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Bildergalerie01.02.2023, 12:35 Uhr

Diese Spiele habt ihr schon mal heimlich auf der Arbeit gespielt

Freilich wollen wir niemanden dazu animieren, die Arbeitszeit zum Spielen zu nutzen. Und doch, Hand aufs Herz, haben wahrscheinlich schon viele von uns mal ein paar Minuten dafür genutzt, ein Game anzuschmeißen, um die Zeit zu überbrücken. Wir haben unsere User gefragt, welche Spiele sie schon mal (heimlich) während der Arbeit gespielt haben. Hier sind einige der Antworten.

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„Formel 1“ und andere Rennspiele

Stefan erzählt uns, dass er einst am Konferenzraum-Empfang der Deutschen Bahn gearbeitet hat. Es war aber nicht sonderlich viel los, ein bis zwei Besuche in der Stunde, so Stefan.

„Ich habe auf Steam nach Rennspielen gesucht, die mein Laptop schafft“, sagt er. Lieber Simulation als Arcade – Hauptsache der alte Laptop konnte es packen. „Ich musste nur darauf achten, wann mein Chef kommt, damit ich das nicht währenddessen mache“, sagt er. 

Hände dabei unter dem Schreibtisch wegen des Controllers, der dann auf dem Schoß zwischengelagert wurde oder eben auf dem Boden, falls er aufstehen musste, weil Gäste kamen. „Meine Kollegin durfte das ruhig sehen. Da wir nur zu zweit am Empfang saßen und sie sich Dinge im Internet angesehen hat.“

2/9
„Minecraft“

Ein Klassiker des Arbeitsspielens scheint Minecraft zu sein – zumindest wurde das Spiel von mehreren Personen genannt. „Wir haben früher in der Agentur mal wochenlang Minecraft gespielt, teils stundenlang während der Arbeitszeit“, verrät uns Ole. „Wir“ seien dabei die Admins und mehrere Entwickler gewesen. Der Server war sogar auf dem internen In-House-Server gehostet. „Und wenn die Chefs oder Produktmanager vorbeikamen, wurde schnell rausgetabbt“, sagt er.

Einfacher hat es da ein User, der im Homeoffice arbeitet. „Ich zocke mit meinen Kollegen auf unserem ‚Better Minecraft‘-Server auf chillig“, sagt er. „Better Minecraft“ ist ein Modpack für das Spiel, die es erlaubt, abwechslungsreichere Biome zu bauen, indem es mehr Samen oder Rezepte zur Verfügung stellt.

3/9
„Die Sims“

Während der Arbeit am Traumhaus und dem idealen Leben arbeiten – das klingt doch eigentlich nach einer ziemlich guten Idee. Während man selbst sich den Anforderungen des Alltags stellen muss, können die Sims im Pool schwimmen oder sich auf dem Sofa fläzen. Besonders dann, wenn man per Cheat unendliches Geld hat. Es ist ein besseres Leben.

„Wir hatten im Ausbildungsbetrieb wöchentlich eine Stunde freie Zeit für Schulkram … wir haben selten was für die Schule getan“, verrät uns Josephine. Stattdessen wurde „Die Sims“ angeworfen.

4/9
„Dwarf Fortress“

„Dwarf Fortress“ ist ein Freeware-Spiel, in dem es darum geht, als Zwerg eine Festung zu bauen. Das Schöne daran ist, dass das Spiel kein Ziel hat. Es geht ständig darum, die Festung weiter auszubauen, sie wehrhaft zu machen und sich um die Bewohner:innen zu kümmern. Perfekt also, um es auf der Arbeit nebenher laufen zu lassen. Zumal es dafür keinen sonderlich hochgerüsteten Rechner braucht.

„Ich hatte mal ‚Dwarf Fortress‘ reingeschmuggelt vor vielen Jahren – ironischerweise war ausgerechnet das vermutlich meine lustigste und am längsten laufende Burg. Einzig, dass der Rechner es nicht mehr gepackt hat, war ihr Untergang“, schreibt uns ein User auf Reddit. Wir fragen uns derweil, was das für ein Rechner gewesen sein muss.

5/9
„Hearts of Iron IV“

In „Hearts of Iron IV“ dreht sich alles um strategisches Denken. Die Spielenden müssen eine Armee befehligen und diverse Schlachten bestehen. Genauso gilt es in diesem Strategiespiel aber auch, diplomatisch vorzugehen. Beziehungen zu anderen Staaten ausbauen, Allianzen schmieden. Fast so wie auf der Arbeit also.

Ein User auf Reddit verrät uns, dass „Hearts of Iron IV“ daher das Spiel seiner Wahl ist, wenn es auf der Arbeit mal nichts zu tun gibt. Er arbeitet im telefonischen Kundendienst von einem Hostingprovider. Und er arbeitet komplett im Homeoffice. „Nebenbei läuft oft eine Partie ‚Hearts of Iron IV‘. Gut für die Downtime zwischen den Calls“, sagt er. Und wahrscheinlich auch gut, um sich nach dem ein oder anderen Telefonat ein wenig abzuregen.

6/9
„Fortnite“

„Ich bin zu jung, um zur Arbeit zu gehen“, schreibt uns ein weiterer User auf Reddit. „Aber wenn Schule als Arbeit zählt, dann spiele ich ab und zu an meinem Tablet“, sagt er. Die sind in der Schule erlaubt und dürfen für schulische Arbeiten genutzt werden. „Wenn der Lehrer mal weg ist, wird aber knallhart mal schnell gespielt“, sagt er. Eines seiner liebsten Spiele ist dabei der „Free to Play“-Shooter „Fortnite“. Weil er dadurch so oft am Tablet sitzt, gelte er inzwischen schon als Streber.

Wir wollen an dieser Stelle alle Schüler:innen ermuntern, ihre Tablets doch besser für das Lernen zu nutzen. Games können ein guter Ausgleich sein für die Anforderungen der Schule. Sie sollten diese aber nicht ersetzen.

7/9
„Illyriad“

Zuletzt wollen wir euch noch selbst ein paar Spiele empfehlen, die man gut zwischendurch auf der Arbeit spielen kann. Wir beginnen mit dem kostenlosen Browser-Aufbauspiel „Illyriad“. Schon seit 2010 könnt ihr in dem Spiel euer kleines Dorf in ein gigantisches Imperium ausbauen. Besonders ist dabei, dass das Spiel immer online ist und alle Spieler:innen innerhalb der Spielwelt miteinander interagieren können. Solltet ihr also einen eher einsamen Job haben, kann „Illyriad“ euch sogar mit anderen Menschen verbinden.

8/9
„Paperclips“

Der große Vorteil an „Paperclips“ ist, dass das kostenlose Browser-Spiel aussieht, als würdet ihr arbeiten. Die wenigsten Kolleg:innen und Vorgesetzten dürfen beim Vorbeilaufen an eurem Bildschirm auffallen, dass ihr gerade spielt. Und dann macht das Game aber auch noch richtig Spaß. Eure Aufgabe ist es, ein Paperclip-Imperium aufzubauen. Ihr produziert sie, automatisiert die Produktion, baut sie immer weiter aus – und plötzlich sind 60 Minuten vergangen, ohne dass ihr es bemerkt habt.

9/9
„Doom“

Zuletzt der Klassiker. Ja, „Doom“ läuft auf so ziemlich jedem Gerät. Vor allem aber könnt ihr es in eurem Browser spielen. Viel Neues kann man zu dem Kult-Shooter nicht sagen. Aber mal eine kleine Runde an einem stressigen Arbeitstag einzulegen, um etwas zur Ruhe zu kommen – da kann doch eigentlich kein Chef und keine Chefin was dagegen haben.

 

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