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Test

iPhone 8 Plus: Das unterschätzte Neue im Test

    iPhone 8 Plus: Das unterschätzte Neue im Test

Das iPhone 8 und iPhone 8 Plus solltet ihr bei aller Begeisterung über das iPhone X nicht gleich abschreiben. (Bild: Apple)

Das Flaggschiff iPhone X ist noch nicht mal erhältlich, und trotzdem steht das neue iPhone 8 schon jetzt im Schatten der Konkurrenz aus dem eigenen Haus. Warum das unserer Meinung nach falsch ist, erfahrt ihr im t3n-Test.

Wenn man sich unter Apple-Nerds umhört, sich die nicht vorhandenen Schlangen vor den Apple-Stores zum Verkaufsstart des iPhone 8 ansieht und einem Gros der Tech-Medien Glauben schenkt, könnte man meinen, dass das iPhone 8 ein Flop wird, weil alle Welt auf das iPhone X im neuen Formfaktor wartet. Wir haben uns das iPhone 8 Plus genauer angesehen und dabei ein überaus solides Smartphone kennengelernt. Bevor es ins Detail geht, geben wir eine kurze Zusammenfassung der Unterschiede zwischen iPhone X und iPhone 8.

AR-Kit-Apps zeigen, wie Leistungsstark der Prozessor des iPhone 8 Plus ist. (Screenshot: t3n)

Das bietet das iPhone X im Gegensatz zum iPhone 8 Plus

Die offensichtlichsten Unterschiede zwischen iPhone X und iPhone 8 Plus finden sich im Design und dem verbauten Display. Während das iPhone 8 sich stark an den Vorgängern orientiert, versucht Apple mit dem X etwas Neues. Das trifft auch auf das Display zu, denn hier setzt man auf OLED-Technologie und einen randlosen Bildschirm. Das iPhone X verfügt über einen Screen mit 5,8 Zoll im Ultrabreitbildformat, während Apple für das 8er auf 5,5 Zoll im 16:9-Format setzt.

Während sich das iPhone 8 Plus wie gewohnt mit dem Fingerabdrucksensor entsperren lässt, entsperrt ihr das iPhone X mit eurem Gesicht. Für den Face ID genannten Entsperrmechanismus kommen im iPhone X dieselben Sensoren zum Einsatz, die auch Animojis – mit dem eigenen Gesicht erstellte Emojis – ermöglichen. Diese Sensoren fehlen dem 8 Plus.

Der letzte nennenswerte Unterschied zwischen iPhone X und iPhone 8 Plus bezieht sich auf die Kamera. Zwar lösen beide Modelle mit zwölf Megapixeln auf, aber die Zoom-Linse der Dual-Kamera ist beim iPhone X mit einer Blende von 2,4 etwas lichtempfindlicher als beim iPhone 8 Plus (F2.8). Darüber hinaus bietet das kommende iPhone X eine Bildstabilisation für beide Kamerasensoren statt nur für den Standardsensor.

Im Vergleich zum Vorgänger muss man die Neuerungen im Design beim iPhone 8 Plus suchen. (Foto: Apple)
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Gewohntes Design

Auf den ersten Blick ähnelt das iPhone 8 Plus dem direkten Vorgänger. Das hat für alle, die vom 7 Plus umsteigen wollen, den Vorteil, dass Zubehör wie zum Beispiel Schutzhüllen weiter benutzt werden können. Der Hauptunterschied beim Gehäuse ist die Rückseite aus Glas, die das kabellose Laden des Smartphones ermöglicht.

Dadurch, dass Apple für die neuen iPhones auf Glas statt auf Aluminium setzt, ist das iPhone 8 Plus im direkten Vergleich zum Vorgänger merklich schwerer. Dennoch – oder gerade deswegen – liegt das 8 Plus in Kombination mit der Haptik des Glases sicherer in der Hand. Wie anfällig die Glasrückseite für Schäden ist, wird die Zeit zeigen. In jedem Fall machen sich Fingerabdrücke auf dem Gehäuse schnell bemerkbar.

Ordentlich Leistung für die Hosentasche

Im iPhone 8 Plus sind drei Gigabyte RAM und der neue A11-Bionic-Prozessor verbaut, der für ordentlich Performance sorgt. Ein interner Controller verwaltet insgesamt sechs Kerne, und erstmals integriert ein Chip eine von Apple entwickelte GPU mit drei Kernen. Während der A10-Prozessor der vorherigen Generation maximal zwei Kerne gleichzeitig arbeiten lassen konnte, können beim A11 alle Kerne gleichzeitig aktiv sein.

Besonders Games und Augmented-Reality-Apps profitieren von dem Leistungsstarken A-11-Bionic-Prozessor. (Foto: Apple)

Das Mehr an Leistung fällt im täglichen Gebrauch kaum auf, vergleicht man aber die Performance der neuen AR-Kit-Apps auf einem iPhone 8 Plus mit einem iPhone 7 Plus, werden die Unterschiede offensichtlich. Erste Benchmarks positionieren den Prozessor des iPhone 8 Plus an der Spitze der Ranglisten.

Drahtlos laden

Dank der Rückseite aus Glas lässt sich das iPhone 8 Plus mit dem QI-Standard drahtlos laden. Das konnten wir mangels entsprechender Ladeplattform – Apple liefert die neuen Smartphones lediglich mit dem herkömmlichen Netzteil aus – nicht selber testen. Allerdings konnten wir uns im Rahmen einer Präsentation ein Bild davon machen, wie das in der Praxis klappt. Besonders sinnvoll erschien uns hier eine Schnellladefunktion, mit der sich 50 Prozent des Akkus binnen 30 Minuten laden lassen.

Das iPhone 8 Plus wird lediglich mit einem herkömmlichen Ladegerät ausgeliefert. Für drahtloses Aufladen benötigt ihr Zubehör. (Foto: Apple)

Die Schnellladefunktion in Kombination mit der Möglichkeit, sein iPhone ohne Kabel zu laden, erscheint besonders praktisch, wenn man sein Gerät in der Nacht ablegt, im Auto unterwegs ist oder in einem Café sitzt. Für letzteren Fall kooperiert Apple mit Starbucks. Die Kette soll ihren Kunden nach und nach kompatible Ladeschalen in allen Filialen anbieten.

Obwohl Apple auf die verbesserte Energie-Effizienz des A11-Prozessors hinweist, die den im Vergleich zum iPhone 7 Plus kleineren Akku ausgleichen soll, hatten wir während unseres Tests den Eindruck, dass unser iPhone 8 Plus nicht ganz so lange durchhielt wie das Vorgänger-Modell. Der Unterschied ist zwar geringfügig, aber dennoch zu bemerken.

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