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Kolumne

Was Instagram zum derzeit besten Social Network macht

    Was Instagram zum derzeit besten Social Network macht
(Foto: Denys Prykhodov / Shutterstock.com)

Auf einer Reise wurde Martin Weigert klar, wie positiv sich Instagram derzeit von allen anderen Social- Networking-Diensten abhebt. Es handele sich um die ultimative Networking-App, konstatiert er in seiner Kolumne Weigerts World.

Social Media in der Form, wie wir es bisher erlebt haben, hat seinen Zenit überschritten und wird sich radikal verändern (müssen), konstatierte ich in meiner Kolumne zur „Post-Social-Media“-Ära.

Ich vermute, dass Instagram in der „Post-Social-Media“-Welt eine Schlüsselrolle zukommt. Das zu Facebook gehörende Social Network schafft es derzeit von allen existierenden Diensten am besten, menschliche Bedürfnisse des Vernetzens und Teilens persönlicher Erlebnisse zu stillen, ohne dabei (über das unvermeidliche Maß hinaus) zum Magneten für Trolle, Konfliktsüchtige, Nachrichten-Junk, Propagandisten und Desinformateure zu werden.

Standard-App zum unverfänglichen Vernetzen

Mein Optimismus in Sachen Instagram hat sich während einer gerade unternommenen Reise nach Indonesien noch verstärkt. Für mich durchaus etwas überraschend fahre ich mit einer regelrechten „Sammlung“ an indonesischen Instagram-Kontakten nach Hause. Ohne dass ich dafür groß etwas getan habe. Nach meinem Eindruck entwickelt sich Instagram global betrachtet zu der Standard-App zum unverbindlichen, unverfänglichen und anlassübergreifenden Vernetzen mit Personen, denen man (kurz) persönlich begegnet ist. Gleich mehrfach erlebte ich dies während meines Trips:

Im Laufe des Sonntags wurde ich beim Spazieren durch Indonesiens viertgrößte Stadt Bandung unabhängig voneinander von zwei Gruppen Studentinnen angesprochen, die für einen Englisch-Kurs Interviews mit Touristen führen sollten. Ich erklärte mich beide Male zur Teilnahme bereit. Aus der zweiten Gruppe fragte mich eine der Studentinnen anschließend, ob ich Instagram hätte. Kurze Zeit später folgten mir alle. Daraufhin wurde ich in einer Instagram-Story getaggt. Wie ich schon vermutet hatte, besuchen beide Gruppen die gleiche Universität. Ihre Vernetzung untereinander stellte sicher, dass mich anschließend auch die Interviewerinnen aus der ersten Gruppe bei Instagram entdeckten. Durch ihre Instagram-Stories bekomme ich nun bequem einen „Insider“-Blick in die indonesische Kultur. Ihrerseits kommentieren sie meine Stories in Direktnachrichten, woraus sich interessante Interaktionen ergeben.

Ein anderer Tag, ähnlicher Ausgang: Ich komme in einem Fast-Food-Restaurant in der Schlange mit einem jungen Indonesier ins Gespräch (in keinem anderen Land habe ich bislang eine derartige Begeisterung der Einheimischen erlebt, mit Fremden Englisch zu sprechen). Zum Abschied folgten wir einander bei Instagram.

Und dann ist da auch noch die Geschichte mit dem Flugbegleiter, der mir nach einem Inlandsflug plötzlich bei Instagram folgte und angab, ich sei ihm im Explore-Bereich vorgeschlagen worden. Nun gut, über seine Motive möchte ich nicht zu viel spekulieren. Aber auch hier wieder: Instagram.

Die digitalen Optionen fürs Kontakteknüpfen

Dass ausgerechnet das Vernetzen per Instagram zu einer Art „Abschieds-Ritual“ wird und nicht das über einen anderen Kanal, überrascht nicht weiter, betrachtet man die Alternativen:

  • „Könnte ich deine Telefonnummer haben?“: Das klingt aufdringlich und verfänglich. Zumal man sich ohnehin nie melden würde, es sei denn, man ist auf der Suche nach einem Flirt.
  • „Kann ich dich bei Whatsapp hinzufügen?“: Auch das eigentlich eine Frage nach der Telefonnummer, aber sie wirkt weniger intim. Dennoch müsste man auch hier eine Nummer im Smartphone-Adressbuch speichern, die dort eigentlich nur stört. Whatsapp-Stories verwenden nur wenige, und dass man fortan ständig miteinander chattet, ist unwahrscheinlich.
  • „Kann ich dich bei Facebook hinzufügen?“: Diese Frage kommuniziert im Jahr 2017 schon etwas, dass man zum alten Eisen gehört. Geht durchaus, sofern man Facebook als eine Art Adressbuch verwendet. Aber speziell wenn man sich das Ziel gesetzt hat, weniger Zeit bei Facebook zu verbringen, erscheint es nicht sinnvoll.
  • „Wie lautet dein Twitter-Username? Ich möchte dir folgen.“: Die meisten Menschen, die man abseits von Konferenzen, Branchenclustern und bestimmten geografischen Schwerpunktgebieten trifft, nutzen kein Twitter. Und überhaupt: Twitter holt tendenziell eher die schlechten (weil impulsiven) Eigenschaften einer Person hervor. Es gibt eigentlich keinen Grund, dafür begrenzte Aufmerksamkeit verfügbar zu machen (eine Ausnahme stellen berufliche Kontexte dar).
  • „Kann ich dich bei Snapchat hinzufügen?“: In bestimmten Ländern ist dies eine valide Alternative. Allerdings fokussiert sich Snapchat ganz aktiv nur auf „westliche“ Länder und hat entsprechend weniger Anwender außerhalb von Europa, Nordamerika und Australien. Und selbst da ist es nicht garantiert, dass der/die Gegenüber Snapchat überhaupt verwendet.
  • „Kann ich dich bei Linkedin hinzufügen?“: Im nicht-geschäftlichen Rahmen hat diese Frage einen eher spießigen Touch.
  • „Wollen wir E-Mail-Adressen austauschen?“: Falls das überhaupt noch jemand vorschlägt, bedeutet es: „Ich werd dir garantiert nicht schreiben, aber möchte den Eindruck erwecken, als hätte ich Interesse, Kontakt zu halten“.

Instagram hebt sich von allen diesen Kanälen ab: Es hat eine weitgehend internationale Verbreitung und ist weder zu nischig noch zu neu noch zu unmodern. Die Nutzerschaft umfasst verschiedene demografische und soziale Schichten. Jemandem bei Instagram zu folgen, erfordert wenig Aufwand und gilt als weitgehend harmlose, unverfängliche Geste. Der Nervfaktor von Instagram ist im Vergleich zu anderen Diensten gering. Und: Man kann anderen entfolgen, ohne dass diese davon etwas mitbekommen (es sei denn, sie führen akribisch Buch über ihre Follower). Das erlaubt es, einigermaßen unselektiv zu folgen.

Instagram hat seine Schwächen

Eine aktuelle Studie attestiert Instagram einen besonders negativen Effekt auf das mentale Wohlbefinden jugendlicher Anwender und Anwenderinnen. Ich empfinde Instagram um ein vielfaches bekömmlicher als Facebook und Twitter, aber ich gehöre auch nicht zu der beschriebenen Altersgruppe. Mein kleines Loblied soll nicht über die unerwünschten Nebeneffekte der App hinwegtäuschen. Und wie der Dienst recht unverblümt die besten Funktionen von Snapchat abgekupfert hat, hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack. Ich beleuchte in dieser Kolumne ergo nur eine Seite der Medaille. Diese jedoch repräsentiert in meinen Augen eine äußerst positiven Aspekt der globalen Vernetzung. Ich finde es großartig, von einer Reise nach Hause zu kommen und neu gewonnene Kontakte in einem interaktiven, mit niedrigem Involvement verbundenen Rahmen mitnehmen zu können.

Weitere Kolumnen der Serie Weigerts World findet ihr hier. Ihr könnt die vom Autor täglich kuratierten News zur Netzwirtschaft abonnieren oder seinen wöchentlichen E-Mail-Newsletter mit englischsprachigen Leseempfehlungen beziehen.

 

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13 Reaktionen
Julia Nikolaeva
Julia Nikolaeva

Was sind Sie doch für ein grenzenlos negativer Mensch, Herr Weigert. Jedesmal, wenn ich Sie lese, denke ich: Was stimmt bloß nicht mit dem jungen Mann?..

"Twitter holt tendenziell eher die schlechten (weil impulsiven) Eigenschaften einer Person hervor. Es gibt eigentlich keinen Grund, dafür begrenzte Aufmerksamkeit verfügbar zu machen (eine Ausnahme stellen berufliche Kontexte dar)."

Schon wieder ein Network durch durch den Schlamm gezogen und allen Leuten schlechte Laune verursacht, die es mit Freude nutzen.

Ich habe bei Twitter bis jetzt ausschließlich nette und sympathische Menschen kennengelernt und widme dem Network ebenso gerne meine begrenzte Aufmerksamkeit wie Instagram.

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Martin Weigert
Martin Weigert

Man könnte theoretisch auch konstatieren, dass der gesamte Beitrag sehr positiv gehalten ist. Sie picken sich schlicht den Punkt raus, der Ihnen selbst nicht gefällt. Und argumentieren dazu noch über etwas, das ich nicht in Frage gestellt habe. Auch ich habe viele nette und sympathische Menschen über Twitter kennengelernt. Da sie ja offensichtlich mehrere meiner Beiträge gelesen haben, ist Ihnen vielleicht der folgende Punkt im Artikel http://t3n.de/news/post-social-media-rueckkehr-819529/ nicht entgangen:

"In unserem Podcast-Gespräch betonte Luca Caracciolo, Chefredakteur des t3n-Printmagazins, dass er dank sozialer Medien unglaublich viele interessante Leute kennengelernt habe. Deshalb falle seine Social-Media-Bilanz unterm Strich trotz berechtigter Kritik auch 2017 noch immer positiv aus. Diesem Argument kann ich trotz einer anderen Gesamtbewertung nicht widersprechen: Auch ich schätze soziale Medien ungemein für die sich eröffnenden Möglichkeiten, um mit Gleichgesinnten, neue Perspektiven aufzeigenden Andersdenkenden oder künftigen Geschäftspartnern in Kontakt zu kommen; oder um ganz einfach Freundschaften zu schließen."

Mein Vorschlag: Fühlen Sie sich nicht persönlich atackiert, wenn jemand die Effekte eines Onlinedienstes kritisiert, den Sie gerne nutzen. Es gibt keinen Grund, dass man sich dadurch die Laune verderben lässt.

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Julia Nikolaeva
Julia Nikolaeva

Hallo, Herr Weigert,

Sie müssen sich nicht rechtfertigen. Die positiven Aspekte des Beitrags sind mir aufgefallen. Den Beitrag zum Social Networking hatte ich auch gelesen und fand ihn gut.

Sie brauchen sich von Kritik auch nicht persönlich angegriffen zu fühlen. Wenn Ihnen jeder nur "ach wie toll" und "was für ein super Artikel" schreiben würde, wären Sie sicher schnell gelangweilt. In meiner Aussage habe ich Sie auf einen einzelnen Aspekt hingewiesen. Meine Kritik hat keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Es ist nur meine Meinung. Sie können den Hinweis für sich nutzen, um Erkenntnisse zu gewinnen, und auch gern zu dem Schluss kommen, dass meine Kritik nicht berechtigt ist. Ist alles kein Problem :)

Bettina Ulitzka-Allali

Toller Beitrag, vielen Dank. Habe mich gerade mit Instagram angefreundet. Grade für "Künstler" finde ich die Plattform ideal...

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Roman

Ich kann Ihnen auch artwista.com empfehlen.

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Sascha H.
Sascha H.

Musste mal den Daumen heben...
Hab mich wiedergefunden in den Ansichten.

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PhotoJay
PhotoJay

Schöner Beitrag. Ich nehme das genauso war und muss für mich selbst feststellen, dass ich Instagram seit mehreren Monaten viel intensiver und häufiger nutze als vorher. Für mich ist Facebook eigentlich auch nur noch eine Sammlung von News-Artikel, von den Seiten, die ich abonniert habe. Meine Freunde posten generell nur noch wenig persönliches auf Facebook - ich glaube, weil es mittlerweile einfach nicht mehr interessant ist. Viel schlimmer an Facebook - mal abgesehen von der Werbung - ist allerdings die Filterblase. Man bekommt nur noch das angezeigt und vorgeschlagen, was den eigenen Interessen entspricht. Das ist einerseits natürlich gut, weil man an mehr Beiträge gelangt, die einen interessieren könnte, halte ich jedoch für sehr gefährlich, gerade bei Menschen, die sich über sowas keine Gedanken machen. Gefangen in der Filterblase in der ständig meine Meinung bzw. meine Interessen eingeblendet werden und alles außerhalb ausgeblendet wird.

Die Werbung bei Instagram hält sich in meinen Augen noch in Grenzen, sie ist da und man nimmt es wahr und ich muss zugeben, es sind oft sogar auch interessante Angebote, jedoch finde ich das nicht störend. Die Bots sind problematisch, das sollte Facebook versuchen einzudämmen, auch wenn sich das wahrscheinlich schwierig gestaltet.
Die optimale Darstellung der eigenen Person wie oben jemand geschrieben hat ist sicherlich auf Instagram in jedem Post enthalten, aber war das nicht bei Facebook auch schon so?

Man darf gespannt sein, was noch kommt, ich sehe Facebook als sozial Netzwerk allerdings auf dem absteigenden Ast - von daher Instagram FTW!

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Psoriasis-Netz

Das finden wir doch sehr optimistisch. Nach unserer Beobachtung ist Instagram zumindest im Gesundheitsbereich voll von Werbern aller Art. Ob Werbung für dubiose Wundermittel oder für abstruse Therapien – die alle finden sich auf Instagram mehr oder verdichteter als in anderen sozialen Netzwerken. Und von mehr oder weniger verdeckter Pharma-Werbung noch gar nicht zu reden.

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Martin Weigert
Martin Weigert

Klar, am Ende ist man wie immer als Nutzer dafür verantwortlich, sorgsam auszuwählen, wem man folgt. Dass Werber aller Art - seriöse und dubiose - Instagram für ihre Zwecke zu nutzen versuchen, ist wohl unvermeidbar.

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Julia
Julia

Sehe ich nicht ganz so. Ich stimme zwar zu, dass Instagram in jedem Fall an Relevanz gewonnen hat, das nehme ich auch so wahr. Ich kenne derzeit aber auch kein Netzwerk, das so von Bots überflutet wird. Und genau hier sehe ich eine extrem gefährliche Entwicklung. Was ich auf Instagram zu sehen bekomme, ist in weiten Teilen noch viel "unechter" als das, was ich bis dato auf Facebook zu sehen bekam. Dass ich mich hier mit Leuten vernetzen kann, die ich auf einer Reise getroffen habe, mag ein netter Nebeneffekt sein. Aber: Kein Netzwerk gibt meiner Meinung nach so wenig die Realität wieder wie Instagram dies im Sinn der möglichst optimalen Selbstdarstellung macht.

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Florian Dichtl

Welche Alternative habe ich denn, wenn ich das komplette Zuckerberg Imperium bisher gemieden habe und auch weiter meiden möchte?
Welche Daten verlangt Instagram von mir und in welchem Umfang gehen diese an FB?
Darüberhinaus finde ich es großartig, Twitter Nutzer, ganz pauschal, einfach so als charakterschwache Menschen zu definieren.
Wahrscheinlich bin ich aber trotz meiner erst 23 Lebensjahre, einfach "zu anders" um dieses Mainstream-Loblied gutheißen zu können

Antworten
Martin Weigert
Martin Weigert

Jeder muss selbst entscheiden, ob man einen solchen Dienst nutzt oder nicht. Alle deine Daten gehen an Facebook, wenn du Instagram nutzt. Ich teile deine Bedenken und würde mir wünschen, dass eine offene, dezentrale Lösung am Markt einen vergleichbaren Erfolg gehabt hätte.

Was Twitter angeht: diese Beschreibung schließt nicht aus, dass einzelne Nutzer Twitter ganz beherrscht verwenden. Aber spätestens seit Donald Trump - der Meister der Impulsivität - mit Twitter groß rausgekommen ist (was selbst Twitter-Migtgründer Ev Williams bedauert https://www.theverge.com/2017/5/20/15669424/ev-williams-sorry-twitter-president-donald-trump-broken-internet), sollte man ehrlich sein: Twitter ist konzeptionell genau so strukturiert, dass es Impulsivität, Polarisierungen und Vereinfachungen belohnt und fördert. The Medium is the Message.

Antworten
Florian dichtl

Hallo Martin,

besten Dank für deine schnelle, ausfürliche Antwort.

Nun, was soll ich sagen, wie oft bin ich seit dem richtigen "Durchstart" Faccebooks in Deu. 2010/11 gefragt worden, ob ich FB hätte bzw. ob ich mich denn nicht dort registieren möchte, was ich jedsmal verneint habe. Mit WA war es ein paar Jahre später, ganz genau so. Ich persönlich, schreibe mir das durchaus auf die Fahne, so lange gegen diese brutale Allmacht und die damit verbundenen ganz alltäglichen Wiederstände, ("Wie du hast kein FB?!?" - Mit entsprechendem Blick^^) durchgehalten zu haben.

Deinem Wunsch nach einer dezentralen, offenen Lösung kann ich nur vollkommen beipflichten und finde dies ebenfalls sehr bedauerlich.

Was Twitter angeht:

Tjcha, da würde ich sagen, auch hier kommt es wieder auf den Einzelnen und seine Nutzungsgewohnheiten an.
Ich für meinen Teil nutze es sehr gerne, da ich dieses Medium (wie im übrigen alle) sehr differenziert nutze.
Deine Aussagen bzgl. Impulsivität, Polarisierung und Vereinfachung, kann ich aber natürlich, leider, insebesonderse auf Trump und seine Gefolgschaft und eben auch auf einen Großteil der weltweiten Twitter-User übertragen.
Denn "Otto-Normalverbraucher" denkt halt nicht so gerne nach und noch viel seltener um die Ecke...

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