Bilder eingefügt, die bewusst nicht hinzugefügt wurden.

Der Nutzer hat außerdem die Möglichkeit zu bestimmen, mit welchen Effekten das Zoe-Video versehen wird. Hier stehen jedoch nur sechs verschiedene zur Auswahl. Das Zoe kann exportiert werden und im MP4-Format per Mail versendet oder auf den einschlägigen sozialen Netzwerken oder dem eigens eingerichteten Service ZoeShare geteilt werden.

HTC One Testfotos in Originalgröße

Standard-Software und Sense 5.0

Bestandteil von Sense 5.0: BlinkFeed.

Wie üblich für ein Smartphone von HTC, ist die hauseigne Nutzeroberfläche mit an Bord. Version Sense 5.0 ist im Vergleich zum Vorgänger umfangreich überarbeitet worden. Die UI, die über Android 4.1.2 (das Update auf Android 4.2.2 wurde bereits angekündigt) gestülpt wurde, wirkt sehr reduziert und „clean“. Als neues, herausragendes Merkmal der neuen Sense-UI wird der als Standard-Homescreen eingerichtete „BlinkFeed“ beworben. Dabei handelt es sich im weitesten Sinne um eine Art Feedreader inklusive Anzeige von Uhrzeit, anstehenden Terminen und Wetter.

Der Feed kann bis zu einem gewissen Grad nach eigenen Wünschen angepasst werden. So lassen sich die eigene Twitter-Timeline oder der Facebook-Feed zu BlinkFeed hinzufügen, aber auch LinkedIn, Flickr sowie diverse Newsportale, die sich beim Dienstleister Mobiles Republic angemeldet haben. Außerdem besteht die Option, Nachrichten aus verschiedenen Themenbereichen einzublenden. Das manuelle Hinzufügen von RSS-Feeds oder anderen Inhalten ist dagegen nicht möglich. Für Otto-Normal-Nutzer mag der BlinkFeed durchaus genügen, mir persönlich fehlt die weitere Personalisierung. Um einen raschen Blick auf Twitter, Facebook oder aktuelle News zu erhaschen, reicht dieses Angebot aber aus. Wem das Angebot oder der klassische Android-Homescreen nicht mehr zusagt, kann BlinkFeed auch zur Seite schieben und den Dienst ignorieren.

Der AppDrawer unter Sense 5.0 verfügt wie der Homescreen über Wetteranzeige, Datum und Co. Das stört nicht weiter und lässt die App-Übersicht wie einen erweiterten Homescreen erscheinen. Die Standard-Einstellung der Anzeige von Apps geht jedoch etwas großzügig mit dem Platz um, denn die Rastergröße liegt bei 3 x 4, sodass auf dem Bildschirm lediglich neun Apps angezeigt werden. Das lässt sich aber rasch ändern (siehe Screenshot unten), was grundsätzlich zu empfehlen ist. Praktisch am AppDrawer unter Sense 5.0 ist die Option, die Apps nach eigenen Wünschen anzuordnen und selbst Ordner anzulegen – in Googles Stock-Android ist das nicht möglich.

Der App-Drawer des HTC One mit Sense 5.0 – mit nur enigen Handgriffen nacht man ihn nutzbar.

Sense 5.0 unterscheidet sich in weiteren Punkten von Googles Standard-Oberfläche, die seit Android 4.0 Jelly Bean mehr und mehr überzeugen kann, wirkt aber dennoch an vielen Stellen gut durchdacht. Der individualisierbare Lockscreen weiß zu gefallen, ebenso der App-Drawer. An einigen Stellen muss HTC aber auch noch nachbessern. Hier sei vor allem das Foto-Album zu erwähnen. Denn nach der Anmeldung und der Verknüpfung mit Facebook werden plötzlich nicht nur die eigenen Fotos und Videos in Ordnern angezeigt, sondern sämtliche öffentlichen Bilder von Facebook-Freunden und „gelikten“ Fanpages. Die gehören dort aus meiner Sicht absolut nicht hin. Zwar kann man diese Ordner im Nachhinein einzeln wieder ausblenden, unerfahrene Nutzer dürften damit unter Umständen aber schon überfordert sein.

Der IR-Blaster macht das HTC One zur Universalfernbedienung

TV-Fernbedienung verlegt? Das HTC One kann als Ersatz dienen

Eines der Highlights des HTC One ist der IR-Blaster, der in Kombination mit der installierten TV-Software, aus dem Smartphone eine vollausgestattete Universal-Fernbedienung macht. HTC hat eigens zu diesem Zweck eine Datenbank mit unzähligen Fernsehern angelegt. Falls der eigene Fernseher oder die eigene Heimkino-Anlage nicht zu finden ist, lässt sich das One sogar entsprechend programmieren. Die Software bietet außerdem nicht nur eine bequeme Lösung der Fernsteuerung, sondern liefert darüber hinaus sogar noch das entsprechende lokale Fernsehprogramm als digitale TV-Zeitung.

Fazit

HTC hat mit dem One ein absolutes Highlight für 2013 abgeliefert. In nahezu allen Disziplinen hat es im Test überzeugt. Es ist eines der ersten Android-Geräte, das in einer so hochwertigen und optisch schicken Schale daherkommt und so gut in der Hand liegt. Man kann ohne zu übertreiben sagen, dass es eines der schönsten Smartphones der letzten Jahre ist.

Große Schwächen gibt es nicht zu beanstanden, die mittelmäßigen Akkulaufzeiten können sich bei längerer Nutzung noch verbessern, doch die Akkuproblematik kennen wir auch leider bei allen anderen aktuellen Geräten. Bei der UltraPixel-Kamera hatten wir mehr erwartet, doch die Resultate können sich sehen lassen, besonders in Low-Light-Bereich kann das One punkten. Beim verbauten Full-HD-Display erhält HTC die volle Punktzahl – besser geht es kaum.

Was die Nutzeroberfläche Sense angeht, hat HTC sich schon ein Stück weit zurückgehalten, da Google aber seit Android Jelly Bean eine sehr runde Sache an den Tag legt, ist es mir ein Rätsel, warum Hersteller sich oft die Mühe machen, noch einen drauf setzen zu wollen. Das HTC One mit Stock-Android und Soft-Buttons auf dem Display wäre noch eine Nummer besser. Aber das ist Jammern auf sehr hohem Niveau – das HTC One ist ein absolutes Highlight unter den bisher verfügbaren und auch angekündigten Smartphones. Das Galaxy S4 muss sich warm anziehen.

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10 Antworten
  1. von matthias.faenger am 21.03.2013 (17:46 Uhr)

    Vom optischen her bisher scheinbar der einzige Apple-Konkurrent!

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  2. von Tweak90 am 21.03.2013 (17:52 Uhr)

    Größtes Manko wird hier etwas verhübscht dargestellt, der Blinkfeed kann leider wirklich nur ignoriert werden... ausschalten ist nicht möglich. Ansonsten ein schönes Gerät, auch neben dem S4 imho das beste Android zur Zeit.

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  3. von Thomas D. am 21.03.2013 (20:33 Uhr)

    War der Vergleich mit dem iPhone jetzt was positives oder ein Abwertungskriterium? Ich bin noch von meinem 4er geschädigt, dass in Rekordzeit gesplittert und verkratzt war und insgesamt trotz T-Mobile einen ziemlich miesen Empfang hatte.
    Davon abgesehen hatte auch mein altes HTC Legend ein Alu-Unibody. Ist also nicht wirklich ein "Neuer Weg". Ob man bei FullHD in Sachen Auflösung mit 4,7 Zoll gegenüber 5,x Zoll noch punkten kann, wage ich ehrlich gesagt, auch zu bezweifeln. :)
    Ansonsten wäre das definitiv mein Favorit. Das S4 hat zwar auswechselbaren Speicher und Batterie, aber dieses Bedürfnis habe ich bisher noch bei keinem meiner Smartphones oder Tablets verspürt und der Preis für das Ding liegt jenseits von Gut und Böse.

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  4. von Christof am 22.03.2013 (14:51 Uhr)

    Guter Test und bin genau gleicher Meinung.

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  5. von Andi am 22.03.2013 (17:32 Uhr)

    Akku fest verbaut? Speicher nicht erweiterbar? Warum? Ist es wasserdicht? Nein! Ist es billig, dass man sich den Steckplatz für die SD Karte sparen musste? Nein!

    Und was soll eigentlich der Wunsch nach Soft-Buttons. Die vermindern nur die nutzbare Displayfläche. Mein S3 hat einen gleichgroßen Bildschirm wie das Xperia Z, ziehe ich die Soft-Buttons ab. Der einzige Vorteil der noch bleibt ist bei Video oder anderen Vollbilddarstellungen.

    Gruß
    Andi

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  6. von Mario am 22.03.2013 (21:25 Uhr)

    Guter Artikel, auch wenn man das Relativieren von Superlativen nicht immer nötig wäre ;-)

    Schon die Vorgänger von HTC waren deutlich wertiger, als ein Galaxy S3. Während das Blackberry Z10 haptisch grauenhaft ist, und Sony mit dem Xperia Z ein wirklich hochwertiges Gerät hat, muss Apple nun nachlegen, wenn das nächste iPhone weiterhin die Referenz sein soll.

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  7. von Benjamin am 22.03.2013 (21:37 Uhr)

    Haben wollen :-)

    Super Test Danke!

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  8. von Frank Annaberg am 23.03.2013 (01:59 Uhr)

    Spitzengerät, jedoch hatte ich schon 2 mit Verarbeitungsmängeln (Staub unterm Display bzw. Display war höher als Aluabdeckung vom Lautsprecher). Mal schauen was O2 jetzt liefert.

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  9. von Georg S. am 25.03.2013 (17:25 Uhr)

    Haben wollen :-)
    Aber ich habe ja mein Nexus 4 das noch eine weile ausreichen sollte :-)

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  10. von Aysberg am 25.03.2013 (18:27 Uhr)

    Eigentlich hatte ich nicht vor, in näherer Zukunft ein neues Phone zu kaufen. Aber das Ding sieht extrem schick aus und von der Funktionalität klingt auch alles toll. Da kommt man schon in Versuchung!

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