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7 einfache SaaS-Shopsysteme aus dem Baukasten in der Übersicht

7 einfache SaaS-Shopsysteme aus dem Baukasten: Eine Marktübersicht

Die wichtigsten SaaS-Shopsysteme aus dem Baukasten, die schnell zu einem betriebsbereiten Shop führen, haben wir für euch in dieser Marktübersicht zusammengefasst: Hilfestellungen zur Auswahl und Funktionsübersichten.

7 einfache SaaS-Shopsysteme aus dem Baukasten: Eine Marktübersicht

(Grafik: Shutterstock/Oleksii Natykach)

Welches Shopsystem ist für mich das Richtige? Diese Frage stellen sich viele Onlinehändler vor dem Start. Für Einsteiger bieten sich oft Software-as-a-Service-Shopsysteme an. Die Unterschiede zwischen SaaS-Systemen und „normaler“ Software sowie die verschiedenen Typen der SaaS-Shopsysteme stellen wir euch in diesem Artikel vor – und geben euch im Anschluss einen Überblick über einige SaaS-Shopsysteme, deren Preismodelle, Funktionen und ihre optischen Erscheinungsbilder.

SaaS-Shopsysteme aus dem Baukasten: Der Markt im Überblick

SaaS-Shopsysteme oder Lizenzsoftware

Bei einer Shopsoftware wird zusätzlich die Infrastruktur für das Shopsystem benötigt, zum Beispiel ein Webserver sowie fachkundiges Personal, dazu stehen beispielsweise viele Open-Source-Shopsysteme zur Verfügung. Der Shop-Betreiber ist für den Betrieb verantwortlich und damit auch für die schwer abzuschätzenden Kosten der Wartung, Pflege und des laufenden Betriebs.

Bei einer SaaS-Lösung übernimmt der Softwareanbieter dagegen den Betrieb der Shopsoftware – samt der zugehörigen Infrastruktur. Der Kunde nutzt die Software über einen Webbrowser und ist damit im Optimalfall vom Aufwand wie den Kosten für Betrieb und Pflege der Software befreit und zahlt stattdessen eine eindeutig kalkulierbare Nutzungsgebühr.

Kleine Brötchen backen: SaaS-Shopsysteme aus Baukästen bieten einen schnellen, günstigen Start

Aller Anfang ist schwer, deshalb sollten Onlinehändler sich den Start nicht noch schwerer machen. Um eine „dicke Enterprise-Lösung“ kann zu Beginn noch ein Bogen gemacht werden. Eine simple Software-as-a-Service-Lösung reicht zum Start. Für für viele komplexe Lösungen wird eine Agentur oder eigene IT benötigt, die ein kleines Startbudget noch übersteigen.

Trotzdem darf die Professionalität des neuen Onlineshops nicht darunter leiden, sonst verliert der Shop an Glaubwürdigkeit und damit an Umsatz. Ein Mittelweg zwischen kleinem Budget und professionellem Auftreten ist die Gestaltung eines individuellen Shop-Templates durch einen Designer.

Die unterschiedlichen SaaS-Lösungen: Maßgeschneidert versus Baukasten

Das SaaS-Shopsystem aus dem Baukasten ist sofort einsatzbar, je nach Lösung mit mehr oder weniger Funktionalität, aber immer ohne Implementierungsaufwand. Der Nachteil dieser Fertigsysteme ist oft eine geringere Anpassbarkeit im Vergleich zu einer flexibleren SaaS-Lösung aus dem Enterprise-Bereich. Die Anpassbarkeit variiert jedoch auch bei Baukasten-Lösungen von System zu System. Kernfunktionen oder Prozesse können in der Regel nicht geändert werden. Die einzige Möglichkeit, Funktionen hinzuzufügen ist meist ein API als externe Schnittstelle.

Für Kunden mit extrem hohen Ansprüchen – sowohl an die Anpassbarkeit, als auch an die Skalierbarkeit der Lösungen – stehen als Alternativen zu den Baukasten-SaaS-Systemen auch hochanpassbare Enterprise-SaaS-Lösungen oder PaaS-Lösungen für Eigenentwicklungen wie die E-Commerce-Plattform Commercetools zur Verfügung. Wer kein komplettes Shopsystem braucht, kann auch auf Website-Baukästen mit einfachen E-Commerce-Funktionen zurückgreifen.

Onlineshop-Software aus dem Baukasten: 7 SaaS-Shopsysteme im Überblick

Supr

(Screenshot: Maruel)
Supr ist eine der vielen SaaS-Lösungen, die es im Bereich Onlineshop-Software aus dem Baukasten gibt. (Screenshot: Maruel)

Referenzshop: Maruel Clothing

Supr basiert auf dem CMS WordPress. Wer mit WordPress schon vertraut ist, wird sich schnell zurechtfinden. Die Macher hinter Supr haben WordPress im Prinzip um E-Commerce-Funktionalitäten erweitert: Das Backend ist angepasst, sodass es auf die Bedürfnisse von Online-Händlern zugeschnitten ist und ein passendes Shop-Frontend wird dazu geliefert. Das Content-Management ist als Basis-Funktion von WordPress immer noch vorhanden, einige Bereiche wie die Verwaltung und Installation von Erweiterungen sind bei Supr aber mit Absicht ausgeblendet. Zum einen steht die Shop-Funktion im Vordergrund, zum anderen soll die Installation so „abgeriegelt“ sein, dass nicht versehentlich die Lauffähigkeit des Systems beeinträchtigt werden kann. Trotzdem bekommt man mit Supr quasi ein im Wesentlichen auf den deutschen Markt zugeschnittenes Shopsystem und Blog gleichzeitig geliefert.

Einen ausführlichen Test findest du in unserem Artikel „Supr: Schickes und kostenloses SaaS-Shopsystem im Test“, im Vergleich zum damaligen Test hat Supr mittlerweile etwas aufgerüstet: Der Versand ist automatisch an Hermes angebunden, es gibt eine schnelle Stapelverarbeitung und weitere Zahlungsmethoden.

Features

Preis: Kostenlos, mit kostenpflichtigen Erweiterungsmöglichkeiten.

Templates
Gratis- / Premium Anpassbar (Menü) Anpassbar (Html/CSS-Editor) Template exportierbar
+ / - + + -
Sales
Digitale Produkte Abo-Commerce Produkt-Empfehlungen Mobile-friendly
- - - +
Marketing
Gutscheine/Rabatte Newsletter Social-Media-Sharing Internationalisierbar
x / x - + -
Marktplätze
Integrierte Anbindung Anbindung über externes Tool Amazon/eBay Weitere Marktplätze
- - - / - -
Erweiterung/Export
Apps API zur Anbindung von Drittanbietertools Export Artikel/Kunden/Bestellungen Import Artikel/Kunden
+ - + / + / + +
Sonstiges: Payment über das Wirecard Checkout Portal (Abgesicherter Kauf auf Rechnung, PayPal, Lastschrift und Kreditkarte). eBay-Artikel-Import
Legende: Ja: + / Nein: - / Nur gegen Aufpreis: x

-> Funktionsübersicht beim Anbieter

Versacommerce

(Screenshot: Band of Rascals)
SaaS-Shopsysteme von Versacommerce im Einsatz beim ökologisch-nachhaltig orientierten Kindermodelabel „Band of Rascals“. (Screenshot: Band of Rascals)

Referenzshop: Band of Rascals

Versacommerce ist unter den SaaS-Shopsystemen der Baukasten-Klasse eines der flexibelsten Systeme, der modulare Aufbau und das Erweiterungsangebot lassen fast keinen Wunsch mehr offen. Das System ist nicht nur, wie marktüblich, mit fertigen Apps erweiterbar, sondern die einzelnen Kundeninstanzen des Shopsystems werden von Versacommerce auch mit zusätzlichen Funktionalitäten nach Kundenwunsch versehen. Das ist eigentlich eine Möglichkeit, die eher bei Enterprise-SaaS-Systemen wie Demandware oder Websale besteht und für die Einstiegskategorie mehr als ungewöhnlich.

Kunden, die selbst über technisches Know-how verfügen, können mit Hilfe einer Rest-API und Webhooks eigene Erweiterungen oder Anbindungen für das Shopsystem entwickeln – und zum Einstieg in die App-Entwicklung steht diesen Kunden auch ein Ruby-on-Rails-Starterset zur Verfügung.

Versacommerce ist auch eines der wenigen Systeme am Markt, das für Onlinehändler auch bei extremen Umsatz- und Trafficwachstum noch skalierbar bleibt: Versacommerce lässt sich als Marktplatz mit Subshops nutzen, in einer Enterprise-Fassung oder gleich als Private Cloud mit einer eigenständigen Hochlast-Architektur samt High-Performance-Caches, einem eigenen Content-Delivery-Network und einer Monitoring- und Cluster-Healing-Architektur.

Features

Preis: ab 29 Euro pro Monat. Keine Umsatzbeteiligung. App-Store und API gibt's ab 49 Euro pro Monat inklusive – die Amazon-Anbindung ist ab dem 99-Euro-Tarif enthalten.

Templates
Gratis- / Premium Anpassbar (Menü) Anpassbar (Html/CSS-Editor) Template exportierbar
+ / + + + +
Sales
Digitale Produkte Abo-Commerce Produkt-Empfehlungen Mobile-friendly
+ - + +
Marketing
Gutscheine/Rabatte Newsletter Social-Media-Sharing Internationalisierbar
+ / + + + +
Marktplätze
Integrierte Anbindung Anbindung über externes Tool Amazon/eBay Weitere Marktplätze
+ + + / - +
Erweiterung/Export
Apps API zur Anbindung von Drittanbietertools Export Artikel/Kunden/Bestellungen Import Artikel/Kunden
+ + + / + / + +
Sonstiges: Backoffice-Erweiterung mit Warenwirtschaft, Lagerverwaltung und umfangreiche Reporting- und Analysefunktionen erhältlich. Lexware-Anbindung. Shopify-Themes nutzbar.
Legende: Ja: + / Nein: - / Nur gegen Aufpreis: x

-> Funktionsübersicht beim Anbieter

Prestashop Cloud

(Screenshot: Urbanara)
(Screenshot: Urbanara)

Referenzshop: Urbanara

Die Open-Source-Lösung Prestashop ist seit letztem Jahr auch in einer kostenfreien Cloud-Variante erhältlich. Wie der seit kurzem in Deutschland aktiverte Anbieter vermeldet, fallen weder Verkaufsprovisionen noch monatliche oder einmalige Gebühren für die gehostete Variante des Shopsystems an. Onlinehändlern in Deutschland stehen damit neben Supr noch ein weiteres, kostenfreies SaaS-System zur Verfügung. Im Vergleich mit Supr verfügt Prestashop über einen größeren Funktionsumfang und ist erweiterungsfähig: Monetarisieren will Prestashop das Angebot durch kostenpflichtige Zusatzmodule, die das System um Funktionalitäten erweitern.

Das besondere an dieser SaaS-Lösung ist die umfangreiche Auswahl an Addons und Design-Templates, die eine Open-Source-Community gewährleistet. Prestashop Cloud und die Download-Variante des Open-Source-Shopsystems sind fast vollkommen identisch. Die einzige Einschränkung der Cloud-Lösung liegt im Kern des Shopsystems: Nutzer, die den Shop selbst installieren, können den Prestashop-Core anpassen, Cloud-Nutzer nicht. Alle weiteren Anpassungen sind aber genauso wie in der Download-Variante möglich: Themes oder Module aus dem Prestashop-Marketplace lassen sich nutzen. Selbsterstellte Module müssten erst in den Prestashop-Marketplace eingestellt werden, ein direkter Upload ist nicht möglich – der Anbieter begründet diese Einschränkung mit Sicherheitsrisiken für die Plattform durch ungeprüften Code. Die Module sollen im Marketplace vor ihrer Veröffentlichung geprüft werden.

Features

Preis: Kostenlos, mit kostenpflichtigen Erweiterungsmöglichkeiten.

Templates
Gratis- / Premium Anpassbar (Menü) Anpassbar (Html/CSS-Editor) Template exportierbar
+ / + + + +
Sales
Digitale Produkte Abo-Commerce Produkt-Empfehlungen Mobile-friendly
+ - + +
Marketing
Gutscheine/Rabatte Newsletter Social-Media-Sharing Internationalisierbar
+ / + + + +
Marktplätze
Integrierte Anbindung Anbindung über externes Tool Amazon/eBay Weitere Marktplätze
+ + x / + +
Erweiterung/Export
Apps API zur Anbindung von Drittanbietertools Export Artikel/Kunden/Bestellungen Import Artikel/Kunden
+ + + / + / + +
Sonstiges: Anbindung an viele externe Tools via Crud-API, OpenERP-Connector, oder Apps.
Legende: Ja: + / Nein: - / Nur gegen Aufpreis: x

-> Funktionsübersicht beim Anbieter (PDF in englisch)

ePages

(Screenshot: Lindt)
(Screenshot: Lindt)

Referenzshop: Lindt

Das Shopsystem ePages ist schon seit Jahren als SaaS-Lösung erhältlich und gehört zu den am längsten am Markt befindlichen Systemen. Laut Anbieterinfo sollen rund 140.000 Shops auf ePages setzen – über verschiedene ePages-Partner, in der Regel Hosting-Anbieter, die ihren Kunden Shopsysteme auf ePages-Basis anbieten. In Deutschland findet sich die Produktvariante ePages Base beispielsweise bei Hostern wie 1&1, Strato, Host Europe, der Telekom und vielen weiteren Anbietern.

Neben der ePages-Base-Version bietet der Hersteller noch weitere Versionen: ePages Enterprise für größere Unternehmen auf einem eigenen Server oder ePages Flex auf einem eigenen Server oder einer Private Cloud, eine Lösung die mit Webservices/API anpassbar ist, und Multistore-Lösungen für Filialnetze.

Für die Anbindung an Warenwirtschafts- oder ERP-Anbieter bietet ePages entweder spezielle ERP-Versionen seiner SaaS-Lösung direkt bei Anbietern wie Sage und Softengine an – oder wie beispielsweise 1&1, wird die Anbindung über kostenpflichtige Connectoren von Drittanbietern wie OSC-Ware oder sync4 realisiert.

Bei der Auswahl des ePages-Partners kann der Funktionsumfang der Shopsoftware variieren, da die Partner die Tarife und deren Funktionsinhalt selbständig auswählen. Das heißt, dass nicht jedes Features aus der unten stehenden Tabelle in jedem ePages-Tarif zwingend vorhanden ist. Ein Umstieg von einer ePages-Version zu einer anderen, ist als Upgrade möglich.

Für Kunden jedes Anbieters steht der ePages-Design-Service und verschiedene andere Serviceangebote von ePages direkt zur Verfügung.

Features

Preis: ab 9,90 Euro, mit kostenpflichtigen Erweiterungsmöglichkeiten

Templates
Gratis- / Premium Anpassbar (Menü) Anpassbar (Html/CSS-Editor) Template exportierbar
+ / - + + -
Sales
Digitale Produkte Abo-Commerce Produkt-Empfehlungen Mobile-friendly
+ - + +
Marketing
Gutscheine/Rabatte Newsletter Social-Media-Sharing Internationalisierbar
+ / + + + +
Marktplätze
Integrierte Anbindung Anbindung über externes Tool Amazon/eBay Weitere Marktplätze
+ + + / + +
Erweiterung/Export
Apps API zur Anbindung von Drittanbietertools Export Artikel/Kunden/Bestellungen Import Artikel/Kunden
+ + + / + / + +
Sonstiges:
Legende: Ja: + / Nein: -

-> Funktionsübersicht beim Anbieter

Lightspeed eCom (SEOshop)

(Screenshot: Q1905.com)
(Screenshot: Q1905.com)

Referenzshop: Q1950

SEOShop ist eine in den Niederlanden relevante SaaS-Lösung, die seit einiger Zeit auch auf dem deutschen Markt Fuß fassen möchte. Ende letzten Jahres wurde SEOShop von der kanadischen Retail-Lösung Lightspeed gekauft – die Marke wird zukünftig nicht mehr weitergeführt: Lightspeed bietet mittlerweile ein identisches Produkt unter dem Namen „Lightspeed eCom“ an, auch wenn SEOshop anscheinend noch vertrieben wird.

Lightspeed eCom soll im ersten Quartal dieses Jahres zusätzlich eine Integration zur Retail-Lösung Lightspeed Retail erhalten und so zu einer ambitionierten Multichannel-Lösung aufgestockt werden können.

Neben einer API-Anbindung bietet Lightspeed eCom eine ERP-Anbindung an Sage One mit einer kostenfreien App an, als Alternative ist noch das Multichanneltool Billbee vorhanden. Billbee bindet Warenwirtschaftssysteme, ERP und Marktplätze ein. Die Apps sind kostenfrei, für die Nutzung von Sage One und Billbee fallen aber Gebühren an. Personalisierung und A/B-Tests sind über einen kostenpflichtigen Dienst möglich, ebenfalls mit einer kostenfreien App.

Der Checkout steht in drei verschiedenen, anpassbaren Varianten zur Verfügung, darunter auch ein One-Page-Checkout. Für diese Checkout-Pages ist die Nutzung eines A/B-Tests möglich.

Features

Preis: ab 49 Euro monatlich, mit kostenpflichtigen Erweiterungsmöglichkeiten. API-Zugang erst ab 89 Euro monatlich. Vertragslaufzeit 12 Monate, bei Vorauszahlung werden Rabatte angeboten.

Templates
Gratis- / Premium Anpassbar (Menü) Anpassbar (Html/CSS-Editor) Template exportierbar
+ / + + + -
Sales
Digitale Produkte Abo-Commerce Produkt-Empfehlungen Mobile-friendly
- - x +
Marketing
Gutscheine/Rabatte Newsletter Social-Media-Sharing Internationalisierbar
+ / + + + +
Marktplätze
Integrierte Anbindung Anbindung über externes Tool Amazon/eBay Weitere Marktplätze
- + + / + +
Erweiterung/Export
Apps API zur Anbindung von Drittanbietertools Export Artikel/Kunden/Bestellungen Import Artikel/Kunden
+ + + / + / - +/-
Sonstiges: B2B- und Großhandelsfunktionalitäten ab 189 Euro monatlich. Barcode-Scanner-Funktionalitäten. Multistore-Modus möglich. Rechnungsexport nur als PDF.
Legende: Ja: + / Nein: - / Nur gegen Aufpreis: x

-> Funktionsübersicht beim Anbieter

Shopify

(Screenshot: Maitre Philippe)
(Screenshot: Maitre Philippe)

Referenzshop: Maitre Philippe

Den kanadischen Anbieter Shopify haben wir bereits vor einiger Zeit vorgestellt, es bleibt dabei, dass Shopify in Deutschland nur nutzbar ist, wenn sämtliche rechtlichen Voraussetzungen manuell im Frontend eingebaut werden und die deutschen Texte in den Sprachdateien gegebenenfalls noch angepasst werden. Was aber für Händler, die HTML-Quellcode lesen und bearbeiten können, kein Problem darstellen dürfte. Das System selbst kann ansonsten mit verschiedenen Mehrwerststeuersätzen umgehen und löst ebenfalls die EU-Problematik mit landesbezogenen Steuersätzen für digitale Waren innerhalb der EU.

Shopify bietet einen extrem großen Marktplatz mit vielen Apps und Erweiterungen, Themes und Anbindungen an externe Systeme und Payment-Gateways. Teil der Shopify-Familie ist auch eine POS-Lösung samt Kassenterminal, Kreditkartenleser sowie ein eigenes Payment-Gateway für Kreditkarten.

Logistikintegrationen gibt es für den deutschen Markt mit Shippo und Shipcloud, eine kostenfreie Tracking-App für den Nutzerbereich mit Statusmeldungen per Mail an den Kunden existiert ebenfalls.Features

Preis: Ab 29 Euro monatlich, mit kostenpflichtigen Erweiterungsmöglichkeiten und Apps. 

Templates
Gratis- / Premium Anpassbar (Menü) Anpassbar (Html/CSS-Editor) Template exportierbar
+ / - + + +
Sales
Digitale Produkte Abo-Commerce Produkt-Empfehlungen Mobile-friendly
+ x x +
Marketing
Gutscheine/Rabatte Newsletter Social-Media-Sharing Internationalisierbar
+ / + + + +
Marktplätze
Integrierte Anbindung Anbindung über externes Tool Amazon/eBay Weitere Marktplätze
- x x / x x
Erweiterung/Export
Apps API zur Anbindung von Drittanbietertools Export Artikel/Kunden/Bestellungen Import Artikel/Kunden
+ + + / + / + +
Sonstiges:
Legende: Ja: + / Nein: - / Nur gegen Aufpreis: x

Cosmoshop: Mietshop.de

(Screenshot: jvmoebel.de)
(Screenshot: jvmoebel.de)

Referenzshop: jvmoebel.de

Das deutsche Softwarehaus Cosmoshop bietet seine gleichnamige Lösung auch als SaaS-Variante an. Unter Mietshop.de stehen dabei mehrere Tarife, eine Online-Faktura und verschiedene Plugins zur Verfügung. Sollten alle Gestaltungsmöglichkeiten nicht ausreichen, bietet Cosmoshop an, die SaaS-Version zu einer Einzelinstallation zu migrieren.

Als Erweiterungsmöglichkeiten bietet Cosmoshop verschiedene Marktplatzanbindungen, von Amazon, eBay, Mein-Paket über Ricardo.ch hin zu vielen weiteren Marktplätzen. Ebenfalls sind Anbindungen an weitere Warenwirtschaftssysteme vorhanden, wie Softengine BüroWare, die Versandhandelssoftware Pixi oder Afterbuy für kleine bis mittlere Händler. Ab 78 Euro ist ein Repricing-Robot zur automatisierten Preisanpassung enthalten.

Cosmoshop ist Trusted-Shops-Vorzertifiziert.

Features

Preis: 48 Euro monatlich, Newsletter, Gutscheine und Kundenrezensionen erst ab 78 Euro monatlich, mit weiteren kostenpflichtigen Erweiterungsmöglichkeiten.

Templates
Gratis- / Premium Anpassbar (Menü) Anpassbar (Html/CSS-Editor) Template exportierbar
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Sales
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Marketing
Gutscheine/Rabatte Newsletter Social-Media-Sharing Internationalisierbar
+ / +  + + +
Marktplätze
Integrierte Anbindung Anbindung über externes Tool Amazon/eBay Weitere Marktplätze
x - x / x x
Erweiterung/Export
Apps API zur Anbindung von Drittanbietertools Export Artikel/Kunden/Bestellungen Import Artikel/Kunden
+ + + / + / + +
Sonstiges:
Legende: Ja: + / Nein: - / Nur gegen Aufpreis: x

Du stehst noch ganz am Anfang? Dann haben wir die wichtigsten Tipps zum Einstieg in die Welt des E-Commerce wir hier für dich gesammelt: „E-Commerce leicht gemacht: 10 Tipps für ungeduldige Einsteiger“.

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24 Antworten
  1. von Dirk am 18.11.2009 (16:48 Uhr)

    Schade, die Idee finde ich super, aber die Liste ist weder vollständig noch richtig. Zunächst einmal ist SaaS nicht gleich Hosting, sondern beinhaltet etwas mehr. Lösung wie 1&1 sind leider nicht SaaS, sondern Mietshops. Zudem fehlen viele Spieler im Markt: Venda (UK), Truition (Kanada/Deutschland) und commercetools (Deutschland) sind da sicherlich nicht zu vergessen. Forrester und Gartner liefern auch schöne Übersichten, wer was macht. Ich hoffe da mal auf die Printausgabe...

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  2. von Dirk am 18.11.2009 (16:50 Uhr)

    Und Burton macht in Europe eindeutig commercetools...hätte man bei Nachfrage bei Burton auch direkt erfahren...eieieieiei.

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  3. von Andreas Lenz am 18.11.2009 (17:58 Uhr)

    @dirk: Die Übergänge und Grenzen sind fließend, wir freuen uns aber über Hinweise und Links deinerseits zur Vervollständigung der Liste. Haben hier ja nie einen Vollständigkeitsanspruch erhoben und wüschen uns Ergänungen wie diese.

    Kennst du neben Commercetools, Truition und Venda noch weitere E-Commerce-On-Demand Lösungen?

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  4. von Dirk am 18.11.2009 (18:32 Uhr)

    @Andreas: Nun, es gibt noch ein paar, die den Anspruch erheben bzw. zumindest eine hosted Lösung anbieten: Auf die schnelle fallen mir noch websale (Deutschland), ATG und GSI (USA) ein, wobei letztere sich nur an sehr große Kunden richten.

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  5. von Andreas Lenz am 18.11.2009 (19:50 Uhr)

    @dirk: Wow, was da es da doch noch alles gibt... wären also folgende zu ergänzen:

    1. Commercetools
    2. Truition
    3. Venda
    4. Websale
    5. ATG
    6. GSI Commerce

    Weiter habe ich noch die sehr simple und Shopify ähnliche Lösung Flyingcart gefunden.

    Gibt es nicht eigentlich auch Oxid basierte On Demand Lösungen!? Kann da leider nichts konkretes finden leider...

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  6. von Michael Vieten am 19.11.2009 (19:37 Uhr)

    Wir haben unseren On-Demand-Shop vor Jahren aufgeben, weil die Pflege sehr zeitaufwändig war, einzelne Funktionen nur in Paketen hinzugekauft (gemietet) werden konnten, unsere Daten auf dem System des Anbieters lagen und nicht bei uns (Kopie würde uns ja reichen), wir nie wirklich auf unsere Bedürfnisse anpassen konnten, uns das shared hosting System zu langsam war und wir den Shop nicht offline pflegen konnten. Hat sich an dieser Situation etwas geändert?

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  7. von Toby Ruckert am 28.11.2009 (11:41 Uhr)

    Hi Michael,

    ja hat es. Wir haben vor Jahren (2004) bereits ein Modell für ein On-Demand-Shop Konzept mit dem Namen PuzzleCommerce entwickelt was aber damals genau aufgrund der von Dir genannten Gründe den Durchbruch nicht geschafft hat. Die neue Version behebt diese Mängel nun wiefolgt:

    - Der Shopteil ist Open-Source und kann on demand gehostet oder auf eigenen Server(n) installiert werden. Design ist komplett und Code weitgehend anpassbar.
    - Das Backend ist in der Tat On-Demand, die Daten sind aber jederzeit vollständig exportierbar.
    - Sowohl der Shopteil kann individuell angepasst werden als auch das Backend für welches ein API selbstprogrammierte Erweiterungen erlaubt.

    Es tut sich also was. Die neue Homepage ist noch nicht online - kannst Dich aber per E-Mail eintragen, wir schicken Dir die News dann zu.

    Viele Grüße,
    Tobi

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  8. von Michael am 01.12.2009 (21:46 Uhr)

    und die ganzen kleinen feinen Agenturen wie TWT http://www.twt.de und Wiethe fehlen da leider noch in der Liste...

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  9. von Monika am 15.12.2009 (17:42 Uhr)

    Ich finde die Arbeit, die sich der Autor hier gemacht hat, wirklich toll. Es ist doch ein Start, wenn man auf der Suche ist. Jeder muss ja letztendlich doch selbst entscheiden, war er für sich nutzt. Da sind aber solche Hinweise schon sehr nützlich.
    Wer schon über die Shopsoftware nachdenkt, ist mir einen Schritt voraus. Ich studiere derzeit alles über die Nischenfindung.Das ist ja wohl das A und O.
    Möchte hier einen Tipp weitergeben, falls es jemandem auch so geht wie mir:
    auf http://www.hww-media.de/verlosung.html wird derzeit ein Crashkurs verlost, wo es um das Thema Nischenfindung geht. Wer eine Nische hat, braucht offenbar für Werbung nicht so viel Geld auszugeben, weil man dadurch eher eine Top-Platzierung bekommt.
    Ich habe mir diese Seite hier aber auch gebookmarkt, damit ich mich nach meiner Nischenfindung um das Shopsystem kümmern kann. Danke für die Tipps.

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  10. von Thomas am 19.02.2010 (16:14 Uhr)

    Nur der Korrektheit halber - Shopify ist ein kanadischer Anbieter ;-)

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  11. von werner_graz am 30.06.2010 (09:56 Uhr)

    In der Auflistung würde ich Volusion (http://www.volusion.com/) und BigCommerce (http://www.bigcommerce.com/) ergänzen. Beide sind zwar nicht auf den deutschen Markt ausgelegt (vorallem was Kennzeichnung von Steuer, Versandt und rechtliche Situaiton betrifft), sind aber dennoch relevant aufgrund von Größe und eines teilw. interessanten Funktionsumfangs

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  12. von Roland Brühwiler am 26.08.2010 (10:22 Uhr)

    Es fehlt noch PhPepperShop. Dieses Shopsystem kann wahlweise beim Shophersteller gehostet oder als Kaufversion auf dem eigenen Server installiert werden.

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  13. von Rob am 08.09.2010 (00:35 Uhr)

    Danke an den Autor für den Rundumschlag zu SaaS und On-Demand! Diese lebendige Online-Liste ergänzt auf jedenfall die der aktuellen Print-Ausgabe. Eine gute Ergänzung bietet die Liste von shopanbieter.de: http://www.shopanbieter.de/shop-software/e-commerce/11/shop-software/mietshopasp/

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  14. von marco am 17.12.2011 (23:01 Uhr)

    ich würde noch jimdo hinzufügen

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  15. von Alexander am 16.07.2012 (10:57 Uhr)

    Hallo zusammen,

    ich möchte an dieser Stelle auch gerne noch Supr.com ergänzen. Scheint relativ frisch am Markt zu sein, sich sehr an den teilweise oben genannten Mitbewerbern messen zu wollen und ist zudem aus Deutschland, was die angesprochene rechtlichen Situation somit absolut erfüllt.

    Viele Grüße
    Alex

    Antworten Teilen
  16. von haiko.schubi am 26.10.2012 (22:11 Uhr)

    Für einen Kunden habe ich vor kurzem über http://www.shopify.com.de/ einen deutschsprachigen Shopify Online Store einrichtne wollen. Leider ist das Backend des Shops noch immer nur in englischer Sprache erhältlich. Dafür sind die Designs einfach der Hammer!

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  17. von JoubinRahimi am 29.07.2013 (13:14 Uhr)

    Liebe t3n Redaktion,

    danke für die Mühen für eine Auflistung. Die Palette ist schon sehr breit, welche Ihr für uns heraus gesucht habt. Vielleicht ist in einem nächsten Schritt eine grobe Klassifizierung der Angebote ein gute Mehrwert für die Leser.. Bei den regen Beteiligungen hier im Umfeld, vielleicht ja auch in Unterstützung mit den aktiven Lesern.

    Ein weiteres SaaS Modell bieten wir die BLUETRADE an unter dem Namen "Smarter Commerce as a Service" http://www.bluetrade.de/smarter-commerce-as-a-service-scaas/

    Fokussiert ist das Angebot an mittelständische Unternehmen, welche im Grundsatz eine Enterprise Lösung benötigen, aber die initialen Investitionen noch scheuen.

    Viele Grüße aus Köln,
    Joubin Rahimi

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  18. von TDESK am 26.04.2016 (16:07 Uhr)

    Gute Übersicht! Meiner Meinung gehört auch WooCommerce dazu. Es basiert zwar größtenteils auf WordPress wird aber dennoch als eigenständiges Unternehmen und Produkt betrieben und ist auch eine vollständige SaaS-E-Commerce-Lösung. Wir schwören in unserer Internetagentur seit Jahren auf WooCommerce und haben mit RAIDBOXES (https://raidboxes.de) sogar eine entsprechende Infrastruktur für WordPress Hosting ins Leben gerufen um WooCommerce entsprechende Performance zu bieten.

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  19. von Michael am 27.04.2016 (07:59 Uhr)

    Neu und noch relativ jung ist Branchbob http://www.branchbob.com, die Software befindet sich noch im Beta Stadium, aber interessant ist der komplett kostenfreie Ansatz, und die Tatsache das die Shops auf die deutsche Rechtslage zugeschnitten sind, was Datenschutzrichtlinien etc.. angeht

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  20. von Alexander Hofmann am 29.04.2016 (13:30 Uhr)

    Sehr gute und umfangreiche Aktualisierung dieses Shopsystem-Segments Jochen!

    Um auf die weiteren Lösungen in den Kommentaren einzugeben:
    Wer noch tiefer in die Materie einsteigen oder noch weitere Unterschiede zu den genannten anderen Shopsystemen ergründen möchte, kann dies sehr detailliert auch auf ecomparo.de tun.

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  21. von Patricia Wörishofer am 03.05.2016 (10:22 Uhr)

    shopcloud ist ebenfalls eine Lösung, die man in der Liste noch ergänzen könnte.

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  22. von GabrieleC am 10.05.2016 (11:01 Uhr)

    Schöne Übersicht! Und vollkommen richtiger Satz: "Trotzdem darf die Professionalität des neuen Onlineshops nicht darunter leiden, sonst verliert der Shop an Glaubwürdigkeit und damit an Umsatz. Ein Mittelweg zwischen kleinem Budget und professionellem Auftreten ist die Gestaltung eines individuellen Shop-Templates durch einen Designer."

    Deshalb kann der Mietshop (https://www.mietshop.de/kunden.html) in fast allen Varianten und Designs online gehen wie der große Bruder CosmoShop. Selbstverständlich auch schrittweise.

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  23. von shoplo_com am 18.07.2016 (17:57 Uhr)

    Ich würde noch empfehlen unser neue E-Commerce Komplettlösung zu testen (Online Shop Builder, Multichannel Verkauf Tool, Marketing Support). Wir haben einfaches und benutzerfreundliches Shopsystem für Fashion, Design und kleinere Do-it-yourself Händler entwickelt - http://lp.shoplo.com/de/online-shop-giveaway

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