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Wie clevere Online-Shops schon heute Facebook nutzen: Fansumer als Marketing-Zielgruppe

Zunehmend wird Social Media auch für Online-Händler ein notwendiger Kommunikationskanal. Besonders das Netzwerk Facebook steht aufgrund seiner großen Reichweite bei vielen Shopbetreibern im Fokus. Dieser Artikel beleuchtet, wie Online-Händler Facebook in ihre Marketing- und Kommunikationsstrategie einbinden.

Eine aktuelle Analyse der Marktforscher von Comscore aus dem Februar 2010 [1] hat ergeben, dass Facebook mit 13,3 Millionen Besuchern in Deutschland noch knapp hinter den VZ-Netzwerken (15,9 Millionen Besucher) rangierte. Dieses dennoch riesige Potenzial versuchen Online-Händler für sich zu nutzen und haben Facebook als Marketingkanal für sich entdeckt.

Fanpage statt Online-Werbung

Auch auf Facebook kommen die potenziellen Kunden jedoch nicht von alleine auf das Profil eines Online-Shops. Der Händler muss für sich werben. Allerdings haben viele Nutzer immer noch große Vorbehalte gegenüber personalisierter Werbung in einem sozialen Netzwerk, wie eine Untersuchung von Kundenmonitor Deutschland zeigt [2].

Aus diesem Grund entwickeln sich so genannte „Fanseiten“ für die Shopbetreiber zu einem wichtigen Kanal, um werbliche Informationen aus den privaten Profilen herauszuhalten. Dadurch wird das Marketing in Social Networks für den Online-Händler beherrschbar und er muss nicht fürchten, von der Community wegen unerwünschter Werbung abgestraft zu werden.

Die werbliche Kommunikation in einem sozialen Netzwerk verläuft also – anders als in der klassischen Werbung – nicht einseitig vom Händler in Richtung Verbraucher, sondern dialogorientiert. Diese dialogorientierte Verbreitung werblicher Inhalte wird auch als „Fansumer-Marketing“ bezeichnet. Der Begriff setzt sich aus den Worten „Fan“ und „Consumer“ zusammen. Im Kern geht es darum, dass sich Mitglieder von Facebook – also Bestands- und Neukunden – mit einer Fanpage vernetzen und darüber mit dem Shopbetreiber kommunizieren und die dort angebotenen Inhalte im Netz verbreiten.

Fansumer-Marketing als Erfolgsfaktor

Auf der Fanpage versorgt der Online-Händler seine Fans also mit Inhalten. Dies können beispielsweise Gewinnspiele, Rabatt- und Sonderaktionen, Produktneuheiten oder Unternehmensnachrichten sein. Die Fans können ihrerseits diese Inhalte kommentieren, bewerten und natürlich an ihre eigenen Kontakte weiterleiten. Auf diesem Weg wird die Fanseite eines Online-Shops viral verbreitet (digitale Mundpropaganda) und die Markenbekanntheit des Shops steigt.

Die Motivation, Fan einer Facebook-Seite zu werden, speist sich also einmal aus der Qualität der angebotenen Inhalte und aus der Empfehlung durch andere Nutzer. Wie wichtig persönliche Empfehlungen mittlerweile für Online-Händler sind, zeigt eine Studie des Wirtschaftsforschungs-Institutes ECC Handel in Köln. Durch den Einsatz von öffentlichem Kundenfeedback in einem Online-Shop lassen sich die Umsätze um bis zu 40 Prozent erhöhen.

Fanseiten auf Facebook wie hier  von Trusted Shops entwickeln sich zu einem bedeutenden Marketingkanal.
Fanseiten auf Facebook wie hier von Trusted Shops entwickeln sich zu einem bedeutenden Marketingkanal.

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4 Reaktionen
Mangostil

Ein sehr allgemeiner Artikel, Um gelistet zu werden habe ich aber dennoch re-tweetet, und siehe da, werde NICHT gelistet...

Felix Nagel

http://developers.facebook.com/docs

Da gibts die Infos von FB. Leider etwas gestückelt und man ist nie schlau was man da jetzt darf und was nicht. Ich glaube es hilft alles nichts, man muss AGBs lesen :-)

Christoph

Wäre interessant, ja.

Felix Nagel

Leider gibt der Autor keinerlei Hinweise auf die vielfältigen Möglichkeiten der Werbung auf FB -- und deren finanziellen / rechtlichen Hürden. Eigentlich nur ein Social Media Allgemeinplätzchen.

Hat jemand was für FB mit mehr Fakten?

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