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Grafikpower für dein Projekt: Die 15 besten Seiten für kostenlose Icons und Icon-Fonts

Grafikpower für dein Projekt: Die 15 besten Seiten für kostenlose Icons und Icon-Fonts

Für sind Icons das sprichwörtliche Salz in der Suppe – sie machen ein Web-Projekt erst richtig individuell. Wer auf der Suche nach frischen, kostenlosen Icons ist, kommt an diesen Icon-Findern und Font-Generatoren auf keinen Fall vorbei.

Grafikpower für dein Projekt: Die 15 besten Seiten für kostenlose Icons und Icon-Fonts

Icon-Finder und Font-Generatoren. (Grafik: t3n)

Icons sind im Web allgegenwärtig – es wimmelt geradezu vor Icon-Sammlungen für jeden Anlass und Geschmack. Hier bei t3n haben wir euch schon kostenlose Icons wie die Iconmelon-Sammlung oder  Googles kostenfreie SVG-Icons vorgestellt.

Die Zeit, die Designer in die Auswahl geeigneter Symbole investieren, zahlt sich in der Regel aus – in Form von aussagekräftigen, persönlichen Webseiten mit dem gewissen Etwas. Doch nicht immer muss man die Tiefen des Netzes durchforsten, um den perfekten Satz Web-Icons für sein nächstes Projekt zu finden. Wir stellen euch die wichtigsten Icon-Finder, die massenweise Icon-Sets für euch aggregieren, sowie die populärsten Generatoren für Icon-Fonts vor.

1. Kostenlose Web-Icons finden mit GlyphSearch

GlyphSearch vereint populäre Icon-Sets in einer Suchmaske. (Screenshot: GlyphSearch)
GlyphSearch vereint populäre Icon-Sets in einer Suchmaske. (Screenshot: GlyphSearch)

Die Icon-Suchmaschine GlyphSearch lässt Nutzer nach Symbolen aus den Sammlungen Font Awesome, Glyphicons, IcoMoon, Ionicons und Foundation suchen – auch GitHubs Octicons sind mit von der Partie. Insgesamt kommen auf diese Weise über 1.000 Web-Icons zusammen, die man per Klick kopieren und in sein eigenes Webprojekt einfügen kann.

2. Flaticon – Der Klassiker unter den Icon-Findern

Bei Flaticons gibt es eine Fülle an kostenlosen Icons. Nett: Nutzer können sich die populärsten Icons der letzten Stunden anzeigen lassen. (Screenshot: Flaticons)
Bei Flaticons gibt es eine Fülle an kostenlosen Icons. Nett: Nutzer können sich die populärsten Icons der letzten Stunden anzeigen lassen. (Screenshot: Flaticons)

Den Icon-Finder Flaticon haben wir bei t3n schon mal im Detail vorgestellt. Nicht nur bietet der Dienst Zugriff auf mittlerweile fast 60.000 Icons, er ermöglicht es auch, über ein eigenes Photoshop-Plugin ohne den Umweg über die Flaticon-Website auf die gesamte Symbolsammlung zuzugreifen.

3. Iconfinder: Stattliche Anzahl frei verfügbarer Icons

Nicht nur, aber auch kostenlose Icons finden sich auf iconfinder.com. (Screenshot: Iconfinder)
Nicht nur, aber auch kostenlose Icons finden sich auf iconfinder.com. (Screenshot: Iconfinder)

Iconfinder behauptet von sich selbst, die größte Anzahl an Premium-Icons zur Verfügung zu stellen – über 340.000 hat der Anbieter mittlerweile in seiner Sammlung angehäuft. Der Dienst hat es trotzdem in unsere Sammlung geschafft, denn die Suchergebnisse lassen sich leicht nach „Free Icons“ filtern – und zurück bleibt immer noch eine beachtliche Anzahl verfügbarer Icons.

4. Icons Made in Germany: Iconmonstr

Iconmonstr ist ein Projekt des Münsteraner Entwicklers Alexander Kahlkopf. (Screenshot: Iconmonstr)
Iconmonstr ist ein Projekt des Münsteraner Entwicklers Alexander Kahlkopf. (Screenshot: Iconmonstr)

Bei Iconmonstr handelt es sich um ein Projekt des Münsteraner Entwicklers Alexander Kahlkopf. Bis heute haben sich auf der Plattform 2.630 in Schwarz-Weiß gehaltene Icons angesammelt, die allesamt kostenlos für private und kommerzielle Zwecke genutzt werden können.

5. Der erste Icon-Font-Generator überhaupt: IcoMoon

Der Klassiker unter den Icon-Font-Generatoren: IcoMoon.
Der Klassiker unter den Icon-Font-Generatoren: IcoMoon.

Bei IcoMoon handelt es sich um eine Web-App, mit der Nutzer eine Vielzahl an Icon-Sammlungen durchsuchen und eine beliebige Auswahl an Symbolen zu einem eigenen Icon-Font zusammenstellen können. Der Vorteil bei solchen Font-Generatoren: Webdesigner müssen nicht komplette Icon-Sets herunterladen beziehungsweise in ihr Web-Projekt integrieren, sondern können aus verschiedenen Sets genau die Symbole wählen, die sie verwenden wollen. Auf seiner Website gibt IcoMoon an, der erste Anbieter eines solchen Font-Generators überhaupt gewesen zu sein. Auch bei IcoMoon gibt es nicht nur kostenlose Icons – insgesamt finden sich laut den Angaben der Macher aber über 4.000 kostenlose und Open-Source-Icons in der Bibliothek.

6. Icon-Fonts generieren mit Fontastic

Fontastic will das Leben von Webdesignern nicht nur durch kostenlose Icons, sondern auch durch schnellere Workflows erleichtern. (Screenshot: Fontastic)
Fontastic will das Leben von Webdesignern nicht nur durch kostenlose Icons, sondern auch durch schnellere Workflows erleichtern. (Screenshot: Fontastic)

Auch Fontastic zählt zu den Icon-Font-Generatoren und eignet sich besonders gut für Designer, die sich noch mit dem Konzept vertraut machen wollen. Hier können sie aus einer Auswahl von über 9.000 Icons wählen – darunter GitHubs Octicons, Awesome, Streamline Icons oder die JustVector Social Icons –, oder auch eigene Icons importieren. In den nächsten Schritten werden die gewählten Icons gebündelt, bearbeitet und als eigene Font ausgegeben. Einzelne Icons lassen sich später mittels CSS anpassen, so dass nicht jedes Mal das ganze Set überarbeitet beziehungsweise neu herunter geladen werden muss. Einen ganz ähnlichen Dienst, das Tool Glyphter, haben wir euch übrigens an anderer Stelle schon vorgestellt.

7. Über 5.000 kostenlose Icons im DryIcons-Archiv

Bei DryIcons gibt es über 6.000 kostenlose Icons und Vektoren. (Screenshot: DryIcons)
Bei DryIcons gibt es über 6.000 kostenlose Icons und Vektoren. (Screenshot: DryIcons)

Bei DryIcons können Nutzer auf die über 5.000 kostenlosen Icons und mehr als 1.700 Vektorgrafiken zugreifen, die die Designer des DryIcons-Projektes aus Mazedonien seit 2007 kreiert haben. Die Sammlung enthält sowohl minimalistische Icons als auch Hochglanz- und saisonale Icon-Sets, die unter einer freien Lizenz bei Namensnennung der Urheber genutzt werden können.

8. FontCustom: Ein Font-Generator auf Ruby-Basis

Icon-Font-Generator auf Ruby-Basis. (Screenshot: FontCustom)
Icon-Font-Generator auf Ruby-Basis. (Screenshot: FontCustom)

Wer komplett unabhängig von vorgefertigten Icon-Sets sein will, sollte sich FontCustom anschauen: Das Ruby-basierte Web-Projekt lässt Nutzer aus ihren SVG-Dateien eigene Icon-Fonts erstellen – und das direkt über die Kommandozeile. Eine genaue Beschreibung des Workflows findet ihr in diesem Blogbeitrag.

9. Open-Source-Depot mit Usability-Schwächen: IconsPedia

Nicht immer gut fürs Auge: Die Plattform IconsPedia versammelt eine Vielzahl kostenloser Icons. (Screenshot: IconsPedia)
Nicht immer gut fürs Auge: Die Plattform IconsPedia versammelt eine Vielzahl kostenloser Icons. (Screenshot: IconsPedia)

Auch bei Iconspedia finden sich kostenlose Icons in Hülle und Fülle, die Seite selbst ist in Sachen Usability allerdings weniger empfehlenswert. Wer sich hier auf die Suche machen will, muss sich auf buntes 90er-Jahre-Design und verwirrend viele Werbebanner einstellen – zudem empfiehlt es sich, genau nach Lizenzen zu filtern, denn hier gibt es zum Teil auch Icon-Sets, die nur für private oder zumindest nicht-kommerzielle Zwecke freigegeben sind.

10. Font-Generator mit SVG-Import: Fontello

Fontello ähnelt anderen Icon-Font-Generatoren wie IcoMoon oder Fontastic. (Screenshot: Fontello)
Fontello ähnelt anderen Icon-Font-Generatoren wie IcoMoon oder Fontastic. (Screenshot: Fontello)

Bei Fontello handelt es sich um einen einfach zu bedienenden Icon-Font-Generator. Ähnlich wie bei IcoMoon oder Fontastic können Nutzer zwischen in einer großen Auswahl an frei verfügbaren Icon-Sets stöbern. Mit dabei: Font Awesome, Typicons, Modern Pictograms oder das Fontello-eigene Icon-Set Fontelico. Die Icons, die Nutzer wirklich verwenden wollen, können sie zu einem eigenen Package zusammenstellen. Bei Fontello bietet sich allerdings zusätzlich die Möglichkeit, eigene Icons beziehungsweise SVG-Dateien hochzuladen.

11. Freepik crawlt das Netz nach kostenlosen Icons und Grafiken

Kostenlose Design-Ressourcen spürt der Icon-Finder Freepik auf. (Screenshot: Freepik)
Kostenlose Design-Ressourcen spürt der Icon-Finder Freepik auf. (Screenshot: Freepik)

Freepik ist ein Icon-Finder im klassischen Sinne: Der Dienst durchsucht das Netz automatisiert nach kostenlosen Grafiken, Icons, Fotos und Vektoren für Webdesigner und gibt diese nach Kategorien geordnet für seine Nutzer aus. Parallel dazu erstellen aber auch einige Designer exklusive Dateien, die sich ebenfalls umsonst bei Freepik finden. Insgesamt kommen so laut Freepik über eine Million kostenfreie Grafik-Ressourcen zusammen.

12. Kostenlose Icons im IconArchive

Open-Source-Icons finden sich im IconArchive. (Screenshot: IconArchive)
Open-Source-Icons finden sich im IconArchive. (Screenshot: IconArchive)

Eine Menge kostenlose Icons finden sich bei IconArchive – Webdesigner sollten allerdings darauf achten, dass das gewählte Icon-Set auch tatsächlich zur kommerziellen Nutzung freigegeben ist. Entsprechende Suchfilter sind vorhanden. Zudem kann bei IconArchive in über 40 verschiedenen Kategorien von Business bis Vintage gesucht oder nach den neuesten oder beliebtesten Icons gefiltert werden.

13. Pictonic: Ein Font-Generator mit kostenlosen und kostenpflichtigen Icons

Nicht annähernd so viele kostenlose Icons wie Fontello oder IconFont: Der Font-Generator Pictonic. (Screenshot: Pictonic)
Nicht annähernd so viele kostenlose Icons wie Fontello oder IconFont: Der Font-Generator Pictonic. (Screenshot: Pictonic)

Bei Pictonic handelt es sich um einen weiteren Icon-Font-Generator im Stile von Fontello oder Fontastic. Wermutstropfen bei diesem Dienst: Nur 362 der verfügbaren Icons sind kostenlos, alle weiteren kosten 59 Cent. Größe, Farbe und Schattierung der Icons können sehr einfach angepasst und auch später noch verändert werden. In einer eigenen Showcase-Sektion kann man sich zudem durch Beispiele anderer Pictonic-Nutzer inspirieren lassen.

14. Font-Generator mit Herz: We Love Icon Fonts

We Love Icon Fonts ähnelt Diensten wie Fontello, Fontastic oder IcoMoon. (Screenshot: We Love Icon Fonts)
We Love Icon Fonts ähnelt Diensten wie Fontello, Fontastic oder IcoMoon. (Screenshot: We Love Icon Fonts)

Der Dienst We Love Icon Fonts beschreibt sich selbst als Google Web Fonts, nur speziell für Icon-Fonts. Hier sind verschiedenste Open-Source-Icon-Sets gebündelt, aus denen Nutzer ihre Favoriten in eine eigene Font exportieren können. Die Auswahl der verfügbaren Packages ist denen der anderen Icon-Font-Generatoren sehr ähnlich. Die personalisierte Icon Font wird per Embed-Code ausgegeben und kann dann via CSS angepasst werden.

15. Anspruchsvolles Icon-Font-Tool: Iconvault

Mit Iconvault lassen sich SVG-Sammlungen in Icon-Fonts umwandeln. (Screenshot: Iconvault)
Mit Iconvault lassen sich SVG-Sammlungen in Icon-Fonts umwandeln. (Screenshot: Iconvault)

Ähnlich wie FontCustom lässt auch der Dienst Iconvault seine Nutzer SVG-Dateien in personalisierte Icon-Fonts umwandeln. Iconvault erarbeitet Sammlungen von SVG-Dateien vollkommen automatisch in verschiedene Font-Formate und liefert sie zusammen mit einer Anleitung und Beispieldatei an den Nutzer zurück. Eine ausführliche Vorstellung von Iconvault findet ihr in diesem Artikel.

Wo sucht ihr am liebsten nach Icons für eure Projekte? Welchen Dienst haben wir vergessen? Wir freuen uns auf eure Kommentare!

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10 Antworten
  1. von dsfdf am 28.10.2014 (13:09 Uhr)

    Ihr habt tatsächlich http://thenounproject.com/ vergessen :D

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  2. von uli am 28.10.2014 (21:03 Uhr)

    Ihr habt den hier vergessen: http://thenounproject.com Fast alle Icons sind über Creative Commons nutzbar, beim Kauf entfällt die Pflicht zur Namensnennung

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  3. von itfee am 30.12.2014 (08:25 Uhr)

    Hier fehlen außerdem die Genericons:
    http://genericons.com/

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  4. von SchmidN am 01.07.2015 (09:41 Uhr)

    Hallo, habe mich sehr gefreut so eine umfangreiche Sammlung zu finden. Beim genaueren Hinsehen dann bemerkt, dass einige kommerziell nicht verwendet werden dürfen. Steht ja auch teilweise in der Beschreibung dran..Das hab ich in der Vorfreude aber nicht gelesen..Vllt wäre ein Hinweis in der Einleitung oder in der Überschrift sinnvoll.

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    • von Lea Weitekamp am 06.07.2015 (09:43 Uhr)

      Hi SchmidN, hmmm merkwürdig, das sollte eigentlich nicht der Fall sein. Kannst Du mir sagen, auf welcher Seite Dir das aufgefallen ist? Dann wird das im nächsten Update des Artikels berücksichtigt!

      Viele Grüße aus der Redaktion,
      Lea

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      • von SchmidN am 07.07.2015 (07:46 Uhr)

        Hallo,

        hab jetzt nur auf die Schnelle geschaut, weil ich nicht wusste welche Plattform es denn war...bei https://www.iconfinder.com/iconsets/significon-social beispielsweise...Da muss ein Backlink gesetzt werden..Bei anderen steht dann Creative Commons 3.0 oder ähnliches.. Da weiß ich nicht was es genau bedeutet... Dachte CC0 wäre das einzig "unbedenkliche"...

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  5. von SchmidN am 06.07.2015 (09:38 Uhr)

    Nochmal ich,
    hier eine kleine Ergänzung zu kostenlosen Icons. Die aufgelisteten Plattformen können kommerziell und privat kostenlos und ohne Link oder ähnliches genutzt werden.Auch praktisch die Tabelle unter den Plattformen mit den nötigsten Infos. Vllt findet der ein oder andere ja was passendes...http://blog.zeta-producer.com/kostenlose-icons-fuer-ihre-website/

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