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Twitter launcht Curator – das hauseigene Storytelling-Tool für Publisher

Twitter launcht Curator – das hauseigene Storytelling-Tool für Publisher

hat gestern sein Storytelling-Tool Curator veröffentlicht. Publisher sollen mit dem Dienst komplexe Hashtag- und Suchanfragen stellen und den Stream auf ihre eigenen Seiten und einbinden können – in Echtzeit.

Twitter launcht Curator – das hauseigene Storytelling-Tool für Publisher

(Foto: eldh / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Twitter-Streams in Echtzeit analysieren und ausgeben

Twitter hat gestern sein eigenes Medien-Aggregations-Tool veröffentlicht. Mit Curator können Publisher ausgewählte Tweets und Vine-Clips in einem Stream zusammenfügen und auf ihren Webseiten, in ihren Apps oder auf einem Bildschirm jeder beliebigen Größe ausspielen lassen. Twitter hatte Curator schon vor einigen Wochen angekündigt – bisher wurde das Tool jedoch nur in einer Betaphase von großen Medienunternehmen getestet. Seit gestern ist der Dienst für Verlage öffentlich verfügbar.

Das Tool soll Publishern dabei helfen, Live-Events zu begleiten, in dem sie mit einfachen Suchanfragen, die relevantesten Tweets und Hashtags in Echtzeit finden und darstellen können. Laut TechCrunch soll Curator auch Periscope-Streams durchsuchen und sie in den Stream einfließen zu lassen.

twitter curator
Curator verspricht komplexe Suchanfragen zu ermöglichen und eine einfach Einbindung des Streams. (Foto: curator.twitter.com)

Twitters Curator: Konkurrenz für Storify?

Suchanfragen können nach Followerzahl, Ort, Sprache und anderen Kategorien gefiltert werden, um den passenden Stream zu kreieren. Es gibt schon einige Drittanbieter, die ähnliche Dienste anbieten. Einer der bekanntesten ist wohl Storify. Der Onlinedienst kann ebenfalls Tweets zu verschiedenen Themen in einem Feed sammeln und einbetten. Außerdem kann Storify Inhalte aus Instagram, Google+, Facebook und anderen Social-Media-Plattformen dem Stream hinzufügen, dafür ist er kostenpflichtig.

Mark Ghuneim, General Manager von Kurator, sieht Curator nicht als direkten Konkurrenten zu diesen Diensten: „Es gibt viele Analyse-Drittanbieter, die Twitter-Usern ermöglichen, tiefere Erkenntnisse über Tweets zu erhalten. Aber das ist nicht der Markt, auf den Curator fokussiert ist.“ Der Service sei entwickelt worden, um Inhalte in Echtzeit an die Oberfläche zu bringen – nicht um im Nachhinein eine Analyse anzustellen, so Ghunheim.

Publisher, die sich für Curator interessieren, können hier eine Anfrage stellen.

 

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