3D-Drucker

3D-Drucker generieren computergesteuert dreidimensionale Objekte. Bestimmte flüssige oder pulverisierte Werkstoffe werden durch Schmelzung und Härtung in zuvor festgelegten Formen schichtweise aufgebaut. Die zugrunde liegende Technik nutzt hierfür hauptsächlich Laser, daneben aber auch Elektronenstrahlschmelzen und ähnliche Verfahren. Zunächst wurden 3D-Drucker für die Prototypen-Herstellung und zur Modell-Erstellung konzipiert, in denen nur wenige Werkstücke benötigt wurden. Sie werden beispielsweise in relativ geringer Stückzahl in Maschinen der Luftfahrttechnik und des Militärwesens eingesetzt. Eine entscheidende Weiterentwicklung ist der multiple und mehrfarbige 3D-Druck, der Werkstoffmischungen im kombinierten Druckverfahren und in verschiedenen Farben drucken kann.

3D-Drucker: Die Zukunft liegt in der Massenproduktion und im Privatgebrauch

Industriell wird der 3D-Druck zunehmend für die Massenproduktion genutzt. Durch das Wegfallen von zuvor herzustellenden Formen, aufwendigen Formwechseln und Materialverlust durch Restanfällen liefert der 3D-Druck in manchen Fällen betriebswirtschaftlichere Ergebnisse als etwa ein Gussverfahren. Gleichzeitig kosten 3D-Drucker immer weniger: Einige Hersteller zielen einen Marktpreis von 500 Dollar für handliche Modelle an, die ihrerseits wieder 3D-Drucker replizieren und erweitern können. Sie werden zum Teil als Bausätze zur Selbstmontage geliefert. Analog veröffentlichen mehr und mehr Nutzer ihre Software im Rahmen einer Open-Source-Lizenz im Internet.

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