Flat Design

Flat Design beschreibt einen Gestaltungsstil im Interfacedesign von Applikationen und Internetpräsenzen. Dabei wird bewusst auf den Einsatz von realistisch wirkenden Texturen, Schlagschatten und Verzierungen sowie auf dreidimensionale Elemente verzichtet. Betriebssysteme, Internetpräsenzen und Applikationen sind typische Beispiele für die Möglichkeiten des Flat Designs. Durch die Anwendung von Flat Design sollen Funktionalität und Simplizität in den Vordergrund rücken. Ferner bietet Flat Design schnellere Ladezeiten und eine bessere Anpassungsmöglichkeit bei unterschiedlichsten Bildschirmgrößen. Dadurch sind etwa Internetpräsenzen kompakter und flexibler zugleich. Das wohl bekannteste Beispiel für ein Flat Design ist Microsofts Betriebssystem Windows 8.

Vor- und Nachteile des Flat Designs

In Bezug auf Webseiten bietet ein Flat Design den Vorteil, dass die Ladezeiten reduziert und die Inhalte dynamisch angepasst werden können. Nutzer profitieren deshalb nicht nur von kürzeren Ladezeiten und einem reduzierten Datenvolumen, was insbesondere bei Mobilgeräten vorteilhaft ist, sondern auch von einer erhöhten Kompatibilität zu unterschiedlichen Geräten, Betriebssystemen und Webbrowsern. Darüber hinaus verhindert ein Flat Design, dass Internetpräsenzen überladen wirken. Dies wirkt sich positiv auf die Übersichtlichkeit aus. Ein Nachteil von Flat Design kann aber ein schwacher Wiedererkennungswert einer Benutzeroberfläche sein, dauerhaft können Charakter und Abwechslungsreichtum verloren gehen.

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