Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

Ratgeber

Die 6 besten und schlechtesten Schriftarten für die Bewerbung

    Die 6 besten und schlechtesten Schriftarten für die Bewerbung

Eignen sich Times New Roman oder Helvetica für das Anschreiben und den Lebenslauf einer Bewerbung? Wir verraten die besten und schlechtesten Schriftarten.

Wir wollen ja nicht oberflächlich sein, aber hin und wieder stimmt es: der erste Eindruck zählt. Vor allem im Rahmen einer Bewerbungsmappe können ein merkwürdiges Layout, unschöne Rechtschreibfehler oder unwichtige Informationen dazu führen, dass die Unterlagen aussortiert werden – insofern Bewerber nicht durch super wichtige, extrem begehrte Fähigkeiten glänzen. Bei der Bewerbung können einige kleine und große Fehler gemacht werden. Heute möchten wir uns mit der Schriftart beschäftigen und euch jeweils sechs Dos und Don'ts kuratieren.

Die besten Schriftarten für eine Bewerbung: Garamond, Helvetica, Georgia und Co.

Die 6 besten Schriftarten für eine Bewerbung – Garamond.
Die 6 besten Schriftarten für eine Bewerbung – Garamond.

Garamond? Die Schriftart dürfte nicht unbedingt jeder in seinem Alltag regelmäßig nutzen. Der Grund warum sie hier auftaucht ist vor allem der, dass sie eine hervorragende Alternative zu Times New Roman ist. Times New Roman ist die beliebteste Schriftart – auch für Bewerbungsschreiben. Wer jedoch vermeiden möchte, dass die eigene Bewerbung sich optisch kaum von den anderen auf dem Tisch des Personalers unterscheidet, der greift zu Garamond.

Die 6 besten Schriftarten für eine Bewerbung – Helvetica.
Die 6 besten Schriftarten für eine Bewerbung – Helvetica.

Helvetica gehört mit Sicherheit zum Adel der Schriftarten und hat es in unserem Alltag zu großen Ruhm gebracht. Verschiedene Unternehmenslogos wie etwa das von BMW kommen verdächtig nah an Helvetica Monospaced Bold heran. Und auch die New Yorker U-Bahn arbeitet mit der Schriftart im Rahmen der Beschilderung. Helvetica hat einen cleanen und zeitgenössischen Look, der dennoch professionell herüberkommt.

Die 6 besten Schriftarten für eine Bewerbung – Georgia.
Die 6 besten Schriftarten für eine Bewerbung – Georgia.

Georgia ist eine weitere Alternative zu Times New Roman. Diese Serifenschrift hat Buchstabenformen mit dickeren Strichen, die es vereinfacht, auch kleinere Schriftgrößen lesen zu können. Zudem sieht sie auf Computerbildschirmen gut aus. Wer also digiale Bewerbungen in Form von Webseiten, Blogposts oder einfach nur PDF-Dokumente per Mail verschickt, liegt mit Georgia auf jeden Fall nicht verkehrt.

Die 6 besten Schriftarten für eine Bewerbung – Cambria.
Die 6 besten Schriftarten für eine Bewerbung – Cambria.

Cambria ist eine Serifenschrift, die ebenfalls auf Computer-Monitoren funktioniert. Als Teil der „Clear-Type-Font“-Sammlung aus Microsoft Office wurde sie sogar extra dafür entwickelt. Der Erfinder der Schriftart Jelle Bosmar betont jedoch, dass sie unter der Prämisse das neue Time New Roman zu werden, designed wurde – und somit auch für Papier geeignet ist. Die robuste Konstruktion und gute Lesbarkeit macht Cambria zu einer guten Wahl für Online- und Printprodukte.

Die 6 besten Schriftarten für eine Bewerbung – Calibri.
Die 6 besten Schriftarten für eine Bewerbung – Calibri.

Obwohl Calibri seit 2007 die Standard-Word-Schriftart ist, ist sie bei weitem nicht so populär wie Arial – das auf unserer Don’t-Liste zu finden ist. Calibri ist serifenlos und somit eine schöne Alternative zu Arial. Wer die Schriftart bei Schriftgröße 12 nutzt, kann bei einer optimalen Länge von 500 bis 750 Wörter einen Lebenslauf verfassen, der über zwei Seiten geht – was optisch viel her macht.

Die 6 besten Schriftarten für eine Bewerbung – Gill Sans.
Die 6 besten Schriftarten für eine Bewerbung – Gill Sans.

Gill Sans wurde in England in den 20er-Jahren entwickelt. Sie gilt als einfache serifenlose Schrift, die leicht lesbar und vor allem in Großbritannien sehr populär ist. Die Schriftart findet sich auf Mac OS und einigen Microsoft-Programmen. Berühmt wurde Gill Sans durch ihren Einsatz im „Keep Calm and Carry On“-Poster, das eine britische Buchhandlung wiederentdeckt und verbreitet hat.

Finde einen Job, den du liebst zum Thema Font, Bewerbung

14 Reaktionen
IllI
IllI

llllllIIIIlllIIIIII||||IIIlllllI. Also echt :(((((

Antworten
Andrzej Wiencek
Andrzej Wiencek

Unter Frutigers Univers Pro würd ich es nicht machen.

Antworten
Emilian
Emilian

Die Screenshots der Schriften sind ja grauenhaft!
Total verpixelte jpg's. Es gibt doch so etwas wie "anti-alias" und SVG's ;)
Als Techie-Zeitschrift oder "digitral pionieers" ist so etwas ziemlich peinlich, finde ich.

Antworten
Andreas Weck

Oder: ziemlich mutig! Alles eine Frage der Perspektive. :D

Gruß, Andreas

Antworten
Ein Leser
Ein Leser

Ich verstehe jetzt nicht was daran "ziemlich mutig" sein soll.

Sieht einfach aus wie von einem Laien erstellt... Vom Inhalt mal ganz zu schweigen.

Andreas Weck

Mut zur Aversion, halt.

E.
E.

»Eine Frage der Perspektive...« / »Mut zur Aversion...«
Jetzt weiß ich mit welchen Antworten man an Jobs kommt, selbst wenn man mal nicht glänzen kann. :D

Georg
Georg

Zum Symbolbild: Diese "Infografik"-ähnlichen Bewerbungen sind im deutschen Sprachraum absolut nicht erwünscht! Ja, sie sehen super aus, verlangen aber von Personalchefs immer ein Umdenken, weil viele Angaben nicht direkt und einfach ersichtlich sind. Vor allem ist es eingebildet und arrogant, seinen Namen prominent zu präsentieren, da in Europa viel eher auf die Berufskenntnisse geschaut wird und diese wichtiger sind.

Antworten
Emilian
Emilian

Das stimmt nicht. Wie man sich bewirbt hängt immer davon ab, WO man sich bewirbt.
Bei der Bank würde ich mich so nicht bewerben :D Aber bei den Kreativen ist diese Art Bewerbung absolut nicht fehl am Platz.

Spreche aus eigener Erfahrung.

Antworten
Erich
Erich

Times New Roman und Arial sind vielleicht 08/15, aber trotzdem nicht Jogginghose, denn eine Jogginghose beim Vorstellungsgespräch wäre ja beinahe schon originell. Mag sein, dass man bei Jobs im Kreativbereich mit sorgfältig ausgewählten Schriftarten bei der Bewerbung Zusatzpunkte bekommen kann, aber bei anderen Jobs sollte es auf solche Kinkerlitzchen nicht ankommen.
Da würde ich lieber auf korrekte Grammatik achten, auf Übersichtlichkeit und Vollständigkeit.

Antworten
matze
matze

needs more pixel

Antworten
Günter Exel

Die 3 schlechtesten Ideen für einen Artikel über die 6 besten und schlechtesten Schriftarten für die Bewerbung:
– Alle Fonts in einem Bold- oder Black-Schrifschnitt abzubilden
– Statt der Serifenschrift Garamond die Sans Serif Gill Sans darzustellen
– Die Futura in einem Condensed-Schriftschnitt abzubilden

Antworten
Thomas Loschen
Thomas Loschen

Der erste Screenshot zeigt keine Garamond, sondern die Gill Sans!

Antworten
Andreas Weck

Danke für den Hinweis. Da haben wir im Eifer des Gefechts einen Fehler gemacht. Gruß, Andreas

Antworten

Melde dich mit deinem t3n-Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Abbrechen