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Oracle packt aus: So viel verdient Google mit Android

Oracle packt aus: So viel verdient Google mit Android

Seit 2008 hat mit einen Umsatz von 31 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet. Weil für die Verwendung von Java keinen Cent gesehen hat, stehen die beiden Konzerne jetzt vor Gericht.

Oracle packt aus: So viel verdient Google mit Android

Oracle ging bei Android leer aus

Das Rechtsstreit zwischen Oracle und Google bringt Zahlen ans Tageslicht, die der Android-Betreiber eigentlich als streng vertraulich eingestuft hat. Eine Anwältin verriet vor Gericht, dass der Technologiekonzern mit Android seit 2008 einen Umsatz von 31 Milliarden US-Dollar sowie einen Gewinn von 22 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet hat.

Google war über die Veröffentlichung der Zahlen verärgert, da diese „hochsensibel“ und nur für die Anwälte bestimmt seien – was auf eine indirekte Bestätigung der Informationen hindeutet. Oracle will sich vor Gericht Schadenszahlungen in Höhe von einer Milliarde US-Dollar erkämpfen, weil Google für die Nutzung der Java-Software dessen Eigentümer nie kompensiert hat.

(Bild: Google)
Oracle kämpft vor Gericht um eine Kompensation für den Einsatz von Java bei Android. (Bild: Google)

Milliarden-Deal mit Apple

Die Oracle-Anwälte veröffentlichten noch weitere unangenehme Details. So hat Google im Jahr 2014 Apple offenbar eine Milliarde US-Dollar gezahlt, um seine Suchleiste am iPhone zu behalten. Gerüchte über derart hohe Zahlungen, um auf iOS sichtbar zu bleiben, gab es schon länger.

Stimmen die Behauptungen des Klägers, so verdient Apple in einem Geschäftsquartal mehr mit dem iPhone als Google bisher insgesamt mit Android.

via www.bloomberg.com

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2 Antworten
  1. von Ich am 22.01.2016 (08:13 Uhr)

    Der Vergleich Android - iPhone ist allerdings Quatsch, denn Android ist ja nur das Betriebssystem während iPhone ja die Hardware (inkl. Betriebssystem) ist. Da man beim iPhone die Kosten zwischen Betriebssystem und Hardware nicht aufteilen kann müssten bei einem seriösen Vergleich auch bei Android die Hardwareumsätze (von Samsung, LG, Motorola etc.) eingerechnet werden.

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  2. von 22 Milliarden Gewinn......... am 22.01.2016 (13:18 Uhr)

    22:31 also G:U von 70.9% also Marge von 29%.
    Oder G:U 1:1.41 (1.409)
    Welche Bewertungen sind dafür aktuell ?

    Von 22 Milliarden Gewinn kann man natürlich keine Updates bezahlen oder die neuen Apps beim (von Google gekauften!) VirusTotal hochladen oder sich die Checksummen böser Apps merken. Windows95-Updates brauchten nie Hersteller-Support als Blockierer, Verhinderer und Zeitverzögerer für Sicherheits-Updates weil jeder Hersteller sein Windows update-inkompatibel selber zusammenstellen musste. M$ sind inzwischen oft eh leider die Besseren...
    http://t3n.de/news/android-malware-apps-schadsoftware-google-play-massvet-635334/
    oder besser noch
    google: site:t3n.de play store malware
    http://www.golem.de/news/video-john-mcafee-ruft-zum-deinstallieren-der-mcafee-software-auf-1306-99897.html
    Bloatware-PCs kann und sollte man problemlos fresh installieren. Wieso geht das beim viel moderneren GPL-LINUX-Android nicht ? L-GPL mit Anti-Tivo-Klausel findet fast nur ich gut... Denn nicht jeder kann sich ständig neue Geräte kaufen und Elektroschrott produzieren. Oldtimer oder Autos die nicht 1 Tag nach 2 Jahren kaputtgehen und den Auto-Alters-Schnitt von hier ich glaube 8 Jahren gibts auch nur weil die Leute nicht alles weggeworfen haben und es Ersatzteile gibt.

    Wie hoch ist das Budget von Cyanomodgen welche einen Großteil der Weiterentwicklung bewirken weil man ohne CyanoGenMod(?) faul herumsitzen und sich ständig neue Nexus auf Kleinanleger-Kosten von den dicken Gewinnen leisten kann und alle anderen die keine neuen Android-Geräte und SmarTV-Updates kriegen haben halt Pech gehabt...

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