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Google-Alternativen: Die 15 besten Suchmaschinen im Kurztest

„Googlen“ ist nicht nur im deutschen Sprachschatz synonym für eine Internetsuche, doch gerade hierzulande wünschen sich viele Nutzer in Zeiten des PRISM-Leaks andere Möglichkeiten zur Recherche. Wir haben fünfzehn Google-Alternativen einem Kurztest unterzogen.

Google-Alternativen: Die 15 besten Suchmaschinen im Kurztest

Google-Alternativen. (Foto: Pleuntje / Flickr Lizenz: CC BY-SA 2.0)

Google-Alternative bricht Besucherrekorde seit dem PRISM-Leak

Duckduckgo: Die Google Alternative bricht derzeit alle Nutzerrekorde. (Screenshot: Duckduckgo)
Duckduckgo: Die Google-Alternative bricht derzeit alle Nutzerrekorde. (Screenshot: Duckduckgo)

Über die massive Zunahme an Besuchern bei der Suchmaschine Duckduckgo haben wir bereits berichtet. Der Suchanbieter rückte vor allem durch den Schutz der Privatsphäre seiner Nutzer in den Fokus der Suchenden. Für bestimmte Suchanfragen ist die Seite allerdings nicht wirklich hilfreich. So gibt es beispielsweise keine eigene Bildersuche. Stattdessen wird man entweder zu oder zu Bing weitergeleitet. Um tatsächlich frei von Google zu werden, haben wir euch fünfzehn Alternativen herausgesucht.

1. Ixquick: Suchmaschine achtet auf eure Privatsphäre.

Ixquick: Die erste Google Alternative im Test. (Screenshot: Ixquick)
Ixquick: Datenschutz und großer Funktionsumfang. (Screenshot: Ixquick)

Ähnlich wie Duckduckgo verspricht die holländische Suchmaschine Ixquick, keinerlei Daten ihrer Nutzer aufzuzeichnen – weder die IP-Adresse des Suchenden noch der genutzte Browser oder die eigentliche Suchanfrage. Gespeichert wird lediglich die Anzahl der täglichen Suchanfragen. Die Metasuchmaschine bietet darüber hinaus eine Bilder- sowie eine Videosuche, außerdem gibt es eine Telefonbuchsuche. Der Zugriff auf die Seite findet dank SSL-Protokoll verschlüsselt statt. Sämtliche Funktionen liefen in unseren Kurztest reibungslos. Wem die Sicherheit der eigenen Daten wichtig ist, sollte auf Ixquick umsteigen.

2. Wolfram Alpha: Semantische Suchmaschine liefert passende Antworten

Wolfram Alpha: Die semantische Suchmaschine liefert Suchenden die passenden Fakten. (Screenshot: Wolfram Alpha)
Wolfram Alpha: Die semantische Suchmaschine liefert Suchenden die passenden Fakten. (Screenshot: Wolfram Alpha)

Im Gegensatz zu Ixquick unterscheidet sich Wolfram Alpha deutlich von traditionellen wie Google oder Bing. Statt Suchende auf Websites zu verweisen, die eine möglichst hohe Relevanz aufweisen; versucht die Seite, Informationen anhand von Algorithmen zu verarbeiten und dem Nutzer damit direkte Antworten auf seine Fragen zu liefern. Der zugrunde liegende Ansatz bedeutet allerdings, dass nur Fragen beantwortet werden können, für die eine exakte Antwort möglich ist. Sucht ihr beispielsweise nach dem Geburtsdatum einer Berühmtheit oder einer historischen Persönlichkeit liefert Woflram Alpha die passende Antwort. Ist eine persönliche Wertung notwendig, kann Wolfram Alpha nicht weiterhelfen. Wer die beste Schauspielerin aller Zeiten ist, kann die Suchmaschine schlicht und ergreifend nicht wissen. Traditionelle Suchmaschinen würden euch zu diesem Thema vermutlich mit vielen Meinungen versorgen. Wolfram Alpha begnügt sich mit Fakten.

3. Ohloh Code: Die Suchmaschine für Open-Source-Projekte

Ohloh Code: Die Suchmaschine für Open-Source-Code. (Screenshot: Ohloh Code)
Ohloh Code: Die Suchmaschine für Open-Source-Code. (Screenshot: Ohloh Code)

Ohloh war ein Verzeichnis von Open-Source-Projekten. Die Seite wurde im Juli 2014 in Open Hub unbenannt. Bis zu der ihr angeschlossenen Code-Suchmaschine scheint das Rebranding allerdings noch nicht durchgedrungen zu sein, sie firmiert nach wie vor unter dem Namen Ohloh Code. Die Suchmaschine durchforstet 21.330.368.647 Open-Source-Codezeilen nach einem gewünschten Keyword. Bei Bedarf können Nutzer gezielt nach Klasse, Funktionen oder Methoden suchen. Die Ergebnisse lassen sich nach Projekten, Sprachen oder Dateierweiterungen sortieren.

4. fragFINN: Die Suchmaschine für Kids

fragFINN ist die Google-Alternative für Kids. (Screenshot: fragFINN)
fragFINN ist die Google-Alternative für Kids. (Screenshot: fragFINN)

Die Seite will einen für Kinder sicheren Raum für die Internet-Recherche bieten. Kindgerechte Webseiten werden auf einer Positivliste vermerkt und durchsuchbar gemacht. Die Liste wird nach Angaben der Macher täglich aktualisiert. Die Suchmaschine wird von einem gleichnamigen Verein betrieben. Zu den Mitgliedern der fragFINN e.V. gehören neben Unternehmen wie Microsoft, Google, 1&1, GMX, Web.de, O2, Vodafone, Deutsche Telekom und Super RTL auch Vereine und Verbände wie BITKOM, BVDW, eco oder fsm.

5. Wegtam: Freies Wissen steht im Mittelpunkt

Wegtam: Die deutsche Google-Alternative konnte in unserem Test überzeugen. (Screenshot: Wegtam)
Wegtam: Die deutsche Google-Alternative konnte in unserem Test überzeugen. (Screenshot: Wegtam)

Wegtam ist eine umfangreiche deutsche Meta-Suchmaschine. Das selbsterklärte Ziel ist die Fokussierung auf relevante Inhalte und die Minierung kommerzieller Einflüsse. Die Seite legt Wert auf den Datenschutz und verspricht, keine personenbezogenen Daten zu speichern. Außerdem geben die Macher keine Daten an Dritte weiter. Neben der Web-Suche gibt es auch gesonderte Suchmöglichkeiten für Nachrichten, Personen, Social-Media-Beiträge und Videos.

6. Creative Commons: Suche findet frei nutzbare Mediendateien

Creative Commons: Wer Bilder oder andere Werke sucht, die unter bestimmten CC-Lizenzen stehen, ist hier genau richtig. (Screenshot: Creative Commons)
Creative Commons: Wer Bilder oder andere Werke sucht, die unter bestimmten CC-Lizenzen stehen, ist hier richtig. (Screenshot: Creative Commons)

Die gemeinnützige Organisation ist sicherlich einigen für ihre Lizenzverträge bekannt. Diese Lizenzen erlauben es, dass Schöpfer der Öffentlichkeit sehr einfach Nutzungsrechte an ihren Werken gewähren. Dabei gibt es verschiedene Einschränkungen, aus denen Ersteller der Werke wählen können. Häufig wird beispielsweise verlangt, dass der Schöpfer zumindest namentlich erwähnt wird, oder man die Werke nicht zu kommerziellen Zwecken nutzen darf. Auch verbieten manche Kreative, die Werke zu verfremden oder zu kombinieren. Auf der Creative-Commons-Seite findet sich eine eigene Suche, die verschiedene Websites nach Werken durchforstet, die unter einer solchen CC-Lizenz stehen. Suchende können dabei auch einschränken, ob die Werke kommerziell nutzbar sein sollen oder man diese in irgendeiner Form bearbeiten darf. Nach Eingabe des Suchbegriffes kan man sich für eine von 13 Plattformen entscheiden, auf der nach dem entsprechenden Begriff und unter Rücksichtnahme auf die gewünschte Lizenz gesucht wird. Zwar ließe sich eine solche Suche auch über alle anderen Websuchen durchführen, doch hier funktioniert das deutlich einfacher. Zumindest wenn man nicht jedes Mal eine Suchanfrage dieser Art stellen möchte: „t3n AND RIGHTS:*creative* AND NOT RIGHTS:*nc* AND NOT RIGHTS:*nd*“.

7. Exalead: Web-Suche aus Frankreich

Exalead ist eine Google-Alternative aus Frankreich. (Screenshot: Exalead)
Exalead ist eine Google-Alternative aus Frankreich. (Screenshot: Exalead)

Dass ein deutsches oder auch ein europäisches Google keine ernstzunehmende Konsequenz aus dem PRISM-Skandal sein kann, sieht wohl nicht nur unser Kollege Luca Caracciolo so. Immerhin sind noch längst nicht alle Details zu den Verzahnungen zwischen europäischen und amerikanischen Geheimdiensten bekannt. Wer sich trotzdem sicherer fühlt, wenn er eine Suchmaschine mit Sitz in Europa nutzt, dem sei Exalead an dieser Stelle empfohlen. Die Suchmaschine existiert seit 2004 und hat in unserem kurzen Test durchaus gut funktioniert. Neben einer Web-Suche können Nutzer auch nach Bildern, Videos oder Wikiepdia-Artikel suchen. Bei der Wikipedia-Suche kann der Nutzer bestimmen ob er Inhalte in Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Holländisch oder Spanisch sehen möchte.

8. Qwant: Französische Google-Alternative wirbt mit strengen Datenschutzbestimmungen

Google-Alternative: Die Darstellung von Suchergebnissen bei Qwant ist ungewöhnlich. (Screenshot: Qwant)
Google-Alternative: Die Darstellung von Suchergebnissen bei Qwant ist ungewöhnlich. (Screenshot: Qwant)

Unsere französischen Nachbarn sind nicht untätig, wenn es um Suchmaschinen geht. Qwant wurde 2013 offiziell vorgestellt und existiert seit März 2013 auch in einer deutschen Version. Die Macher werben vor allem mit ihren strengen Datenschutzbestimmungen. Statt Google Analytics setzt der Anbieter auf Piwik, das einzige Analysewerkzeug, das von der französischen Datenschutzbehörde zertifiziert ist. Wer möchte, kann aber auch das Tracking mit Piwik untersagen. Neben einer normalen Web-Suche bietet Qwant auch eine Medien- und eine Personen-Suche an. Aber auch die Web-Suche geht ungewöhnliche Wege und zeigt neben organischen Treffern auch Nachrichten, Knowledge Graph, Social-Media-Beiträge und passende Videos an. Allerdings alle gemeinsam auf einer Seite, was die Ergebnisse etwas unübersichtlich macht. Wer sich eingehender mit der Suchmaschine beschäftigen möchte, an der seit Juni 2014 auch der Axel-Springer-Verlag beteiligt ist, sollte einen Blick auf unseren Artikel „Französische Google-Alternative Qwant startet in Deutschland“ werfen.

9. YaCy: Die Peer-to-Peer-Suchmaschine

YaCy: Google Alternative als P2P-Lösung. (Screenshot: YaCy)
YaCy: Google-Alternative als P2P-Lösung. (Screenshot: YaCy)

Einen ganz eigenen Weg geht YaCy. Die Suchmaschine läuft über eine eigene Software. Denn statt wie Google auf zentrale Server zu setzen, ist YaCy ein Peer-to-Peer-Projekt. Um an dem Suchnetzwerk teilzunehmen, muss man sich die entsprechende Open-Source-Software herunterladen. Diese steht auf der Webseite in Versionen für Windows, Linux und MacOS zur Verfügung. Zwar bietet die Seite ebenfalls eine Bildersuche, diese funktioniert allerdings nur eingeschränkt. Interessant bleibt hingegen der dezentrale Ansatz. Unterstützt wird das Software-Projekt von dem Institute of Technology aus Karlsrufe und SUMA e.V., einem Verein für freien Wissenszugang.

10. Benefind: Suche wird mit Spende verknüpft

Benefind: Ein Teil der Werbeeinnahmen wird gespendet. (Screenshot: Benefind)
Benefind: Ein Teil der Werbeeinnahmen wird gespendet. (Screenshot: Benefind)

Wer mit seiner Suche etwas Gutes tun möchte, der kann Benefind verwenden. Die Seite macht sich die Suche von Yahoo zu eigen, nutzt aber einen Teil der generierten Werbeeinnahmen für Spenden. Laut Benefind geht ein halber Cent für jede erfolgreiche Suche an eine gemeinnützige Organisation. Laut den Betreibern entsprechen die Spenden in etwa 70 Prozent der gesamten Werbeeinnahmen der Seite. Wer möchte, kann sich anmelden und festlegen, an welche Organisation die selbst generierten Werbeeinnahmen der Seite gespendet werden sollen. Von Greenpeace und Sea Shepherd über die Welthungerhilfe bis zur AWO oder der Lebenshilfe stehen unzählige gemeinnützige Vereine zur Auswahl.

11. blinkx: Videosuche, die versucht den Inhalt der Videos zu verstehen

Blinkx: Durchaus eine Alternative zu Googles Videosuche. (Screenshot: blinkx)
Blinkx: Durchaus eine Alternative zu Googles Videosuche. (Screenshot: blinkx)

Als Alternative zu Googles Videosuche kommt blinkx infrage. Die Seite nutzt Spracherkennungssoftware, um zusätzliche Metadaten zu allen gefundenen Clips zu generieren. Dadurch sollen diese besser auffindbar sein. Ob dies stimmt, ist letztlich schwer zu beurteilen. Immerhin funktionierte die Suche im Test genau so, wie sie sollte. Die blinkx-Videosuche wird unter anderem von Ask.com oder AOL verwendet. Die Ergebnisse von Ask.com unterschieden sich in unserem Kurztest allerdings von der Ergebnissen auf blinkx ab.

12. WorldWideScience: Die Suche für wissenschaftliche Texte

WorldWideScience: Die weltweite Suchmaschine für wissenschaftliche Texte. (Screenshot: WorldWideScience)
WorldWideScience: Die weltweite Suchmaschine für wissenschaftliche Texte. (Screenshot: WorldWideScience)

WorldWideScience ist eine Suchmaschine für wissenschaftliche Texte. Die Ergebnisse lassen sich unter anderem nach dem Autor, dem Herkunftsland und der Art des Textes sortieren. Neben Papern findet die Suchmaschine auch passende Multimedia-Inhalte und Datensätze. Die Seite ermöglicht die Suche in über 200 Millionen Dokumenten. Sie wird vom amerikanischen Office of Scientific and Technical Information betrieben, kooperiert aber mit verschiedenen Organisationen weltweit.

13. Unbubble will die Filter-Blase platzen lassen

Unbubble: Der deutsche Anbieter setzt auf Datenschutz. (Screenshot: Unbubble)
Unbubble: Der deutsche Anbieter setzt auf Datenschutz. (Screenshot: Unbubble)

Unbubble ist eine deutsche Meta-Suchmaschine. Das selbsterklärte Ziel der Macher ist es, möglichst neutrale Suchergebnisse zu liefern. Inwieweit Unbubble dieses Ziel erreicht, ließe sich diskutieren. Immerhin werden die Ergebnisse nach den unterschiedlichen Quellen sortiert übersichtlich angezeigt. In der Seitenleiste schlägt euch Unbubble auch gleich ähnliche Suchbegriffe vor. Die erschienen uns in unserem kleinen Test allerdings nicht immer wirklich sinnvoll. Immerhin achten die Macher allerdings auf den Datenschutz und geben an, keine Nutzerstatistiken zu erheben oder das Verhalten ihrer Nutzer zu analysieren.

14. izik: Alle wichtigen Informationen auf einen Blick

izik: Suchergebnisse werden nach Kategorien aufgeteilt. (Screenshot: izik)
izik: Suchergebnisse werden nach Kategorien aufgeteilt. (Screenshot: izik)

Statt die Suchergebnisse in Form einer simplen Liste aufzubereiten, unterteilt Izik die gefundenen Inhalte anhand verschiedener Kategorien. Das obere Feld versucht eine Kurzbeschreibung des gesuchten Begriffs zu liefern und greift dabei wenn möglich auf die englischsprachige Wikipedia zurück. Darunter folgen abhängig von der Suchanfrage weitere Kategorien wie die Top-Ergebnisse, Bilder, soziale Netzwerke, Shopping oder entsprechende Nachrichtenkategorien. Die einzelnen Kategorien lassen sich seitlich scrollen. So hat man verschiedene Ergebnisse direkt auf einem Blick.

15. Bookfinder: Gebrauchte und neue Bücher finden

Bookfinder: Die Suchmaschine für Bücherfreunde. (Screenshot: Bookfinder)
Bookfinder: Die Suchmaschine für Bücherfreunde. (Screenshot: Bookfinder)

Bookfinder ist ein praktisches Werkzeug für Menschen, die ein gebrauchtes Buch suchen. Nutzer können Titel, Autor oder ISBN angeben, auswählen, in welcher Sprache das Buch sein soll, und ob es sich um eine Erstausgabe handeln soll. Anschließend werden verschiedene Seiten wie Amazon, ZVAB oder eBay durchsucht und die Ergebnisse übersichtlich aufbereitet. Die Seite gewinnt keinen Schönheitspreis, tut aber was sie soll. Natürlich lassen sich auch neue Bücher damit finden, aufgrund der Buchpreisbindung dürfte das aber für viele Nutzer weniger von belang sein.

Fazit: Google-Alternativen erfüllen ihren Zweck

Grundlegende Google-Funktionen aber mehr Rücksicht auf die eigenen Daten findet man bei Ixquick. Für spezialisierte Suchanfragen nach Bildern und Videos erhält man bei der Suche mit Creative Commons oder blinkx unter Umständen sogar bessere Ergebnisse als beim Marktführer. Auch ein Blick über den Tellerrand kann interessant sein, wie die Konzepte hinter Wolfram Alpha und YaCy zeigen. Wer den Wechsel nicht scheut, findet also allerhand Alternativen zum Suchgiganten Google.

Regelmäßig aktualisierter Artikel, letztes Update 29. August 2013.

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20 Antworten
  1. von Dirk am 19.06.2013 (20:21 Uhr)

    Wenn Google nicht ganz verlieren will, gibt es bei duckduckgo sogar eine Anleitung, wie man die Suchmaschine Yahoo durch Duckduckgo ersetzt. :)

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  2. von Jörg Bauer am 20.06.2013 (06:36 Uhr)

    Liebe Kollegen, wir danken für den hervorragenden und objektiven Artikel. Ergänzend möchten wir hinzufügen, dass wir keineswegs versprechen, sondern längst zertifiziert sind. Ixquick und die Schwestersuchmaschine http://StartPage.com (100% Google Resultate, 100% Privatsphäre) werden jedes zweite Jahr von Europrise und anderen unabhängigen Sicherheitsunternehmen auf Herz und Nieren geprüft. Seit Jahren sind wir als einzige Träger des europäischen Datenschutzsiegels. Und ganz wichtig. Unsere Server stehen in Holland und unterliegen damit zu keiner Zeit der US Gerichtbarkeit. Aber selbst wenn diese Stellen Zugriff hätten, leere Server sind wohl keine Hilfe ;-)

    Mit lieben Grüßen auch an die Community
    Jörg Bauer
    Presse DACH
    Ixquick.com, StartPage.com

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  3. von Frank am 24.06.2013 (17:14 Uhr)

    Schöner Artikel! Alternativen zu den großen Anbietern werden immer wichtiger. Leider taucht unsere Suchmaschine hier nicht auf ;-) Wir haben eine anonyme Meta-Suche entwickelt. Unser Ansatz fokussiert auf die wesentlichen Web-Inhalte und bietet zudem ein paar einfache Mittel, um die Ergebnisse zu verfeinern. Wir stehen gerade am Anfang der Entwicklung, d.h. es werden noch zahlreiche Performance- und Qualitäts-Updates folgen. Einfach mal testen, gerne Feedback senden und im Auge behalten... :-)
    http://www.wegtam.com

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  4. von nick.merq am 17.07.2013 (18:58 Uhr)

    Ich bin mit http://reloado.com sehr zufrieden. Meistens werden sehr passende Ergenisse geliefert und es werden keine Daten gespeichert.

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  5. von Georgi am 15.12.2013 (12:45 Uhr)

    Ich nutze seit 2007 Ixquick und phasenweise seit 2009 auch startpage.com für etwa 95% meiner Suchanfragen.

    Ixquick hat keine Filterblase, daher werden die Ergebnisse zwangsläufig andere sein als Googlenutzer es von sich selbst gewöhn sind. ich sehe das als Qualitätskriterium an.

    Es geht schnell, im Browser die Standardsuchmaschine auszutauschen. das Leben fühlt sich dann zuerst einmal anders an... daran kann man merken wie sehr man sich mantal an einzige Firma selbst gewöhnt hat. Und dann ist man freier.

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  6. von yeroman am 28.02.2014 (14:35 Uhr)

    Seit rund 2 Monaten gibt es eine neue Suchmaschine welche Ihr Domizil in der Schweiz hat. Ich benutze diese öfters da die Suchresultate relativ präzise Ergebnisse liefert. CENTIL ist unter dem URL http://www.suchportal-schweiz.ch zu finden. Eine echte Alternative zu Google und co.

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  7. von faustas am 19.08.2014 (22:23 Uhr)

    Hallo,
    ich suche seit geraumer Zeit mit https://www.wegtam.com. Gerade, wenn es um eine umfangreichere Suche oder Recherche geht, habe ich damit immer gute Ergebnisse erhalten. Seit neuestem gibt es auch Nachrichten, die man über die Startseite erreichen kann. Wenn es schnell gehen muss, nehme ich zwar immer noch ab und zu Google, aber für umfangreichere Suchen, ist Wegtam nun meine erste Wahl.
    Beste Grüße

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  8. von SamuelS am 29.08.2014 (18:59 Uhr)

    ich nutze sehr gern Duckduckgo . coole alternative. aufjedenfall sehr gute übersicht, werd mir das ein oder andere auch nochmal genauer angucken. danke euch.

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  9. von Ben am 29.08.2014 (22:48 Uhr)

    Meiner Meinung nach ist DuckDuckGo noch die beste Alternative, aber bei vielen anspruchsvoller Suchen habe ich bei allen alternativen Suchmaschine einfach das Gefühl nicht das bestmögliche Ergebnis zu bekommen und möglicherweise Interssante Seite deswegen nicht zu finden und dann wechsle ich eben doch immer wieder leider zu Google zurück

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  10. von kahner am 30.08.2014 (10:28 Uhr)

    Wie bereits Dirk sagt...

    Ich persönlich möchte und werde auf Google aus verschiedenen Gründen nicht verzichten. DuckDuckGo bietet hier eine ganz gute Zwischenebene an, damit man das eine (Google) ohne das andere (z.B. Vorfilterung) hat.

    Die anderen sind mir zu speziell!

    Aber wir sollten auch auch auf dem Teppich bleiben. Google ist ja nicht ohne Grund so ein Platzhirsch geworden und selbst wenn die IMHO No.1 Alternative DDG noch Jahre dramatisch wächst, wird sie nicht auf die Stückzahlen kommen, die Google hat.

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  11. von wagn3r am 30.08.2014 (11:48 Uhr)

    Bitte werft einen Blick auf "Ecosia"
    Netz durchsuchen und gleichzeitig Bäume pflanzen!
    http://www.ecosia.org
    *meine neu Standardsuche*

    Sleio
    Netz durchsuchen und wohltätigen Zwecken spenden!
    https://www.sleio.com/

    hastags - Suchmaschine für Social Media
    http://hshtags.com

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  12. von Thomas B. am 31.08.2014 (06:42 Uhr)

    Ich bin durch einen anderen Beitrag auf diesen Beitrag gestoßen und habe mit sehr viel Interesse diesen gelesen.

    Ich selber habe mir die Suchmaschinen Software Yacy auf meinem Rechner schon vor längerer Zeit installiert.
    Das erst einmal Oberflächliche einarbeiten in diese Software war für mich sehr zeitintensiv. In der Zwischenzeit nutze ich die Suchmaschinen Software für eigene Themengebiet Recherchen und muss gestehen, das dabei ganz interessante Treffer bei heraus kommen, nach entsprechender Anpassung der Indexierung Regeln.

    Eine weitere Suchmaschine die ich derzeit als sehr interessant empfinde ist die Suchmaschine Ecosia ( http://ecosia.org ).
    Die Daten bezieht zwar diese deutsche Suchmaschine von Bing und Yahoo, bereitet diese aber nach ihren eigenen Kriterien auf.
    Ecosia arbeitet ebenfalls nach dem Spendenprinzip, nur das dort für die Wiederaufforstung des Regenwaldes gespendet wird.

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  13. von irgendeinem Spinner am 01.09.2014 (10:41 Uhr)

    Ich nutze schon lange Ixquick bzw Startpage und bin sehr zufrieden damit, einzig die Optik könnte mal etwas hübscher werden. :)

    Seit wann gehört Utrecht eigentlich zu Holland? Ich dachte immer was wäre eine eigene Provinz (ok immerhin liegt sie quasi zwischen Nord- und Südholland). :P

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  14. von Tommi am 02.09.2014 (07:44 Uhr)

    Ich muss etwas relativieren. Ich selbst bin StartPage Nutzer und erkläre gerne warum. Rolando verschlüsselt absolut gar nichts. Für angriffe offen und setzt jede Menge Coockies. Wegtam setzt Cookies und arbeitet mit Google Ads, die keineswegs anonymisiert sind. Hier hört Google mit. Encosia setzt ne Menge Cookies und ist unverschlüsselt. 0 Sicherheit. Und Wohltätigkeit als Marketing, die niemand kontrolliert. Pff. Suchportal Schweiz keine Verschlüsselung. Und duckDuck ist ein US Dienst und damit 0 Sicherheit, egal was versprochen wird. Lest mal über Patriot Act und FISA nach. StartPage liefert mir Google Ergebnisse und bietet echte Sicherheit. Also die einzige Alternative wenn es um Datensicherheit geht.

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    • von andre.schuetz am 02.09.2014 (09:41 Uhr)

      Ich glaube, hier müssen wir einige Fakten klarstellen.

      Wir sind die Betreiber von Wegtam und die dargestellten Aussagen treffen nicht ganz zu.
      Zu den Cookies. Ja, wir setzen Session-Cookies, die für den Betrieb der Seite notwendig sind und keine Informationen über den Nutzer enthalten. Wie wir auf der Seite auch kommunizieren, nutzen wir NewRelic und Piwik zur Überwachung der Server und unsere eigenen Statistiken.

      Die Google Ads (ähnlich wie auf startpage) zeigen wir neben den Suchergebnissen an und Google erhält nur die IP unseres Servers und nicht die des Nutzers. Dadurch sind die Nutzer weiterhin anonym.
      Zudem liegt unsere Software auf inländischen Servern und unterliegt dadurch dem deutschen Datenschutzgesetz.

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      • von Tommi am 02.09.2014 (10:00 Uhr)

        Habt ihr Verträge mit Google? ansonsten wäre das anonymisieren illegal. Weiters sind eure Ergebnisse gerippt. Dem wird zumindest Google bald Einhalt gebieten. Und die Geschwindigkeit ist auch mühsam.

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      • von Mischa am 28.09.2014 (19:08 Uhr)

        Das ist nicht ganz richztig, dass Google "nur" die IP-Adresse erhält. Ich sage nur PHH.

        Es ist widersinnig, Anonymität zu predigen - und gleichzeitig (fremde) Statistikdienste zu callen. Der komplette Datenstrom geht vom User direkt zum Anonymisierungsdienst (incl. Inhalt der Cookies !!) und was da geskriptet werden kann (und wird), ist keineswegs nur "eure IP-Adresse".

        Punkt.

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  15. von Tommi am 02.09.2014 (10:04 Uhr)

    Und allein der Umstand, dass ihr riesige Statistikprogramme wie PIWIK nutzt und damit in meinen Hintern leuchtet, disqualifiziert euch als Datenschutzsuchmaschine. Sorry ist aber so.

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    • von Mischa am 28.09.2014 (19:15 Uhr)

      Tommi hat völlig recht.

      Ich habe mir angewöhnt, bei unbekannten Websites zuerst im Source nach dem Wort "Google" oder "Analytics" zu suchen. Wenn ich fündig werde (75 % aller Fälle), hat der Betreiber, sofern er "Anonymität" verspricht, entweder selbst den Knall nicht gehört, oder will uns - auf plumpe Weise, wie ich finde - für s@udumm verkaufen.

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  16. von Mischa am 28.09.2014 (18:56 Uhr)

    Danke für die Liste. Ich habe mir den Programmcode der einzelnen Suchmaschinen mal angesehen und möchte das Ergebnis nicht vorenthalten.

    Ohne Google Analytics

    Duckduckgo NEIN
    Ixquick NEIN
    fragFINN NEIN
    Wegtam NEIN
    Qwant NEIN
    YaCy NEIN
    Benefind NEIN
    Unbubble NEIN

    Die folgenden Suchmaschinen melden den Benutzer bei Google an.

    Wolfram Alpha JA
    Ohloh Code JA
    Creative Commons JA
    Exalead JA
    blinkx JA
    WorldWideScience JA
    Izik JA
    Bookfinder JA

    Google wiedrum gibt IP-Adresse und Useragent (Browser, Betriebssystem usw.) an diverse Geheiumdienste (NSA & Co) weiter. Das heißt, im Programmcode wird Google Analytics aufgerufen. Zusammen mit Javascript, was ein Bestandteil moderner Browser ist, lässt sich weit mehr als nur der User-Agent auslesen. So haben Versuche gezeigt, dass (auch durch VPN-Netzwerke und durch Proxies hindurch !!!) der angemeldete User "im Klartextnamen" erkennbar ist. Dazu werden bspw. die von Google an NSA weitergegebenen technischen Daten (aus denen allein schon ein recht genaues Benutzerprofil erstellt werden kann) zusammen mit den unter NSA-Zugriff liegenden Providerdaten (Zuordnung IP- zu Rechnunchsadresse) verknüpft. Erforderlich für das Procedere ist nur, dass der User sich mindestens 1x ohne Proxy (JAP, TOR ect.) auf einer Seite mit Google Tools aufgehalten haben muss ODER ein Cookie angelegt wurde. Der Inhalt diese Cokkies ändert sich nicht, wenn während einer Session ein Proxie (z.B. TOR) eingeschaltet wird. Somit kann dann die anonyme IP des Proxy-Netzwerks mit den (bekannten) Cookie-Daten (und damit auch der Originären IP-Adresse) verknüpft werden und der User, der sich über TOR-Netzwerk geschützt fühlt, steht hell beleuchtet im Schaufenster der Nachrichtendienste. Tja, so einfach ist das.

    Es ist zwar kein Allheilmittel, aber trotzdem (sehr) sinnvoll, immer erst die Cookies zu löschen, bevor man einen Proxie einstellt oder ein Anonymisierungs Netzwerk startet. Und trotzdem, selbst dort ist man nicht wirklich sicher: Der VPN-Proxy HIDE.IO z.B. verwendet selbst Google Analytics !!! (....da fällt einem nichts mehr ein...)

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