Entwicklung & Design

Webanwendungen mit dem PHP-Framework Symfony: Symfony

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Beide Anwendungsteile werden von einem Controller gesteuert. Er entscheidet, welche Daten des Models in welchem View angezeigt werden. Diese strikte Trennung hat den Vorteil, dass einzelne Programmteile einfacher ausgetauscht werden können. Sollen beispielsweise die Daten zukünftig nicht mehr in einer Datenbank, sondern in Dateien abgelegt werden, ist lediglich eine Änderung der Klassen im Model notwendig, die restlichen Applikationsteile sind nicht betroffen. Das MVC-Prinzip eignet sich somit hervorragend für den Einsatz in der Entwicklung grafischer Benutzeroberflächen.

Installation und Sandkasten

Symfony ist in verschiedenen Ausführungen auf der Projektseite [1] erhältlich. Neben der regulären Download-Version existiert noch eine so genannte Sandbox [2].
Diese enthält alles Notwendige, um sich einen schnellen Überblick über
Symfony zu verschaffen. Alle Komponenten sind bereits fix und fertig
vorkonfiguriert und ein leeres Projekt angelegt. Ein Entpacken der
Sandbox in ein Verzeichnis des Webservers ist alles, was zur
Installation notwendig ist.

Die Installation und Konfiguration der regulären Download-Version ist ein wenig aufwändiger und zeitintensiver – für Projekte, die über die ersten Schritte hinausgehen, aber der richtige Weg. Die Installation erfolgt über ein eigenes PEAR-Repository und läuft weitgehend automatisch ab. Lediglich die Konfiguration und Erstellung des Projekts mit dem Symfony-Generator erfordert etwas Arbeit. Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Symfony-Installation ist ein Server mit PHP 5 und eine korrekt arbeitende PEAR-Erweiterung. Die Tücken stecken allerdings im Detail. So gibt es mit der PHP-Version 5.1.2 des Öfteren Probleme, hier ist ein Update auf eine aktuellere Version angezeigt. Auch muss die PHP-Installation entsprechend konfiguriert werden. So müssen beispielsweise die Optionen „magic_quote_gpc“ und „register_globals“ in der php.ini auf „Off“ gestellt sein, damit das Framework seinen Dienst verrichtet. Bereits hieran lässt sich erkennen, dass sich Symfony auf einem Shared-Hosting-Server mitunter nur schwer in Betrieb nehmen lässt.

Gerüstbau und Rahmenwerk

Wie viele andere Frameworks orientiert sich auch Symfony an dem großen Vorbild Ruby on Rails (RoR). Einer der revolutionären Ansätze von RoR ist die Einführung eines zentralen Kommandozeilentools, das neben administrativen Aufgaben auch Quellcode erzeugen kann. Ähnlich wie RoR besitzt auch Symfony einen solchen Generator. Dieser ist somit Dreh- und Angelpunkt jeder Entwicklung mit Symfony und ungeheuer praktisch noch dazu. So können mit einzelnen Kommandos beispielsweise die Grundgerüste neuer Masken oder Datenbankzugriffsklassen erzeugt werden. Diese Art der Softwareentwicklung wird vielen zuerst sehr umständlich erscheinen, nach einer kurzen Eingewöhnungsphase möchte man dieses Tool aber nicht mehr missen.

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