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Whatsapp-Alternativen: Das können Telegram, Threema, Wire und Co.

    Whatsapp-Alternativen: Das können Telegram, Threema, Wire und Co.
(Foto: Jan Persiel / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA )

Whatsapp ist der Messenger-King, dennoch hagelt es immer wieder Kritik. Wir haben daher Whatsapp-Alternativen gesammelt, die einen ähnlichen Funktionsumfang bieten und allerhand Potenzial haben.

Whatsapp ist Marktführer – mit Abstand

Whatsapp gehört wohl unbestritten zu den beliebtesten Messenger-Apps auf dem Markt – und zwar plattformübergreifend. In nahezu allen App-Stores der mobilen Betriebssysteme liegt die Anwendung auf den vordersten Rängen. Entsprechend hoch beziffert sich auch die Anzahl an Nachrichten, die über die Server des Dienstes gehen. Nach Angaben des Unternehmens – Stand April 2014 – werden 64 Milliarden Nachrichten pro Tag verschickt. Diese Zahl dürfte mittlerweile mit Sicherheit noch höher liegen, leider hat Whatsapp seitdem keine konkreten Zahlen veröffentlicht.

WhatsApp: weit verbreitet, aber nur mäßig beliebt – gewissermaßen ein notwendiges Übel (Foto: Shutterstock)
WhatsApp: Weit verbreitet, aber nur mäßig beliebt – gewissermaßen ein notwendiges Übel. (Foto: Shutterstock)

Vor allem die einfache Handhabung und das simple Anmeldeverfahren scheinen den Erfolg des Dienstes maßgeblich begünstigt zu haben. Um Whatsapp zu nutzen, muss der Messenger lediglich aus dem App-Store geladen werden – die Anmeldung erfolgt über die eigene Telefonnummer. Der Service gleicht automatisch die gespeicherten Rufnummern mit der eigenen Datenbank ab. Schon ist es möglich, sich mit seinen Kontakten per Whatsapp auszutauschen. Nicht von ungefähr hat Facebook 16 Milliarden US-Dollar für den Messenger ausgegeben.

Trotz seiner weiten Verbreitung ist das Messaging-Tool hochumstritten. In Tests der der Stiftung Warentest schneidet es grundsätzlich nicht gut ab. Sowohl 2014 als auch im Test 2015 (hinter Paywall) lag Whatsapp im unteren Mittelfeld. Seitdem hat Whatsapp eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung eingeführt und hat sich damit zu einem der sichersten Messenger am Markt gemausert. Nichtsdestotrotz sammelt das Unternehmen eure Telefonnummern und Metadaten und gibt sie an den Mutterkonzern Facebook weiter. Immerhin habt ihr die Möglichkeit, euch dagegen zu wehren, dass eure Daten zu Werbezwecken genutzt werden.

Wer sich für sein Umfeld nach einer Alternative umsehen will, wird in unserer Übersicht womöglich fündig. Die von uns aufgeführten Messenger bieten einen ähnlichen Funktionsumfang und werden für eine breite Basis an Plattformen angeboten.

Telegram: Multi-Messenger mit wachsender Nutzerbasis

Die WhatsApp-Alternative Telegram erfreut sich wachsender Beliebtheit. (Bild: Telegram)
Die Whatsapp-Alternative Telegram erfreut sich wachsender Beliebtheit. (Bild: Telegram)

Ein Mitte 2013 gestarteter Dienst namens Telegram schreibt sich auf die Fahne, hochgradig verschlüsselt zu sein, was insbesondere in Zeiten von NSA und PRISM ein populäres Feature darstellt. Laut den Entwicklern Pavel und Nikolai Durov können sowohl Textnachrichten, Fotos, Videos und Dokumente (wie DOC-, ZIP-, MP3-Dateien und mehr) versendet werden, die bis zu 1,5 Gigabyte groß sind. Auch das Erstellen von Gruppenchats wird unterstützt – bis zu 1.000 Kontakte können einer Gruppe hinzugefügt werden. Im Unterschied zu Whatsapp werden Daten in der Cloud gespeichert, sodass Konversationen über mehrere Geräte hinweg synchronisiert werden können. Durch das Feature „Secret Chat“ haben die Entwickler gar eine Art Snapchat-artige Funktion integriert: Mit dieser lassen sich Nachrichten mit einem Verfallsdatum versehen, sodass sie sich nach vorgegebener Zeit selbst zerstören. Offizielle Clients gibt es für iOS und Android, inoffizielle stehen auch für Desktoprechner zum Download zur Verfügung. Letzteres ist möglich, da die Entwickler Teile des Codes Open Source anbieten und APIs bereitstellen.

Neueste Telegram-Features sind Sticker und Bots.

Im Februar 2016 gab das Unternehmen an, mittlerweile 100 Millionen aktive Nutzer pro Monat zu haben. Die Nutzerbasis ist damit zwar bei Weitem nicht so groß wie die von Whatsapp, aber dennoch beachtlich. Der Dienst steht jedoch nicht ganz ohne Kritik dar: Zum einen wird die Verschlüsselung kritisiert, da sie im Unterschied zum quelloffenen Signal-Protokoll von Open Whisper Systems proprietär ist und nicht offengelegt werden wird, zum anderen weiß niemand, wo das Unternehmen hinter Telegram überhaupt sein Büro hat. Das Ganze besitzt einen gewissen unseriösen Anstrich.

Telegram Messenger
Telegram Messenger
Entwickler: Telegram LLC
Preis: Kostenlos
Telegram
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Threema: Sicherer Messenger aus der Schweiz

Threema gilt als eine sichere WhatsApp-Alternative. (Bild: Threema)
Threema gilt als eine sichere Whatsapp-Alternative. (Bild: Threema)

Die Themen Sicherheit und Datenschutz werden bei vielen Messaging-Apps leider immer noch kleingeschrieben, auch wenn einige diesbezüglich schon nachgelegt haben. Threema war einer der ersten Messenger, bei denen die Sicherheit höchste Priorität hatte. Das Schweizer Unternehmen hinter dem Produkt versichert, dass die komplette Kommunikation zwischen den Teilnehmern von Anfang bis Ende verschlüsselt übertragen wird. Damit soll es weder für den Betreiber, noch für unbefugte Dritte die Möglichkeit geben, mitzulesen. Die Anwendung, mit der Textnachrichten, Fotos, Videos und der eigene Standort verschickt werden können, gibt es sowohl für iOS als auch für Android.

Threema
Entwickler: Threema GmbH
Preis: 2,99 €
Threema
Entwickler: Threema GmbH
Preis: 2,99 €
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Signal: Edward Snowdens erste Wahl

Signal verspricht sichere Kommunikation. (Foto: Open Whisper Systems)
Signal verspricht sichere Kommunikation. (Foto: Open Whisper Systems)

Die App Signal von Open Whisper Systems steht für Android und iOS zur Nutzung bereit und ist der Messenger der Wahl von Whistleblower Edward Snowden. Der Messenger besitzt eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, die quelloffen entwickelt wird. Mit dem Messenger könnt ihr Textnachrichten und abhörsichere Telefonate führen. Die Verschlüsselung von Whatsapp sowie der verschlüsselten Nachrichten-Option von Googles Allo-Messenger basiert übrigens auch auf dieser Technologie.

Der Funktionsumfang ist zwar nicht so hoch wie bei anderen Messengern, dafür kann man sicher sein, dass kein Dritter mitlesen kann.

Signal - Private Messenger
Preis: Kostenlos
Signal – Sicherer Messenger
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Wire: Hübscher Multi-Messenger mit Servern in Europa

Wire Messenger. (Bild: Wire)
Wire Messenger. (Bild: Wire)

Ein relativ neuer Player auf dem Messenger-Markt ist das Berliner Unternehmen Wire Swiss, das mit seinem Wire-Messenger unter anderem gegen den Platzhirsch Whatsapp antreten will. Der Messenger basiert auf dem WebRTC-Protokoll und ist optisch ansprechend gestaltet. Neben Schriftnachrichten und GIFs unterstützt die Anwendung auch der Versenden von Sprachnachrichten in HD-Qualität, die allesamt Ende-zu-Ende-verschlüsselt sind. Gruppenchats mit bis zu 128 Teilnehmern sind außerdem möglich. Wire Swiss, das seinen Hauptsitz in der Schweiz hat, betont, dass alle Server in der EU verortet sind.

Der Messenger kann mit iOS-, Android-, Windows- und OS-X-Geräten genutzt werden – oder mit einem aktuellen Browser (Chrome, Firefox, Opera). Finanziell unterstützt wird das Unternehmen übrigens von Skype-Mitbegründer Janus Friis. Erfreulich: Im Juli hat das Unternehmen den kompletten Quellcode der App auf Github veröffentlicht.

Wire — Private Messenger
Entwickler: Wire Swiss GmbH
Preis: Kostenlos
WIRE - Privater Messenger
Entwickler: Wire Swiss GmbH
Preis: Kostenlos
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Skype: Der Klassiker

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Nicht unumstritten, aber wie Whatsapp ein notwendiges Übel. (Bild: Microsoft)

Skype wird den meisten unserer Leser bekannt sein. Der Klassiker unter den Messenger-Diensten bietet sowohl einen Textchat als auch die berühmte Anruf- und Videochatfunktion. Zudem ist es möglich, Dokumente, Fotos und dergleichen zu versenden. Entsprechende Apps gibt es sowohl für Android, iOS, Windows Phone als auch für Macs und Windows-Rechner.

Das Schreiben von Nachrichten ist kostenlos, Videochats ebenso – vorausgesetzt, ihr seid im WLAN-Netz eingeloggt. Außerdem könnt ihr gegen Gebühr weltweit in Fest- und Mobilfunknetze telefonieren. Das Schreiben von SMS-Nachrichten auf Feature-Phones ist gegen geringe Kosten ebenso möglich.

Skype für iPhone
Skype für iPhone
Preis: Kostenlos*

Skype
Entwickler: Skype
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KakaoTalk: Wachsender Messenger

whatsapp-alternative-kakaotalk
KakaoTalk verfügt über eine breite Nutzerbasis – in Südkorea. Das Unternehmen will allerdings weiter wachsen. (Bild: KakaoTalk)

Der Dienst mit dem leckeren Namen ist vor allem in Südkorea weit verbreitet und zählt nach eigenen aktuellen Angaben insgesamt über 140 Millionen Nutzer (Stand: Mai 2014) – ein Großteil ist allerdings im Heimatland des Dienstes verortet. Auch KakaoTalk bietet Apps für einen Großteil der verfügbaren mobilen Plattformen, von iOS, Android über Windows Phone zu BlackBerry und Bada ist alles vertreten.

Der Funktionsumfang von KakaoTalk lässt kaum Wünsche offen. Es können Textnachrichten, Fotos, Videos und Sprachnachrichten verschickt werden. Der Service versendet Nachrichten über eine sichere SSL-Verbindung. Per Secret-Chat-Option ist auch das Versenden via Ende-zu-Ende-Kommunikation möglich.

KakaoTalk Messenger
KakaoTalk Messenger
Entwickler: Kakao Corp.
Preis: Kostenlos*
KakaoTalk: Free Calls & Text
Entwickler: Kakao Corporation
Preis: Kostenlos*
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  • KakaoTalk: Free Calls & Text Screenshot
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Hike: Klein, aber nicht uninteressant

Hike: WhatsApp-Alternative für iOS, Android und Windows Phone. (Bild: Hike)
Hike: Whatsapp-Alternative für iOS, Android und Windows Phone. (Bild: Hike)

Hike ist 2012 gestartet und ebenfalls ein relativ neuer Player im Messenger-Milieu. Er will selbstredend auch als direkter Konkurrent gegen Whatsapp antreten und muss sich in Sachen Funktionsumfang keineswegs verstecken. Hike beherrscht Gruppenchats sowie das Versenden von Sprach-, Video- und Bildnachrichten. Der Messenger bietet hingegen nur eine 128-bit-SSL-Verschlüsselung. Hike-Apps gibt es für Android, iOS sowie Windows Phone, Symbian und Blackberry.

hike messenger
Preis: Kostenlos

hike messenger
Entwickler: Hike Ltd.
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Facebook-Messenger: Der zweitgrößte Messenger

Facebook-Messenger: Mit diesen Tricks umgehst du den App-Zwang. (Grafik: Yeamake / Shutterstock.com)
Facebook-Messenger: Fast so beliebt wie Whatsapp. (Grafik: Yeamake / Shutterstock.com)

Auch wenn Facebook Besitzer von Whatsapp ist, darf der zweite Chat-Client des größten sozialen Netzwerks in unserer Übersicht nicht fehlen. In Anbetracht der weiten Verbreitung Facebooks kann der Messenger auch als heißer SMS-Konkurrent betrachtet werden. Die App unterstützt neben dem Senden von Nachrichten auch Gruppen- und Videochats, Sprachnachrichten, sowie das Teilen von Fotos und anderen Medien.

Der Facebook-Messenger wird im Unterschied zu Whatsapp immer mehr zu einer Plattform für Unternehmen ausgebaut. Über den Messenger  ist es in den USA seit geraumer Zeit möglich, ein Uber zu bestellen, außerdem wurden dem Messenger Bots verpasst. Wie Whatsapp ist auch der Facebook-Messenger umstritten – er hat bei der Stiftung Warentest auch nur die Note „ausreichend“ erhalten. Im Juli hat Facebook angekündigt, in den Facebook-Messenger eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zu integrieren – allerdings vorerst nur testweise. Wer Whatsapp aufgrund der im August 2016 angekündigten Datenübermittlung an Facebook den Rücken kehren will, dürfte auch mit dem Facebook Messenger nicht glücklich werden.

Messenger
Messenger
Entwickler: Facebook, Inc.
Preis: Kostenlos

Messenger
Entwickler: Facebook
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BBM 2.0: Blackberry für alle

Blackberry hat mit seinem BBM 2.0 einen eigenen plattformübergreifenden Messenger im Angebot. (Bild: Blackberry)
Blackberry hat mit seinem BBM 2.0 einen eigenen plattformübergreifenden Messenger im Angebot. (Bild: Blackberry)

Seitdem es dem Hersteller für Business-Phones milde gesagt nicht mehr so sonderlich gut geht, versucht dieser neue Wege einzuschlagen, um weiterhin im Gespräch zu bleiben. Eine dieser Lösungen ist die Verbreitung des eigenen, bisher nur auf BlackBerry-Geräten zum Einsatz kommenden Messengers über verschiedene Plattformen hinweg. Der sogenannte BlackBerry Messenger liegt mittlerweile in Version 3.0 vor und hat allerlei interessante Funktionen zu bieten. Denn neben dem üblichen Versenden von Nachrichten an einzelne Kontakte oder Gruppen von bis zu 30 Personen, dem Übertragen von Daten wie Fotos, Videos und dem Hinterlassen von Sprachnachrichten.

Beispielsweise unterstützt der Messenger ab Version 2.0 kostenlose Sprachanrufe zwischen BBM-Kontakten, ferner können Daten aus dem Cloudspeicher Dropbox empfangen und verschickt werden. Darüber hinaus können Nutzer des Dienstes ihren Standort in Echtzeit à la Glympse für einen Zeitraum von 30 Minuten mit Kontakten teilen. Clients stehen für iOS, Android und selbstredend BlackBerry-Geräte zur Verfügung.

BBM
BBM
Entwickler: BlackBerry Limited
Preis: Kostenlos*

BBM
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Google Hangouts: Gut, kommt aber nicht hinterher

google-hangouts
Googles Hangouts-Messenger ist bequem in der Nutzung, aber bei weitem nicht so beliebt und sicher wie Whatsapp. (Bild: Google)

Auch Google besitzt mit Hangouts einen eigenen Messenger. Dieser wurde im Zuge der dreieinhalbstündigen Keynote der Google I/O 2013 präsentiert, mit dem sich das Messenger-Wirrwarr im Googleversum in Wohlgefallen auflösen sollte. Bis zum Release von Hangouts gab es aus dem Hause Google diverse Messaging-Dienste wie Google Voice, Google Talk, Google+ Messenger und Google+ Hangouts. Diese sind jetzt unter Hangouts vereint. Mithilfe dieses Dienstes können Gruppen- und Einzelchats – sowohl auf Text- als auch Videobasis – durchgeführt werden. Google bietet Clients für Android, iOS und Chrome an, die allesamt synchron gehalten werden – startet man beispielsweise eine Konversation am PC, kann man sie problemlos an seinem Smartphone oder einem anderen Gerät weiterführen, sofern der Client installiert und man mit seinen Kontaktdaten angemeldet ist. Demnächst wird Google mit Allo einen weiteren Messenger ins Rennen schicken – einen ersten Blick auf Allo erhaltet ihr im folgenden Artikel.

Hangouts
Entwickler: Google, Inc.
Preis: Kostenlos

Hangouts
Entwickler: Google Inc.
Preis: Kostenlos
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Wickr: Kostenloser Messenger mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Die Whatsapp-Alternative Wickr wird von Fsociety in der Hackerserie Mr. Robot genutzt. (Bild: Wickr)
Die Whatsapp-Alternative Wickr wird von Fsociety in der Hackerserie Mr. Robot genutzt. (Bild: Wickr)

Wickr ist ein weiterer kostenloser Messenger mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, der für diverse Plattformen angeboten wird. Laut Entwickler gibt es Apps für Android, iOS sowie für Windows, OS X und Linux. Der Messenger ermöglicht den Austausch verschlüsselter Text-, Sprach- und Video-Nachrichten und bietet die Möglichkeit, diese á la Snapchat mit einem Verfallsdatum zu versehen. Interessant: Wickr entfernt vor dem Versand die Metadaten aus verschickten Bildern und Videos – Metadaten enthalten unter anderem Ort und Zeit einer Aufnahme.

Der Messenger erfährt aktuell ein Mehr Aufmerksamkeit durch die Nutzung in der Hacker-Serie Mr. Robot – ein Leser hatte uns in den Kommentaren indes schon 2014 auf die App aufmerksam gemacht.

Wickr Me - Secure Messenger
Entwickler: Wickr Inc
Preis: Kostenlos
Wickr
Entwickler: Wickr, LLC
Preis: Kostenlos

Fazit

Wie an dieser noch lange nicht vollständigen Übersicht an Multi-Messengern zu sehen ist, ist die Auswahl an Whatsapp-Alternativen auf dem Markt gar nicht mal so gering. Die Frage, welchen man davon nun verwenden soll, ist nicht leicht zu beantworten. Viele bieten den nahezu gleichen Funktionsumfang wie Whatsapp, manche haben sogar mehr auf dem Kasten. Woran es aber zumeist fehlt, sind die Freunde und Kontakte, die zumeist ausschließlich Whatsapp nutzen. Und diese dazu zu bringen, sich einen weiteren Messenger zu installieren und ihn auch noch zu verwenden, dürfte oft schwer fallen, denn die meisten Nutzer bewegen sich gerne in ausgetretenen Pfaden beziehungsweise vertrauten Apps. Hier hilft nur, gute Überzeugungsarbeit zu leisten.

Aber warum sollte man sich auf einen einzigen Kanal begrenzen? Ich persönlich setze auf einen Reigen von Apps, über die ich mit anderen in Verbindung bleibe, Whatsapp verwende ich nur, wenn es sein muss. Stattdessen setze ich auf eine Kombination aus Twitter, Hangouts und den Facebook Messenger. Skype nutze ich beispielsweise nur beruflich. Das Versenden einer SMS kommt höchstens einmal im Jahr vor.

Welche Whatsapp-Alternativen setzt ihr ein, welche sollten aus eurer Sicht noch in unsere Übersicht aufgenommen werden?

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80 Reaktionen
Martin
Martin

Einen anderen Messenger als Whatsapp zu benutzen macht doch immer nur dann sinn wenn er der Datenschutz bei der anderen App besser ist.
Wer Skype, Facebook Messenger, Telegram oder Hangouts an Stelle von Whatsapp benutzt verschlechtert sich doch.
Selbst Threema ist nicht wirklich besser.

Eine alternative müsste:
- ebenfalls ende-zu-ende verschlüsseln
- quelloffen sein
- kein geschlossenes Netzwerk sein

Da bleibt nur noch XMPP beispielsweise conversations oder kontalk das auch mit XMPP komaptibel ist. Aber das benutzt halt wirklich keiner. Daher bleibts bei Whatsapp, und das ist auch gut so.
Denn die vermeintlichen alternativen sind meistens noch schlechter.

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Twittelatoruser
Twittelatoruser

Threema ist besser. Es verschleiert potentiell die Metadaten sogar besser als Signal. Threema und Signal sind natürlich Ende-zu-Ende verschlüsselt (ignorierst du absichtlich meinen Beitrag?). Signal ist quelloffen (weil du den Begriff "Opensource" scheinbar nicht verstehst). Wie offen ein Netzwerk ist, ist *piep*egal, solange die Nachrichten mit guter Schlüsselstärke Ende-zu-Ende verschlüsselt sind. Wenn eine Nachricht Ende-zu-Ende verschlüsselt ist, dann kann im Netzwerk passieren, was es will, solange die Nachricht vom Versender den Empfänger zeitnah erreicht. Threema legt es wohl absichtlich nicht den Server offen dar mit App als quelloffen, damit sie sicherlich Trittbrettfahrer ihnen möglicherweise notwendige Einnahmen nicht stehlen können. Schließlich kostet die Entwicklung des Messengers auch einiges an Geld, die auch kostenlos für neue Betriebssysteme aktualisiert und angepasst werden und zudem auch zusätzliche Funktionen bekommen, und nicht nur der Betrieb der Server.

Ich weiß noch nicht, was diese mit genirischen Begriffen bezeichneten "Conversations" und "Kontalk" sind (Letzteres ein IRC-Chat-Client in KDE?). Aber wenn sie alle das Protokoll XMPP benutzen, dann ist mir das durchaus etwas bekannt. XMPP ist uralt und die versuchten nie Metadaten zu verschleiern, was Signel etwas kann und Threema kann dies potentiell sogar vollständig, falls die Nutzerzahl nicht zu gering ist. Blöd ist, dass Threema nicht genug kommuniziert, dass man die Threema ID für ein Telefonwechsel oder Zurücksetzen oder Wiederherstellung aus dem Backup sichern sollte. In meiner Kontaktliste habe ich 12 Threema-Nutzer, wo leider zwei inzwischen vermutlich für immer Karteileichen sind.

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Twittelatoruser
Twittelatoruser

Wie ich schon mehrfach erwähnte, scheint nur Threema oder Signal gut zu sein Das meint auch die Süddeutsche Zeitung ( http://www.sueddeutsche.de/digital/threema-und-signal-das-sind-die-beiden-besseren-alternativen-zu-whatsapp-1.2721971 ).
Da ich mich mit Signal weniger auskannte als mit Threema, finde ich es interessant dort zu lesen, dass über Signal "öffentlich" erfährt, wann man wie lange mit einem Signal-Server kommuniziert, aber nicht unbedingt mit wem, wenn es genug andere Leute zu einer ähnlichen Zeit ähnlich lange mit dem Signal-Server kommunizieren. Da es OpenSource ist, kann man es (mit ausreichenden Programmierkenntnissen und Wissen in diesem Fachbereich) theoretisch einigermaßen komplett überprüfen. 100%ig ist dies nicht möglich, weil die Apps im AppStore und in Play nicht nur kompiliert sind, sondern auch mit dem Zertifikat für die Verkaufsplattformen versehen ist. Aber durch binäre Ähnlichkeiten kann man laut Heise (sehr guter IT-Verlag) bei einem gewissen Grad an Ähnlichkeit aufzeigen, dass das Kompilierte zu einer gewissen Wahrscheinlichkeit dem Sourcecode entspricht.
Threemas Server stehen dagegen in der Schweiz und wegen dem Schweizer Recht ist dies sicherer als in USA oder DE. In USA kann die NSA NSLs ausstellen (also US-Unternehmen zur Verschwiegenheit verpflichten und auffordern, dass sie die Daten auf ihren Server der NSA geben) und in DE kann das BKA die Server beschlagnahmen. Dies alles ist in der Schweiz nicht möglich. Der Staat darf nicht ohne Erlaubnis Einsicht in die Server nehmen. D.h., potentiell kann Threema sogar eigentlich alle Metadaten verheimlichen (Theorie: Wenn Threema-Server zum Versenden kontaktiert, verschlüsselt man die verschlüsselte Nachricht noch einmal. Dann ist auch keine Korrelation zwischen eingehenden und ausgehenden Nachrichten möglich (außer mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit, die aber gering wird, umso mehr Leute Threema nutzen)).
Alle anderen Messenger sind oft nicht Ende-zu-Ende verschlüsselt oder fehlerhaft. Z.B. bei WhatsApp kann die NSA z.B. dem Versender suggerieren, dass der Empfänger angeblich einen neuen öffentlichen Schlüssel hat. WhatsApp akzeptiert dies per Default. In den Einstellungen kann man einstellen, dass man vorgewarnt wird, falls dies passiert. Dies ist auch manchmal vollkommen normal, wenn der Anwender z.B. ein neues Telefon verwendet. Aber dan fragt man oder besser gleicht man es ab, wenn man physischen Kontakt hat. Einfach auf Namen im Chat tappen und dann Schlüssel über Kamera als QR-Code einscannen.

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Martin
Martin

Threema ist vom Datenschutz her schon gut. Hat aber 2 Nachteile:
1. nicht quelloffen
2. geschlossenes netzwerk (vergleiche email oder xmpp -> offenes netzwerk)

Das heisst wenn der gute Herr Threema in 5 jahren keinen bock mehr hat, dann wars das mit threema.
Und wenn der Herr Threema keinen Bock hat features wie z.b. Profilbild, Status, zuletzt online oder telefonieren zu implementieren, dann gibts die nicht.
Und darum ist Threema auch schon wieder auf dem absteigendem Ast, ich hab mehr inaktive als aktive kontakte.
Ohne Profilbilder machts halt keinen Spass.

Signal hat genau die gleichen Probleme.

Wirklich vernünftig ist nur Conversations. Denn das basiert auf XMPP (offener standard ähnlich wie email, nur für chat), ist quelloffen und hat eine eingebaute ende-zu-ende verschlüsselung.
Wenn der Programmierer von conversations in 5 Jahren keine lust mehr dann geht nichts verloren.
Denn andere können seine app weiterprogrammieren und die Server kann ähnlich wie bei email jeder betreiben der will.
Da aber auch keiner den Reibach macht, macht auch keiner Marketing dafür und daher benutzt sowas leider keiner ausser Informatikern.

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Twittelatoruser
Twittelatoruser

Zu 1.: Threema möchte vermutlich nicht den Sourcecode veröffentlichen, um weiterhin genug Einnahmen zu generieren, damit sie die Server gut betreiben können. Wenn Sourcecode unbedingt wichtig ist, dann nimmt man Signal mit dem Nachteil, dass weniger Metadaten verschleiert werden können.
Zu 2.: Es ist Ende-zu-Ende verschlüsselt. Somit ist es egal, wie privat das Netzwerk ist. Schlimmstenfalls werden Metadaten öffentlich bekannt, aber mehr nicht. Was zwar natürlich ein Nachteil ist, ist die fehlende Möglichkeit eine fehlerlose Versprechen-erfüllende Implementierung vollständig überprüfen zu können. Aber viele Organisationen wie z.B. auch der bekannte Heise Verlag (vor allem bekannt wegen c't-Magazin - alle anderen Magazine wie Chip, DOS/PC Magazin u.s.w. kann man nicht vertrauen und deren Mitarbeiter haben teilweise überhaupt keine informationstechnologischen Kenntnisse) haben die App Threema in vielen Bereichen überprüft. Weil es nicht im Sourcecode veröffentlicht, kann man die Versprechen von Threema.ch nicht vollständig überprüfen, aber der Großteil kann überprüft werden und es wurde bisher nach Jahren kein Widerspruch zu den Versprechen gefunden.
Zum zweiten Absatz: Dieses Argument ist ... Verzeihung ... eigentlich unsinnig. Der Einwand ist zwar vollkommen berechtigt, aber dies als etwas besonderes darzustellen, ist unsinnig, denn davor ist überhaupt kein Messenger gefeit. Zudem wenn es verschwindet, ist dies egal, weil es eine Alternative, die Signal heißt, existiert. Wenn auch dies verschwindet, entsteht bestimmt eine weitere Alternative. Nur besteht Threema seit mehreren Jahren (schon vor Snowden) und für Signal kann es "problemlos" Alternativen geben, weil es Opensource ist.

Warum hat Signal die gleichen Probleme? Es ist Opensource! Oder nicht meinen Beitrag vollständig durchgelesen?
Oder meintest du nur den zweiten Absatz? Wenn ja, sollte dir jetzt gewahr werden, dass dieses vermeintliche Problem kein Problem ist. Es ist unsinnig gerade im schnelllebigen IT-Bereich Konstanz von einer Software zu verlangen.

"Conversations" (generischer Name auf Englisch - was ist das genau?) verheimlicht überhaupt keine Metadaten, wie ich aus deinem Text herauslese. Weshalb soll es dann besser sein als Signal oder Threema? Im Übrigen verschlüsselt Threema und Signal natürlich auch von Ende-zu-Ende. Zudem kann man in Signal telefonieren. Kann man das mit diesem ominösen "Conversations" auch?

Simon Peiner
Simon Peiner

Hallo!

"Zum einen wird die Verschlüsselung kritisiert, da sie im Unterschied zum quelloffenen Signal-Protokoll von Open Whisper Systems proprietär ist und nicht offengelegt werden wird, zum anderen weiß niemand, wo das Unternehmen hinter Telegram überhaupt sein Büro hat. Das Ganze besitzt einen gewissen unseriösen Anstrich."

Wenn es um Geheime Chats geht, reicht der *öffentliche Quelltext* (https://telegram.org/apps#source-code) und die öffentliche Dokumentation bei Telegram aus. Vertrauen in das gemeinnützige Telegramprojekt und die dortigen Server somit nicht möglich. Außerdem gibt es - im Gegensatz zu Signal - Wettbewerbe, wo man 300.000 Dollar abstauben kann, wenn man nachweist, dass Telegram unsicher ist.

Vielleicht mögt ihr das ergänzen, denn aktuell ist es einfach nur falsch.

Was genau ist zwielichtig an der Verschlüsselung? (https://core.telegram.org/mtproto / https://core.telegram.org/techfaq)

Klingt sehr nach Panikmache, als nach einem neutralen Bericht von euch.

Und wieso spricht etwas gegen Telegram, weil sie keine öffentliche Firmenanschrift haben? Wollt ihr die besuchen? Unter https://telegram.me/durov schreibt Pavel Durov wo er sich oft befindet ;-) Für mich wirkt es eher seriös, denn so können Behörden die nicht einfach erreichen. "Telegram ist ein internationales Projekt mit weltweit verteilter Infrastruktur. Wir haben versucht, Telegram so weit wie möglich zu dezentralisieren um lokalen Rechtsprechungen aus dem Wege zu gehen." reicht mir da vollkommen aus (https://telegram.org/faq/de#f-wer-sind-die-personen-hinter-telegram)

Würde Telegram jedem anderen Messenger vorziehen.

Whatsapp = Facebook... womit die Geld machen... weiss man ja.
Signal = zu eingeschränkt, nicht für die breite Masse gedacht sondern für Leute wie Snowden.
Threema = wie Signal, ebenfalls nur für ein spezielles Publikum gedacht.

Antworten
Twittelatoruser
Twittelatoruser

Vorsicht vor Telegram!

Wenn man mit jemandem chattet, ist es nicht Ende-zu-Ende verschlüsselt. Man muss extra einen sogenannten Secure Chat eröffnen, damit dies möglich ist. Es hat noch ein paar andere Nachteile, aber die Mühe erspare ich mir aufzuschreiben, da es schon als Ausschlusskriterium reicht, sobald der Messenger keine Ende-zu-Ende Verschlüsselung hat.

Das reicht eigentlich auch nicht. Man muss gegenseitig die öffentlichen Schlüssel verifizieren. Damit stellt man sicher, dass der öffentliche Schlüssel wirklich nur dieser anderen Person gehört. Weil dann kann niemand mit immensem zu langen Zeitaufwand die Nachricht auf dem Übermittlungsweg entschlüsseln. Bei Threema ist das gegenseitige Scannen des QR-Codes realisiert. Das ist dort deutlicher als bei Signal, was aber auch bei Signal möglich ist (im Chat auf den Namen des Gesprächspartners tappen - dann kann man scannen).
Bei Telegram kann man per Default immer am Server mitlesen, wenn man kein Secure Chat eröffnet. Und Menschen sind naturgemäß faul, weshalb es ein Ding der Unmöglichkeit ist, dass eine so unsichere Chatmöglichkeit in Telegram besteht.

Signal und Threema ist für kein spezielles Publikum gedacht. Sie sind extra dazu da, damit sie eine sichere Kommunikation einfach ermöglichen. Bei letzterem sollte man aber beachten die Thrrema ID immer zu sichern (Anleitung steht in der App).

Antworten
Bernd Birnd
Bernd Birnd

Nutzt doch alles nix. Die meisten Leute sind nicht dazu bereit zu wechseln da sie sagen, wozu denn XY nutzen? Meine Freunde haben doch alle WhatsApp. Oder "Was, das kostet Geld???"

Ich habs doch vor zwei Jahren selbst erlebt. Habe WA gelöscht und nutze konsequent Threema. Ein paar Monate später sind auf der Welle der Pressemeldungen über den Verkauf an facebook 5-6 Leute dazu gekommen, 3 oder 4 konnte ich dazu bewegen auch Threema zu nutzen. Die meisten nutzen aber WA noch parallel. Danach war dann Feierabend. Kein Schwein wechselt, weil ihnen Datenschutz egal ist. Einige sind auch schon wieder raus aus Threema, weil eben keiner wechselt.

Antworten
Cora Burger
Cora Burger

Mein persönlicher Favorit ist Telegram, weil ich ihn außer mit mobilen Geräten auch ohne WLAN von meinem Notebook aus bedienen kann.
Aber als IT-Ausbilderin in einer Einrichtung für blinde und sehbehinderte Menschen bin ich zusätzlich auf WhatsApp und Threema angewiesen. Weder Telegram noch Signal sind über Screenreader bedienbar, also nicht barrierefrei. Weitere Messenger haben wir bislang noch nicht auf Barrierefreiheit getestet.

Antworten
Rex Wolfgang
Rex Wolfgang

Signal ist alles andere als "hochgradig verschlüsselt". Gewöhnlichen Chats sind nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt, und für Secret Chats wird eine umstrittene Verschlüsselung eingesetzt, die Telegram selbst entwickelt hat. Von den hier genannten würde ich nur Signal und v.a. Threema empfehlen.

Antworten
Micki Ruch
Micki Ruch

Das sollte wohl "Telegram" heissen, nicht "Signal". ;-) Denn bei letzterem sind alle Chats E2E-verschlüsselt. Aber ab besten verwendet man eh gleich Threema. ;-)

Antworten
Twittelatoruser
Twittelatoruser

Exakt Micki Ruch! :-D

Wer aber Threema nicht vertraut trotz vieler Tests von namhaften und kenntnisreichen Stellen, die kein Widerspruch zu Threemas Versprechen fanden, kann einfach Signal nutzen.

Schorsch
Schorsch

Ai ai ai, bitte Redaktion noch einmal mit scharfem Auge über Grammatik und Rechtschreibung schauen!

Ansonsten sehr schöne Übersicht :)

Antworten
Andreas Floemer

Danke für den Hinweis, wir schauen nochmal rüber. Bei den Temperaturen ist es nicht so leicht, sich zu konzentrieren. ;-)

Antworten
svenne
svenne

Guter Überblick, allerdings nicht ganz taufrisch: https://www.eff.org/node/82654 Die Seite wird gegenwärtig überarbeitet.

Antworten
bitcoin
bitcoin

Die vorgestellten "Alternativen" sind keine. Das sind nur weitere Insel-Lösungen in denen Nutzer gefangen genommen werden. Zueinander sind diese Messenger nicht kompatibel - dabei wäre es möglich.

Das XMPP-Prototkoll macht es vor. Und mit Conversations gibt es nun auch einen vernünftigen Client: https://www.kuketz-blog.de/conversations-sicherer-android-messenger/

Antworten
MrCook
MrCook

Ich habe für mich die WhatsApp-Alternative in der Kommunikations-App CHIFFRY entdeckt. Vor Allem bin ich über die kostenfreien verschlüsselten Telefonate von überall in der Welt wie beispielweise aus den Hotels oder Flughäfen begeistert: http://www.digittrade.de/shop/info/praesentationen/presentation_chiffry.pdf

Antworten
aababababaabnojsdf
aababababaabnojsdf

Und der einzige Messenger, der sicherer als alle bis jetzt genannten (im Artikel und den Kommentaren) ist, ist Bleep von Bittorrent: http://www.bleep.pm

Antworten
Twittelatoruser
Twittelatoruser

So win Unsinn.

Laut meiner Untersuchung & Erfahrung haben neben WhatsApp, Telegram, Skype, Hike, KakaoTalk, Facebook Messenger, Blackberry Messenger und Google Hangouts schlimme Fehler (entweder noch immer oder zwischendurch immer wieder). Um mySMS und wire habe ich mich nicht gekümmert. Threema und Signal sind sicher, wobei bei Signal auch Metadaten etwas verschleiert werden können (wenn es genug Nutzer gibt).

Es gibt so viele Messenger, die aus dem Boden schossen, dass ich nicht die Möglichkeit hatte mich bei allen zu informieren.

Nach meiner Recherche ist Signal am Sichersten. Wenn die Metadaten nicht unbedingt wichtig sind, ist auch Threema gut. Das reicht mir bisher. Warum soll Bleep sicherer sein als Signal? Oder ist es ein typisches Gelabere, weil du dich anonym fühlst? Du weißt, dass man dich problemlos juristisch anklagen kann, falls du jemanden beleidigst. Nur viele werden sich vermutlich nicht die Mühe geben, eine Klage gegen den Beleidiger anzuführen.

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Rex Wolfgang
Rex Wolfgang

Du meinst "Wenn die Metadaten nicht unbedingt wichtig sind, ist auch _Signal_ gut", oder? Denn Threema hat sich ja gerade Metadaten-Sparsamkeit auf die Fahne geschrieben. Bei Signal enthalten die Metadaten immer die Rufnummer, was aus Privatsphäre-Sicht ziemlich problematisch ist. Bei Threema ist hingegen anonyme Nutzung möglich. Soweit ich weiss, wird Signal von der US-Regierung finanziell unterstützt, was auch nicht gerade unbedenklich ist.

A.Kitsou
A.Kitsou

Erst einmal vielen Dank für den interessanten Vergleich und der sauberen Auflistung. Ich persönlich bin auch der Meinung, dass WhatsApp allein aufgrund dem Thema Datenschutz nicht der richtige Messenger ist um eine gesicherte Kommunikation stattfinden zu lassen.

In den kommenden Jahren wird Messaging eine immer wichtigere Rolle vor allem auch im Kontext von Unternehmen spielen. Aus diesem Grund gibt es bereits ein Unternehmen aus Deutschland, dass sich dem Thema angenommen und eine optimale Lösung entwickelt hat, die alle Vorteile des "Messaging-Prinzips" auch für Unternehmen nutzbar macht - und zwar so, dass es sowohl funktional als auch Datenschutz-technisch sauber gelöst ist. Die Rede ist von smoope Service To Go (www.smoope.com).
Konsumenten sollte es schon längst möglich sein auch mit UN asynchron und sicher zu kommunizieren.

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NRgizR
NRgizR

Mein persönlicher Favorit ist Telegram. 6 Gründe, warum Telegram die beste Alternative zu WhatsApp und Threema ist: http://www.erfahrungen.com/blog/6-gruende-warum-telegram-die-beste-alternative-zu-whatsapp-und-threema-ist/

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Der Name
Der Name

So viel zu Threema xD

"Schweizer Staatsschutz soll Telefone und Datenströme überwachen dürfen"
http://bit.ly/ThreemaIM

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Geheim
Geheim

Wer sicherer telefonieren will wie die Kanzlerin der sollte Chiffry verwenden. get.chiffry.de

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Pratzasper
Pratzasper

ChatSecure wurde nicht erwähnt. Für mich die beste Option, da es Anbieterungebunden mit dem OpenSource OTR-Standard läuft. Für mich ist das problem bei WhatsApp und co nicht nur die teilweise schlechte Umsetzung, sondern auch die fesslung an den Anbieter mittels proprietären Protokollen.

Off-The-Record-Messaging bietet uns hier die Freiheit, direkt unter den Augen der Datenkraken mit sicherer Verschlüsselung zu kommunizieren.

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Lumia
Lumia

Ich war noch nie ein Fan von WhatsApp und daher kommt mir diese Hysterie gerade gelegen. In meinem Augen sollte ein alternativer Messenger auf allen grösseren Plattformen vertreten sein (Mobile/Tablet/PC) mind. jedoch im Mobile Bereich auf Android/iPhone/WindowsPhone und allenfalls Blackberry). Von daher wäre Viber mein Favorit. Anstonsten würde Threema auch ganz gut klingen. Aber gemäss FAQ besteht nicht mal Interesse andere Plattformen als iOS und Android zu unterstützen.

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Drew

Komisch bei all dem sicherheits Gerede wo ist da WICKR ?
Der ist auch FREE und könnte als Snapchat für erwachsene bezeichnet werden.
http://myWickr.com

Hier mal infotext von der webseite ( war mir zu viel selbst zu schreiben lol) :
Send and receive text, photos, videos, voice and pdfs that are::

CONTROLLED - sender decides who sees what, where and for how long
SECURE - military-grade encryption (AES256,ECDH521,RSA4096 TLS), we do not have the keys
PRIVATE - not shared with strangers, deletes metadata (location, time, identification and edits)
ANONYMOUS - we require no personal info from you, we collect nothing about you or what you do
SHREDDED – Secure File Shredder forensically erases unwanted files you deleted from your device
COMPLIANT - FIPS 140-2, HIPAA, exceeds NSA Suite B Compliancy (Compliance for Top Secret communication)
INTEGRATED - send PDFs and images from Box, Dropbox, Google Drive
TRUSTED - featured in BusinessWeek, CNET, Economist, Forbes, NPR and New York Times
EASY - takes less than a minute to get started, easier than email
FREE - save money on texting
We have made this app with the best available security technology, but we strongly encourage you to only send private messages to people you trust.

Wickr uses AES256 to protect data and ECDH521 for the key exchange. RSA4096 is also used as a backup and for legacy app versions. Wickr also uses SHA256 for hashing and Transport Layer Security (TLS). Encryption keys are used only once then destroyed by the sender’s phone. Each message is encrypted with its own unique key and no two users can have the same AES256 or ECDH521 keys ever. Our servers do not have the decryption keys, only the intended recipient(s) on the intended devices can decrypt the messages.

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Pad
Pad

Wer sich den Pressy-Button (https://www.kickstarter.com/projects/556341540/pressy-the-almighty-android-button?ref=live) zulegt, der kann sich jetzt auch über die Viber-Integration freuen

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O.G.
O.G.

Ich nutze seit längerem ausschließlich den Blackberry Messenger und bin mehr als zufrieden. Ich kann meine PIN im Netz oder egal wo veröffentlichen und brauche keine Angst zu haben. Auch die Mitnahme auf neue Smartphones geht problemlos, kein Ummelden oder sonst etwas.
Ich kann Video wie Voice Chatten, habe Gruppen in denen ich Termine eintragen kann und Notizen speichern. Echte Massage-Read Funktion, ohne dass jemand sieht wann ich online war. Für mich perfekt und es gibt keine Alternative. Wer es im Freundeskreis hat ist zufrieden. Manko, es hat noch nicht jeder.

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MacSebi
MacSebi

Komisch, dass noch niemand iMessage (oder auf OS X Apple Messages) erwähnt hat. Jaja, schon klar: Apple only. Aber wer hat heutzutage kein iPhone? ;)

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repat

Es gibt weit mehr Alternativen, die alle irgendwo Schwächen haben. Es gibt (noch) keine App, die alle zufrieden stellt. Da kann man sich nur das für sich selbst kleinste Übel aussuchen.
Vielleicht hilft diese Liste:
http://repat.de/2014/02/threema-statt-whatsapp-nach-uebernahme-durch-facebook-was-sonst-eine-auflistung-von-alternativen/

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OliverG
OliverG

Threema!

In unserer IT-Abteilung wie auch in meinem privaten Umfeld ist die Umstellung auf Threema in vollem Gange. Hauptgründe:

+ Ende-zu-Ende Verschlüsselung
+ Registrierung mit E-Mail Adresse, aber ohne Telefonnummer möglich
+ Kein Facebook / NSA Anschluss ;-)
+ Gruppenchat
+ Server in Europa (Schweiz)
+ Authentifizierung via QR Code sehr einfach
+ Wahlweise Adressbuch auslesen lassen für Sync mit E-Mail Adresse oder Telefonnummer (oder eben gar nicht auslesen)

- Noch kein WindowsPhone und BlackBerry Client
- Source Code (noch) nicht einsehbar.
- Gruppenadministration sollte noch verbessert werden

Übersicht Messenger:
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_mobilen_Instant-Messengern

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Peter
Peter

Es gibt ein Windows Phone Client von Threema!

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Anne
Anne

Meine Alternative ist http://cubie.com/ Großer Funktionsumfang, Kontakte werden aus dem Telefonbuch importiert und ist einfach zu handhaben! Für Smileyfreunde gibts noch nen gigantischen Store obendrauf ;) außerdem, mein persönliches größtes Plus: Desktop Client!

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matux
matux

leider wurde myEnigma niergendwo erwähnt ... Ende-zu-Ende-Verschlüsselung !!!

https://www.myenigma.com/de/index.html

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Dirk
Dirk

Den Client, der nicht das Adressbuch ausliest, gibt es schon lange. Es heißt Threema. Ja, es kann das Adressbuch mit bereits registrierten Nummern abgleichen, aber nur wenn man will.

Als Alternative den Facebook Messenger zu erwähnen, finde ich lustig, da WhatsApp von Facebook ist.

Die hier erwähnten Alternativen sind leider zum Großteil entweder unsicher oder datenschutzrechtlich bedenklich. Ich bitte euch, euch mit den Alternativen näher auseinanderzusetzen und dann aufzuzeigen, welche Messenger momentan relativ sicher zu sein scheinen. Es gibt nicht viele. Die ganzen Gründe schreibe ich hier jetzt aber nicht, weil die meisten Leute genervt werden von langen Texten, auch wenn sie sinnvoll sind.

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cervo
cervo

Alternativen zu "Google Play" und "itunes":

Ich fände ja eine Fokussierung (aufbereitete Liste) auf apps schön, die explizit nicht bei Play oder iTunes etc. angeboten werden.

Ich selbst habe ein android-phone aber keinen account bei Play und bin immer auf der Suche nach alternativen apps (die es als download unabhängig von Play und iTunes irgendwo gibt).
Kann man mal bitte wegkommen von diesen "Pflicht-App-Stores"?

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Lukas
Lukas

Wie schauts denn mit enjoystr aus?
http://www.facebook.com/Enjoystr

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Kii
Kii

> Ich möchte einen Chatclient
> - der mein Adressbuch NICHT ausliest, und
> - der für iOS, Android, Windows Phone und Symbian verfügbar ist.
>
> Aber sowas gibts leider nicht :-(

GENAU DAS WILL ICH AUCH!! Bitte erfinden!

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Henning
Henning

BlackBerry Messenger. Da weiß ich ob eine Nachricht zugestellt worden ist und kann aus dem Ausland mit festnetz Qualität nach Hause für lau telefonieren. Idioten die meine handynummer irgendwann mal bekommen haben können nicht sehen ob ich online bin / war oder mit Nachrichten schicken. Ich kann was glympsen, Termine versenden, Kalender teilen, Dropbox links teilen...

http://m.youtube.com/watch?v=KnBfdymi9wQ

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Andreas Floemer

@cephei: Mittlerweile sind es sogar 340 Millionen, habe es entsprechend angepasst.

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Danny
Danny

Ich bin ebenfalls zu Threema gewechselt und ein paar meiner Freunde bereits auch. Ist genauso einfach wie Whatsapp und viel sicherer.

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cephei
cephei

@Jan - wollte ich auch gerade anmerken - LINE hat um die 300 Mio. user. Ist wohl ne 0 verloren genagen im Artikel...

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Jan

Line hat über 300 Mio. Nutzer und einen eigenen Vergnügungspark. :)

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Erdal

Leute, ratet mal, an was ich seit gestern Nacht denke? Ihr überrascht mich ab und zu dann doch mal. Jedenfalls kommt dieser Artikel für mich zur genau richtigen Zeit. Danke!

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Daniel
Daniel

Echt schwer eine gute Alternative zu finden. Welche ist für Euch die besten Alternative für private Kommunikations?
http://www.contextoo.com/169492883007/

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Try4Ce
Try4Ce

@SEMazing: Eine Webapp oder Desktop-App wäre komfortabel, würde aber der Datenverschlüsselung wieder entgegen wirken.
Threema hat es sich zur Mission gemacht, alles sorgsam zu schützen. Nachrichten werden in keiner Cloud gespeichert. Eine synchronisation der Nachrichten für einen Web-Dienst würde bedeuten, das Nachrichten online abgelegt werden müssen. Bei Threema bleiben die Nachrichten aber alle verschlüsselt auf dem internen Speicher liegen.

Cloud ist eine tolle Sache - Wenn man seine Daten im Netz liegen lassen möchte. Mir ist mir da meine Sicherheit und Privatsphäre wichtiger, daher bleibe ich bei Threema :)

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s
s

Threema gibt es schon seit längerem als Android App!!!!!!!!!!!

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SEMazing

Warum alle immer Threema erwähnen (die Verschlüsselung würde mich schon reizen - ist aber eben nicht alles), welches eben KEINE Desktop oder Webversion anbietet und somit wieder zum Mobile Device zwingt (welches man dann via VNC etc. mühsam fernsteuern kann), verstehe ich nicht.

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SEMazing

Ich/wir haben lange mySMS genutzt, aber als dieses immer verbuggter wurde und Hangouts immer besser wurde, haben wir auf Hangouts umgestellt. Ich werde nie verstehen, warum man wie ein Zombie am Mobile kleben muss, wenn man das Ganze viel speditiver mit einem richtigen Keyboard am Rechner erledigen kann. Wenn ich unterwegs bin, lesen meine Kontakte oft, "melde mich wenn ich wieder am Rechner bin". So bin ich zwar für das wichtigste "erreichbar", kann diese Kanäle jedoch relativ angenehm bedienen.

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Ich
Ich

Ich möchte einen Chatclient
- der mein Adressbuch NICHT ausliest, und
- der für iOS, Android, Windows Phone und Symbian verfügbar ist.

Aber sowas gibts leider nicht :-(

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Florian

Ist *Telegram* tatsächlichlich der einzige Open Source-Messenger in der Liste???

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Andreas Floemer

@RainerF: Danke für den Hinweis, ist angepasst.

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Mario
Mario

Liebe Leute,

ich nutze Threema seit einem guten Jahr und finds klasse. Hoffentlich hilft der Verkauf von whatsapp an facebook mehr Leute dazu zu bewegen auch auf Threema umzusteigen. Bislang stoße ich immer wieder auf Bequemlichkeit und Skepsis.

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Tom
Tom

Threema gibt es für 1,60 Euro im PlayStore und kann seit kurzem sogar Gruppenchats!

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RainerF
RainerF

Threema läuft bereits auf Android und da äußerst gut!!

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Jan

SAYTYA ist meines Erachtens durchaus einen Blick wert (http://www.saytya.com)

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Peter
Peter

Threema unterstützt Android!!! - Bitte Text korrigieren

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DominikLux
DominikLux

Kenne aus der Liste eigentlich nur Viber gut.

Was beim Abschluss offen blieb ist, wie die verschiedenen verwendeten Dienste synchronisiert bzw. überwacht und ausgesteuert werden.

Da wären auch Tipps für uns interessant,

lg Dominik Lux
http://www.luxundpartner.at

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Winxthecat
Winxthecat

Ich habe versucht, meinem Freundeskreis von What's App zu Threema zu bekommen.
Grundsätzlich Interesse vorhanden, ABER:
Die knapp 1,90 für Threema ist den wenigsten das Geld wert - lieber ihre Daten raus hauen...

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boris.karl.schlein
boris.karl.schlein

Beim Fazit fehlen mir Multi-Messenger wie beispielsweise imo.im.

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Michael
Michael

Ich nutze skype auf dem iPhone und finde regelmäßig, dass es sich beim öffnen der App erst anmelden muss. Nicht sonderlich toll.

Auch nutze ich Kakao um mit Kollegen in Korea im Kontakt zu bleiben. Ständige Softwareaktualisierungen, Nachrichten die mir 10x als neu angezeigt werden und manchmal dauert es Stunden bis Nachrichten zugestelt werden. Keine Alternative für den persönlichen Gebrauch.

Hauptsächlich nutze ich WhatsApp - weil es funktioniert und meine Kontakte dort sind. Alle Chats sind so belanglos, dass mich die Verschlüsselung nicht interessiert.

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steffen
steffen

für alle die android haben und gern jabber/xmpp verwenden und wert auf verschlüsselung legen kann ich die XABBER APP empfehlen. beinhaltet recht sauberes OTR und ist auch einfach zu bedienen. xmpp ist für chats eh das protokoll der wahl. was tante erna dazu sagt ist mir schnurz.

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Erik
Erik

hab ein Adroid, und finde selten passende Apps, bin anspruchsvoll:

- solange irgend eine app die Adressbücher auf ihre Server lädt
UND
- nur über google play erhältlich ist (hab keinen googleaccount),
brauche ich sie nicht.

--> da bleibt nicht viel, aber mit Allnet-Flat telefoniert es sich meistens schneller als es sich chatten liesse...

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Torben
Torben

Welche der oben genannten Alternativen bindet sich denn an die Telefonnummer?

Das ist doch das Killer-Feature von WhatsApp!

Wir Geeks registrieren uns mal zu Testzwecken gerne bei einem neuen Dienst.

Tante Erna und Onkel Klaus tun das aber nicht! Die wollen einfach nur - wie bei SMS schon immer möglich - einfach nur Ihrem Kontakt aus dem Adressbuch eine Nachricht/Foto schicken.

Tante Erna und Onkel Klaus wohlen sich keine Usernames oder ICQ# merken. Die wollen auch keine Benutzer erst irgendwo in die Buddylist hinzufügen.
Die wollen einfach nur an ihre Freunde und Bekannte aus dem Adressbuch Nachrichten schreiben.
Und wenn man jemand neues kennenlernt und die Telefonnummern austauscht, ist man - zack bumm - einfach über WhatsApp verbunden.

Ich wiederhole mich: Das ist das Killer-Feature von WhatsApp => Einfachheit.

Tante Erna und Onkel Klaus interessiert es nicht die Bohne, ob Ihre Nachrichten im WLan "abgehört" werden können. Die wollen sich überhaupt gar nicht mit der Technik beschäftigen.

Solange die Konkurrenten nicht annähernd so DAU-freundliche Messenger entwickeln, wird die Masse bei WhatsApp bleiben. Egal wie unsicher WhatsApp und wie technisch ausgereift die Konkurenten sind.

Punkt.

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nico

ich Wechsel gerne. aber meine Freunde, bekannte haben nur whatsapp oder facebook..

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Klaus
Klaus

Wie immer sind eure Artikel mit jeder Menge Fehlern versehen, z.B. "Line lässt sich über das den Browser, OS X und PC-Clients nutzen,"

Lasst eure News doch endlich mal intern korrekturlesen und missbraucht die user dazu nicht!

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LEYVA

wie wärs den mit http://viber.com?
gratis telefonieren, sms, bilder & video versand

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Pucki
Pucki

"Google Talk [...] lässt sich aber auch mittels App auf iOS [...] nachinstallieren. "

Wie soll denn das gehen? Ich habe bisher leider keine offizielle Google-Talk-App für iOS gefunden. Den als "noch besser" beschriebenen Weg über eine Drittanbieter-App möchte ich nicht gehen.

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Ich
Ich

Was mich stört ist das die alle das Adressbuch speichern. Also wenn einer meiner Freunde z.B. Hike ausprobiert haben die meine Daten :-( Stört das keinen? Von daher finde ich Facebook schon fast wieder sympatsch, denn da bin ich ja sowieso und mein Adressbuch wird nicht übertragen! Aber bei WP 7.5 bekomme ich keine Info wenn ich eine neue Facebook-Nachricht habe :-(

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Christian

@ Christian Baer

Steht ja im Text "Woran es noch fehlt, ist eine SSL-Verschlüsselung, die bis Ende des Jahres nachgereicht werden soll."

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Christian

Wollte demnächst auch wechseln und da kommt so ein Beitrag genau richtig. Hatte mir gestern schonmal mySMS installiert. Gefiel mir bisher ganz gut. Das "Das Senden von Bilder oder anderem Datenmaterial wie bei den bisher vorgestellten Diensten wird jedoch nicht unterstützt." verstehe ich nicht denn bei mir funktioniert der Versand von Fotos einwandfrei.

Antworten
Nikolai
Nikolai

Eine Art "WhatsApp für Unternehmen" ist Bitrix24 (www.bitrix24.de). Bietet aber neben der Chat-Funktion noch paar andere coole Features, wie Aufgabenmanagement und Online-Speicherdienst.

Antworten
Christoph

moped.com ist auch noch erwähnenswert.

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