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Ratgeber

Diese wichtige Info vergessen Bewerber im Lebenslauf immer wieder

Ein aussagekräftiger Lebenslauf entscheidet, ob ein Bewerber zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird. (Foto: Shutterstock-Flamingo Images)

Einen aussagekräftigen Lebenslauf zu formulieren stellt viele Bewerber vor eine große Herausforderung. Oft vergessen sie dabei wichtige Informationen. Eine fehlende Angabe ist besonders ärgerlich.

Ein aussagekräftiger Lebenslauf entscheidet in der Regel, ob ein Bewerber zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird oder nicht. Experten zufolge sollte das Dokument deshalb nicht länger als zwei Seiten sein. Die Folge ist, dass viele Jobsuchende deshalb Informationen aussortieren, die sie für kaum relevant halten. Doch das kann auch nach hinten losgehen. Gerade wer schon viele Jobs in seinem Arbeitsleben innehatte, sucht nach Möglichkeiten, die Platz einsparen. Personaler ärgert es vor allem, wenn ein Bewerber zwar die Jobtitel und bisherigen Arbeitgeber, jedoch nicht die damit verbundenen Aufgaben auflistet.

Angaben im Lebenslauf: Jobtitel und bisherige Arbeitgeber reichen nicht aus

Ein aussagekräftiger Lebenslauf ist die Eintrittskarte zum Vorstellungsgespräch. (Foto: Shutterstock-Flamingo Images)

Das Problem kennt auch Celeste Joy Diaz. Als Personalchefin für Universitätsprogramme bei Amazon hat sie schon viele Lebensläufe gelesen. „Jobtitel sind gut, aber wir wollen verstehen, an welchem Projekt ihr gearbeitet habt, welchen Umfang die Projekte hatten, und was ihr dafür getan habt, eure Aufgaben erfolgreich zu erledigen“, verrät sie gegenüber Business Insider. Sie plädiert deshalb dafür, konkret zu nennen, welche Aufgaben sich hinter dem Jobtitel verstecken. Jobsuchende sollen die Projekte beschreiben und angeben, was sie beigesteuert haben, damit sie erfolgreich wurden. Oder auch, welche Ziele man persönlich erreicht hat.

„Mich interessieren die Auswirkungen eurer Arbeit viel mehr als euer Jobtitel.“

Wer beispielsweise in einer Führungsposition tätig war, könnte ausformulieren, wie sich der Umsatz verändert hat, ohne dabei allzu sensible Daten freizugeben. Ein möglicher Satz könnte lauten: „Als Business-Stratege habe ich an der Repositionierung der Marke und der Veränderung des Geschäftsmodells mitgearbeitet. Die Einführung von Provisionen hat den Umsatz binnen eines Jahres um 150 Prozent erhöht.“ Sätze wie diese zeichnen ein deutliches Bild des Bewerbers und seiner damaligen Aufgaben. Zudem sorgen derartige Informationen für guten Gesprächsstoff im Vorstellungsgespräch.

„Bewerber nehmen sich vielleicht nicht genug Zeit, um über die Bedeutung der Arbeit nachzudenken, die sie geleistet haben“, sagte Celeste Joy Diaz weiter. Dass Bewerber für Google, die New York Times oder eine andere Firma mit großem Namen gearbeitet haben, sei zwar beeindruckend, so die Amazon-Managerin, jedoch sagen derartige Namensnennung nicht wirklich etwas darüber aus, was ein Talent bei dem Unternehmen geleistet habe. „Mich interessieren die Auswirkungen eurer Arbeit in einer Bewerbung viel mehr als nur euer Jobtitel“, verrät die Expertin. Bewerber sollten das beherzigen.

Übrigens, viele Informationen in unserem Lebenslauf geben wir nur aus Gewohnheit an oder „weil man das halt so macht“. Das ist nicht immer gut: Wir sagen euch, welche Angaben ihr besser weglasst. Lest auch: Lebenslauf ausmisten – diese Infos können raus

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