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KI und Medien: 7 Tipps für die Branche

Künstliche Intelligenz und Medien – was muss die Branche jetzt tun? Wie können erste Schritte aussehen und was sollte vermieden werden? XPLR: MEDIA in Bavaria hat in Zusammenarbeit mit 1E9 KI-Expert:innen und Medienschaffende für die „KI-Studie: Chancen, Risiken und Perspektiven für Medien“ befragt.

3 Min. Lesezeit Anzeige

Wie kann Medienunternehmen der Einstieg in das Thema KI gelingen? (Bild: XPLR: MEDIA in Bavaria)

„Ich glaube, dass Medienhäuser viel mehr mit KI experimentieren müssen.“ – Christian Schiffer, Tech-Journalist, Bayerischer Rundfunk

Die bayerische Medienbranche arbeitet bereits mit KI

Die Studie zeigt, dass KI bereits breitflächig Einzug in den Arbeitsalltag der bayerischen Medienhäuser gehalten hat: In den Unternehmen von 78 Prozent der Befragten wird bereits mit KI-Tools gearbeitet. 96 Prozent der Befragten, die KI auch selbst nutzen, tun dies regelmäßig, hauptsächlich zur Textgenerierung und zur Erstellung von Bildern und Videos. Rund ein Drittel der Befragten gab an, dass KI in ihrem Unternehmen ein hoher oder gar sehr hoher Stellenwert eingeräumt wird. 86 Prozent zeigen sich überzeugt, dass KI in Zukunft eine große Bedeutung für die Medienbranche haben wird.

Was kommt auf die Medienbranche zu? 

XPLR: MEDIA in Bavaria
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Die befragten KI-Expert:innen sind sich einig: Künstliche Intelligenz ist gekommen, um zu bleiben. Sie hat einen Entwicklungsstand erreicht, mit dem sich hohe Effizienzgewinne erreichen lassen – und sie wird künftig die meisten Bereiche des Arbeitsalltags in den Medien betreffen, weil sie Arbeitsprozesse effizienter gestalten, Qualität und Kreativität fördern und neue Zielgruppen erschließen kann. Auf der anderen Seite wird sie den Medienschaffenden neue Kompetenzen abverlangen, etwa das Verständnis für die Möglichkeiten von KI-Tools, und die Produktion von relevanten, authentischen und kreativen Inhalten noch wichtiger machen auch angesichts einer möglichen Flut von schnell und einfach produzierten Inhalten zweifelhafter Qualität. Aber wie gelingen Medienunternehmen nun die ersten Schritte mit der neuen Technologie? 

Alle Ergebnisse kostenlos hier zum Download

Dafür nutzen bayerische Medienschaffende bereits KI-Technologien. (Bild: XPLR: MEDIA in Bavaria)

7 Tipps für den Einstieg in KI

Hier sind sieben wichtige Handlungsempfehlungen der Expert:innen – insbesondere für Unternehmen, die noch ganz am Anfang stehen oder kürzlich erst begonnen haben, sich mit KI zu beschäftigen:

  1. Die Entwicklung künstlicher Intelligenz sollte mit Neugier und Interesse, aber auch mit einer gesunden Skepsis verfolgt werden. Man darf sich nicht vom Hype mitreißen lassen, aber auch nicht die Geschwindigkeit unterschätzen, mit der KI die Arbeitsbedingungen verändert.
  2. Es ist ratsam, interessierten und technologieoffenen Teilen der Belegschaft Räume und Zeit zu schaffen, um mit künstlicher Intelligenz zu experimentieren. Abteilungsübergreifende Kooperationen und Arbeitsgruppen sollten ermöglicht werden, um konkrete Anwendungsfälle anzugehen und neue Ideen zu entwickeln und auszuprobieren – auch wenn nicht alles auf Anhieb funktioniert.
  3. Es ist sinnvoll, den Kontakt zu externen Expert:innen aus Startups, Forschungseinrichtungen, KI-Initiativen und anderen Medienhäusern zu suchen und Rahmenbedingungen für Kooperationen und gemeinsame Experimente zu schaffen.
  4. Interne Richtlinien für den langfristigen Umgang mit KI müssen unter Berücksichtigung ethischer und moralischer Standards entwickelt werden. Diese Richtlinien sollten den Mitarbeitenden transparent gemacht und ein Dialog darüber geführt werden.
  5. Regelmäßige Schulungen und Informationsveranstaltungen für die Mitarbeitenden sind sinnvoll. Auch Feedbackrunden, in denen nach Problemen und Zweifeln, aber auch nach Erfolgserlebnissen bei der Arbeit mit KI gefragt wird, sollten durchgeführt werden.
  6. Erste öffentliche KI-Experimente und das generelle Vorgehen sollten für Leser, Zuhörer und Zuschauer transparent kommuniziert werden. Ausreichendes Feedback und dessen ergebnisoffene Auswertung spielen dabei eine wichtige Rolle. 
  7. Wie mit den KI-Aktivitäten großer Technologieunternehmen und neuer Startups umgegangen werden soll, muss genau abgewogen werden. Auch der Umgang mit Webcrawlern, die Inhalte und Daten für das Training von KI-Modellen auf Websites und aus Datenbanken sammeln und nutzen, muss geprüft werden.

Weitere Tipps von KI-Expert:innen gibt es in der vollständigen „KI-Studie: Chancen, Risiken und Perspektiven für Medien“ von XPLR: MEDIA in Bavaria. 

Hol dir die vollständige Studie zum kostenlosen Download

 

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