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Bildergalerie31.05.2022, 16:14 Uhr

7 Spiele, bei denen der Protest von Spieler:innen geholfen hat

Viele Spieler:innen regen sich über Publisher von Videospielen auf. Nur die wenigsten gehen aber aktiv gegen sie vor. Wir zeigen euch, dass Proteste in der Gaming-Branche Wirkung zeigen können.
 

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1/7Quelle: UFC 4
„UFC 4“

Publisher Electronic Arts sorgte im September 2020 mit einer unangekündigten Werbe-Offensive im Spiel „UFC 4“ für einen lautstarken Gamer-Protest. Mit einem Update wurden zusätzliche Werbeblöcke in das Gameplay integriert, ohne diesen Schritt zuvor deutlich zu machen. Der Shitstorm zeigte Erfolg. EA reagierte umgehend und entschuldigte sich in einer Stellungnahme. Die zahlreichen Werbeeinblendungen wurden wieder deaktiviert.
 

Quelle: UFC 4
2/7Quelle: Xbox
„Team Fortress 2“

„Team Fortress 2“ ist ein absolutes Steam-Urgestein. Nach 15 Jahren existiert noch immer eine treue Fan-Gemeinschaft, die allerdings schon eine ganze Weile unzufrieden ist. Seit etwa zwei Jahren hat der von Valve entwickelte Steam-Shooter nämlich ein Bot-Problem. Diese cheaten, verursachen Lags, schreiben Beleidigungen in den Chat und werfen Spieler:innen aus den Runden. Nachdem einige Spieler:innen ihren Unmut geäußert haben, ist aber Besserung in Sicht. Der offizielle Twitter-Account des Shooters schreibt: „TF2 Community, wir hören euch. Wir lieben das Spiel und wissen, dass ihr das auch tut. Wir sehen, wie groß die Probleme geworden sind, und arbeiten daran, die Situation zu verbessern.“
 

Quelle: Xbox
3/7Quelle: Pokemon
„Pokémon Go“

Im Juni 2021 traf „Pokémon Go“-Entwickler Niantic eine unpopuläre Gameplay-Entscheidung. Einige Features sollten geändert werden – darunter auch die Distanzen für Interaktionen in Pokéstops und den Gyms. Die Fan-Reaktionen darauf waren allerdings so heftig, dass das Studio nur kurze Zeit später eine Rolle rückwärts vollzog und alle Distanzen wieder auf ihren vorherigen Status änderte.
 

Quelle: Pokemon
4/7Quelle: Nintendo
„Worms Rumble“

„Worms“-Publisher Team17 kündigte im Februar 2022 an, dass eine Kooperation mit Reality Gaming Group angestrebt werde. In diesem Rahmen sollten NFT von digitalen Bildern von „Worms“-Figuren in unterschiedlichen Outfits verkauft werden. Doch bereits 24 Stunden später machte das Unternehmen einen Rückzieher. Nach Protesten von Fans und Entwicklerstudios ruderte der „Worms“-Publisher in Rekordzeit zurück.
 

Quelle: Nintendo
5/7Quelle: Nintendo
„Mass Effect 3“

Die „Mass Effect“-Reihe zählte einst zu den bedeutensten Rollenspiel-Reihen. Das Ende von „Mass Effect 3“ jedoch trübte dieses Bild ein wenig. Laut Fans fühlte sich dieses unfertig und übereilt zusammenprogrammiert an. Das ließen sie den Entwickler Bioware auch wissen. Daraufhin entschied sich der dazu, einen kostenlosen DLC zur Verfügung zu stellen. 
 

Quelle: Nintendo
6/7Quelle: Nintendo
„Overwatch“

Tracer ist in „Overwatch“ eine emanzipierte Frau. Sie wird als selbstbestimmt inszeniert. Daher störten sich einige Fans daran, dass eine ihrer Sieges-Posen sich auf ihr Hinterteil konzentrierte. Nach heftiger Kritik erklärte Game-Director Steve Kapplan, dass diese Pose wieder aus dem Spiel verschwinden wird.
 

Quelle: Nintendo
7/7Quelle: Nintendo
„Dark Souls“

Nach Release des Rollenspiels starteten einige Fans eine Petition. Man wolle „Dark Souls“ auch auf dem PC spielen. Schnell wurde diese Petition von über 70.000 Menschen unterschrieben. Der Hersteller Bandai Namco reagierte prompt. Den Spieler:innen wurde versichert, dass alle Mitarbeiter:innen ihren Schrei gehört hätten. Daraufhin wurde eine PC-Fassung entwickelt.
 

Quelle: Nintendo

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