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Sonos Playbase ist offiziell: Neues kabelloses TV-Hifi-System mit künftiger Echo-Anbindung

Kleiner und unauffälliger Brüllwürfel: die Sonos Playbase. (Bild: Sonos)

Der Home-Sound-System-Spezialist Sonos hat mit seiner Playbase ein neues Produkt vorgestellt. Der Wireless-Speaker lässt sich unter dem TV-Gerät platzieren und kann die Stereoanlage ersetzen.

Sonos Playbase: Kleiner Kasten, satter Sound – ganz ohne Kabel

Die Sonos Playbase ist ein von Grund auf neu gestalteter Lautsprecher, der laut Hersteller für Nutzer bestimmt ist, die ihre TV-Geräte auf dem üblichen Standfuß stehen und nicht an der Wand befestigt haben. Die Playbase kann aber auch als Ersatz für die Stereoanlage oder als Ergänzung zum bestehenden Sonos-Setup eingesetzt werden. Unter dem Fernseher positioniert, ist der neue Speaker kaum sichtbar, da er weit niedriger ist als die Playbar – Sonos zufolge soll er ein Gewicht von bis zu 34 Kilogramm aushalten.

Die Sonos Playbase besteht aus einem glasgefüllten Polycarbonat. (Bild: Sonos)
Die Sonos Playbase besteht aus einem glasgefüllten Polycarbonat. (Bild: Sonos)

Im Unterschied zur Playbar besitzt die Playbase einen 5,25-Zoll-Tieftöner, der satte Bässe liefern soll. Darüber hinaus sind in dem 58 Millimeter dünnen Gehäuse sechs Mittel- und drei Hochtöner in den Lautsprecher integriert, mit denen ein fast kinoreifer Sound produziert werden kann. Falls das Sounderlebnis nicht genügt, lassen sich kabellos weitere Sonos-Komponenten wie der Sub für 3.1-Sound und zwei zusätzliche Play:1- oder Play:3-Speaker für 5.1-Theater-Sound anschließen. Zur kabelgebundenen Verbindung sind ein 100/1000er-Ethernet-Port und ein optischer Audioausgang im 8,6 Kilogramm schweren Speaker verbaut.

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Sonos Playbase erhält Amazon-Alexa-Support per Echo (Dot)

Wie die Playbar (Provisions-Link) und andere Sonos-Speaker lässt die Playbase sich über die Sonos-App steuern und unterstützt zahlreiche TV-Modi wie die Dialog-Verstärkung und den Nachtmodus, mit dem die Nachbarn bei Action-geladenen Szenen nicht aus dem Bett geworfen werden. Darüber hinaus ermöglicht der Speaker die Soundanpassung per Trueplay – allerdings weiterhin nur in Kombination mit iOS-Geräten.

Der Preis der Playbase ist sicherlich nicht gering. Bedenkt man aber, dass das Unternehmen all seine Produkte regelmäßig mit Updates versieht und ihnen damit neue Funktionen verpasst, ist er wieder vertretbar. (Foto: Sonos)

Nicht nur per Smartphone- oder Tablet kann die Playbase gesteuert werden: Am Gerät befinden sich Bedienelemente zur manuellen Steuerung der Lautstärke und mehr. In den kommenden Monaten erhält die Playbase – wie auch alle anderen Sonos-Geräte – ein Software-Update, mit dem Alexa-Support einzieht. In Kombination mit einem Amazon Echo oder Echo Dot (Test) könnt ihr die Lautsprecher künftig per Sprache bedienen. Die Playbase wird laut Hersteller ab dem 4. April zum Preis von 799 Euro in den Farben Schwarz und Weiß erhältlich sein. Sonos-Kunden können die Playbase ab heute außerdem über einen Link in ihrer App auch exklusiv vorbestellen.

Über die Sonos-App kann die Playbase bereits vorbestellt werden. (Screenshot: t3n)

Sonos hatte Anfang 2016 eine strategische Neuausrichtung angekündigt, mit der das Unternehmen seinen Fokus auf Partnerschaften rund um bezahltes Streaming setzt – und damit, so Sonos-CEO John MacFarlane, auf die Zukunft der Musik. Ebenso werde Sprachsteuerung eine elementare Rolle spielen, weshalb neben dem baldigen Amazon-Echo-Support langfristig weitere Sprachdienste wie beispielsweise der Google Assistant eingebunden werden sollen.

Sonos Playbase: Ein Blick in die Innereien

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5 Reaktionen
Peter
Peter

Wo packe ich das hin, wenn mein TV an der Wand hängt :D

Peter
Peter

Die finde ich leider vom Design her nicht so gelungen wie die playbase. Aber technisch geben sich die zwei wohl nichts -> http://www.pocket-lint.com/news/140477-sonos-playbase-vs-playbar-what-s-the-difference

nicmare
nicmare

Was für eine Totgeburt. Nach wie vor kein HDMI (Arc) für DTS, DTSHD oder DD+ (für Streamingcontent). Dann der Aspekt der Untertasse. Da hat sich Sonos verspekuliert. So haben die ganzen neuen, großen TVs gar keinen mittigen Ständer mehr sondern eher zwei jeweils außen sodass die Playbase nicht breit genug als Unterlage ist. Bravo Sonos.

Peter
Peter

Man könnte es zwischen die beiden Füße links und rechts stellen ;)

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