News

US-Expansion: Fintech Raisin übernimmt amerikanischen Technologie-Anbieter

Raisin-Mitgründer Michael Stephan. (Foto: Lukas Schramm)

Das Fintech Raisin will den 13,2 Billionen Dollar schweren US-amerikanischen Einlagemarkt erobern. Dafür übernimmt es jetzt den Tech-Anbieter Choice Financial Solutions.

Die europäische Zinsplattform Raisin, in Deutschland besser bekannt als Weltsparen, übernimmt den amerikanischen Technologie-Anbieter Choice Financial Solutions. Ziel der Übernahme ist es, die Expansion in den 13,2 Billionen US-Dollar schweren Einlagemarkt der USA voranzutreiben. Eine Übernahmesumme gab Raisin nicht bekannt.

Für den Eintritt in den US-amerikanischen Markt sei eine Anpassung des Produkts von Raisin durch die Technologie von Choice Financial Solutions wichtig, erklärte das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Anders als in Deutschland herrsche in den USA nämlich eine besonders ausgeprägte Spartradition. Nicht nur die Kosten für die schulische Ausbildung der eigenen Kinder, sondern auch die Kosten für Gesundheits- und Altersvorsorge müssten privat getragen werden. Die Bedürfnisse des amerikanischen Sparers würden sich damit enorm von denen des europäischen Sparers unterscheiden.

Individualisierung spielt entscheidende Rolle für Eintritt in den US-Markt

Deshalb will Raisin die Technologie von Choice Financial Solutions in ihre Plattform-Lösung implementieren. Sie erlaube es Banken und Kreditgenossenschaften nämlich, ihren Kunden individuell zugeschnittene Finanzeinlageprodukte anzubieten – je nach kurz- und langfristigen Wünschen. Kunden können dabei ihre Einlagekonten über ein intuitives Interface in Echtzeit personalisieren, Banken die Anliegen der Kunden innerhalb weniger Stunden umsetzen.

„Es gehört seit jeher zur Strategie von Raisin, Kunden und Partnerbanken einen echten Mehrwert zu bieten“, sagt Michael Stephan, COO und Mitgründer von Raisin. „Mit dem Investment in Choice Financial Solutions haben wir jetzt eine echte Innovation für den amerikanischen Spar- und Einlagemarkt in der Hand.“

Das Berliner Fintech Raisin gilt als einer der Vorreiter für Open Banking in Europa. Das 2012 gegründete Unternehmen zählt zu den Top-Ten-Fintechs der Fintech50-Awards und hat namhafte Investoren wie Goldman Sachs, Index Ventures und Orange Digital Ventures mit an Bord. Seit 2013 haben mehr als 225.000 Kunden aus über 32 europäischen Ländern Spareinlagen im Wert von über 18,5 Milliarden Euro über Raisin angelegt.

Vielleicht auch interessant für dich: 

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung