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Google kauft Unternehmen, das alten Rechnern mit Chromium-OS wieder auf die Sprünge hilft

Cloudready macht aus jedem Notebook ein Chromebook. (Bild: Neverware)

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Google hat Neverware übernommen. Das Unternehmen bietet mit Cloudready ein Betriebssystem auf der Basis des Chromium-OS an, das ältere Geräte wieder flott macht.

13 Jahre lang unterstützt Neverware Geräte, die für ihr Cloudready-Betriebssystem zertifiziert sind. Das ist ein gutes Stück mehr, als Google seinen Chromebooks mit acht Jahren angedeihen lässt. So kommen Chromebooks, die nach den acht Updatejahren weiterverwendet werden sollen, ebenfalls als Zielrechner für Cloudready infrage.

Cloudready konvertiert Notebooks zu Chromebooks

Der größte Unterschied zwischen einem Chromebook und einem Cloudready-Rechner ist aber, dass Cloudready auf PCs läuft, die eigentlich für Windows und macOS konzipiert waren. So wird aus jedem Notebook eine Art Chromebook. Dabei ist die Heimnutzung bislang kostenlos. Die Installation geht per USB-Stick leicht von der Hand.

Jetzt hat Google den Anbieter übernommen. Dabei ist nicht ganz klar, was Google damit vorhat.

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Wie Neverware in seinen FAQ zur Übernahme mitteilt, sollen die bisherigen Angebote des Unternehmens zunächst sowohl preislich wie in ihrem bisherigen Umfang erhalten bleiben. Deutlich wird aber auch, dass der Fokus künftig deutlicher auf den kostenpflichtigen Unternehmens- und Bildungsversionen, weniger auf der kostenlosen Home-Edition liegen wird.

Was hat Google mit Cloudready vor?

Will Google eventuell einen Wettbewerber am Chromebook-Markt schließen? Oder will Google seine Chrome-OS-Marktanteile über den reinen Chromebook-Markt expandieren? Das wäre eine gute Nachricht für Chrome-OS-Fans, denn offizielle Lösungen sind typischerweise langfristig umfassender und unproblematischer in der Nutzung.

Wäre dem so, könnte Cloudready recht kurzfristig schon in die Lage versetzt werden, Android-Apps auszuführen. Chromebooks können das, Cloudready kann es bisher nicht.

Eine einfache Möglichkeit, ein beliebiges Notebook mit einem recht einfachen Prozess zu einem Chromebook zu konvertieren, könnte für eine rasante Ausbreitung des Systems in die Fläche sorgen. Und wer sich erst einmal auf das Bedienkonzept eines Chromebooks eingelassen und sich damit angefreundet hat, dürfte mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit auch dabeibleiben.

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