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Der Java Content Repository Standard im Portrait: Content für alle

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Unabhängigkeit von zu Grunde liegenden Architekturen, Datenquellen und Protokollen: Hier gilt es insbesondere, hierarchische und nicht-hierarchische Repository-Modelle zu ermöglichen. Dem wird entsprochen, indem sowohl pfadbasierte, hierarchische als auch direkte, ID-basierte Zugriffe ermöglicht werden.
Einfache Verwendung durch Programmierer: Dies wird durch ein einfaches Objektmodell und die Konzentration auf die wesentlichen Kernfunktionalitäten erreicht.
Möglichst einfache Implementierung auf einem weiten Spektrum vorhandener Content-Repositories: Im Spezifikationsprozess wurde darauf geachtet, dass wesentliche Funktionalitäten einfach umgesetzt werden können.
Standardisierung auch von komplexeren Funktionalitäten, die von anspruchsvollen Anwendungen benötigt werden: Dies steht in gewissem Widerspruch zu dem vorgenannten Punkt. Deshalb hat man sich entschieden, die API in mehrere Level zu unterteilen. Level 1 stellt wesentliche Grundfunktionalitäten zum lesenden Zugriff zur Verfügung. Level 2 definiert Funktionalitäten, die insbesondere auf das Verändern der Repository-Inhalte abzielen. Ferner gibt es noch eine Reihe von Funktionalitäten, die als optional spezifiziert sind.

Mit diesem Hintergrund wird eine API, bestehend aus einer Reihe von Java-Interfaces, spezifiziert. Das gesamte Repository wird durch ein Objekt repräsentiert. Es besteht aus einem oder mehreren so genannten „Workspaces“.

Jeder Workspace enthält eine Baumstruktur aus „Nodes“ und „Properties“, deren Eigenschaften in der Spezifikation beschrieben sind. Sie spezialisieren beide das Interface „Item“. Nodes können in unterschiedlichen Typen vorliegen und hierarchisch untergeordnete Objekte („Kinder“, d. h. wiederum Nodes und Properties) haben. Properties hingegen sind als die Blätter des Baums zu betrachten, die also keine untergeordneten Elemente haben. Eine Property hat einen Inhalt, der über das „Value“-Interface zur Verfügung gestellt wird. Wie bereits erwähnt, sind die Funktionalitäten, die vom Content-Repository bereitgestellt werden, in zwei Level unterteilt. Level 1 der Spezifikation stellt folgende Funktionen bereit:

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