E-Commerce

Anforderungen und Umsetzung – Ein Erfahrungsbericht: Handy-Shop mit TYPO3

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White-Label-Shop mit TYPO3 als Frontend

Ausgehend von den Vorgaben durch das bestehende Shop-System ergaben sich klare Anforderungen an die Implementierung des Frontends mit TYPO3. Es sollte eine White-Label-Applikation entwickelt werden, die durch geringen Anpassungsaufwand für jede Art von Online-Shop verwendbar ist. Für das Shop-Frontend – und damit die TYPO3-Installation – sollten für eine Designanpassung lediglich neue HTML-Templates und eine Änderung der Konfiguration nötig sein, um zusätzlichen Programmieraufwand möglichst komplett zu vermeiden.

Dafür bedurfte es einerseits einer strikten Trennung von Darstellung und Logik durch sauberes Templating in den zu entwickelnden Frontend-Plugins, andererseits musste die Möglichkeit einer zentralen Konfiguration des Shops gegeben sein.

TYPO3 bot an dieser Stelle mehrere Lösungsansätze für die Anforderungen: Die TYPO3-eigene Konfigurationsdatei „localconf.php“ konnte genutzt und um eigene Konfigurationsparameter erweitert werden. Für diese Variante sprach, dass sich die Konfiguration relativ bequem über das Install-Tool oder, bei einzelnen Extensions, über den Extension-Manager vornehmen lässt. Zusätzlich besteht noch die Möglichkeit, die Konfigurationsdatei mit Skripten auszulesen oder selbst Werte zu setzen. Dieser Punkt gewann im Hinblick auf ein späteres automatisiertes Deployment der Shop-Installation besonders an Gewicht. Gegen die Nutzung der zentralen Konfigurationsdatei sprach allerdings die Durchmischung mit der TYPO3-eigenen Konfiguration, die im Gegensatz zu einer reinen Konfiguration des Shop-Frontends höhere Ansprüche an den Administrator stellt.

Die zweite Möglichkeit bestand in der Nutzung des Constant-Editors und TS-Constants, um die Konfiguration bequem über das TYPO3-Backend vornehmen zu können. Ein Vorteil dieses Ansatzes ist die Nutzerfreundlichkeit für den Administrator, der das Shop-Frontend einrichtet: Es lassen sich sämtliche Konfigurationsmöglichkeiten in einem speziell darauf zugeschnittenen Backend-Formular darstellen. Ein Nachteil dieser Variante ist allerdings die recht aufwändige Bearbeitung der Konfiguration durch Skripte, da die Parameter in einer Datenbank und nicht in Dateien gespeichert werden.

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