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Whitelabel-Lösungen für Social Networks: Community-Baukästen

    Whitelabel-Lösungen für Social Networks: Community-Baukästen

Seit über einem Jahrzehnt erfreuen sich Diskussionsforen im Internet großer Beliebtheit. Internetnutzer diskutieren dort nach Herzenslust, tauschen Erfahrungen aus und finden Hilfe zu diversen Themen, meistens in halb anonymisierter Form unter dem Deckmantel eines Nicknames. Allerdings zeichnet sich hier ein Wandel ab – Foren werden immer öfter Bestandteil von etwas Größerem: einem Social Network. Wir zeigen, was gehostete Community- und Social-Network-Baukästen hier leisten und vergleichen drei große deutsche Anbieter.

In vielen Nischen finden sich heute sehr erfolgreiche Social Networks, in denen nicht nur diskutiert wird, sondern auch die sozialen Verflechtungen in den Mittelpunkt rücken. Fast täglich starten neue Social Networks zu Nischenthemen, Marken oder Magazinen. Bisher entstehen solche Netzwerke häufig auf Basis von Open-Source-Software und einer Menge eigener Anpassungen. Beliebte Grundgerüste sind dabei Drupal, Dolphin [1], Elgg [2] oder auch Wordpress MU [3]. Viele Kunden beauftragen externe Kräfte mit der Erstellung eines Social Networks. Dabei wünschen sie zwar individuelle Lösungen, dennoch werden schnell 80 Prozent des Projektbudgets für immer gleiche Basisfunktionen ausgegeben. Vor allem in Anbetracht des akuten Mangels an technisch versierten Entwicklern werden bestehende Werkzeugkästen immer interessanter, die alle nötigen Funktionen mitbringen, anpassbar sind und vor allem eines bieten: Zeitersparnis.

In den USA kam der Stein ins Rollen

Im Markt der gehosteten Community-Baukästen tummeln sich mittlerweile zahlreiche Akteure. Das erste und bisher erfolgreichste Angebot ist Ning aus den USA, das unter der Federführung des einstigen Netscape-Gründers Marc Andreesen bereits über 200.000 Netzwerke auf seine Plattform ziehen konnte [4]. Dies gefällt auch US-amerikanischen Investoren, so erweiterte sich kürzlich die finanzielle Basis des Branchenriesen um 60 Millionen auf nun über 100 Millionen US-Dollar Risikokapital. In Deutschland tun sich vor allem zwei Anbieter hervor: Mixxt [5] und Sixgroups [6]. Trotz der grundsätzlich ähnlichen Ausrichtung unterscheiden sich auf den zweiten Blick alle Angebote wesentlich.

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