Hosting

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Der Begriff Hosting hat seinen Ursprung im englischen Wort „host“, was so viel wie Gastgeber bedeutet. Bezogen auf das Internet spricht man oft auch vom Web-Hosting und damit davon, dass ein Dienstleister online Speicherplatz auf seinen Webservern zur Verfügung stellt. Dieser wird gebraucht, um Websites zu betreiben. Auch der Versand und Empfang von E-Mails benötigt solchen online verfügbaren Speicherplatz, man spricht dann vom E-Mail-Hosting.

Hosting: Was ist das Prinzip dahinter?

Um eine Website online verfügbar zu machen, hostet der Betreiber der Seite seine Dateien auf einem Webspace. Die Dateien werden auf einem Webserver abgelegt, auf den beim Aufruf der Website zugegriffen wird. Kommerzielles Hosting läuft meist über eine Art Mietvertrag ab: Der Anbieter stellt für die Vertragslaufzeit eine vorab definierte Menge an Speicherplatz zur Verfügung. Dafür erhält er vom Kunden eine monatliche oder jährliche Zahlung, je nach Vertrag auch eine Einrichtungsgebühr. Der Anbieter wartet seine Server. Viele Dienstleister bieten zusätzliche Services an. Beispielsweise können Kunden auf vorinstallierte CMS wie WordPress oder Joomla zurückgreifen oder Monitoring- und Analyseprogramme aktivieren. Hochverfügbares Hosting gibt durch verschiedene Sicherheitsmechanismen eine Garantie dafür, dass ein Server maximal ausfallsicher arbeitet.

Welche Arten von Hosting gibt es?

Es existiert eine Vielzahl an Hosting-Optionen, die folgende Liste stellt nur eine kleine Auswahl dar.

  • Gratis Hosting: Einige Dienstleister bieten Kunden die Möglichkeit, ihre eigene Website ohne Kosten zu erstellen. Da diese Lösungen oft nur über eingeschränkte Features und Gestaltungsoptionen verfügen und darüber hinaus Werbung auf der Website eingeblendet wird, sind sie für geschäftliche Auftritte meist keine optimale Lösung.
  • Dedicated Hosting: Der Webhoster stellt dem Kunden einen separaten Server bereit. Der Kunde kümmert sich selbst um alle weiteren Aufgaben inklusive des Monitorings und der Wartung des Servers.
  • Shared Hosting: Der Dienstleister verfügt hierbei über eine gewisse Anzahl an Servern. Anders als beim Dedicated Hosting wird nicht ein Server pro User zur Verfügung gestellt. Vielmehr teilen sich die Benutzer die verfügbaren Ressourcen, mehrere Kunden verwenden denselben Server gleichzeitig.


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