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David Allens Selbstmanagement-Methode erleichtert die Wissensarbeit: Getting Things Done

    David Allens Selbstmanagement-Methode erleichtert die Wissensarbeit: Getting Things Done

Wissensarbeit heißt, eigene oder fremde Informationsströme zu er- und bearbeiten, Informationen aufzuwerten und wiederzufinden. Und das alles möglichst rechtzeitig. Selbstmanagementlehren aus dem Zeitalter des Papierplaners, die mit Tages- und Wochenplänen arbeiten, scheitern an der im digitalen Alltag geforderten Flexibilität. David Allens Methode „GTD“ verspricht Hoffnung.

Um es gleich vorauszuschicken: Egal, wie gut ein Selbstmanagementsystem ist, die Arbeit muss man immer noch selbst erledigen. Aber manchmal hilft es, zu wissen, was mit welcher Information zu geschehen hat und rechtzeitig das Richtige zu tun. Selbstmanagement reduziert Stress. Und das ist schon einmal eine Menge.

Am Beginn von David Allens Buch „Wie ich die Dinge geregelt kriege“ („Getting Things Done“, GTD) steht die Erkenntnis, dass die Tage immer kürzer sind, als die Menge an Aufgaben, die wir an ihnen erledigen wollen. Ein Telefonanruf, eine E-Mail oder ein in der Tür stehender Manager oder Kollege können den sorgfältig ausgetüftelten Tagesplan in Sekunden über den Haufen werfen. Wahrscheinlich ist es genau diese Erkenntnis über den Alltag insbesondere der Web- und Wissensarbeit, die GTD zum bevorzugten Selbstmanagementsystem vieler Digitalarbeiter gemacht hat.

David Allen, der sich seit über 20 Jahren mit Selbstmanagement beschäftigt, führt den Stress, den wir bei der Arbeit empfinden, vor allem darauf zurück, dass uns ständig Dinge im Kopf herumgeistern, die wir zwar machen müssten, aber aus bestimmten Gründen jetzt und hier nicht erledigen können. Um diese Erkenntnis herum bastelt er sein Selbstmanagementsystem. Dieses besteht aus:

  • Erfassen
  • Durcharbeiten
  • Ordnen
  • Durchsehen
  • Erledigen

Bevor wir uns den Einzeldisziplinen widmen, schieben wir eine weitere Erkenntnis Allens ein: Nur wenn wir über die geeigneten Werkzeuge und Aufbewahrungssysteme verfügen und gleichzeitig elegante Verfahren kennen, die uns bei jedem Ding in unserem Kopf, unserer Mailbox oder auf unserem Schreibtisch sagen können, was damit wie zu geschehen hat, können wir effizient und stressfrei arbeiten.

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2 Reaktionen
OliverG

Hi,

Ich hab den 'neuen' allen auch gelesen, finde ihn am Anfang etwas umständlich, ansonsten allerdings prima. Insgesamt ist der Text halt deutlich 'länglicher' als GTD.

Ob er GANZ ohne GTD-Lektüre funktioniert, ist schwer zu sagen. Ich kenn keinen, der nur MIAW gelesen hat ;)

Andreas Wegner

Interessante und entspannt geschriebene Zusammenfassung des GTD-Konzepts. Ich würde allen des Englischen Mächtigen jedoch mittlerweile das neue Buch "Making it all work" von David Allen empfehlen, da es die Erfahrungen der letzten 10 Jahre und des GTD-Hypes verarbeitet und die Anwendung der Methode auch konsequent anhand eines Beispiels beschrieben (jemand erbt ein Geschäft von der Erbtante und muß sich in diesem Zusammenhang komplett neu orientieren) und die einzelnen Aspekte auf sehr eingängige Weise veranschaulicht.

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