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Software & Infrastruktur

Signal: Diesen Messenger empfiehlt selbst Edward Snowden

Signal für Android. (Foto: Open Whisper Systems)

Open Whisper Systems hat seine Android-Apps TextSecure und RedPhone unter dem Namen Signal vereint. Whistleblower Edward Snowden sprach dem Messenger sein Vertrauen aus.

Signal jetzt auch für Android-Nutzer

Das Krypto-Unternehmen Open Whisper Systems hat seinen sicheren Messenger Signal jetzt auch für Android-Nutzer veröffentlicht. Seit Anfang des Jahres können iOS-Nutzer die Verschlüsselungs-App bereits nutzen. Für Signal hat Open Whisper Systems die Android-Apps TextSecure und RedPhone zusammengeführt.

Signal verspricht sichere Kommunikation. (Foto: Open Whisper Systems)
Signal verspricht sichere Kommunikation. (Foto: Open Whisper Systems)

Mit Signal sollen Ende-zu-Ende verschlüsselte Chats und Telefonate möglich sein. Sogar Edward Snowden hat dem sicheren Messenger wiederholt sein Vertrauen ausgesprochen. Zuletzt ließ er – mit einem Gruß an das FBI – via Twitter wissen, dass er Signal jeden Tag nutze.

Wer bis jetzt die Android-App TextSecure genutzt hat, bekommt Signal über ein Update. Die bisherigen Funktionen bleiben erhalten, ergänzt wird die Verschlüsselungs-App um die Möglichkeit, abhörsichere Telefonate mit anderen Signal-Nutzern zu führen. RedPhone-Nutzer werden gebeten, Signal zu installieren.

Signal: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ohne extra Login

Signal greift bei der sicheren Kommunikation auf die bestehenden Adress- und Telefonbucheinträge zu, Nutzer müssen sich nicht extra einloggen. Die App verspricht eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, auch Open Whisper Systems hat von WhatsApp eingesetzt.

Dass Edward Snowden die App empfiehlt, ist ein wichtiger Vertrauensbeweis. Schließlich hatte der Whistleblower schon oft mit Empfehlungen in Sachen Privatsphäre aufhorchen lassen. So warnte Snowden im vergangenen Jahr eindringlich vor dem Benutzen von Services wie Dropbox. Facebook und Google seien „gefährliche Dienste“, sagte er. Nur eins sollten wir nicht aufhören zu tun: Penis-Fotos verschicken.

via www.heise.de

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