Apple plant angeblich, Airpods mit Infrarotkameras auszustatten – aber nicht zum Fotografieren

Apple Airpods mit Hülle. (Foto: TanyaKim/Shutterstock)
Apple plant anscheinend, kommende Airpods mit Kameras auszustatten. Diese sollen jedoch keine herkömmlichen, sondern Infrarotkameras sein, wie sie auch beim FaceID-Scanner des iPhones verwendet werden.
Das behauptet zumindest der Apple-Analyst Ming-Chi Kuo nach Untersuchung der Lieferkette des Herstellers. Laut Kuo sollen die Airpods mit Infrarotkameras bis 2026 in Massenproduktion gehen.
Produziert werden sie von Foxconn aus Taiwan, dem weltweit größten Hersteller des iPhones. Die jährliche Kapazität wird bei 18 bis 20 Millionen Einheiten liegen, was rund 10 Millionen Airpods entspricht.
So sollen die Kameras genutzt werden
Die Kameras sollen dazu genutzt werden, die Vision Pro und künftige Apple-Headsets zu verbessern, schreibt Kuo weiter. Sie könnten das Spatial-Audio-Erlebnis verbessern, zum Beispiel wenn ein Nutzer ein Video mit der Vision Pro und den neuen Airpods anschaut. Dreht der Nutzer seinen Kopf, könnte die Soundquelle in diese Richtung verstärkt werden, um die Drehung auch in der virtuellen Welt darzustellen.
Zusätzlich kann die Infrarotkamera Veränderungen in der Umgebung der Nutzer erkennen, wodurch potenziell die Gestensteuerung verbessert werden kann. In diesem Bereich habe Apple sogar Patente angemeldet, merkt Kuo an.
Weitere Quelle stimmt zu
Bereits im Februar sagte Apple-Experte Mark Gurman zu Bloomberg, dass Apple neue Airpods in Zukunft mit Kameras ausstatten werde. Zusätzlich arbeite Apple an einer smarten Brille ähnlich Metas Ray-Bans und an einem smarten Ring.
Momentan ist keine dieser Informationen offiziell von Apple bestätigt. Welche Neuerungen es also tatsächlich geben wird, wird die Zeit zeigen.