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Typografie: Die 5 besten und schlechtesten Schriftarten für eine Bewerbung

Typografie: Die 5 besten und schlechtesten Schriftarten für eine Bewerbung

Eignen sich Times New Roman oder Helvetica für das Anschreiben und den Lebenslauf deiner Bewerbung? Die Antwort wird dich überraschen! Die fünf besten und schlechtesten Schriftarten haben wir hier aufgeführt.

Typografie: Die 5 besten und schlechtesten Schriftarten für eine Bewerbung

Wir wollen ja nicht oberflächlich sein, aber hin und wieder stimmt es: der erste Eindruck zählt! Vor allem im Rahmen einer Bewerbungsmappe können ein merkwürdiges Layout, unschöne Rechtschreibfehler oder unwichtige Informationen dazu führen, dass die Unterlagen aussortiert werden – insofern man nicht durch super wichtige, extrem begehrte Fähigkeiten glänzen kann, die kaum ein anderer Bewerber mitbringt. Bei der können einige kleine und große Fehler gemacht werden.

Heute möchten wir uns einmal mit der beschäftigen. Das Team der DesignSchool hat dazu einige Tipps gegeben, von denen wir jeweils fünf Dos und Don'ts kuratieren möchten.

Die besten Schriftarten für eine Bewerbung: Garamond, Helvetica, Georgia, Cambria und Calibri

Die 5 besten Schriftarten für eine Bewerbung – Garamond.
Die 5 besten Schriftarten für eine Bewerbung – Garamond.

Garamond? Die Schriftart dürfte nicht unbedingt jeder in seinem Alltag regelmäßig nutzen. Der Grund warum sie hier auftaucht ist vor allem der, dass sie eine hervorragende Alternative zu Times New Roman ist. Times New Roman ist die beliebteste Schriftart – auch für Bewerbungsschreiben. Wer jedoch vermeiden möchte, dass die eigene Bewerbung sich optisch kaum von den anderen auf dem Tisch des Personalers unterscheidet, der greift zu Garamond.

Die 5 besten Schriftarten für eine Bewerbung – Helvetica.
Die 5 besten Schriftarten für eine Bewerbung – Helvetica.

Helvetica gehört mit Sicherheit zum Adel der Schriftarten und hat es in unserem Alltag zu großen Ruhm gebracht. Verschiedene Unternehmenslogos wie etwa das von BMW kommen verdächtig nah an Helvetica Monospaced Bold heran. Und auch die New Yorker U-Bahn arbeitet mit der Schriftart im Rahmen der Beschilderung. Helvetica hat einen cleanen und zeitgenössischen Look, der dennoch professionell herüberkommt.

Die 5 besten Schriftarten für eine Bewerbung – Georgia.
Die 5 besten Schriftarten für eine Bewerbung – Georgia.

Georgia ist eine weitere Alternative zu Times New Roman. Diese Serifenschrift hat Buchstabenformen mit dickeren Strichen, die es vereinfacht, auch kleinere Schriftgrößen lesen zu können. Zudem sieht sie auf Computerbildschirmen gut aus. Wer also digiale Bewerbungen in Form von Webseiten, Blogposts oder einfach nur PDF-Dokumente per Mail verschickt, liegt mit Georgia auf jeden Fall nicht verkehrt.

Die 5 besten Schriftarten für eine Bewerbung – Cambria.
Die 5 besten Schriftarten für eine Bewerbung – Cambria.

Cambria ist eine Serifenschrift, die ebenfalls auf Computermonitoren funktioniert. Als Teil der „Clear-Type-Font“-Sammlung aus Microsoft Office wurde sie sogar extra dafür entwickelt. Der Erfinder der Schriftart Jelle Bosmar betont jedoch, dass sie unter der Prämisse das neue Time New Roman zu werden, designed wurde – und somit auch für Papier geeignet ist. Die robuste Konstruktion und gute Lesbarkeit macht Cambria zu einer guten Wahl für Online- und Printprodukte.

Die 5 besten Schriftarten für eine Bewerbung – Calibri.
Die 5 besten Schriftarten für eine Bewerbung – Calibri.

Obwohl Calibri seit 2007 die Standard-Word-Schriftart ist, ist sie bei weitem nicht so populär wie Arial, das auf unserer Don’t-Liste zu finden ist. Calibri ist serifenlos und somit eine schöne Alternative zu Arial. Wer die Schriftart bei Schriftgröße 12 nutzt, kann bei einer optimalen Länge von 500 bis 750 Wörter einen Lebenslauf verfassen, der über zwei Seiten geht – was optisch viel her macht.

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17 Antworten
  1. von Sebastian Düvel am 11.06.2015 (13:49 Uhr)

    Also Arial kann man ruhig nehmen, kann doch eh niemand von Helvetica unterscheiden. :-) Außer der Personaler ist Typonerd.

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  2. von Saenic am 11.06.2015 (14:20 Uhr)

    Der Artikel scheint, als ob er von gestern wäre. Wenn man schon Schriftarten erwähnt, dann nur die zu nennen, die auf Windows PCs vorinstalliert sind, ist ziemlich blöd. Heutzutage gibt es so viele freie Schriftarten, die seriös wirken und sich trotzdem von dem hier erwähnten Einheitsbrei unterscheiden.

    Ich hab meine Bewerbung in nem komplett eigenen Layout gemacht. Als Schriftarten hab ich Oswald und Open Sans verwendet, die man bei Google Fonts findet.

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  3. von Johnny am 11.06.2015 (14:50 Uhr)

    Mir wäre neu, dass z.B. Helvetica auf Windows-Systemen vorinstalliert ist... dann ist bei meinen Systemen aus den vergangenen Jahren immer was schief gelaufen...

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  4. von Saenic am 11.06.2015 (14:56 Uhr)

    Wow ein Troll... die einzige Schriftart erwähnen, die nicht dabei ist... trotzdem bleibt die Aussage gültig. Es sind bekannte Standardschriftarten, die hier erwähnt werden. Stattdessen hätte man von den tausenden freien Schriftarten welche auflisten können.

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    • von Christopher am 15.06.2015 (11:15 Uhr)

      Garamond ist ebenfalls nicht auf Windows vorinstalliert. Was mich am Artikel viel mehr stört, ist die Tatsache, dass der Artikel 1:1 aus dem Englischen kopiert wurde aber keine Quelle angegeben ist ...

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      • von Andreas Weck am 15.06.2015 (11:18 Uhr)

        Das stimmt leider. Ich hab das "Via" am Ende vergessen. Hole ich direkt nach. Danke für den wichtigen Hinweis, Christopher!

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      • von Andreas Weck am 15.06.2015 (11:22 Uhr)

        Aufgrund meiner Blödheit habe ich mich dazu entschieden direkt im Anreißer-Text zu verlinken – nicht erst am Ende. Passiert hoffentlich nicht wieder... Danke nochmal!

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  5. von Atilla W. am 11.06.2015 (18:53 Uhr)

    Ich setze auf Webdings und Wingdings. Alternativ kann ich eine Bewerbung in Courier mit hardcoded HTML empfehlen.

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  6. von Johnny am 11.06.2015 (19:04 Uhr)

    Nein, das ist vielmehr die einzige Schriftart, bei der ich es sicher wusste... die habe ich explizit schon mal gesucht und eben nicht gefunden. Weniger Schublade bitte.

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  7. von Pete am 12.06.2015 (08:46 Uhr)

    Aber t3n benutzt doch auch Comic Sans??

    http://comicsans.de/?url=http%3A%2F%2Ft3n.de%2F

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  8. von Harald am 12.06.2015 (09:41 Uhr)

    Kleiner Hinweis: Comic Sans ist GENERELL verboten - als Comicfont in einer Bewerbung sowieso, aber eben auch dort, wo solche Art von Schrift sinnvoll wäre: Es ist eben ein außerordentlich schlechter Comicfont! Es gibt auch viele gute - aber dafür muss man eben mal recherchieren und nicht immer nur den Schriftartenmüll einer Windows-System- oder Office-Installation durchsehen ... In diesem Sinne ist auch der Hinweis von Saenic völlig korrekt.

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  9. von Anne am 12.06.2015 (19:59 Uhr)

    Also ich nutze sehr gerne Segoe UI - in so ziemlich allen Erscheinungsformen.

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  10. von Karl-Heinrich Bruckschen am 14.06.2015 (12:50 Uhr)

    Schöner Beitrag, der ja auch einiges Interesse findet. Abgesehen von der Frage nach weiteren, noch schöneren oder noch schlimmeren Schriftarten, stellt sich mir die Frage, ob die Schriftart wirklich eine Auswirkung auf den Erfolg einer Bewerbung hat.

    Gibt es dazu irgendwelche Befragungen unter Personalentscheidern? In meiner Praxis ist noch nie eine Bewerbung auf Grund der Schriftart abgestuft worden.

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    • von Martin Pesch am 16.06.2015 (14:39 Uhr)

      Sicher nicht bewusst, aber das Hirn spielt da schon mal ganz tief unten mit. So mit unbewussten Verknüpfungen zu unbewusst abgespeicherten Texten, Erlebnissen etc.

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  11. von McSebi am 06.08.2015 (15:16 Uhr)

    Und was ist mit Wingdings oder Webdings? Kann man damit gut Bewerbungen schreiben?

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