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Sind die fetten Startup-Jahre vorbei?

Nachdem 2021 als „das Jahr der Einhörner“ betitelt wurde, ist in diesem Jahr Ernüchterung angesagt: Massenentlassungen und ein verändertes Investitionsklima trüben die Stimmung in der Startup-Szene. Woran liegt das?

Von Insa Schniedermeier
4 Min. Lesezeit
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Bei Gorillas musste kürzlich die Hälfte der Belegschaft gehen. (Bild: Shutterstock / shutter_o)

Nachdem 2021 als „das Jahr der Einhörner“ betitelt wurde, scheint 2022 für die Startup-Szene zum Jahr der Ernüchterung zu werden. Ende letzten Jahres sah es noch anders aus: Laut des State of European Tech Reports 2021 blickten sowohl Gründer:innen als auch VC-Geber:innen optimistisch in die Zukunft der europäischen Tech-Wirtschaft. Wohl euphorisiert von den Zahlen: Denn 2021 flossen insgesamt 17,4 Milliarden Euro an Risikokapital in deutsche Startups – dreimal so viel wie im Jahr 2020. Laut des Startup Barometers der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young (EY) erreichten die Risikokapital-Investitionen damit einen Rekordwert. Auch die Zahl der Finanzierungsrunden erreichte mit 1.160 einen Spitzenwert.

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