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Karriere

10 schlechte Angewohnheiten im Job, die ihr 2016 dringend aufgeben solltet

    10 schlechte Angewohnheiten im Job, die ihr 2016 dringend aufgeben solltet

(Foto: Shutterstock)

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und die guten Vorsätze werden hervorgeholt. Eine kleine Liste von schlechten Gewohnheiten im Job, denen ihr 2016 ade sagen solltet, findet ihr hier.

1. Morgens als Letzter ins Büro kommen

Wer als letztes ins Büro kommt, läuft dem Büroalltag hinterher. Meistens warten schon ein paar Kollegen mit kleinen Anfragen, die einzeln kaum der Rede wert gewesen wären. Zusammen wirken sie als Begrüßung jedoch erschlagend. Während man in Ruhe seinen Arbeitsplatz sortiert und sich den ersten Kaffee holt, ist das ganze Büro schon in die Arbeit versunken. Fängt man jetzt nochmal einen kleinen Morgensmalltalk an, stört es die Kollegen, die damit schon längst durch sind. Auch auf die Produktivität wirkt sich das nicht besonders gut aus. Wenn ein zeitigeres Aufstehen für dich jedoch gar nicht möglich ist, versuch es wenigstens am Montag.

2. Den ganzen Tag im Sitzen verbringen

Das ewige Sitzen ist eine der größten Bürden für Büroarbeiter. Und viele denken, das ließe sich kaum ändern. Tut es aber. Durch regelmäßige Spaziergänge lässt sich nicht nur die Gesundheit stärken, sondern die Bewegung an der frischen Luft gibt noch einen extra Schub Produktivität. Unser Redakteur Luca hat darüber geschrieben, wie nur ein einziger nachmittäglicher Spaziergang nochmal alles in Schwung bringt.

Auch wer im Stehen arbeitet, fördert einer neuen Studie zufolge nicht per se die eigene Gesundheit. (Foto: FluidStance)
Auch wer im Stehen arbeitet, fördert einer neuen Studie zufolge nicht per se die eigene Gesundheit. (Foto: FluidStance)

Der Trott lässt sich auch durchbrechen, indem man einen Teil des Tages im Stehen arbeitet. Wie euch das Arbeiten im Stehen entlasten kann, lest ihr hier. Erschwingliche Modelle von Steharbeitsplätzen findet ihr hier oder ihr improvisiert erstmal.

Was das Sitzen vor allem so ungesund macht, ist die starre Haltung, in die man verfällt. Um das auszugleichen, können auch zum Beispiel alternative Sitzmöbel, wie ein Gymnastikball zwischendurch oder der Swopper, zum Einsatz kommen. Oder du machst kleine Übungen zwischendurch.

3. Verkatert ins Büro gehen

Was gibt es da groß zu erklären? Die Gründe kennst du. Das soll auch nicht heißen, dass man es in der Woche nicht mehr krachen lassen soll. Aber für die ganz großen Sausen kann man sich auch mal einen Tag Urlaub danach nehmen.

4. Aus schlechtem Gewissen länger bleiben

Wenn man sein Bestes gegeben hat, ist es unnötig, aus schlechtem Gewissen länger im Büro zu bleiben. Es ist ganz natürlich, dass die Leistungsfähigkeit nicht jeden Tag gleich ist und dass es mal Tage gibt, an denen man nicht viel schafft. An einem Tag, an dem man nicht in Topform ist, länger zu bleiben, ist eher kontraproduktiv. Lieber Kräfte sparen und frisch in den nächsten Tag starten.

schlechte angewohnheiten lange arbeiten
Wenn man ständig das Gefühl hat, länger bleiben zu müssen, sollte man mit seinem Vorgesetzten sprechen. (Foto: Shutterstock)

Wenn man langfristig immer wieder in die Situation kommt, am Ende des Arbeitstags nicht genug geschafft zu haben, sollte man das Gespräch mit seinen Vorgesetzten suchen. Denn dann liegt es vermutlich nicht an der mangelnden Leistung, sondern daran, dass du zu viele Aufgaben hast.

5. In Meetings nicht den Mund aufmachen

Du hältst dich in Meetings vornehm zurück, um dir Stress zu ersparen oder weil du schlecht vorbereitet bist? Damit machst du es eigentlich allen schwerer – auch dir selbst. Denn im Nachhinein musst du damit leben, was die anderen beschließen und kannst nur noch heimlich vor dich hinschimpfen. Nur weil deine Vorschläge nicht immer eins-zu-eins übernommen werden, solltest du nicht in den „Bringt doch sowieso nix“-Modus fallen. Gib deiner Stimme im neuen Jahr nochmal eine Chance. Und wenn es an der mangelnden Vorbereitung liegt: Nimm dir die Zeit! Wenn du die nicht hast, musst du mit deinen Kollegen besprechen, dass Meetings mehr Vorlauf brauchen.

6. Jeden Tag Essen bestellen

pizza ins buero
Pizza in der Mittagspause: heiß und fettig... naja, zumindest fettig. (Foto: Shuterstock)

Es ist teuer, meist ungesund und liegt schwer im Magen. Das Essen vom Lieferservice ist in der Regel nicht besonders gut für die Mittagspause geeignet. Wenn es im Büro die Möglichkeit gibt, etwas warm zu machen, könntest du dir angewöhnen, abends beim Kochen etwas mehr zu machen und es am nächsten Tag mitzubringen – vorausgesetzt du kochst einigermaßen gesund. Oder du besorgst dir einen Salat, den du im Büro zubereiten kannst. Wenn es doch etwas frisch Gekochtes sein soll, dann nutz die Zeit wenigstens, um einmal raus zu kommen und setz dich ins Cafe um die Ecke. Tipps für gesunde Snacks im Büro findest du hier.

7. Zeit in sozialen Netzwerken verplempern

Es geht eine Menge Zeit drauf, wenn man alle halbe Stunde die News im Intranet, bei Facebook, Xing und anderen sozialen Netzwerken abruft. Das kann einen ganz schön raus bringen. Am besten minimiert man diese Aktivitäten auf wenige Slots am Tag, zum Beispiel einen am Vor- und einen am Nachmittag. Benachrichtigungen sollte man am besten während der Arbeitszeit ausstellen, damit man nicht immer wieder rausgerissen wird. Das lässt sich über den Automation-Dienst IFTTT auch automatisieren. Und auch für den unternehmenseigenen Messenger oder Chat gilt: Wer wirklich in den Tunnel abtauchen will, darf sich hier – nach Absprache mit den Chefs – auch mal offline stellen.

8. Sich trotz Krankheit nicht krank melden

Bist du krank, dann bist du krank. Im Büro hast du dann nichts verloren. Zum einen lässt deine Leistungsfähigkeit ohnehin zu wünschen übrig, zum anderen verschleppst du deine Krankheit vermutlich noch. Und für deinen Chef besonders schwerwiegend: Du steckst die Kollegen an. Bleib also daheim und kurier dich aus, dann hilfst du allen am meisten. Und wenn du nicht erst wartest, bist du Fieber und Schüttelfrost hast, dann steht ja einer telefonischen oder schriftlichen, sorgfältigen Übergabe der wichtigstes Aufgaben auch nichts im Wege.

9. Am Schreibtisch zu Mittag essen

Pausen sind wichtig und besonders beim Essen sollte man sich eine Auszeit nehmen. Zudem ist das ständige Geschmatze im Büro auch nicht schön für die Kollegen, die dort wirklich arbeiten wollen.

essen am schreibtisch
Nimm dir eine Auszeit für das Mittagessen. Damit tust du nicht nur dir, sondern auch den Kollegen einen Gefallen. (Foto: Shutterstock)

10. Tratschen und Cliquen bilden

Leicht gerät man in den Strudel des Bürotratsches und kommt dann nicht wieder raus. Genauso ist es mit der Cliquenbildung. Ist man erstmal in einer drin, wird es schwer, sich in der Mittagspause mal anders zu orientieren. Oft ist uns dabei nicht bewusst, wie unnahbar wir in solchen Momenten auf andere wirken. Daher sollte man versuchen, seine festgefahrenen Angewohnheiten zu durchbrechen und auch mal mit anderen Kollegen zu essen oder sich beim Team-Event zusammenzutun. So erfährst du mehr über die Arbeit all deiner Kollegen und nicht nur über die deiner „Arbeitsfamilie“. Hilfreich ist es, wenn du dich nicht am Klatsch beteiligst, denn irgendwas macht immer die Runde und persönliche Kränkungen können sich enorm auf die Zusammenarbeit auswirken.

Welche guten Vorsätze hast du dir fürs Berufsleben in 2016 vorgenommen? Schreib uns in den Kommentaren.

via www.refinery29.com

4 Reaktionen
grep
grep

Hallo ...,

oder ..., sich einfach selbständig machen und somit sein eigener Chef sein.
Alternativ, nicht arbeiten und von Luft und Liebe leben - kostet beides nix.

Wichtig natürlich irgendwie (legal) an Geld zu kommen ... einfach so; vielleicht bei den 'Schönen und den Reichen' beliebt machen.

Ciao, Sascha.

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Till
Till

Nicht mehr morgens in den Seifenspender im Damenklo zu wichsen :-o

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you made my day
you made my day

Danke!

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Daniel
Daniel

Mein bester Vorsatz: Zu kündigen :)

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