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5. Teil der Serie „Venture Capital & Business Angels“: Gemeinschaftsleben

    5. Teil der Serie „Venture Capital & Business Angels“: Gemeinschaftsleben

© fotodesign-jegg.de - Fotolia.com Die finanziell-virtuelle Wohngemeinschaft von Startup-Unternehmern und ihren Eigenkapitalfinanziers ist oft das Ergebnis langer und manchmal zäher Verhandlungen, die am Ende in einem Papierstapel von Verträgen münden. Diese Verträge versuchen, die „Hausordnung“ für die kommenden Jahre bis zum Exit zu fixieren. Auf dem Weg dorthin treten jedoch meist wieder neue Fragen auf und auch Psychologie und Emotionen beeinflussen die Zusammenarbeit. Teil 5 der Serie Venture Capital und Business Angels blickt hinter die Kulissen.

Viele der Planungs- und Entscheidungsparameter sind bereits in den anfänglichen Verträgen festgeschrieben. Doch mit fortschreitender Zeit ergeben sich oft Planabweichungen und neue Aspekte, die dann zusätzliche Diskussionspunkte aufwerfen. Die klassischen Konfliktfelder sind dabei die Themen „time-to-market“, „Portfoliobereinigung“, „Mittelalokation“ und die Priorität des „shareholder value“.

Oft geraten Unternehmer und VC-Leute in Konflikt, weil sie im Regelfall aus unterschiedlichen Welten stammen und die Dinge durch zweierlei Brillen betrachten: einerseits die Technik-Brille und andererseits die Marketing- und Finanzierungsbrille. Die Unterschiedlichkeit der Sichtweisen resultiert aus langjährigen Prägungen – beginnend mit der Berufsausbildung und der anschließenden jahrelangen beruflichen Praxis. Die gewohnheitsmäßige Betrachtungsweise verfestigt sich also über mindestens zehn Jahre – oft auch viel länger. Da ist es kein Wunder, dass Schwierigkeiten auftreten, wenn man „aus seiner Haut mal raus muss“ und sich mit „Aliens“ aus anderen Welten (der jeweils anderen Seite) auseinanderzusetzen hat. Nur am Rande sei erwähnt, dass Denkmuster die häufig angewendet werden, sich sogar in der stärkeren Ausbildung bestimmter Synapsen (Kontaktstellen zwischen Gehirnzellen) quasi „materialisieren“. Technikergehirne und Marketinggehirne unterscheiden sich so gesehen also sogar physisch. Unser Thema hat also durchaus substanziellen Charakter.

Um diese klassischen Konflikte zu entschlüsseln, stellen wir die beiden „Fraktionen“ mit ihren Stärken und Schwächen, mit Ihren Motivationen und Ihren Interessenlagen nochmals einander gegenüber. Das Potenzial für Konsens wie auch für Dissens wird daraus schnell klar. Man kann sich dadurch ein bisschen besser auf das Kommende einstellen. Ein paar wohlbekannte Beispiele beleuchten gleichermaßen die Gründe für Erfolge und Misserfolge verschiedener Unternehmen.

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