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Zentrale Verwaltung von Linux Desktop-Installationen: Desktop-Management mit Linux

    Zentrale Verwaltung von Linux Desktop-Installationen: Desktop-Management mit Linux

Desktop-Management mit Linux – unmöglich oder gar eine Provokation? Nein, sagt eine aktuelle Veröffentlichung der Linux Solutions Group e.V. Es gibt verschiedene, auch linuxbasierte Lösungen für das Lifecycle-Management und die zentrale Verwaltung von Desktop-Systemen. Mit den Anforderungen und den am Markt verfügbaren Lösungen hat sich ein Team der LiSoG beschäftigt und ihre Ergebnisse zum LinuxTag 2007 veröffentlicht[1].

Die meisten Unternehmen stellen ihren Mitarbeitern PCs oder Notebooks als Computerarbeitsplätze für Office-Anwendungen, Internet und E-Mail zur Verfügung. Diese Systeme werden – abhängig von der Unternehmensgröße – von den Mitarbeitern selbst, einem verantwortlichen Mitarbeiter oder einer IT-Abteilung gepflegt. Diese Kollegen sorgen dafür, dass die installierte Software auf dem aktuellsten Stand bleibt.

Bei kleineren Installationen lassen sich diese Aufgaben manuell von Hand erledigen. Doch mit der Größe der zu betreuenden Desktop-Umgebung wächst mit der steigenden Anzahl auch der Aufwand für die Pflege der Systeme. Prinzipiell gleichen sich die Tätigkeiten bei unterschiedlichen Systemen, ob Windows, Linux oder Mac OS X. Auch wenn eine Fernadministration ohne weiteres machbar ist, muss sich der Administrator für die einzelnen Aufgaben mit jedem System verbinden.

Die Aufgaben eines Administrators zur Verwaltung der Desktop-Systeme im Unternehmen lassen sich prinzipiell in zwei Bereiche einteilen: Die Verwaltung der Computerarbeitsplätze und die Verwaltung der Benutzer.

Lifecycle-Management

Die Verwaltung der Computerarbeitsplätze lässt sich unter dem Begriff Lifecycle-Management zusammenfassen und umfasst im hier genannten Kontext den gesamten Lebenszyklus eines Computersystems in einer Firma, von der Anschaffung über die Nutzung bis hin zur Verschrottung. Über den gesamten Zeitraum bleibt nachvollziehbar, wo das System für welchen Zweck im Einsatz war, über welche Hardware es verfügte, welche Software installiert war und wann diese aktualisiert wurde. Das Lifecycle-Management beschränkt sich hierbei nicht ausschließlich auf Desktop-Systeme, sondern lässt sich auf andere Einsatzgebiete in der IT-Umgebung ausweiten.

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