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Blogosphäre – Zwischen Web-2.0-Unlust und sozialem Engagement: Deutschlands schlafmützige Internetnutzer

    Blogosphäre - Zwischen Web-2.0-Unlust und sozialem Engagement: Deutschlands schlafmützige Internetnutzer

Während ganz Südkorea heiß aufs Internet ist, lässt es die Deutschen weitgehend kalt. Das jedenfalls behauptet eine amerikanische Befragung. Die kommt sogar zu dem Schluss: Nirgends sind die Webnutzer so verschnarcht wie in Deutschland, nur wenige bequemen sich, selbst aktiv zu werden. So können sich die deutschen Blogger weiter als Avantgarde betrachten – und unter sich bleiben. Aber die haben mit dem neuesten WordPress-Update und anderen Spielzeugen sowieso bereits genug zu tun.

WordPress ist derzeit das führende System in Sachen Blogging. Mit der Version 2.5 hatte sich der Adminbereich deutlich gewandelt, für die aktuelle Version 2.7 wurde das Design noch radikaler geändert. Diesmal aber haben sich die Macher um WordPress-Gründer Matt Mullenweg ausführlich und professionell beraten lassen: Usability-Tests zeigten die Probleme des alten Layouts [1]. Kleinere Änderungen daran brachten praktisch keine Besserung. Ein vollkommen neuer Entwurf kam hingegen bestens an. Also zog man die Konsequenzen. Unter anderem gibt es nun eine vertikale Navigation. Matt Mullenweg wird übrigens am 14. Februar auf dem BarCamp Mitteldeutschland in Jena erwartet, das zugleich WordCamp ist [2].

Automattic, die Firma hinter WordPress, war unterdessen auf Einkaufstour. Der externe Kommentardienst IntenseDebate gehört jetzt mit dazu und poliert die etwas angestaubten Kommentarfeatures von WordPress auf [3]. Zum Ende des Jahres wird außerdem die erste finale Version der Plugin-Sammlung BuddyPress [4] erwartet. Mit ihr lässt sich eine Installation der Multiblog-Version WordPress MU zum Social Network aufrüsten. Eine Entwicklung, die sich auch anderswo abzeichnet, zum Beispiel beim Konkurrenten Movable Type aus dem Hause Six Apart. Dessen Chef Chris Alden erklärte gegenüber dem amerikanischen Magazin Wired, Blogs seien auf dem Weg hin zu kleinen Netzwerken und schon bald eine Konkurrenz für Facebook & Co [5].

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2 Reaktionen
Martin Brüggemann

Finde Buddypress "technisch" noch nicht richtig rund -> für den Produktiveinsatz sollte man sich wohl noch etwas gedulden.

Jan Christe

Ich bin vor allem auf die erste finale Version von BuddyPress gespannt. Mal sehen, wie viele WorPress-basierte Social Networks das Jahr 2009 hervorbringen wird.

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